Archiv der Kategorie: Aktuelles

Die schönste Nebensache

Fußball wäre die schönste Nebensache, wenn es nicht so aufregend wäre und …. und der SV Werder endlich mal wieder spielen würde. Sie können spielen, aber sie tun es irgendwie nicht. Kein Mumm, kein Drang nach vorne, kein Zug zum Tor! Da kann Herr Kohlfeldt noch so sehr innerlich fluchen und nach außer stereotyp nach Entschuldigungen suchen. Vielleicht sollte man diesmal nicht den Trainer wechseln, sondern die Mannschaft.

Das kürzliche Versagen in der Liga steht im krassen Gegensatz zum letzten Pokalspiel. Das macht es um so trauriger. Im Fernsehen konnte man sehen, dass viele Stadionbesucher nicht erst gegen Ende der zweiten Halbzeit gegangen sind, sondern bereits mitten in der Halbzeit. Ja, und wenn die Fans den Verein verlassen, dann sieht es böse aus. Ein Relegationsspiel gegen den HSV ist in dieser Form eher ein Wunsch als Realität. Sollte Werder absteigen, – viele Fans blicken bereits in die 2. Liga – dann für lange Zeit. Das nächste Wunder von der Weser wird lange auf sich warten lassen.

Noch ist Zeit richtig Fussball zu spielen und die Fans wieder zu versöhnen!

Werder-Fans: Muss das sein?

Man kann mit Fug und Recht sagen, dass dieses Werder-Spiel heute gegen die Fortuna aus Düsseldorf, Mut macht. Immerhin gab es drei Punkte. Zweimal muss hier aber ein ABER stehen: 1. Es war ein merkwürdiges Spiel. Bei den Düsseldorfer gab es neben den Verteidigern und Stürmern noch eine Abteilung für Rempler. Nicht zuletzt am Spielende wurde das deutlich, als sich auch noch Kevin Vogt eine schwere Verletzung zuzog und Moissander die GelbRote-Karte aufgedrückt bekam (Warum eigentlich, in solch einer emotionalen Situation?).

2. Das zweite ABER gehört den Werder-Fans: Muss das sein?

Ich denke: NEIN! Das ist nicht fair, das ist unsportlich und nicht zuletzt gefährlich für alle Unbeteiligten!

Mehr dazu bei Twitter.

Vertell doch mol

„Fief for twelve“ – „Fünf vor Zwölf“ – ist eine bekannte Redewendung, die viel Raum für Interpretationen lässt. Deshalb ist „Fief for twelve“ auch das Thema des diesjährigen plattdeutschen Schreibwettbewerbs „Vertell doch mal“, zu dem der NDR gemeinsam mit Radio Bremen und dem Hamburger Ohnsorg-Theater aufruft. Mitmachen lohnt sich: Auf die sieben Gewinnerinnen und Gewinner wartet Preisgeld von mehr als 5.000 Euro. Zudem werden die 25 schönsten Geschichten am 16. Juni als Buch erscheinen. Und auch in diesem Jahr gibt es wieder den „Ü 18“ Preis. Das „Ü“ ist ein „plattes Ü“ und steht für „ünner“, also unter 18 Jahren.  

Eingereicht werden kann eine niederdeutsch verfasste Kurzgeschichte zum Thema „Fief for twelve“, die bisher noch nicht veröffentlicht wurde. Sie darf nicht länger als zwei DIN A4 Seiten sein (Schriftgröße 12 Punkt, 1,5-zeilig) und muss bis Ende Februar 2020 (Poststempel), geschickt werden an: 

  • Radio Bremen, Stichwort „Vertell doch mal!”, 28100 Bremen
  • NDR 1 Welle Nord, Stichwort „Vertell doch mal!“, Postfach 3480, 24033 Kiel;
  • NDR 1 Niedersachsen, Stichwort „Vertell doch mal!”, 30150 Hannover;
  • NDR 90,3, Stichwort „Vertelldoch mal!”, 20149 Hamburg;
  • NDR 1 Radio MV, Stichwort „Vertelldoch mal!”, Postfach 110144, 19001 Schwerin;

oder per Mail an

  • vertell@radiobremen.de bzw.
  • vertell@ndr.de.

Besondere Aktionen im Internet begleiten den Wettbewerb (www.radiobremen.de und www.NDR.de). 

Hier können Sie einige ältere Beiträge finden.

Dschungelcamp: Nichts Neues aus dem Schlafsack

Man kann eigentlich nur wünschen, dass sich bald einmal etwas bewegt im RTL-Camp. Bislang, einschliesslich Folge 6 des „Dschungelcamps“, ist herzlich wenig passiert, ausser Genöhle und Gezeter!

Vermutlich werden diejenigen, die dafür Geld ausgeben, dafür sorgen, dass sich „Danni Büchner“ noch desöfteren vor Schlangen und Ratten ekeln kann. Sie weiß, wie sie das im Trash-TV darstellen kann. Ach, und alle machen mit.

Ja, und dann war da noch …. Ja, wer eigentlich? Wer sucht seinen Schlafsack? Wer begleitet wen zum Telefon? Was? Nur eine Toilette! RTL beliefert die Welt mit weltbewegenden Momenten aus dem Camp, täglich ab 22:15 Uhr.

Die distinguierten und distanzierten Sprüche und Moderationen von Sonja Zietlow und Daniel Hartwich retten die Show. Es passiert ja sonst nichts…. und plötzlich stolpert Dr. Bob aus dem Gebüsch.

„Timelines“ in einer neuen Verpackung

„Timelines“ in einer neuen Verpackung – übersichtlicher, handlicher und schneller. Informieren Sie sich über Twitter über Neuigkeiten aus der Region.

Timelines

…und es geht schon wieder los

Was losgeht fragen Sie? Na, die Fussball-Bundesliga, die längste Staffel im Deutschen Fernsehen. Also ist der Samstag-Nachmittag reserviert. Das hätte man sagen können, wenn die Liga bzw. die TV-Übertragungen nicht so zerfleddert worden wären. Mal Montags, mal Sonntags zum Mittagessen. Man merkt der Liga leider an, dass Geld über alles geht. Nicht den Fans, aber den Funktionären der Geldmaschine „Bundesliga“.

Als Werder-Fan würde ich mich freuen, wenn Werder endlich aus diesem Tal der Tränen und den Dauerverletzungen heraus käme. Ich hoffe das Beste! Aber diesmal bin ich seltsam skeptisch. Die Leistung der Mannschaft und die Großspurigkeit beim Vereinsmanagement passen absolut nicht zusammen. Beim Fussball ist es aber nun mal so, dass man immer ein Tor mehr schiessen muss als der Gegner. Die anderen wissen das – leider!

Zur Einstimmung und zur Hebung derselbigen hier eine Playliste mit Werder-Stadionkrachern (Afterburner – kürzlich waren sie in der Stadhalle OHZ).

Lasst es dröhnen!

Einzelinteressen mit Gewalt durchgesetzt

Als hätten wir nicht schon genug Probleme. Hier genügt das Stichwort „Klimawandel“, obwohl ich fürchte die meisten Mitmenschen machen sich gar keine Vorstellungen davon, wie tief dieser Klimawandel in ihr eigenes Leben eingreifen wird. Insektensterben, Nitrate im Wasser und Mikroplastik im Essen, das sind nur einige „Begleiterscheinungen.

Fast schlimmer noch ist aber eine Sache, die (noch) weitgehend unbemerkt abläuft: Mandatsträger werden von Interessengruppen erpresst und bedroht. Sicher, werden Sie sagen, das läuft in Berlin so. Dafür gibt es die mächtigen Lobbys bzw. Industrieverbände. Seien wir ehrlich, auch das stellt die Demokratie in Frage.

Für gefährlicher aber halte ich, dass gewählte Vertreter bzw. Mandatsträger auf der kommunalen Ebene mit Gewalt, ja sogar Mord, bedroht werden. Hier versuchen Einzelne die Interessen ihrer Clique mit rabiater Gewalt durchzudrücken und durch Druck in Politik umzusetzen. Ich vermeide hier die Ausdrücke „links“ oder „rechts“, denn es sind Meinungen einzelner, die über die Allgemeinheit gestellt werden sollen. Und das ist keine Demokratie, abgesehen davon, dass es sich bei Morddrohungen, Waffengebrauch und Beleidigungen sowie Erpressung um strafrechtliche Tatbestände handelt. Unabhängige Legislative, Judikative und Exekutive sind die Säulen der Demokratie. Wenn eine dieser Säulen wackelt, erpressbar ist oder nur Einzelinteressen vertritt, ist die Demokratie am Ende. Nochmal 1000 Jahre?

Ach, wie gut, dass es die Tafeln in Deutschland gibt

Die Tafeln sind mittlerweile, nicht ganz freiwillig, ein fester Bestandteil der sozialen Infrastruktur und des Hilfeangebotes in Deutschland geworden. Zwei Dinge sollten immer beachtet werden. 1. Es sind ehrenamtliche Helfer, die sich engagieren, ihre Zeit opfern und das System der Tafeln am Laufen halten. 2. Niemand hat auch nur Ansatzweise einen Grund über Kunden der Tafeln die Nase zu rümpfen. Auch in Deutschland kann jeder, wirklich jeder, ganz schnell auf unproblematische und lebenswichtige Hilfe angewiesen sein.

Die Tafel in Lilienthal z.B. darf Lebensmittel nur an Mitbürgerinnen und Mitbürger aus  den Gemeinden Lilienthal, Grasberg oder Worpswede abgeben, deren Haushaltseinkommen unterhalb einer bestimmten Grenze liegt. Der Kunde bekommt von der Lilienthaler Tafel einen sog. Tafelausweis, der berechtigt, einmal in der Woche Lebensmittel bei der Tafel „einzukaufen“. Das ist leider mit etwas Bürokratie verbunden. Vorzulegen ist ein Gültiger Personalausweis, Reisepass oder ein entsprechendes amtliches Ersatzpapier, aus dem die Daten zu Ihrer Person und Ihr aktueller Wohnsitz hervorgehen, sowie ein amtlicher Bescheid von der Gemeinde über die amtlichen Hilfen und Zuwendungen, die der Kunde (und bei Mehrpersonenhaushalten jedes einzelne Mitglied des Haushaltes!) bekommt. Damit ist ein Nachweis über alle Einkünfte des Haushaltes bzw. der aktueller Sozialhilfebescheid gemeint.

Gibt es diese Nachweise nicht oder sie sind abgelaufen, dann gibt es auch keinen Tafelausweis und keine Möglichkeit bei der Tafel einzukaufen.Denken Sie also bitte an die rechtzeitige Verlängerung Ihres Tafelausweises bzw. der amtlichen Bescheide. Außerhalb der Öffnungszeiten des Büros können keine Taufelausweise  oder Verlängerungen ausgestellt werden.

Die Ausgabe von Lebensmitteln findet dienstags ab ca. 15:00 Uhr statt. Kommen Sie bitte rechtzeitig, denn es werden Nummern ausgegeben, um die Waren auch gerecht verteilen zu können. Zu zahlen sind je Einkauf für jede berechtigte Person ab 15 Jahren 2,00 € und je Kind 0,50 € (Stand Jan. 2019). 

Parkplätze stehen auf dem Gelände der Lilienthaler Tafel leider nicht zur Verfügung. Nicht vergessen: Eine Tafel ist kein Supermarkt! Es können nur die Waren verteilt, die gespendet werden und dabei können nun mal nicht alle Wünsche erfüllt werden.

Homepage der Lilienthaler Tafel

Flyer der Lilienthaler Tafel (PDF)