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1969: ein sonniges Jahr

50 Jahre ist es her, dass ich am Morgen des 21. Juli gebannt vor dem Fernseher hockte und vor Aufregung Salzstangen und und „Würmer“ in mich hineinstopfte. Der erste Mensch auf dem Mond. Der Juli war überhaupt ein aufregender Monat. Ich war drei Wochen an der Ostsee in Haffkrug. Als ich wiederkam, war der Umzug auf die andere Straßenseite in ein festes Haus gelaufen. Das kleine Wochenendhaus war passé, obwohl – ja, rückblickend war das dort im Wald, in dem kleinen Holzhaus, die schönste Zeit. Alles war neu, alles war aufregend. Ich hatte ein eigenes Zimmer und eine ganze Welt zu entdecken. Dazu, morgens um 3 Uhr extra geweckt, die Mondlandung. Die Vorbereitungen des Apollo-Programs hatte ich bereits 1966 in den damals beliebten Schülerkalendern verfolgt. Entsprechend groß war die Spannung.

1969 war ein sonniges Jahr – Woodstock, Let it be, die Musik kam noch von RTL über Mittelwelle. Meine allererste 45er-Schallplatte: „Man of the World“ von Fleetwood Mac. Und die große erste Liebe: Jutta aus Lüneburg

Die Seniorplus App für Android ist da

Es hat einige Zeit gedauert bis sich aus vielen Spielereien und Übungen, siehe „Adolphsdorf APP“, „FFIPS“ usw. eine halbwegs brauchbare App fürs Smartphone oder das Tablet entwickelt hat. Hinterher kann man sagen, im Grunde war es ganz einfach. Aber oft steckt die Tücke im Detail. In jedem Fall aber gibt es jetzt mit der „Seniorplus App“ eine Anwendung, die alle meine Spuren im Netz unter einem Hut zusammenfasst.  Auf Klingeltöne müssen Sie noch verzichten, aber die kommen auch noch – irgendwann….

Download: Seniorplus App (12,6 MB) – Weitere Infos

Ohne Telefon und Internet nix los

Telefon ist wie Wasser und Strom! Es hat sich leider noch nicht überall herumgesprochen und das ist bedenklich in Gegenden, in denen es sogar mehr Funklöcher als Schlaglöcher in den Strassen gibt. In unserer heutigen Zeit ist eine Wohnung ohne Telefonanschluss fast nicht mehr denkbar oder gar zu vermieten.

Wie in vielen anderen Fällen auch, ist es ein Vorteil, wenn man lesen kann und so in der Lage ist die Fallstricke eines Mietvertrags-Vordruckes zu umschiffen.

Der Telefonanschluss und ein Internetzugang selbst ist aber keine vom Vermieter im Rahmen des Mietrechts geschuldete mietrechtliche Leistung, sondern nur die Anschlußmöglichkeit an das Festnetz, der sogenannte Übergabepunkt im Haus, sind Eigenschaften der Mietwohnung oder des gemieteten Hauses. Ist dieser Übergabepunkt im Haus bereits vorhanden, vielleicht in einem eher selten aufgesuchten Keller, dann sollte alles weitere kein Problem darstellen. Dann muss der Heimwerker ran.

Mieter haben – sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist oder eine besonderer Nutzungszweck besteht -, Anspruch darauf, dass ihnen Anschlüsse für Telekommunikation zur Verfügung stehen. Der Vermieter hat dem Netzbetreiber gegenüber die erforderlichen Erklärungen abzugeben und das Anbringen der notwendigen Zuleitungen am Haus zu gestatten (LG Berlin, Urteil vom 12.09.2014 – 63 S 151/14).

Zu den Mindestanforderungen bei Wohnraum, die ohne besondere Nachfrage des Mieters vorausgesetzt werden gehören regelmäßig:

  • Stromanschluss.
  • Wasseranschluss (mit Abwasser) und Toilette.
  • ausreichender Wärme- und Schallschutz.
  • Übergabepunkt für Telefonfestnetz.

Mit vertragszweckbedingten Modifizierungen gilt das für Gewerbe sinngemäß. Installationen, Versorgungsleitungen, Heizanlagen, Roll- und Fensterläden, und weiteres mitvermietetes Zubehör müssen entsprechend dem Vertragszweck gebrauchsfähig sein und bestehenden Sicherheitsvorschriften entsprechen.

Erfüllt eine Mietwohnung oder ein Haus die vorgenannten Mindesanforderungen nicht, so besteht eine Offenbarungs- und Hinweispflicht des Vermieters bei der Vermietung. Das macht man natürlich schriftlich, um später ggf. nachweisen zu können, das man seine Pflicht aus dem Mietvertrag erfüllt hat.

Eine Wohnung die die Mindestanforderungen nicht erfüllt ist als mangelhaft zu bewerten. Der Mieter hat Anspruch auf Beseitigung vorhandener Mängel (§ 535 BGB) und kann Mietminderung bis zur Mangelbeseitigung verlangen, also beispielsweise die Duldung der Einrichtung eines Übergabepunktes durch die Fernmeldegesellschaft.

Das Landgericht Berlin hat einem Mieter wegen Fehlens eines Telefonfestnetzanschlusses eine Mietminderung von 5% der Miete zugesprochen. LG Berlin: Urteil vom 09.02.2010 – 65 S 475/07. Der Mieter hat keine Ansprüche auf Herstellung eines Telefonanschlusses, wenn er zum Beispiel bei einem Altbau vor Eingehung des Mietverhältnisses gewusst hat, dass kein Telefonsnschluss im Haus vorhanden ist (§ 536 b BGB).

Der Vermieter hat dem Netzbetreiber gegenüber die erforderlichen Erklärungen abzugeben und das Anbringen der notwendigen Zuleitungen am Haus zu gestatten und zu beauftragen.

Der Telefonanschluss selbst (= die Verbindung zum Telefonnetz) ist eine Dienstleistung, die nicht vom Vermieter, sondern von den entsprechenden Telefongesellschaften (z.B. der Telekom) erbracht wird. Der Mieter bestellt den Anschluss nicht beim Vermieter sondern bei der Telefongesellschaft. Auf die von der Telefongesellschaft erhobenen Gebühren hat der Vermieter keinen Einfluß.

Das Recht des Mieters auf Informationsfreiheit ist grundrechtlich geschützt (ständige Rechtssprechung z.B. BayObLG, WuM 1981, 80; vgl. auch BVerfG NJW 1994, 1147, 1148 m. w. N.). Der „Übergabepunkt“ im Haus wird von der Telefongesellschaft eingerichtet, der Vermieter/Eigentümer muss die Einrichtung dulden und daran mitwirken.

Sind im Haus keine Kabel vom Übergabepunkt zur Wohnung verlegt, hat der Mieter einen Rechtsanspruch darauf, die für den Telefonanschluss notwendigen Leitungen und sonstigen technischen Einrichtung zumindest selbst anzubringen. Es handelt sich um Einrichtungen, die der Mieter nach Beendigung des Mietverhältnisses wieder entfernen kann und auf Verlangen des Vermieters auch entfernen muss. Sofern durch die Leitungsverlegung nur ein minimaler Eingriff in die Bausubstanz notwendig ist, erübrigt sich die Zustimmung des Vermieters. Der Vermieter kann die Erteilung seiner Zustimmung aber auch nicht verweigern. Dies gilt selbst dann, wenn im Mietvertrag etwas anders vereinbart ist. (LG Hamburg ZMR 65,188).

Siehe auch: Mietrechtslexikon

Ein paar Horrorbilder von „Übergabepunkten“ für jeden Techniker:

 

Bremen ohne Wachwechsel

 

Oha, die Bremer, die Carsten Sieling deutlich abgewählt haben, bekommen jetzt genau diesen Herrn wieder als Bürgermeister. ROT-ROT-GRÜN! Übersetzt heisst das: Grün übernimmt die Stadt, die Sozis müssen den Juniorpartner geben und die Linken werden es vermutlich bitter bereuen bei der Sache mitgemischt zu haben.

Der typische CDU-Wähler wird sich fragen müssen, was er denn noch alles veranstalten muss, damit es in Bremen endlich mal einen Wachwechsel gibt. Allerdings dämpft die Aussicht AKK als Kanzlerin zu bekommen mein Mitgefühl erheblich.

 

Demnächst: Freibier für alle

Es ist schon merkwürdig: das Wahlfieber lässt dramatisch nach, zumindest bei mir.

Die Wahl in Bremen kann ich getrost abhaken, nicht nur weil ich kein Bremer mehr bin, aber eben auch weil sich wenig ändern wird. Das ist es fast völlig wurscht, wo man sein Kreuz macht, oder für oder gegen die Bebauung der Rennbahn ist. Ein Kandidat, der IT-Spezialist ist, hätte mal eine Chance verdient. Aber wenn sich Berlin das als großen Erfolg anrechnet, dann liegen die Parteien mit dem „C“ total daneben. Ich will kein Weiter-so!

 

Und die Europawahl? Ich werde wählen gehen! Mir gefällt vieles von dem, was die Randparteien im Programm haben. Aber ich werde die Partei wählen, die Europa voranbringen will durch eine Wirtschaftsunion (die haben wir), durch eine Währungsunion (haben wir ungefragt auch bekommen) und – jetzt – eine Sozial- und Rechtsunion. Das nennt man „Nationbuilding“! Mir ist egal, ob die Hauptstadt Brüssel, Straßburg oder Papenburg wird. Mir ist auch ziemlich schnutzt, ob alle mitmachen oder lieber ihren eigenen Weg gehen wollen. Ein Kern-Europa wäre auch ein Anfang.

Das Demokratie-Defizit Europas muss weg. Wir brauchen eine parlamentarische Demokratie in Europa. Das Europa-Parlament entscheidet, der Ministerrat beschliesst. Das klassische Model der Legislative, Judikative und Exekutive, sauber von einander getrennt.

Nach der gestrigen „Markus Lanz“-Sendung sehe ich jedoch schwarz, dass Europa das jemals erreichen wird. Das Bildungssystem, das deutsche zumindest, ist bereits still und zu leise zusammengebrochen. Die Verdummung ist auf dem Vormarsch. Es entsteht eine verfügbare Masse, die jedem hinterherläuft, der „Freibier für alle!“ ruft.

Super: Nichts Neues in der Liga

Bayern ist Meister! Wen überrascht das noch? Es gab Schwächen, ja, aber die Bayern gehören in eine andere Liga. Auf den Plätzen dahinter braut sich einiges zusammen. Der nächste Meister – wenn die Bayern nochmal schwächeln – ist dort bereits vertreten. Und der Pokal kommt auch noch…. – vielleicht wird auf dem Borsig-Platz gefeiert.

Werder kann mit 53 Punkten gut zufrieden sein. Natürlich, vor einigen Jahren hätte man mit 46 Punkten noch das Europa-Ticket lösen können. Aber darum muss man sich nicht ärgern. Nach der Durststrecke der letzten Jahre, ist Platz 8 hervorragend. Das ist auch dem Trainer und einer frischen Mannschaft zu verdanken. Kruse hatte drei Superjahre in Bremen, aber leider einen schwachen Abgang. Alles schaut auf Pizza, den Joker. Der macht noch ein Jahr lang Tore, auch wenn er in 89. Minute auf den Platz getragen werden muss.

Unten versammeln sich die üblichen Verdächtigen. Man kann nur die Daumen drücken, dass es nicht ein Dauerabstieg wird. Der HSV kann ein Lied davon singen.

Der Videobeweis aus dem Kölner Keller ist überaus strittig. Man hat oft das Gefühl, die Leute dort vor dem Monitor sehen gerade ein anderes Spiel. Auch das Draufpacken von Nachspielzeit hat sich eingebürgert. Manche mögen es, aber muss man denn solange spielen, bis der „Bessere“ gewinnt? Sepp Herberger, unser alter Trainerrecke aus der Nachkriegszeit, hat sich bekanntlich mal die Mühe gemacht und mit der Stoppuhr herausgefunden, dass ein Spiel genau 90 Minuten dauert. Mittlerweile liegt der Schnitt bei 93 Minuten und genau 4 Sekunden.

Aber egal: Fussball ist und bleibt die schönste Nebensache der Welt und bietet laufen tolle Überraschungen. Und solange der tatsächlich Bessere gewinnt, ist doch alles in Ordnung mit der Liga.

Zwei vor, eins zurück: neue Android Apps

Es ist interessant gewesen Android und insbesondere das Erstellen von Apps einmal näher kennenzulernen. Diese Apps haben sehr viele Ersatzmöglichkeiten und es macht sich auch gut, wenn man einige Apps vorweisen kann. Letztlich aber ist es genau so interessant wie z.B. das Erlernen von HTML oder php. Und irgendwann tut sich irgendwo etwas völlig Neues auf. Grundsätzlich macht es mir Spaß hier ein wenig am Ball zu bleiben, aber bitte schön, immer nach dem Motto „Es gibt ein Leben ausserhalb der digitalen Welt“. Und das macht natürlich im Frühjahr, Sommer und Herbst viel mehr Spaß. Das Herumbasteln an Software und Computern ist eher etwas für gut beheizte Winterabende.

Darum will ich es kurz machen: Die App für Adolphsdorf wird nicht mehr weiterentwickelt und gepflegt. Laut Google ist sie zwar 1234 x heruntergeladen worden, aber das heisst nicht, dass sie dann auch installiert wurde. Es gab zwar Feedback und Rückmeldungen, aber dafür braucht es keine App. Bis auf weiteres können Sie die Adolphsdorf-App noch herunterladen ….. und sei es auch nur fürs Archiv im Schuhkarton.

Aktuell sind zwei andere Apps.

FFIPS – das ist eine App in der ich alle meine „Internetaktiväten“ zusammengefasst habe, um eine schnelle Übersicht unterwegs dabei zu haben. Für Sie vielleicht nicht so interessant, aber wer weiss. Natürlich ist die Abteilung „Service“ in der App groß geschrieben. Mehr ….

 Timeliner App – die würde ich Ihnen gern mal an Herz legen. Die Timeliner App befasst sich mit Twitter bzw. den Twitter-Timelines von aktuellen Zeitungen und Nachrichtenportalen, also auch WK und WZ. Es ist also ganz praktisch Nachrichten ohne Umwege und Filter auf das eigene Smartphone zu bekommen. Auf besonderen Wunsch ist auch eine Computer-Ecke dabei.

Beide Apps können Sie nach Ihren Wünschen im Aussehen verändern. Sie können auch festlegen, was Ihnen angezeigt werden soll. Beide Apps sind garantiert vieren- und trojanerfrei und es sind keine besonderen Rechte erforderlich. Vergessen Sie nicht eine „Installation aus unsicherer Quelle“ in den Einstellungen zu erlauben, denn bedei Apps sind zwar von Google geprüft, aber es gibt sie nicht im Playstore. Wer will denn schon Geld damit verdienen?

 Alle Apps finden Sie zum Herunterladen auf der Downloadseite.

Nazareth & 10CC beim Ritterhuder Open-Air

Am Sonnabend, 15. Juni 2019, ist es wieder soweit: Rocklegenden in Ritterhude!

Das Open Air-Konzert beginnt um 19.30 Uhr mit dem schnörkellosen Sound von NAZARETH. Die legendäre schottische Hardrockband gibt es seit 50 Jahren, hat über 30 Millionen Alben verkauft und ist bis heute mit ihren Millionenhits Love hurts, This flight tonight und Dream on erfolgreich auf Tour.

Im Anschluss präsentieren die herausragenden Musiker von 10cc ihre großen Hits: Rubber Bullets, I’m Not in Love und Dreadlock Holiday. Die britische Band zeichnet sich insbesondere durch ihre Kreativität und ihre große stilistische Vielfalt aus.

Die Fans des Classic-Rock können sich auf einen Abend voller Hits in gewohnter Torfnacht-Manier freuen! 

Nach dem Konzert findet die traditionelle Aftershow-Party mit DJ im Hamme Forum statt.

Info & Karten  (49 Euro)