Archiv der Kategorie: Soziales

Wahnsinn! Ein Gästebuch!

Ja, liebe Besucher, ein Gästebuch ist ziemlich altmodisch. In den Zeiten von Whatsapp, Facebook, Twitter, Instagram usw. ist es das auch wirklich. Aber ein Gästebuch hat trotzdem etwas; vielleicht ist es so eine Art Nostalgie. Aber ich habe für diese Webseite eines angelegt und das hat noch ganz viele leere Seiten. Es gibt also viel Platz für Ihre Anregungen, Kommentare, Wünsche, Ideen, Kritik oder Scherze.

Dieses Gästebuch ist zuständig dafür alles aufzunehmen, was Sie über die Tagespolitik, die Unsitten des Webs, meine Webseiten, die Umwelt, Betty’s Diagnose, die Lindenstrasse, Katzenfotos, Kathy Thornton als britische Ministerpräsidentin oder Kleiderständer Silbereisen als Kapitän des Traumsschiffs schon lange mal loswerden wollten. Bitte, machen Sie keine Witze über „AKK“. Das Netz ist bereits voll davon.

Also, viel Spaß mit dem Gästebuch …. und dann geht es hier entlang!

Die Krux mit der Uhr

Zweimal im Jahr kann man sich einen echten Sport daraus machen alle Uhren im Haushalt in kürzester Zeit auf die neue Zeit einzustellen. Im Frühjahr VOR, im Herbst ZURÜCK. Der Zeitaufwand wir immer kürzer, weil es immer mehr Funkuhren gibt. Aber, um es gleich vorweg zu sagen: Mir wäre es recht, wenn wir die aktuelle Zeit mit den halbjährlichen Umstellungen beibehalten würden. So schlimm ist es nun auch wieder nicht die Uhr mal 1 Stunde vor oder zurückzustellen. Ich vermute mal, wer dabei gleich neben sich steht, hat andere Probleme. Die Uhren sind es jedenfalls nicht.

Es ist doch herrlich, wenn im Juni die Sonne um 4:50 Uhr aufgeht und erst um 21:53 Uhr wieder unter. Ich stelle mir vor, wir hätten Mitte Dezember und die Sonne würde erst um halb 10 Uhr vormittags die Welt erleuchten. Grausig! Da lege ich wert auf die eine Stunde, die uns die Winterzeit schenkt. Im Winter ist es mir persönlich ziemlich wurscht, ob die Helligkeit des Tages um halb 5 oder halb 6 endet.

Die europäischen Staaten haben sich darauf verständigt den halbjährlichen Wechsel abzuschaffen. Das heisst aber nicht, dass sie sich auch auf eine einheitliche Zeit verständigt haben. Noch nicht! Möglicherweise ist die eine Umstellerei abgeschafft, aber an der Grenze zu Holland oder zu Polen muss wieder an der Uhr gedreht werden. Vorwärts, Kameraden, wir müssen zurück! Ist das ein Fortschritt?

Um ganz klar zu sagen, ich plädiere für die Beibehaltung der halbjährlichen Zeitumstellung in allen europäischen Staaten. Allerdings kann es nicht sein, dass es in einer Zeitzone in Warschau  um 7 Uhr morgens bereits taghell ist, während in Lissabon noch die finstere Nacht herrscht. Da Deutschland fast in der Mitte Europas liegt, kann es sein, dass eine Zeitzonengrenze direkt links oder rechts von uns liegt. Dann dauert die EMail nach Holland „eine Stunde länger“ (!!!).

Schauen Sie sich mal an, was passiert, wenn wir die Zeit nicht umstellen.

Kennen Sie die Katzenpyramide?

Die Katze ist des Deutschen liebstes Haustier. Fast 12 Mio. Stubentiger sollen in den Wohnzimmern von Flensburg bis Berchtesgaden leben. Ungezählt ist die Zahl der Katzen, die mehr oder weniger unbeachtet auf Werksgeländen, Friedhöfen oder Bauernhöfen leben. Leben? Viele der sog. herrenlosen Katzen haben es schwer. Ihnen geht es ungleich schlechter als ihren Artgenossen zwischen Sofa und Futternapf.

Nur 2 % der weiblichen Katzen mit Familienanschluss reichen aus, um rund eine halbe Million Katzenbabys im Jahr zur Welt zu bringen. Der Nachwuchs landet am Ende häufig auf der Straße oder bestenfalls im Tierheim. Die einzige Lösung ist die Katzenkastration!

Besitzer von weiblichen Katzen lassen ihr Tier schon aus Eigennutz kastrieren. Denn wer will mit einem Wurf Katzenbabys hantieren und auch noch ein neues Zuhause für die Kleinen finden? Von den Kosten für den Tierarzt ganz zu schweigen. Aber auch Besitzer von nicht kastrierten Katern tragen mit zum Elend besonders der vielen herrenlosen Katzen bei. Sie zeugen Nachkommen, ohne dass der Besitzer es jemals erfährt.

Ihr Tierschutzverein hilft

Mit AKK und Volldampf zurück?

Ein allein auf Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen ausgerichtete Ansatz schafft keine europäische Identität, er zielt lediglich auf die Kooperation von Nationalstaaten. Kramp-Karrenbauer hat keine Idee von Europa, zumindest keine, die man akzeptieren könnte. Es ist manchmal unverständlich, wenn sie spricht. Daher muss man fast dankbar sein, dass sie sich jetzt schriftlich geäußert hat. Am Wochenende antwortete die Fast-schon- oder Möchtegern-Kanzlerin in der „Welt am Sonntag“ auf den europäischen Appell des französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

1. Macron schlägt ein gemeinsames Sozialsystem vor, in dem alle Menschen in Europa Anspruch auf soziale Grundsicherung haben, auf gleiche Bezahlung am gleichen Arbeitsplatz und einen an jedes Land angepassten Mindestlohn. Kramp-Karrenbauer bürstet diese Ansinnen ohne viel Federlesens ab, sie wären „der falsche Weg“.

2. Macron will die Reduzierung der CO2-Emissionen auf Null bis 2050 und 50 Prozent weniger Pestizide bis 2025 festschreiben. Annegret Kramp-Karrenbauer hält davon wenig: „Mit ambitionierten Festlegungen europäischer Ziele und Grenzwerte ist allerdings noch nichts erreicht.“ Tja, aber wie denn sonst? Während Macron alle politischen Anstrengungen, alle EU-Institutionen dem Ziel des Klimaschutzes unterordnen möchte, hat Kramp-Karrenbauer vor allem den Schutz der Wirtschaft im Sinn. Macron hat begriffen, dass es ohne ernsthaften Klimaschutz bald keine Grundlage mehr für erfolgreiches Wirtschaften geben wird. Kramp-Karrenbauer offenbar nicht.

3. Wenn Macron die Idee eines Europäischen Sicherheitsrates betont, in dem gemeinsam die Verteidigung Europas organisiert werden soll, fällt Kramp-Karrenbauer sogleich ein, dass übrigens auch ein „Nationaler Sicherheitsrat“ in Deutschland eine „sehr bedenkenswerte Idee“ sei.

4. Der Franzose will mehr Gemeinsamkeiten, AKK meint, dass ohne die Nationalstaaten“ nichts geht. Macron arbeitet auf eine tatsächliche europäische Integration hin. Kramp-Karrenbauer möchte zurückgehen, hin zu einer vor allem wirtschaftlich ausgerichteten Zusammenarbeit mit gemeinsamer, strikter Grenzsicherung. Zurück zu einer EWG mit gemeinsamer Verteidigung, aber ohne dabei, wie noch Helmut Kohl, das große europäische Aussöhnungs- und Friedensprojekt im Auge zu haben, und ohne die Bereitschaft, den deutschen Wohlstand zu teilen.

5. Das Wort „Solidarität“ findet sich in ihrer Antwort an keiner Stelle, sie fordert lieber einen „Binnenmarkt für Banken“.

 

Bei all diesen Quergedanken sollte man nicht vergessen: Die Wähler haben es in der Hand. Soll es mit Europa vorangehen oder zurück.

EU am Volk vorbei: EU Urheberrechts-Gesetze

Die geplante EU-Urheberrechtsreform könnte dazu führen, dass das freie Internet erheblich eingeschränkt wird. Selbst kleinste Unternehmen müssten fehleranfällige und technisch unausgereifte Upload-Filter für sämtliche ihrer Inhalte einsetzen (Artikel 13) und für minimale Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um das sogenannte Leistungsschutzrecht für Presseverleger einzuhalten (Artikel 11). Dies könnte die Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit deutlich beeinträchtigen. 

Gegen die Reform protestieren auch rund fünf Millionen Menschen in einer Petition, 145 Bürgerrechts- und Menschenrechtsorganisationen, Wirtschafts- und IT-Verbände (darunter Bitkom, der deutsche Start-Up-Verband oder der Chaos-Computer-Club), Internet-Pioniere wie Tim Berners-Lee, Journalistenverbände sowie auch Kreativschaffende. 

 

Die EU meint es gut, aber da sie keine Ahnung vom Internet und den wirklichen Interessen der Menschen hat, kommt Murx dabei heraus.Man will es den Algorithmen überlassen zu entscheiden, was sein darf und was nicht. Künstliche Intelligenz weiß nicht was Satire, Ironie oder menschlicher Witz ist, soll aber entscheiden, was veröffentlicht werden darf und was nicht. 

Geistiges Eigentum muss auch im Netz geschützt sein. Aber dann darf auch nicht jeder irgendwelche banalen Allgemeinplätze als sein geistiges Eigentum verkaufen. Vieles ist nämlich der Allgemeinheit nur geklaut!

 

Bitte, ….

… kontaktieren Sie die Abgeordneten des Europäischen Parlaments und informieren sie über Ihre       Haltung zur geplanten Reform,

… nehmen Sie an den Demonstrationen teil, die am 23. März 2019 in ganz Europa stattfinden.

…nehmen Sie Ihr demokratisches Recht wahr und am 26. Mai 2019 an der Wahl des EU-Parlaments teil.

Autoren des Online-Lexikons Wikipedia haben zum Protest gegen die von der EU geplante Urheberrechtsreform aufgerufen. Dazu soll am 21. März die deutschsprachige Wikipedia-Ausgabe komplett abgeschaltet werden, wie das Portal heise.de berichtet. Die Online-Enzyklopädie unterstütze damit die wachsende Protestbewegung gegen Artikel 13 der geplanten Reform, heißt es weiter.

 

Demnach sollen Wikipedia-Nutzer an diesem Tag anstelle der Artikel einen Banner zu sehen bekommen, der auf die Probleme der Urheberrechtsreform hinweist. Die Leser werden aufgefordert, sich bei ihren EU-Abgeordneten über die Gesetzespläne zu beschweren.

Selfies mit und ohne Senf

Ist das Kunst oder kann das weg?  Darauf gibt es eine klare Antwort: Kunst ist es nicht! Es ist Schrott! Hin und wieder muss man sich mal von überflüssigen materiellen Dingen trennen, auch wenn es schwerfällt.

Eine andere Sache, von der ich mich auch leicht trennen könnte, ist Instagram. Ich bin bis jetzt noch nicht schlau daraus geworden, was das eigentlich soll. Da gibt es Millionen und Abermillionen von Leuten, die laden da pausenlos irgendwelche Smartphone-Fotos hoch. Und meistens sind das auch noch irgendwie lächerliche Selfies. Es gibt Leute, die fotografieren sogar ihre Mahlzeit und das JEDE Mahlzeit. „Ein Würstchen und ich“, „Noch zwei Würstchen und ich, aber mit Senf“ ….Bitte, wen interessiert das, was soll die Energieverschwendung? Dann gibt es da diese Möchtegern-Sternchen, denen man mal sagen sollte, dass nicht jeder Follower ein Freund ist und nicht jedes „Like“ ein Kompliment.

Nee, Danke. Ich lasse mein Konto leerlaufen. Auch von diesem Müll kann ich mich trennen.

Google+ ist tot

Das Ende von Google+ kam, da muss man ehrlich sein, nicht überraschend – aber dennoch unerwartet. Lange Zeit wurde gehofft, dass Google das Netzwerk „irgendwie online lässt“, nur das allernötigste weiterentwickelt und die Communitys eben zusammenbleiben können. Doch das ist bekanntlich nicht der Fall und nach anfänglichen Protesten der Nutzer haben sich die meisten damit abgefunden, ab Herbst 2019 andere Wege zu gehen. Doch selbst das wird ihnen nun nicht mehr gewährt.

Der öffentliche Zugriff auf Google+ wird für normale Nutzer nun abgeschaltet. Eigentlich hatte Google das Ende des Consumer-Betriebs von Google+  erst für den August 2019 angekündigt, doch nun soll der Sonnenuntergang des Dienstes beschleunigt werden. Es gehe dabei um den Schutz der Nutzer, begründete Googles Vice President für Product-Management David Thacker diese Entscheidung. 

Auch diese Webseite ist indirekt davon betroffen, denn es gab Senior+ und auch Ado+. Darunter wurde einiges veröffentlich, was unter der eigentlichen Adresse nicht immer sinnvoll Platz fand. Sie können sich die Seiten nach wie vor ansehen, aber sie werden von mir nicht mehr aktualisiert. Buffer, dieser großartige Verteiler für die sog. „Sozialen Medien“ hat Google+ bereits aus dem Programm genommen. Dafür sind übrigen Instagram und Pinterest dabei.

Ich kenne viele Gruppen, für die war Google+ eigentlich optimal und wurde darum intensiv genutzt. Eine funktionierende Gruppe aufzubauen ist nicht von heute auf morgen möglich. Darum trifft es diese Gruppen besonders hart, wenn sie sich eine neue Heimat suchen müssen. Man sieht es auch schon an den Google+ Seiten. Es herrscht dort eine gespannte Friedhofsruhe.

Senior+  / Ado+  /  Mehr zum Thema

Schwimmen nach Einkommen (der Eltern)

Der Bremer Senat erhöht die Eintrittspreise für öffentliche Schwimmbäder und nimmt sie nach Bürgerprotesten zurück. Jetzt ist man auf die Idee gekommen die Eintrittspreise einkommensabhängig zu staffeln. Für Kinder soll das Einkommen der Eltern gelten. Tolle Idee! Ein neuer Ausweis oder sollen die Kinder die Steuererklärung der Eltern ständig im Brustbeutel mitschleppen? Ich dachte das Schwimmenlernen sei wichtig.

Und überhaupt, was für die Schwimmbäder gilt, müsste dann ja auch für den Öffentlichen Nahverkehr gelten. Fahrkartenpreise nach dem Einkommen der Passagiere! Die armen Busfahrer, die das prüfen müssten – zusätzlich. Wenn man die „Einkommenslösung“ nicht als Witz verstehen soll, dann müssten eine ganze Reihe von Nutzern ja sogar noch Geld herausbekommen, wenn sie den ÖPNV nutzen. Oje, wenn sich das herumspricht, sind die Busse voll.