Archiv der Kategorie: katzen

Katzen und Geschichten

„Pünktchen“ (geb. 1998) in ihrer guten Zeit. Sie hat sich wie alle Katzen überhaupt, ans und ins Haus gearbeitet. Sie war „Vaddern’s Katze“ und folgte ihm überall hin. Sie hat zweimal Junge bekommen. Dazu gehörten „Knalloog“ und „Teddy“ (so hiessen alle Braunen).

Sie kannte ihr Revier und regelmässige Kontrollgänge gehörten zu ihren Gewohnheiten. Pünktchen ist 2011 im Sommer verstorben. Sie hatte vermutlich ein hohes Alter erreicht und schlief sanft und friedlich in ihrem Körbchen ein.

Und zwischendurch (2002) kam „Micky“, und wie! Sie hat sich ebenso herangearbeitet, d.h. ihre Jungen im Gartenzelt untergebracht. Da konnte Muddern nicht anders. „Mickey“ wurde Muddern’s Katze. Zwischen Pünktchen und Micky herrschte dauernd Kriegszustand. Die eine gönnte der anderen nichts, aber beide haben ihr Zuhause verteidigt. Lesen Sie mehr …..

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Noch mal kurz zu Silvester

In verschiedenen Katzen-Foren herrschte ja richtig Aufregung: Was machen Katzen, wenn es knallt und blitzt? Wie kann ich meine Katze schützen zu Silvester? So oder ähnlich lauteten die Chat-Themen. Irgendwie kann ich da gar nicht mitreden. Schmidtchen, mein Kater, legte sich bereits um 21 Uhr auf dem Küchentisch bereit, um das Feierwerk aus dem Küchenfenster heraus zu betrachten. Gaaaanz entspant. Um 0.45 Uhr murmelte er nur: „Letztes Jahr war mehr los!“

Pummel, meine Katzendame, setzte sich auf ihren Hocker, und blickte mich streng an. „Ja, was?“ – Ehe sie sich zu einer Erklärung herabliess, deutete sie mit ihrer Nase in Richtung Fressnapf. Aha, ich wusste Bescheid. Als sie sich nach der Mahlzeit ausgiebig das Fell leckte, kringelte sich ihr Schwanz. „Ihr Dosenöffner verpulvert da viel Dosenfutter in der Luft. Aber Ihr habt immer noch nicht gelernt, wie man das neue Jahr richtig begrüßt. Das macht man nämlich mit einem frischen Hering im Napf und ein paar knackigen Knabbersachen von dem Laden, wo Du immer hingehst – Du weisst schon!“

Tja, meine Katzen stört die Geräuschkulisse zu Silvester anscheinend gar nicht. Es ist ja auch ziemlich ruhig hier. Sie legen aber gesteigerten Wert auf eine „herausragende Katzenmahlzeit“. Etwas Besonderes eben, ganz wie meine beiden Fellnasen.

Cats 2018

Zwischen den Jahren gibt es ruhige Stunden. Da habe ich Zeit meinem Spieltrieb nachzugehen. Ich probiere gern einfach einmal Software aus. Hier die Gallerie-Software Virtual LightBox. Und da ich mittlerweile „bei Pinterest“ bin, habe ich die Foto-Spielwiese überhaupt gefunden. Bilder, insbesondere auch alle Arten von Katzenbildern, in rauhen Mengen sind dort versammelt. Tolle Katzenportraits (das ist gar nicht einfach), Kittens, Zeichnungen und Situationen und vieles, vieles mehr. Der langen Rede kurzer Sinn: Ich habe mal die „Pinterest Cats 2018“ zusammengestellt. Riskieren Sie mal ein Auge oder zwei! Nebenbei, Pummel hat sich die Gallerie schon mal angeschaut. Sie meinte nur: „Mehr davon!“

Der Beobachtungsposten auf meinem Schreibtisch

Pummel sitzt wiedermal auf dem Schreibtisch und die Tastatur meines Schlepptops ist wiedermal in ihrer Reichweite. Sie sitzt aber nur bewegungslos da und schaut mich nachdenklich an. „Warum hast Du Dich gestern bei Pinterest angemeldet“? – Ich bin baff. Meine Katze beobachtet mich sehr genau. Ich sage: „Weil ich gern gute Bilder mit Katzen anschaue“. Ich hätte auch sagen können gute Bilder mit Autos, Möbeln, Bauwerken oder Landschaft, aber ich wollte sie nicht beleidigen. „Es gibt da jede Menge tolle Bilder mit großen, kleinen, alten, jungen, schwarzen, hellen, frechen und klugen Katzen, auch als Grafik“.  

Pummel schaut mich jetzt sehr nachdenklich an. „Reicht es Dir denn nicht? Du bist doch schon in der Facebook-Gruppe Ein Leben ohne Katze ist möglich, aber sinnlos„. Langsam wird der Beobachtungsposten auf meinem Schreibtisch mir unheimlich. „Ja, stimmt“, sage ich. „Aber da sind mir zu viele Bilder von Katzen mit ihren Dienstboten versammelt. Das wird auf die Dauer langweilig. Mina hier, Freddi dort, Martha am Kratzbaum, Max auf dem Katzenklo und – oh Wunder – Pia schaut aus dem Fenster“. 

„Du magst also auch lieber echte Katzen, die wissen was sie wollen, und die genau Bescheid sagen, wenn sie etwas wollen, oder“? Ich konnte ihr nur zustimmend das Kinn kraulen. Pummel schnurrte vernehmlich und maunzte dann laut und deutlich: „Gut, dann melde mich jetzt bei PARSHIP an!“

Fellnasen und Talente

Abgesehen davon, dass Pummel auf den Seiten über Katzen Regie führt, habe ich versucht die Ecke ein wenig aufzuräumen. Pummel meinte, das sei dringend notwendig gewesen. „Wir sind schließlich ein ordentlicher Haushalt“, maunzte sie mich an. Dann fragte sie mit listigem Blick, ob ich nicht noch etwas über ihren Sohn, den „Professor“, schreiben wolle. Als ich ihr sagte, das hätte ich doch bereits getan, verschwand sie augenblicklich durch die Katzenklappe. Von draußen hörte ich nur ein gemaunztes „Pietätlos!“ – Es kann auch ein kurzes und knappe „Na, gut!“ gewesen sein.

Aber mal ehrlich, der „Professor“ fehlt. Es war immer irgendetwas los, er lag irgendwo auf dem Rücken und wollte gekrauelt werden. Beeindruckend war der Abend, als der Katzenkorb mit seinen sterblichen Überresten in der Küche stand, und die beiden verbliebenen Mitbewohner Pummel und Schmidtchen Abschied nahmen. Fast 10 Minuten saßen beide einträchtig nebeneinander vor dem Korb und schwiegen. Dann entschwand Pummel durch die Katzenklappe und Schmidtchen nahm seine Denkerstellung auf der Fensterbank wieder ein. „Das war feierlich“, sinnierte er aus dem Fenster blickend.

Na ja, wie dem auch sei, Sie können sich die „Katzenseite“ gerne mal schauen. Wenn Sie mobil unterwegs sind, dann sollten Sie auf diesen Link klicken.

Mein Freund, der „Professor“, ist gegangen

Der Legende der Regenbogenbrücke nach gehen unsere Engel auf vier Pfoten (und jegliches andere Wesen, das wir geliebt haben) über den Regenbogen, nachdem sie sich von uns mit einem letzten Seufzer verabschieden. Auf der anderen Seite dieser Brücke finden sie Wiesen und Hügel, auf denen sie herumtollen und unbeschwert miteinander spielen können. Nach dieser Legende gibt es auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke genug Platz, Futter, Wasser und Sonnenschein, und unsere Freunde fühlen sich wohl. Außerdem sind alle Tiere, die krank und alt waren, die verletzt oder verstümmelt waren, wieder gesund und glücklich. …. Ach, es wäre zu schön!

Mein Freund, der „Professor“, ist heute über diese Brücke gegangen, friedlich und von seiner Krankheit erlöst. Er, der Naseweiss, der alles wissen wollte, alles ausprobieren musste, der verspielt und gesellig war, und trotzdem ein selbstbestimmtes Leben führte, der sich seinen Menschen selbst gesucht und schnurrend gefunden hat, ist gegangen. Es ist ein Trost, dass er auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke wieder gesund und glücklich ist und sich wieder bewegen kann, um auf Bäume zu springen. Sein Name steht für seine immer währende Neugier und ich bin sicher, es gibt dort viel zu erforschen.

Ich behalte Dich in Erinnerung, mein Freund, versprochen!

  

Mein Freund, der „Professor“

Hunde müssen ab 1. April (bis 15.7.) an die Leine

Die Natur zeigt sich dieser Tage nicht nur hier und da in zartem Grün, sondern wird auch in Kürze zu einer wahren „Kinderstube“. Viele Wildtierarten ziehen dann ihren Nachwuchs auf. Für Hundehalter heißt das: Der Vierbeiner gehört ohne Wenn und Aber an die Leine. Während die Jungtiere von Wildschwein, Stockente und Hase erste Gehversuche wagen, kommt dann der Nachwuchs der Rehe auf die Welt. Mitunter liege die „Wildtier-Kinderstube“ laut Kreisjägermeister Heiko Ehing an oft genutzten Wanderrouten und in unmittelbarer Nähe zu Ortschaften.

Mehr im WeserReport ….

Die Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde, die man wegen ihrer vielen Farben „Regenbogenbrücke“ nennt. Wir Alle müssen einmal über sie gehen, egal ob Mensch oder Tier und diejenigen die zurückbleiben werden ewig an sie denken.

Wenn also ein geliebtes Tier stirbt, begibt es sich zu dieser Regenbogenbrücke. Hier liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras. Dort gibt es immer zu fressen, zu trinken und es ist warm – es ist schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind hier wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Als der Regenbogen verblasste, da kam der Albatros, und er trug mich mit sanften Schwingen weit über die sieben Weltmeere. Behutsam setzte er mich an den Rand des Lichts. Ich trat hinein und fühlte mich geborgen. Ich habe euch nicht verlassen, ich bin euch nur ein Stück voraus.

Wer’s mag, kann sich meine „Katzenbilder“ mal anschauen.