Archiv der Kategorie: Internet

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Im Netz ist NICHTS privat

Die Telefone von 50.000 Personen, darunter Menschenrechtsaktivisten und Journalisten, wurden von Überwachungsinstrumenten angegriffen, die von zahlreichen Regierungen eingesetzt wurden. Diese Tools können jedes iOS- und Android-Telefon hacken, und es gibt keine Möglichkeit, Ihr Gerät davor zu schützen. Es spielt keine Rolle, welche Apps Sie verwenden, da das System auf einer tieferen Ebene durchbrochen wird.

Laut den Snowden-Enthüllungen aus dem Jahr 2013 sind sowohl Apple als auch Google Teil des globalen Überwachungsprogramms, das impliziert, dass diese Unternehmen unter anderem Hintertüren in ihre mobilen Betriebssysteme implementieren. Diese Hintertüren, die normalerweise als Sicherheitslücken getarnt werden, ermöglichen es z.B. US-Behörden, auf Informationen von jedem Smartphone der Welt zuzugreifen.

Das Problem bei solchen Hintertüren ist, dass sie nie nur einer Partei vorbehalten sind. Jeder kann sie ausnutzen. Wenn also eine US-Sicherheitsbehörde ein iOS- oder Android-Telefon hacken kann, kann jede andere Organisation, die diese Hintertüren aufdeckt, dasselbe tun. Es überrascht nicht, dass genau das passiert ist: Ein Unternehmen aus dem Nahen Osten hat den Zugang zu den Spionagetools verkauft, die es Dritten ermöglichten, Zehntausende von Telefonen zu hacken.

Diese Überwachungstools werden auch gegen prominente Personen eingesetzt. Sie wurden beispielsweise eingesetzt, um 14 Staatsoberhäupter auszuspionieren. Die Existenz von Hintertüren in entscheidender Infrastruktur und Software stellt die Menschheit vor große Herausforderungen. Obwohl die derzeitige Marktmonopolisierung durch das Duo Apple-Google im Smartphone-Markt die Kosten erhöht und die Privatsphäre und die Meinungsfreiheit verletzt, sind Regierungen und deren Beamte sehr zögerlich darin dagegen vorzugehen. Wahrscheinlich werden sie erst aktiv, wenn sie selbst feststellen, dass sie ins Visier von obskuren Behörden und Dienst genommen wurden.

Solange sollte man einfach immer daran denken: Im Netz ist NICHTS privat.

Google News: Ganz praktisch, aber ….

Google News auf dem Smartphone ist eigentlich ganz praktisch. Eigentlich! 

Ich lese oft und gern die Online-Seiten diverser Printmedien. Natürlich kann ich sie direkt ansteuern, aber Google News macht es einfacher, da ich auch noch interessanten Themengebiete zusammenstellen kann. Um auf die Schnelle eine Übersicht zu bekommen, ist das ein tolles Werkzeug. Aber, ja es gibt ein dickes Aber! Google News verweist immer öfter auf Seiten bei anderen Onlinemedien, die nur sichtbar werden, wenn man abonniert oder sich anmeldet. Google treibt so den Zeitungshäusern Kunden zu, die u.U. sogar ein Abonnement abschliessen. Natürlich wird niemand gezwungen die Webseiten zu betreten, aber es bleiben immer einige hängen. So lohnt sich der Deal von Google mit den großen Medienhäusern. Und natürlich verweist Google nur auf die Existenz einer Seite. Aber die Information bekommt der Nutzer nur gegen Geld. Für mich hat das in etwa den Geschmack einer Drückerkolonne, nur eben auf Google-Art. Mich ärgert es immer wieder, wenn ich anfange einen Artikel zu lesen und der Text verschwindet nach und nach, je weiter ich runterscrolle. Und wenn ich dann aufgefordert werde zu abonnieren oder mich extra anzumelden, dann bin ich meistens schon weg.

Da Google News nun einmal als App auf dem Smartphone ist, natürlich kostenlos, wird es wohl drauf bleiben – vorerst.

Die perfekten Überwachungsinstrumente

„Ich weiss wo Sie sind und was Sie gerade tun, Sie Schlingel!“

Die perfekten Überwachungsinstrumente hat fast jeder auf seinem iKlotz oder dem Wischtelefon. Es ist erschreckend, wie viel WhatsApp über dich weiß. Der beliebte Messenger fordert insgesamt 42 Berechtigungen ein – und damit mehr als Signal oder Telegram. Wer Signal als Alternative nutzt, muss dem Messenger 40 Berechtigungen einräumen. Bei Telegram sind es „nur“ 32.

Du kannst den Messengern bestimmte Rechte entziehen oder verändern. So kannst du bei WhatsApp, Signal und Telegram etwa den Zugriff auf die Kamera verweigern oder so einstellen, dass die App jedes Mal fragt, ob sie darauf zugreifen darf, wenn du die Kamera-Funktion in der App nutzt. Sinnvoll ist auch die etwa bei Telegram standardmäßig ausgeschaltete Funktion „Berechtigungen entfernen, wenn die App nicht verwendet wird“ einzuschalten. Nutzt du etwa Telegram einige Monate nicht mehr, entzieht dein Handy dem Messenger Berechtigungen, die auf die Kamera, Kontakte, Mikrofone oder den Speicher zuzugreifen.

Unter anderem kann Telegram auf diese Daten zugreifen:

  • Bilder und Videos: Telegram kann jederzeit und ohne deine Bestätigung die Kamera deines Smartphones nutzen.
  • Mikrofon: Der Messenger kann über die Mikrofone deines Smartphones Ton aufnehmen, zu jedem Zeitpunkt, auch wenn du Telegram gerade nicht nutzt.
  • Standort: Telegram weiß jederzeit, wo du dich befindest.
  • Telegram weiß, ob du mit jemandem telefonierst und kann die Telefonnummer der angerufenen Person auslesen. Der Messenger kann, ohne dein Eingreifen, Telefonnummern wählen, was zu unerwarteten Kosten und Anrufen führen kann.
  • Speicher auslesen: Telegram kann Daten deines freigegebenen Speichers nicht nur lesen, sondern auch ändern oder löschen.

Wie WhatsApp und Telegram kommt auch Signal ohne Berechtigungen nicht aus. Die sind zum Teil sogar noch tiefgreifender als jene bei Telegram.

  • Signal kann ohne dein Wissen Kalendertermine hinzufügen oder ändern und E-Mails an Gäste verschicken, die scheinbar von dir stammen.
  • Der Messenger kann auch alle auf deinem Smartphone gespeicherten Kalendertermine sehen und deine Termine speichern.
  • Signal kann jederzeit und ohne deine Bestätigung die Kamera deines Smartphones nutzen und Bilder und Videos aufnehmen.
  • Der Messenger kann SMS lesen, senden und löschen.
  • Signal kann über die Mikrofone deines Smartphones zu jedem Zeitpunkt Ton aufnehmen, auch wenn du den Messenger gerade nicht nutzt.
  • Die App weiß, wann und mit wem du telefonierst.
  • Der Messenger kann, ohne dein Eingreifen, Telefonnummern wählen, was zu unerwarteten Kosten und Anrufen führen kann.

Wer wissen möchte, welche anderen Rechte Telegram und Signal einfordern, muss das App-Icon gedrückt halten, bis sich ein kleines Fenster öffnet. Danach auf „App-Details“ oder ein „i“ für Information tippen (je nach Smartphone-Modell und Nutzeroberfläche). Anschließend bekommst du App-Infos zu dem ausgewählten Messenger. Unter „Berechtigungen“ hast du nun einen groben Überblick über die Zugriffe, die du der App gewährst. Tippst du nun oben rechts auf die drei Punkte, kannst du dir „Alle Berechtigungen“ anzeigen lassen.

Whatsapp gehört dem Facebook-Konzern und Facebook selbst ist der größte Datengrabscher von allen. Telegram und Signal sind gegenüber Whatsapp und Facebook schon fast harmlos zu nennen. Eine Gefahr für alle liegt nicht nur in der Datensammelwut von Whatsapp und Facebook, sondern in der Verknüpfung dieser Daten zu aussagefähigen Persönlichkeitsprofilen. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie montags einen Strafzettel bekommen, weil sie am Freitag darauf eine Geschwindigkeitsübertretung begehen. Oder schon im nächsten eine höhere Versicherungsprämie für ihr Haus bezahlen müssen, weil in fünf Jahren der Blitz einschlägt.

Ein Vergleich:

Sieben, Acht, Zehn – und nun Elf?

Drei Notebooks und einen älteren Desktop-Rechner habe ich im Betrieb. Ich arbeite an verschiedenen Orten, also in verschiedenen Räumlichkeiten. Nein, Arbeit will ich das nicht nennen. Es ist einfach eine Freizeitbeschäftigung, auch weil ich gern mit diesen Geräten herumtüfftle. Ein älteres Notebook (vor 2012) läuft schon seit langer Zeit mit Linux Mint. Ich „arbeite“ gern damit, weil es sehr gut und zuverlässig läuft und mich nicht dauernd mit dicken Updates plagt.

Nun ja, auf den anderen konnte ich Windows nicht vermeiden. Teilweise war ein gut funktionierendes Windows 10 bereits aufgespielt oder nach Windows 7 gab es das kostenlose „Upgrade“. Das Wort „Upgrade“ vermittelt m.E. ein falsches Bild, denn damit sollte eigentlich eine Wertsteigerungen oder auch eine Verbesserung einhergehen. Windows 7 war erstklassig und 10 hat es damit sehr schwer, auch weil es sehr neugierig ist.

Nun ja, nun ist Windows 10 drauf und schon kündigt Microsoft ein Windows 11 und das Supportende für 10 ab 2025 an. Obwohl ich wegen Windows 11 garantiert keine neuen Geräte anschaffen werde, war ich doch neugierig, ob meine alten Kisten mit Windows 11 zurechtkommen würden. Nach einer schnellen Drübersicht kann ich sagen, dass nahezu alle Geräte, die nach 2017 gebaut wurden, auch Windows 11 vertragen. Die älteren Geräte müssen passen. Bei mir bleibt nach jetzigem Stand der Informationen tatsächlich nur ein Notbook übrig, das Windows 1 verträgt.

Ob das auch für die Geschwindigkeit gilt ist fraglich, denn bekanntlich fressen neue Betriebssystem von Microsoft deutlich mehr Ressourcen als ihre Vorgänger. Ob mit langsamen Rechnern die Freizeitgestaltung noch Spaß möchte ich bezweifeln.

Wer es wissen will, kann sich das kleine Tool Moin_64 (portable) herunterladen und seinen Rechner mal checken lassen.

Auf der Webseite von DrWindows gibt es weitere „testtools“.

Whatsapp-Gruppe als Notruf-Hilfe-Ersatz

Dieses ist lediglich eine vielleicht etwas unausgereifte Idee: Whatsapp-Gruppe als Notruf-Hilfe-Ersatz, kleinteilig und nur auf etwa 4 – 8 Mitglieder beschränkt. Um eine solche Ersatz-Notruf-Gruppe zum Leben zu erwecken, ist es vorteilhaft, wenn sich direkte Nachbarn zusammentun.

Die improvisierten Whatsapp-Gruppen können und sollen professionelle Notruf-Hilfesysteme nicht ersetzen, aber als Vorstufe vielleicht ergänzen. Unter Nachbarn kennt man sich. Ein kurzes Lebenszeichen per Whatsapp – das kann auch ein Smiley oder ein einfaches Ausrufezeichen sein – beruhigt. Alle Teilnehmer sollten sich zum Beispiel einmal täglich bis 10 Uhr vormittags gemeldet haben. Falls sich jemand mal nicht meldet, genügt es schon, wenn ein Teilnehmer der Gruppe mal kurz vorbei schaut. Sollte tatsächlich etwas Ernstes passiert sein, dann bleibt das zumindest nicht lange unentdeckt.

Diese Gruppen könnten, falls Bedarf besteht, auch miteinander verknüpft werden, in dem ein oder zwei Mitglieder auch in der Gruppe „links und rechts“ von der eigenen Gruppe angemeldet sind.

Gerade für ältere Mitmenschen, Alleinlebende oder auch irgendwie beeinträchtigte Menschen könnte eine Gruppe, wie oben geschildert, eine Hilfe und auch eine Beruhigung darstellen. Und nebenbei könnten sich auch soziale Kontakte unter Nachbarn ergeben, was nicht nur auf dem Lande, sondern auch in Städten mit großen Wohnsiedlungen sinnvoll sein könnte.

Solche Gruppen funktionieren natürlich nicht nur mit Whatsapp, sondern auch zum Beispiel mit Telegram oder Signal. Um älteren Menschen die Hemmungen gegenüber der Technik zu nehmen und um den Umgang z.B. mit einem Smartphone verständlich zu machen, wäre es sicherlich hilfreich, wenn jüngere, mit der Technik vertraute Menschen auf die Älteren zugehen würden.

Anm.: Sicherlich gibt es dazu weitere Ideen und Vorschläge. Es gibt allerdings nichts Gutes, außer man tut es!

Siehe hierzu auch:  Whatsapp-Gruppen und mehr

TeleGuard: Das Schweizer Messer als Messenger

Spät, aber vielleicht nicht zu spät, kommt der Schweizer Messenger TeleGuard. Er steht in den App-Stores zur Verfügung. Er gleicht in etwa den bekannten Messengern wie Signal, Whatsapp oder Telegram. Nur ist er viel sicherer. Die Server stehen in der Schweiz und nicht in den USA. Grundsätzlich lesen sich die Features der Neuerscheinung aus der Schweiz sehr gut, vor allem die anonyme Nutzung ohne Angabe der Telefonnummer, Serverstandorte in der Schweiz und eine kostenlose, werbefreie Nutzung sind deutliche Vorteile gegenüber anderen Konkurrenten.

Eine Besonderheit von TeleGuard ist die Tatsache, dass für die Nutzung keine Telefonnummer angegeben werden muss – damit lässt sich der Messenger auch ganz anonym verwenden. Auch Benutzeridentifikationsdaten werden nicht erfasst, zudem werden keine Benutzerdaten auf den Servern gespeichert. Um die Privatsphäre und Sicherheit zu garantieren, kommt der laut eigenen Aussagen „beste Verschlüsselungsalgorithmus, was es derzeit gibt“, SALSA 20, zum Einsatz.

Die Identifikation erfolgt über eine eigene TeleGuard ID, die benötigt wird, um sich mit Freunden im Messenger zu verbinden. Diese kann an Freunde weitergegeben werden, die diese dann im Messenger einfügen und auf die Bestätigung der Freundschaftsanfrage warten. Sobald die Freundschaftsanfrage angenommen wurde, kann der Austausch im Chat erfolgen. Auch ein direktes Hinzufügen eines TeleGuard-Nutzers über einen QR-Code ist möglich: Wird der QR-Code in TeleGuard von einem anderen User per Kamera erfasst, wird ebenfalls eine Freundschaftsanfrage gesendet, die dann bestätigt werden muss. Dieses Vorgehen ist bereits vom ebenfalls in der Schweiz entwickelten Messenger Threema bekannt – auch hier können sich Nutzer ohne Angabe der Telefonnummer mittels Threema ID anonym miteinander verbinden.

Wer also Wert auf absolute Sicherheit seiner Daten legt, sollte sich diesen Messenger einmal anschauen.

Mehr über TeleGuard ….

TeleGuard Homepage

Machen Sie die Welt fröhlicher

BestSketches ist eine offene Gruppe im Messenger Whatsapp und Sie sind herzlich eingeladen.

Wenn Sie in der Whatsapp-Welt oder auch woanders witzige Bildchen, Videos oder Sprüche finden und mit Freunden oder Bekannten teilen möchten, dann teilen Sie doch einfach auch mit BestSketches. Das ist nur einen Klick entfernt. Der Vorteil ist, dass bei Whatsapp langsam ein Archiv entsteht, auf das Sie immer wieder zurückgreifen können. Manchmal braucht man witziges Bildchen, das vor Jahren auch schon witzig war und Ihre Freunde und Bekannten erfreut hat. Auch Selbstgemachtes ist willkommen! Kein Spruch oder Video ist zu dumm, dass es bei BestSketches keinen Platz finden würde.

Aber, bitte Geduld, BestSketches ist im Aufbau. Die Gruppe muss sich erst einmal herumsprechen. Aber dann werden auch Sie die Gruppe zu schätzen wissen. Sie haben immer ein „Funny“, „InternetMemes“ oder einen schlauen Spruch zur Hand und können diese Welt damit ein klein wenig fröhlicher machen. Oder laden Sie Freunde und Bekannte einfach zur Gruppe ein.

  Hier ist Ihr Einladungslink