Archiv der Kategorie: Internet

Windows 10 – das ferngesteuerte Betriebssystem

Windows 10 ist ein „running OS“, also ein laufendes Betriebssystem. Das aber leider nicht immer im Sinne von tatsächlich „laufend“, also funktionierend, sondern ein Betriebssystem, das laufend vom Hersteller aktualisiert wird. Das geschieht recht oft, was mitunter nervig sein kann. Es geschieht aber auch so, dass man als Nutzer plötzlich mit einem angeblich veralteten System da steht. Plötzlich funktioniert eine Version vom Oktober 2017 z.B. nur noch eingeschränkt oder gar nicht und der Hersteller meckert man solle endlich wieder so ein Riesending herunterladen und installieren. Es kommt auch vor, dass liebgewonnene Features wie die „Fotoanzeige“ nur noch durch Kniffe in der Registratur wieder zu Leben erweckt werden können.
 

Das kommt mir so vor, als ob ein Autohersteller nach zwei Jahren ferngesteuert den 3. und 4. Gang meines Autos unbrauchbar macht und mich auffordert, ich solle endlich bei ihm ein neues Auto kaufen.

Für den Hersteller ist Win 10 natürlich ein echter Dukatenesel und es liegt ihm viel daran, dass endlich alle auf Win 10 umsteigen. Man bekommt tatsächlich mit einem gültigen Schlüssel für Windows 7 immer noch kostenlos Win 10 auf die Platte. Ja, und wenn dann Win 10 erst einmal drauf ist ….

Mich nervt immer wieder, dass der Hersteller ungefragt meine Grafikeinstellungen verändert. Ich will nicht diese grellbunten HDR-Videoeinstellungen und ich will auch nicht dauernd in diesem Einstellungsgrab, genannt Systemsteuerung, suchen müssen, um wieder mit meinem Notebook arbeiten zu können.

Ich finde Windows 10 wirklich gut, aber es hat für mich immer den Beigeschmack eines fremdgesteuerten Betriebssystems. Ein Notebook läuft bei mir bereits mit Linux. Das können auch mehr werden …..

Die Seniorplus App für Android ist da

Es hat einige Zeit gedauert bis sich aus vielen Spielereien und Übungen, siehe „Adolphsdorf APP“, „FFIPS“ usw. eine halbwegs brauchbare App fürs Smartphone oder das Tablet entwickelt hat. Hinterher kann man sagen, im Grunde war es ganz einfach. Aber oft steckt die Tücke im Detail. In jedem Fall aber gibt es jetzt mit der „Seniorplus App“ eine Anwendung, die alle meine Spuren im Netz unter einem Hut zusammenfasst.  Auf Klingeltöne müssen Sie noch verzichten, aber die kommen auch noch – irgendwann….

Download: Seniorplus App (12,6 MB) – Weitere Infos

Ohne Telefon und Internet nix los

Telefon ist wie Wasser und Strom! Es hat sich leider noch nicht überall herumgesprochen und das ist bedenklich in Gegenden, in denen es sogar mehr Funklöcher als Schlaglöcher in den Strassen gibt. In unserer heutigen Zeit ist eine Wohnung ohne Telefonanschluss fast nicht mehr denkbar oder gar zu vermieten.

Wie in vielen anderen Fällen auch, ist es ein Vorteil, wenn man lesen kann und so in der Lage ist die Fallstricke eines Mietvertrags-Vordruckes zu umschiffen.

Der Telefonanschluss und ein Internetzugang selbst ist aber keine vom Vermieter im Rahmen des Mietrechts geschuldete mietrechtliche Leistung, sondern nur die Anschlußmöglichkeit an das Festnetz, der sogenannte Übergabepunkt im Haus, sind Eigenschaften der Mietwohnung oder des gemieteten Hauses. Ist dieser Übergabepunkt im Haus bereits vorhanden, vielleicht in einem eher selten aufgesuchten Keller, dann sollte alles weitere kein Problem darstellen. Dann muss der Heimwerker ran.

Mieter haben – sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist oder eine besonderer Nutzungszweck besteht -, Anspruch darauf, dass ihnen Anschlüsse für Telekommunikation zur Verfügung stehen. Der Vermieter hat dem Netzbetreiber gegenüber die erforderlichen Erklärungen abzugeben und das Anbringen der notwendigen Zuleitungen am Haus zu gestatten (LG Berlin, Urteil vom 12.09.2014 – 63 S 151/14).

Zu den Mindestanforderungen bei Wohnraum, die ohne besondere Nachfrage des Mieters vorausgesetzt werden gehören regelmäßig:

  • Stromanschluss.
  • Wasseranschluss (mit Abwasser) und Toilette.
  • ausreichender Wärme- und Schallschutz.
  • Übergabepunkt für Telefonfestnetz.

Mit vertragszweckbedingten Modifizierungen gilt das für Gewerbe sinngemäß. Installationen, Versorgungsleitungen, Heizanlagen, Roll- und Fensterläden, und weiteres mitvermietetes Zubehör müssen entsprechend dem Vertragszweck gebrauchsfähig sein und bestehenden Sicherheitsvorschriften entsprechen.

Erfüllt eine Mietwohnung oder ein Haus die vorgenannten Mindesanforderungen nicht, so besteht eine Offenbarungs- und Hinweispflicht des Vermieters bei der Vermietung. Das macht man natürlich schriftlich, um später ggf. nachweisen zu können, das man seine Pflicht aus dem Mietvertrag erfüllt hat.

Eine Wohnung die die Mindestanforderungen nicht erfüllt ist als mangelhaft zu bewerten. Der Mieter hat Anspruch auf Beseitigung vorhandener Mängel (§ 535 BGB) und kann Mietminderung bis zur Mangelbeseitigung verlangen, also beispielsweise die Duldung der Einrichtung eines Übergabepunktes durch die Fernmeldegesellschaft.

Das Landgericht Berlin hat einem Mieter wegen Fehlens eines Telefonfestnetzanschlusses eine Mietminderung von 5% der Miete zugesprochen. LG Berlin: Urteil vom 09.02.2010 – 65 S 475/07. Der Mieter hat keine Ansprüche auf Herstellung eines Telefonanschlusses, wenn er zum Beispiel bei einem Altbau vor Eingehung des Mietverhältnisses gewusst hat, dass kein Telefonsnschluss im Haus vorhanden ist (§ 536 b BGB).

Der Vermieter hat dem Netzbetreiber gegenüber die erforderlichen Erklärungen abzugeben und das Anbringen der notwendigen Zuleitungen am Haus zu gestatten und zu beauftragen.

Der Telefonanschluss selbst (= die Verbindung zum Telefonnetz) ist eine Dienstleistung, die nicht vom Vermieter, sondern von den entsprechenden Telefongesellschaften (z.B. der Telekom) erbracht wird. Der Mieter bestellt den Anschluss nicht beim Vermieter sondern bei der Telefongesellschaft. Auf die von der Telefongesellschaft erhobenen Gebühren hat der Vermieter keinen Einfluß.

Das Recht des Mieters auf Informationsfreiheit ist grundrechtlich geschützt (ständige Rechtssprechung z.B. BayObLG, WuM 1981, 80; vgl. auch BVerfG NJW 1994, 1147, 1148 m. w. N.). Der „Übergabepunkt“ im Haus wird von der Telefongesellschaft eingerichtet, der Vermieter/Eigentümer muss die Einrichtung dulden und daran mitwirken.

Sind im Haus keine Kabel vom Übergabepunkt zur Wohnung verlegt, hat der Mieter einen Rechtsanspruch darauf, die für den Telefonanschluss notwendigen Leitungen und sonstigen technischen Einrichtung zumindest selbst anzubringen. Es handelt sich um Einrichtungen, die der Mieter nach Beendigung des Mietverhältnisses wieder entfernen kann und auf Verlangen des Vermieters auch entfernen muss. Sofern durch die Leitungsverlegung nur ein minimaler Eingriff in die Bausubstanz notwendig ist, erübrigt sich die Zustimmung des Vermieters. Der Vermieter kann die Erteilung seiner Zustimmung aber auch nicht verweigern. Dies gilt selbst dann, wenn im Mietvertrag etwas anders vereinbart ist. (LG Hamburg ZMR 65,188).

Siehe auch: Mietrechtslexikon

Ein paar Horrorbilder von „Übergabepunkten“ für jeden Techniker:

 

FFIPS – neu gestaltet

FFIPS – unter dieser etwas kryptischen Bezeichnung ist meine Android-App zu finden. Da ich die ADO-App nicht mehr weiterpflege – mir fehlt die Zeit und auch der Stoff für diese App – sind jetzt die Timeliner-App und eben FFIPS das, was man so braucht bei Touren durchs Netz.

Die Timeliner-App fasst ganz praktisch alle wirklich relevanten Tweets von bekannten Medien und auch Einzelpersonen unter einer Oberfläche zusammen. Es ist schon ganz erstaunlich was Präsidenten von Großmächten da so in die Welt hinauspusten …

FFIPS legt jetzt den Schwerpunkt auf SERVICE. Und das ist gut so. Warum also lange suchen: hier finden Sie’s – vielleicht!

Downloadseite

 

Zwei vor, eins zurück: neue Android Apps

Es ist interessant gewesen Android und insbesondere das Erstellen von Apps einmal näher kennenzulernen. Diese Apps haben sehr viele Ersatzmöglichkeiten und es macht sich auch gut, wenn man einige Apps vorweisen kann. Letztlich aber ist es genau so interessant wie z.B. das Erlernen von HTML oder php. Und irgendwann tut sich irgendwo etwas völlig Neues auf. Grundsätzlich macht es mir Spaß hier ein wenig am Ball zu bleiben, aber bitte schön, immer nach dem Motto „Es gibt ein Leben ausserhalb der digitalen Welt“. Und das macht natürlich im Frühjahr, Sommer und Herbst viel mehr Spaß. Das Herumbasteln an Software und Computern ist eher etwas für gut beheizte Winterabende.

Darum will ich es kurz machen: Die App für Adolphsdorf wird nicht mehr weiterentwickelt und gepflegt. Laut Google ist sie zwar 1234 x heruntergeladen worden, aber das heisst nicht, dass sie dann auch installiert wurde. Es gab zwar Feedback und Rückmeldungen, aber dafür braucht es keine App. Bis auf weiteres können Sie die Adolphsdorf-App noch herunterladen ….. und sei es auch nur fürs Archiv im Schuhkarton.

Aktuell sind zwei andere Apps.

FFIPS – das ist eine App in der ich alle meine „Internetaktiväten“ zusammengefasst habe, um eine schnelle Übersicht unterwegs dabei zu haben. Für Sie vielleicht nicht so interessant, aber wer weiss. Natürlich ist die Abteilung „Service“ in der App groß geschrieben. Mehr ….

 Timeliner App – die würde ich Ihnen gern mal an Herz legen. Die Timeliner App befasst sich mit Twitter bzw. den Twitter-Timelines von aktuellen Zeitungen und Nachrichtenportalen, also auch WK und WZ. Es ist also ganz praktisch Nachrichten ohne Umwege und Filter auf das eigene Smartphone zu bekommen. Auf besonderen Wunsch ist auch eine Computer-Ecke dabei.

Beide Apps können Sie nach Ihren Wünschen im Aussehen verändern. Sie können auch festlegen, was Ihnen angezeigt werden soll. Beide Apps sind garantiert vieren- und trojanerfrei und es sind keine besonderen Rechte erforderlich. Vergessen Sie nicht eine „Installation aus unsicherer Quelle“ in den Einstellungen zu erlauben, denn bedei Apps sind zwar von Google geprüft, aber es gibt sie nicht im Playstore. Wer will denn schon Geld damit verdienen?

 Alle Apps finden Sie zum Herunterladen auf der Downloadseite.

FFIPS runderneuert

Download FFIPS-App

Die FFIPS-App für Android ist runderneuert. Neben einer „Aufhübschung“ der Icons, finden Sie jetzt auch Infos aus den Bereichen Software und Soziales & Pflege in der App zusammengestellt. Und als kleines Schmackerl ist auch noch Musike drin. Lassen Sie sich überraschen, Dass es keine bösen Überraschungen gibt, dafür ist gesorgt. Keine Viren, keine Schädlinge, keine Trojaner und besondere Rechte sind auch nicht erforderlich. Sie können als unbesorgt eine Installation auf Ihrem Smartphone „aus unsicherer Quelle“ erlauben.

Download FFIPS-App

Welche Linux-Distribution? Umfrage!

Es gibt nicht nur Windows, es gibt auch Linux! Linux ist schon lange nichts mehr nur für Experten, sondern auch für den ganz normalen Nutzer. Da es aber so unendlich viele verschiedene Varianten gibt, für alles oder für ganz bestimmte Zwecke, steht der Nutzer vor einem Problem: Welche installiere ich auf meinem Rechner?

Ich möchte eigentlich einen ganz normalen Rechner und mit dem machen, was ich auch mit Windows 7 machen kann – Internet, Office, EMail, Grafik, Video und Musik und vielleicht auch mal einen Code probieren. In meiner kleinen Umfrage gehe ich von einem 4 – 5 Jahre alten Doppelkern, 32bit, 2 GB RAM – Rechner aus. Vielleicht haben Sie einen Tip oder eine echte Empfehlung. Machen Sie bitte mit bei meiner kleinen Umfrage – Danke!

Hier geht es zur Umfrage.

Ja, wollen Sie denn nicht umsteigen?

Das Supportende für Windows 7 naht. Wie von Microsoft angekündigt, werden Benachrichtigungen als Popup über das Supportende eingeblendet. Dafür zuständig ist die KB4493132, die gestern über Windows Update verteilt wurde. Es ist (derzeit) zwar nur informativ, kann aber nerven. Wer es noch nicht installiert hat, kann es einfach ausblenden. Sollte es schon installiert sein, kann man über die Systemsteuerung unter Installierte Updates dieses wieder deinstallieren. Danach wird es über Windows Update wieder angeboten. Nun kann man es dann ausblenden und man hat seine Ruhe. Die Beschreibung des Updates KB 4493132: „Nach 10 Jahren Service ist der 14. Januar 2020 der letzte Tag, an dem Microsoft Sicherheitsupdates für Computer mit Windows 7 SP1 anbietet. Dieses Update ermöglicht Erinnerungen an das Ende des Supports von Windows 7.“

Ob Microsoft in der nächsten Zeit dann aggressiver vorgehen wird ist fraglich. Man kennt es ja noch von Windows XP. Auch damals hatte Microsoft immer mal wieder an das Supportende „erinnert“. Natürlich kann man auch immer noch kostenlos auf Windows 10 umsteigen. Aber wer es bisher nicht getan hat, wird es wohl auch in der nächsten Zeit nicht machen, oder?

Wobei sichern kann man sich die kostenlose Windows 10 Version trotzdem. Einmal installiert und aktiviert. Danach wieder zurück zu Windows 7.