Archiv der Kategorie: Internet

Spielerei nach Feierabend

Wie in alten Zeiten. Ich habe mir, sozusagen als Feierabendvergnügen und kleine Fingerübung, mal wieder erlaubt eine kleine Webseite zu basteln. Viel brauchte ich nicht zu tun, denn den Inhalt liefert im Grunde genommen Twitter. Ich habe also einfach einmal ein paar Timelines von Twitter-Nutzern, meistens der lokalen Presse, zusammengestellt und in einen überschaubaren Rahmen gestellt.  Ein wenig graphische Pinselei dazu und fertig.

Wer Lust hat, kann sich die „Timelines“ gern einmal anschauen oder, am besten, gleich ein Lesezeichen draufsetzen. Dieser letzte Satz kommt mir ein wenig altmodisch vor, eben so gar nicht aus der Smartphonezeit. Aber, was soll’s? Die Webseite ist ja auch nicht aus der Zeit der Wischtelefone…..!

Haifischbecken 4.0

Heute hatte ich gegen Mittag einen seltsamen Anruf. „This ist the Microsoft Corp., Seatle, USA. You have a highly dangerous trojan on your computers harware“, tönte es mir auf Englisch mit starken indisch-pakistanischem Akzent entgegen. „We have to clean your computer. Please turn on your pc and tell me what you see!“

Als ich der Stimme sagte, dass ich meinen Rechner nicht angeschaltet hätte und ihm auch nicht sagen würde, was ich auf meinem Desktop sehe, wurde die Stimme streng: „Your operating system is under US-lincense and we have to take legal action. We will abonadon your internet and you will never enter the net again. Your computer is violation millions of other computers!“

Ich sagte, tun Sie einfach, was Sie meinen tun zu müssen. Und geben Sie’s mir schriftlich! Die Stimme aus dem geheuerten Callcenter in Indien flüsterte „Have a nice day!“ – Und das war’s

Der Trick dahinter ist wahrscheinlich folgender: ich habe einen Trojaner auf dem Rechner. Der ist soweit harmlos. Aber die oninöse Microsoft Corp. will mich als Admin dazu bringen einen mir nicht bekannten Befehl auf meinem Rechner auszulösen und so den Trojaner zu aktivieren. OK., mache ich natürlich nicht. Allgemein frage ich mich jedoch, warum um alles in der Welt verlagert sich alles ins Netz, web 4.0 und Internet der Dinge, wenn das ganze System doch ein Haifischbecken von Gaunern ist? So das die neue Freiheit sein?

Ein treuer Begleiter

Seit 1999 habe ich eine Internetdomain mit meinem eigenen Namen …. gehabt. Diese Domain hat nun keine lange Lebensdauer mehr. Sie wird gelöscht und verschwindet im Nirwana der Geschichte.

1999 gab es noch kein Facebook, Whatsapp, Instagram usw. und auch Google steckte noch in den allerersten Anfängen als Suchmaschine. Es gab tolle Dinge wie Napster, Kazaa, Altavista, Netscape usw. – Ich nutze heute noch Software, die eigentlich für Windows 95 oder frühere Versionen geschrieben wurde. Der Grund ist einfach: es gibt nichts besseres. Man konnte viele Dinge machen, die man heute auch machen kann. Aber das lief alles über eine Domain, und das musste eine sein, auf die man vollen Zugriff hatte. Der Code musste selber geschrieben und die Software zum Laufen gebracht werden. Mühseelig, nächtelang und dann … irgendwann klappte es. Wer braucht heutzutage noch eine eigene Internetdomain als Experimentierfeld? Selbst gute EMailadressen sind gratis.

Merkwürdig ist es schon, der Abschied von der Domain www.axel-buddenbaum.de – es ist, als ob man einen treuen Begleiter verliert.

Wer zahlt, leistet Beihilfe

Es gibt zahlreiche Trojaner (Ransomware), die private Nutzerdaten verschlüsseln und von den Opfern „Lösegeld“ verlangen. Und es werden immer mehr. Der Antivir-Hersteller Kaspersky hat in einer Umfrage festgestellt, warum die Masche so beliebt ist: Weil sie überaus erfolgreich ist. Die Erfolgsquote bei Ransomware ist besonders hoch, und das obwohl alle renommierten Antivir- und Internet-Schutz-Anbieter, darunter auch Kaspersky, abraten, auf die Forderungen der Erpresser einzugehen.

Ransomware ist nach wie vor omnipräsent. Zwischen Juli und September 2016 wurden im Vergleich zu den drei Monaten zuvor 2,6 Mal mehr Nutzer von derartiger Verschlüsselungssoftware attackiert. Kaspersky schreibt, dass man im dritten Quartal 2016 weltweit insgesamt 821.865 Ransomware-Attacken bei Kaspersky-Nutzern registrieren konnte. Mehr als jedes dritte (36 Prozent) Ransomware-Opfer hat angegeben, dass das geforderte Lösegeld gezahlt worden ist, um an die gesperrten Daten wieder heranzukommen. 20 Prozent von ihnen haben das aber bereut, denn eines von fünf Opfern gab an, dass auch nach der Zahlung des Lösegeldes kein Entschlüsselungs-Key gekommen sei.

Die Logik ist recht einfach: wer zahlt, unterstützt die Kriminellen! Und es gibt keinerlei Garantie, dass man seine Daten nachher entschlüsseln kann.

Es gibt ein paar ganz einfache Schutzmassnahmen.

1. Man mag es schon gar nicht mehr sagen: Legen Sie Sicherungskopien ihrer Daten an.
2. Trennen Sie Sicherungsdatenspeicher (Stick und externe Festplatten) vom Rechner, wenn sie nicht benötigt werden.
3. Legen Sie sich ein bootfähiges Image ihres aktuellen Betriebssystems zu. Unter dem Stichwort finden sie eine ganze Reihe guter Software im Netz.
4. Nutzen Sie portable Arbeitsprogramme. Die sind eingerichtet und müssen nur zurückkopiert werden.
5. Last, but not least, halten sie ihre Antivierensoftware auf dem neusten Stand. Sie finden eine Auswahl bei winfuture.

Wenn sie diese Punkte berücksichtigen, dann dauert eine komplette Neuinstallation ihres Rechners keine 30 Minuten und sie finden alles wie gehabt vor. Pfeifen Sie auf Erpressungsversuche!

Wer zahlt, leistet Beihilfe

Es gibt zahlreiche Trojaner (Ransomware), die private Nutzerdaten verschlüsseln und von den Opfern „Lösegeld“ verlangen. Und es werden immer mehr. Der Antivir-Hersteller Kaspersky hat in einer Umfrage festgestellt, warum die Masche so beliebt ist: Weil sie überaus erfolgreich ist. Die Erfolgsquote bei Ransomware ist besonders hoch, und das obwohl alle renommierten Antivir- und Internet-Schutz-Anbieter, darunter auch Kaspersky, abraten, auf die Forderungen der Erpresser einzugehen.

Ransomware ist nach wie vor omnipräsent. Zwischen Juli und September 2016 wurden im Vergleich zu den drei Monaten zuvor 2,6 Mal mehr Nutzer von derartiger Verschlüsselungssoftware attackiert. Kaspersky schreibt, dass man im dritten Quartal 2016 weltweit insgesamt 821.865 Ransomware-Attacken bei Kaspersky-Nutzern registrieren konnte. Mehr als jedes dritte (36 Prozent) Ransomware-Opfer hat angegeben, dass das geforderte Lösegeld gezahlt worden ist, um an die gesperrten Daten wieder heranzukommen. 20 Prozent von ihnen haben das aber bereut, denn eines von fünf Opfern gab an, dass auch nach der Zahlung des Lösegeldes kein Entschlüsselungs-Key gekommen sei.

Die Logik ist recht einfach: wer zahlt, unterstützt die Kriminellen! Und es gibt keinerlei Garantie, dass man seine Daten nachher entschlüsseln kann.

Es gibt ein paar ganz einfache Schutzmassnahmen.

1. Man mag es schon gar nicht mehr sagen: Legen Sie Sicherungskopien ihrer Daten an.
2. Trennen Sie Sicherungsdatenspeicher (Stick und externe Festplatten) vom Rechner, wenn sie nicht benötigt werden.
3. Legen Sie sich ein bootfähiges Image ihres aktuellen Betriebssystems zu. Unter dem Stichwort finden sie eine ganze Reihe guter Software im Netz.
4. Nutzen Sie portable Arbeitsprogramme. Die sind eingerichtet und müssen nur zurückkopiert werden.
5. Last, but not least, halten sie ihre Antivierensoftware auf dem neusten Stand. Sie finden eine Auswahl bei winfuture.

Wenn sie diese Punkte berücksichtigen, dann dauert eine komplette Neuinstallation ihres Rechners keine 30 Minuten und sie finden alles wie gehabt vor. Pfeifen Sie auf Erpressungsversuche!

Dropbox fährt Angebot herunter

Als der Cloudanbieter DROPBOX startete, gab es für die Nutzer noch einen Ordner „Public“. Alles darin konnte direkt verlinkt werden. Man konnte auch ganze Webseiten darin präsentieren oder umfangreiche Webprojekte.(zum Beispiel Downloads). Eine sehr praktische Sache für die Nutzer. Der Ordner wurde irgendwann abgeschafft und es gab nur noch die Freigabe für die neuen Nutzer. Für die alten Nutzer funktionierte es weiterhin. Nun ist Dropbox aufgefallen, dass diese sog. Account-Links viel Traffic produzieren. Logisch, es liess sich auch problemlos streamen …..Dieser Service ist nun gekappt und man darf gespannt sein, ob Dropbox tatsächlich nur „temporarily“, also befristet oder vorübergehend, meint.

Google möchte Twitter kaufen

Da geht wieder ein Aufschrei durch die Reihen der Computer-Nutzer. Es gehe wieder ein Stück Privatheit verloren, Datenkraake Google, Schutz muss her und so weiter und so fort. 

Es sollte aber mittlerweile jedem klar sein, dass, wer einen Comuter, Smartphone, Tablet oder sonstiges mit dem Internet verbindet, von ersten Moment an schon nicht mehr privat ist. Im Netz ist alles, wirklich alles, öffentlich. Einfache Regel: wer etwas für sich behalten möchte, packt es nicht auf den Rechner. Merkwürdigerweise haben die Nutzer, die um Himmels Willen nichts preisgeben wollen und nur ja nicht ihre Schuhgröße, ihre EMailadresse oder das Bild der letzten Grillparty auf fremden Servern sehen wollen, das Betriebssystem Windows 10 auf dem Rechner. Da ist verkaufsstrategisch der größte Coup von Bill Gates. Bill hat längst Ihre Daten! Da können Sie noch so viele Haken in den Einstellungen entfernen. Bequemlichkeit erkaufen Sie mit Ihren Daten!

Aber kein Grund zur populären Panik. Beherzigen Sie einfach den Grundsatz: was Ihnen wichtig ist und privat bleiben soll, gehört nicht auf einen Rechner, der mit dem Internet verbunden ist.

…und dann war da MP3

Vor ziemlich genau 20 Jahren begann das, was einige Jahre später zu einer erbitterten Auseinandersetzung zwischen den Internet-Nutzern und der bis dahin glänzend funktionierenden Musikindustrie wurde. Eine neue Release-Gruppe pumpte die ersten illegalen Kopien in Form von MP3-Dateien ins Netz.

Bereits am 10. August 1996 – also gestern vor 20 Jahren – wurde unter dem Namen Compress ‚Da Audio (CDA) der erste Track über einen im IRC verbreiteten Link zum Download angeboten. Es handelte sich um „Until It Sleeps“ von Metallica. Ob gerade dies der Grund war, warum diese Band sich später eine quasi schon legendär zu nennende Schlammschlacht mit der ersten großen Tauschbörse Napster lieferte, ist nicht überliefert. 

Die diversen technischen Voraussetzungen waren nicht gänzlich neu. Der am deutschen Fraunhofer-Institut entwickelte MP3-Codec war schon seit spätestens 1993 verfügbar. Ein Jahr später gab es mit WinPlay3 auch schon den ersten Player für Windows. Dass die Online-Musik-Szene sich aber erst etwas später entwickelte, lag an verschiedenen bremsenden Faktoren. Nicht nur, dass die zuvor vorherrschenden Modem-Verbindungen ziemlich langsam waren, selbst das Rippen einer CD und die Umwandlung ins MP3-Format war ein wesentlich aufwändigeres Unterfangen als es heute das Rendern eines 4K-Videos ist. 

Doch dann kam eben ein Nutzer mit dem Pseudonym NetFraCk daher, und nahm die Arbeit auf sich. Als offizielles CDA-Gründungsdatum gilt der 12. August 1996, der sich morgen zum 20. Mal jährt. An diesem Tag folgten weitere Tracks von Rage Against The Machine und Soundgarden. Und auch die an den folgenden Tagen bereitgestellten Titel machen ziemlich klar, wie es um den Musikgeschmack der Mitglieder in der ersten MP3-Release-Gruppe bestellt war. 

Musikindustrie im Tiefschlaf

In der Musikindustrie dürfte zu diesem Zeitpunkt noch niemand realisiert haben, was da auf seine Branche zukommen könnte. Entsprechend war es ein Dammbruch, der von der Öffentlichkeit schlicht nicht wahrgenommen wurde: Aber es dauerte nur Tage bis Wochen und die Release-Gruppen schossen wie Pilze aus dem Boden. Darauf folgte ein intensiver Konkurrenzkampf um die Krone, der nicht spurlos an CDA vorbeiging. NetFrack verließ die Gruppe, die sich inzwischen einen heftigen Wettbewerb mit RNA lieferte, wenig später. Die letzten Aktivitäten der Crew waren im Grunde Ende 1997 zu verzeichnen. 

Zu dieser Zeit strömten auch zahlreiche neue Nutzer, die sich erstmals einen Internet-Anschluss zulegten, ins Netz. Doch diese waren meist vor allem damit beschäftigt, mit E-Mail und dem WWW klarzukommen. Die Verbreitung der MP3-Dateien fand zumeist auf anderen Diensten statt. Das änderte sich erst einige Jahre später. Im Sommer 1999 hatte der Programmierer Shawn Fanning seine Idee, wie der Austausch von Musikdateien unter den Studenten an seiner Uni besser organisiert werden könnte, in eine praktische Anwendung umgesetzt, die sich rasend schnell im ganzen Netz ausbreitete: Napster war da. 

Und es bedurfte noch einmal Zeit, bis nun auch die Musikindustrie realisierte, dass sie hier ein Problem bekommt. Im März 2000 reichte nun Metallica die erste Klage gegen die Tauschbörse ein, nachdem ein noch unveröffentlichter Song in dem Netzwerk seine Kreise zog. Das half letztlich aber gar nichts. Erst als der damalige Apple-Chef Steve Jobs den Chefs der Major Labels quasi die Pistole auf die Brust setzte, gelang es mit dem iTunes Store die erste legale Plattform zu etablieren, auf der Musik online so einfach zu bekommen und zu benutzen war, wie es die illegalen Angebote vorgemacht hatten.

Quelle: http://winfuture.de/news,93578.html

 

Keine Bundesliga mehr bei Energy

Als DAB+ vor fünf Jahren an den Sendestart ging, war die Live-Bundesliga im Programm 90elf die Attraktion des nationalen Multiplexes. Nachdem 90elf die Senderechte verloren hatte, konnte Energy ab der Saison 2013/14 in die Bresche springen und schaltete die Reportagen vom neuen Rechteinhaber Sport1 durch. Jedoch ist diese Kooperation jetzt beendet. Liveübertragungen und Konferenzen der 612 Spiele der 1. und 2. Liga gibt es in der Saison 2016/17 daher nur bei Sport1 Online, per App und Streaming.

„Wir haben den davor kaum wahrgenommenen Audio-Rechten erst einen Wert verliehen. Das nennt man wohl Ironie des Schicksals“, hatte 90elf zum Verlust der Senderechte erkärt. Nach Angaben des 90elf-Betreibers Regiocast hatten 2013 zehn Prozent der Hörer das Programm von 90elf über DAB+ gehört.

Ab der Saison 2017/18 werden die Karten ohnehin neu gemischt: Amazon hat die Konkurrenten um das Audio-Rechtepaket ausgestochen; Insider befürchten nun, dass der internationale Konzern UKW und DAB+ blockiert, um eigene Angebote in Vorteil zu bringen. Wegen des Verlustes der Live-Bundesliga als des wichtigsten Teils der Programms muss sich Sport1.fm dann neu orientieren.

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