Archiv der Kategorie: katzen

Die besten Einfälle auf der Tastatur

Oh, Asche auf mein Haupt. Ich habe nicht sofort reagiert als Pummel meine Anwesenheit wünschte. Sie hat in der Zwischenzeit das Notebook „belegt“ und das im wahrsten Sinne des Wortes. „Das wird aber auch Zeit, dass Du kommst“, maunzt sie mich an. „Ich will Dir etwas diktieren!“

„Ich möchte nicht, dass Du weitere Katzen fütterst“, beginnt sie. „Das kostet Geld, was dann Orthello und mir fehlt! Vier, fünf weitere Katzen sind einfach zuviel!“. Es stimmt. Ich habe noch ein paar mehr Katzen, die ich so nebenbei mit versorge, aber das es Pummel und Othello an etwas fehlt deswegen, das stimmt nicht.

„Fehlt Dir denn irgendetwas?“, frage ich Pummel. „Ihr beide bekommt Nassfutter, zwischendurch ein paar Leckerlies, hin und wieder mal eine Knabberstange und zu Weihnachten und am Weltspartag bekommt Ihre beide eine Dose Hering oder Rollmops“. Ja, tatsächlich, die anderen bekommen im Grunde nur das was diese beiden übriglassen.

Pummel überlegt: „Nein, uns fehlt nichts. Und jetzt, wo auch Othello die Katzenklappe beherrscht, klappt alles sogar noch viel besser. Und Dir tut es gut, wenn Du morgens früh, bei Wind und Wetter, hinausmusst zur Abfütterung. Das hält jung!“

Pummel ist manchmal ganz schön klug. Und manchmal auch ganz schön faul. Sie bleibt einfach auf dem Notebook liegen. Sie weiss genau, dass ich sie nicht verjagen werde, denn oft hat sie die besten Texteinfälle, wenn sie auf der Tastatur sinniert. Und ich habe Pause!

Ach ja, ich muss ja noch vorstellen: Othello

 

Das Leben ist kein Ponyhof

Pummel sitzt vor meinem Notebook und blickt mich scharf an: „Komm‘ her und schreib!“ – Wenn dass so ist, dann muss ich mich beeilen. Sie diktiert mir in die Feder, äääh, in die Tasten. „Katzen sind unabhängige, freie und intelligente Wesen! Sie benötigen Hauspersonal, im Winter ein warmes Plätzchen und regelmäßig einen gut gefüllten Fressnapf. Hast Du das?“, fragt sie und ich beeile mich zu nicken. „Gut so!“, schnurrt sie gönnerhaft.

Pummel denkt nicht lange nach und fährt mit dem Diktat fort: „Das Hauspersonal kann unter 65 oder über 65 Jahre alt sein. Hauptsache es ist von schneller Auffassungsgabe und kann gut hören und sehen. Kenntnisse der Katzensprache sind natürlich von Vorteil.“ – Ich sage so vor mich hin: „Stimmt, die Katze das unbekannte Wesen“. „Quatsch“, fast faucht sie, „Katzen sind nicht unbekannt. Sie sind der älteste Kamerad, den die Dosenöffner haben, seit sie von den Bäumen gefallen sind. Sie kommen noch vor diesen dümmlichen Vierbeinern mit der feuchten Nase. Du solltest das wissen!“, sie legt die Pfote auf den Schreibtisch. „Es ist schön, wenn die Dosenöffner in einer ruhigen Gegend wohnen, wo an jeder Ecke das Abenteuer lockt oder sich Mäuse zum spielen anbieten. Aber das muss nicht sein. Auch in der Stadt gibt es viel zu sehen und zu erleben, nur vielleicht ein paar Mäuse weniger.“ – Pummel räkelt sich genüsslich. „Passieren kann überall etwas, mal ist es ein Dosenöffner, der zu schnell mit seinem Motorvehikel unterwegs ist, mal ist es ein Dosenöffner, der Ratten mit Gift vertreiben will oder es ist ein Perverser, der Katzen an Zaunpfähle nagelt. Das Leben ist nun mal kein Ponyhof!“, ich frage mich wo sie den Ausdruck Ponyhof her hat und bewundere heimlich ihr Wissen.

„Da staunst Du? Katzen sind unabhängige, freie und intelligente Wesen. Und sie sind göttlich. Das wussten zumindest die alten Ägypter noch“ maunzt sie etwas altklug. „Katzen wissen wie das Leben verlaufen kann. Und wer nicht aufpasst, egal ob jung oder alt, kommt unter die Räder. Genau wie bei Euch Dosenöffnern auch!“

Ich bin baff. Ich wohne mit einer gebildeten, aber etwas vorlauten Katze unter einem Dach. Pummel schnurrt.

Du solltest Dir keine Langspielplatte mehr kaufen

Ich sitze am Notebook und, wie es so zum Ritual gehört, Pummel springt ganz aufgeregt auf meine Knie.“Haste gelesen?“ fragt sie. „Was?“ Sie sieht mich mit großen grünen Augen an. „Was fragt er! Na den großen Artikel heute in der Wümme-Times. Wo es um die Frau geht, die gerne Katzen haben wollte. Und der man gesagt hat, dass sie für Katzen zu alt sei.“

Natürlich den Artikel hatte ich auch gelesen.“Der Tierschutzverein ist dafür da, dass es den Tieren gut geht. Wenn sie einmal eine Katze vermittelt haben, dann soll sie es dort im neuen Zuhause auch lange gut haben“, sage ich. Pummel verdreht ihre grünen Augen. „Was ist denn, wenn Du in einen Schallplattenladen gehst, eine Platte kaufen möchtest und man dir sagt ‚Sie sollten sich aber keine Langspielplatte mehr kaufen‘?“ – „Ich würde mir einen guten Rechtsanwalt suchen oder einfach einen anderen Plattenladen.“

„Siehst Du, Du wärst auch angefressen, wenn man Dir batsch vor den Kopf sagt, Du bist zu alt für eine Katze“. Pummel hatte ja Recht. Das hätte so nicht sein müssen. „Übrigens“, sagt Pummel, „ältere Menschen sind viel netter zu uns Katzen. Sie sind ruhiger und verbringen mehr Zeit mit uns. Und an das regelmäßige Fressen denken sie auch!“ – Pummel sieht zur Decke: „Sage mal, wie alt bis Du eigentlich? Und wo ist mein Fressen?“

Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es

Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten online einzukaufen. Es ist ja auch wirklich bequem: ein Klick und schon kommt der gewünschte Artikel nach Hause. Wir sprechen jetzt mal nicht von den Folgen, die unsere Bequemlichkeit für die Umwelt und unser soziales Zusammenleben hat. Wir geniessen ganz einfach mal.

Ich möchte Sie auf die Chance, einzukaufen und dabei auch noch Gutes zu tun, hinweisen. Gooding ist eine Plattform im Netz, auf der Sie Hunderte Internet-Shops finden  – für jeden Geschmack etwas. Immer, wenn Sie bei einem dieser Shops einkaufen, dann zahlt Gooding ein paar Cent an eine Organisation oder einen Verein, die Sie selbst vorher bestimmen können. Sie helfen also quasi im Vorbeigehen einer guten Sache.

Auf meinen Internetseiten wird auf diese Weise der Tierschutzverein Lilienthal, Worpswede und Grasberg unterstützt, immer unter dem Motto „Ihr Klick hilft“.

Wenn Sie also das folgende Zeichen oder einen anderen Hinweis auf diesen Webseiten finden, dann klicken Sie mal drauf und schauen sich um.

 

Über Gooding einkaufen / Den Tierschutzverein besuchen

Die Zeiten ändern sich …

… wenn es manchmal auch schwerfällt. Ich muss das mal erklären:

Vor ein paar Jahren ist „Schmidtchen“, ein älterer Kater, mir zugelaufen. Vielmehr hat er sich, wie überhaupt alle anderen Katzen hier im Haus, angeschlichen und dann eingeschmeichelt. Er war damals der Dritte im Bunde.

Nun ist „Schmidtchen“ alt, fast blind mit Husten. Das Alter wird zur Qual und selbst die Leckerlies locken ihn nicht mehr. Kurz gesagt: er zieht sich zurück und hat nur noch selten Appetit. Erfahrungsgemäss weilt er nicht mehr lange auf dieser Welt. Es passiert jetzt genau das gleiche, wie vor der Zeit. Ein anderer Kater schleicht sich heran, ich nenne ihn mal „Dino“. Wie jeder weiss, je länger man eine Katze um sich hat, um so weniger möchte man sie vermissen oder wieder loslassen. Und dieser „Dino“ ist wirklich ein drolliger Vogel, er spricht und gibt zu allen Dingen seines Alltags seinen Kommentar ab. Man könnte denken, er meint auch was er sagt.

Pummel, die Katzendame des Hauses, sitzt wiedermal auf meinem Schoß und diktiert in die Tasten: „Den behalten wir!“ – Ich sage: „Na, das müssen wir doch erstmal abwarten. Vielleicht wird er irgendwo vermisst!“. „Quatsch!“, mauzt Pummel, „der will hier her, der ist nett. Und wo zwei satt werden, werden auch drei satt“. 

Pummel springt auf. Sie hat irgendwo etwas gehört und dreht sich kurz um: „Schreib das!!!“ und weg ist sie. Mache ich eigentlich immer, was Pummel sagt?

Wahnsinn! Ein Gästebuch!

Ja, liebe Besucher, ein Gästebuch ist ziemlich altmodisch. In den Zeiten von Whatsapp, Facebook, Twitter, Instagram usw. ist es das auch wirklich. Aber ein Gästebuch hat trotzdem etwas; vielleicht ist es so eine Art Nostalgie. Aber ich habe für diese Webseite eines angelegt und das hat noch ganz viele leere Seiten. Es gibt also viel Platz für Ihre Anregungen, Kommentare, Wünsche, Ideen, Kritik oder Scherze.

Dieses Gästebuch ist zuständig dafür alles aufzunehmen, was Sie über die Tagespolitik, die Unsitten des Webs, meine Webseiten, die Umwelt, Betty’s Diagnose, die Lindenstrasse, Katzenfotos, Kathy Thornton als britische Ministerpräsidentin oder Kleiderständer Silbereisen als Kapitän des Traumsschiffs schon lange mal loswerden wollten. Bitte, machen Sie keine Witze über „AKK“. Das Netz ist bereits voll davon.

Also, viel Spaß mit dem Gästebuch …. und dann geht es hier entlang!

Kennen Sie die Katzenpyramide?

Die Katze ist des Deutschen liebstes Haustier. Fast 12 Mio. Stubentiger sollen in den Wohnzimmern von Flensburg bis Berchtesgaden leben. Ungezählt ist die Zahl der Katzen, die mehr oder weniger unbeachtet auf Werksgeländen, Friedhöfen oder Bauernhöfen leben. Leben? Viele der sog. herrenlosen Katzen haben es schwer. Ihnen geht es ungleich schlechter als ihren Artgenossen zwischen Sofa und Futternapf.

Nur 2 % der weiblichen Katzen mit Familienanschluss reichen aus, um rund eine halbe Million Katzenbabys im Jahr zur Welt zu bringen. Der Nachwuchs landet am Ende häufig auf der Straße oder bestenfalls im Tierheim. Die einzige Lösung ist die Katzenkastration!

Besitzer von weiblichen Katzen lassen ihr Tier schon aus Eigennutz kastrieren. Denn wer will mit einem Wurf Katzenbabys hantieren und auch noch ein neues Zuhause für die Kleinen finden? Von den Kosten für den Tierarzt ganz zu schweigen. Aber auch Besitzer von nicht kastrierten Katern tragen mit zum Elend besonders der vielen herrenlosen Katzen bei. Sie zeugen Nachkommen, ohne dass der Besitzer es jemals erfährt.

Ihr Tierschutzverein hilft

Lieben Katzen uns oder das Fressen?