Archiv der Kategorie: Soziales

Warum nicht mal BibelTV an Weihnachten?

Bibel TV ist ein christlich ausgerichtete Free-TV-Sender, der eigentlich ein Nischendasein führt. Aber die Aufschaltung auf DVB-T2 HD hat einen Zuschauerschub gebracht. Der Sender strahlt ein 24-stündiges Vollprogramm aus, das das gesamte Spektrum journalistischer und unterhaltender Sendeformate abbildet. Zu empfangen ist Bibel TV europaweit via ASTRA (SD, HD); in Deutschland, Österreich und der Schweiz über das digitale Kabel und IPTV, als Livestream im Web sowie in Deutschland über den neuen Antennenstandard DVB-T2 HD. Die gemeinnützige GmbH hat 16 Gesellschafter, die katholische und evangelische Kirche in Deutschland halten je 12,75% der Anteile. Nun gut, der Sender ist kirchlich-christlich angehaucht, aber das muss kein Widerspruch zu guter und interessanter Unterhaltung sein. BibelTV bringt ein Weihnachten einige Spielfilmhighlights auf die Mattscheibe:

Heiligabend um 20:15 Uhr und 25.12., 17:15 Uhr 

Stille Nacht (Silent Night) 

Spielfilm, USA/ Österreich 2013 – Regie: Christian Vuissa 

Verfilmung der Entstehungsgeschichte des bekanntesten Weihnachtsliedes aller Zeiten: „Stille Nacht“ – das auch im Zentrum der diesjährigen Weihnachtskampagne von Bibel TV steht.

Der katholische Priester Joseph Mohr (Carsten Clemens) wird im Jahre 1818 zum Dienst nach Oberndorf bei Salzburg berufen. Um den Kreislauf aus Armut, Hoffnungslosigkeit und Lethargie zu entkommen, beschließt Mohr, den Menschen die Kirche näher zu bringen und künftig Predigten und Musik auf Deutsch anstatt auf Lateinisch einüben lassen. Diese Idee ist für seine Vorgesetzten, Pfarrer Nöstler (Clemens Aap Lindenberg), unvorstellbar. Er droht Mohr mit disziplinarischen Maßnahmen. Der steht vor der Entscheidung, entweder seine Idee zu begraben und Oberndorf für immer zu verlassen, oder gemeinsam mit seinem Freund Franz Gruber (Markus von Lingen) den Menschen die wahre Bedeutung der Heiligen Nacht näher zu bringen.

Erster Weihnachtstag um 20:15 Uhr und 26.12., 16:25 Uhr 

Der Fall Jesus (The Case For Christ) 

Drama, USA 2017 – Regie: Jon Gunn 

Verfilmung des Bestsellers von Lee Strobel. Es spielen: Lee Strobel (Mike Vogel), Leslie Strobel (Erika Christensen), Dr. Roberte Waters (Faye Dunaway), Dr. William Craig (Rus Blackwell) u.a.

Mit seiner Art, stets gnadenlos Fakten aufzuspüren und die Wahrheit zu suchen, hat Lee Strobel sich als investigativer Journalist einen Namen gemacht. Die Krönung seiner Karriere ist die Beförderung bei der Chicago Tribune. Durch eine gläubige Krankenschwester, die seine Tochter in einem Restaurant vor dem Ersticken rettet, wird Lees Frau Leslie zum christlichen Glauben bekehrt. Dem überzeugten Atheisten Lee passt das gar nicht – was in seinem Leben zählt, sind einzig und allein harte Fakten und Beweise, die er für Wahrheit hält. Lee beginnt mit intensiven Recherchen, um die Auferstehung von Christi zu widerlegen. Eine echte Kriminalgeschichte, die Lee parallel recherchiert, dient ihm dabei als Vorlage zu seinem „Fall Jesus“- doch die Beweislage, die er dabei recherchiert, führt in eine völlig andere Richtung, als er vermutet hat… Der Film soll wie auch das Buch positive Anstöße zu der Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben bieten.

Zweiter Weihnachtstag, 26.12. 23:15 Uhr und 29.12. 18:15 Uhr

Christmas Wish – Wenn Wünsche wahr werden 

Weihnachtliche Fantasy-Komödie, USA 2007 – Regie: Bert Kish

Es ist kurz vor Weihnachten. Doch anstatt sich auf die Besinnlichkeit der Feiertage freuen zu können, plagt Paula (Nicole Eggert) ein Haufen unbezahlter Rechnungen. Dass sie auch noch keine Geschenke für ihre Kinder hat und ihr Mann ihr ziemlich auf die Nerven geht, macht den Stress perfekt. Als sie ihre verflossene Jugendliebe Nick überraschend wiedertrifft, träumt sie davon, wie ihr Leben wohl aussehen würde, hätte sie sich damals für den inzwischen finanziell erfolgreichen Nick entschieden. Auf wundersame Weise erfüllt sich Paulas Weihnachtswunsch: Plötzlich ist sie Nicks Frau und lebt ein tolles Luxusleben. Doch ist das wirklich, was sich ihr Herz wünscht?

In der Region Bremen/Unterweser wird der Sender auf Kanal 22 frei empfangbar und in HD aufgestrahlt.

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Offener Brief an ARD und WDR in Sachen „Lindenstrasse“

Offener Brief

„Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Programmverantwortliche der ARD und des WDR,

als Gebührenzahler möchte ich hiermit meinen Unmut wegen der angekündigten Einstellung der Fernsehserie „Lindenstraße“ ab 2020 kundtun.

Meiner Ansicht nach greifen Sie aus nicht zu akzeptierenden Gründen in die vertraute Umgebung der deutschen Fernsehzuschauer jeden Alters ein. Sie zerstören Gewohnheiten und Vertrauen, denn die Figuren der Serie sind uns allen – auch den Nichtzuschauern – ans Herz gewachsen. Der Sonntagabend ist ein fester Termin für viele Zuschauer die ARD einzuschalten. Die „Lindenstraße“ ist, neben Weltspiegel und Tatort, ein Grund sich auf den Tag zu freuen.

Sie sollten die zahlreichen Proteste der Zuschauer im Hinblick auf die Einstellung der „Lindenstraße“ ernst nehmen, denn es wird schwer werden mit einem neuen Format oder einer neuen Serie Zuschauer jeden Alters an den Bildschirm zu locken. Die Konkurrenz ist groß. Von 2. Mio. Zuschauern pro Sendung träumen viele Sender….. und diese strengen sich an. Von den Streaming-Diensten müssen wir hier gar nicht sprechen.

Wollen Sie mit dem eingesparten Geld etwa die raffgierigen Kapitalisten der Fußball-Clubs weiter peppeln oder gar noch mehr US-Schrott einkaufen, wie die Privaten. Oder wollen Sie lediglich die o.g. Schauspieler der Agentur für Arbeit zutreiben. Ich denke, dass wollen Sie nicht. Statt dessen sollten Sie sich mal überlegen, was Sie für einen nationalen Goldschatz mit der „Lindenstraße“ in der Hand haben, und noch dazu die treueste Fangemeinde, die es gibt.

Einer der mittlerweile zahlreichen Stellungnahmen der ARD zu den Protesten der Zuschauer entnehme ich die Formulierung, dass Sie die „Lindenstraße“ nicht mehr im Ersten über 2020 hinaus verlängern wollen. Das eröffnet die Perspektive und die Hoffnung vieler „Lindenstraßen“-Fans, dass Sie die Serie im Programm „ARD ONE“ über 2020 hinaus weiter ausstrahlen. Das wäre ein Wort!

Aus den vielen Protestschreiben, die bei der ARD und beim WDR mittlerweile eingehen, werden Sie zu der Erkenntnis gelangen die Entscheidung der „Gremien“ noch einmal gründlich zu überdenken und Sie werden sicherlich die richtige Entscheidung treffen. Und die kann nicht lauten: Absetzung der Serie 2020!

Axel Buddenbaum

Grasberg“

Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung?

Niemand hält den Fortschritt auf. Das liegt in der Natur der Sache, denn Generation folgt auf Generation nach dem Kohortenprinzip. Aber ob der Fortschritt tatsächlich immer ein Fortschritt ist und Vorteile für die Menschen bringt, sei dahingestellt.

Überall wird zur Zeit über die Digitalisierung nachgedacht. OK., im Hinblick auf die schwächelnden Verbindungen, insbesondere auf dem Lande, muss man sich böse anstrengen. Schnelle Datenverbindungen sind ein Muss für jedes Unternehmen und mittlerweile auch für jeden Privatmenschen.

Die so erleuchtend angestrebte Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung halte ich für einen Fehler, zumindest die vollständige Umstellung auf EDV. Irgendwann, wenn irgendjemand den großen Stecker zieht, läuft doch nichts mehr. Bis der Öffentliche Dienst sich dann wieder auf Kugelschreiber, Papier und Kopfrechnen umgestellt hat, das wird dauern. Wenn es überhaupt möglich ist, da Lesen, Schreiben und Rechnen in den Schulen nur noch unter allerlei Verrenkungen den „Digital-Kids“ zu vermitteln ist. 

In den Amtsstuben und auch andernorts erleben wir seit Jahren eine Art Übergangszeit: EDV und digital, ja klar, aber zur Sicherheit wird alles und jedes noch auf Papier ausgedruckt. Da weiss man was man hat. Und wenn tatsächlich die EDV ausfällt, was bei den heute kursierend Viren, Trojaner und anderen Gemeinheiten, nicht unwahrscheinlich ist, gibt es eine gute Ausrede: Heute geschlossen, EDV streikt. Wer schon einmal die Stimmung auf den Fluren der KFZ-Zulassungsstellen geatmet hat, der weiss wie die Stimmung ist. Da Zeit eben auch Geld ist, werden durch solche Ausfälle die Pluspunkte der Digitalisierung schnell wieder eingesammelt. Spannend wird es dann, wenn KI (Künstliche Intelligenz) dahintersteckt. Zumindest sitzt dann niemand mehr auf den Fluren der KFZ-Zulassung und wartet sich einen Elch. Die Zulassung erledigen dann die Autos selber, selbstfahrend und selbstverständlich.

Kein Freimarktsumzug im TV

Eigentlich wollte ich mir heute den Bremer Freimarktsumzug bequem vom Sessel aus anschauen. Aber, was muss ich sehen? Nichts!! Radio Bremen überträgt den Umzug nicht. Obwohl Radio Bremen das doch könnte …. und unbedingt sollte. Wozu haben wir rbTV, wenn solche Ereignisse nicht wahrgenommen werden. Gut, Radio Bremen bringt ein „Special“ heute in „Buten & Binnen“. Aber das ist so, als wenn der Mainzer und Kölner Rosenmontags-Zug für 30 Sekunden in der Tagesschau erwähnt wird. 

Liebes Radio Bremen, bitte schiesst nicht nochmal solch ein Eigentor!

Es ist sozusagen ein Selbstversuch

Es ist sozusagen ein Selbstversuch. Auch sind mir die sog. „Sozialen Medien“ ein wenig suspekt: Zuviel Gewürge um nichts, und das mit viel verschwendeter Zeit. Sogar Google, obwohl kein Beweis für die Überflüssigkeit von Sozialen Netzen, schaltet sein Google Plus demnächst komplett ab. Facebook verliert Kunden und lebt irgendwann nur noch als Archiv. Es wird einfach zuviel Mist verbreitet und jeden Tag wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Mir ist das zu oberflächlich. Wie damals „MySpace“. Leute! Es gibt ein Leben ausserhalb des Netzes!

Keine Bange! Ich deaktiviere Facebook nur. Ein Selbstversuch, vermutlich mit Entzugserscheinungen. Wenn irgendetwas von Wert zu berichten ist, dann gibt es immer noch die gute alte EMail und meine Webseite unter www.seniorplus.de.

Ein Tipp für passionierte Demo-Gänger

Man hat es nicht leicht in diesen Tagen als Teil der schweigenden Mehrheit in Deutschland. Die Leute, die ständig auf Demonstrationen laufen und im Fernsehen Interviews geben stehen entweder links oder rechts. Das kommt immer gut an in der Glotze. Aber die meisten stehen soweit links oder rechts, dass sie sich rechts oder links gleichzeitig in den Allerwertesten treten können. Klar, die Kultursender wie RTL und SAT1 würden das sofort als „Breaking News“ in Endlosschleife verkaufen.

Hier ein kleiner Tipp für Leute, die auch gern mal auf Demos gehen wollen. Nehmen Sie ein Stück schwarzen Karton, etwa 80x80cm. Nehmen Sie eine eingefranzten Pinsel mit weißer Farbe und schreiben Sie ganz groß die Worte „SCHNAUZE VOLL!“ drauf. Das halten sie dann in die nächste Kamera und machen ein besorgtes Gesicht. Je nach dem, ob sie dann von ARD oder ZDF oder von RTL oder SAT1 angesprochen werden, lassen sie ihre Tränen links oder rechts laufen. Wenn sie dann noch etwas sagen wie „Ich kann nicht mehr ….Schn….voll“ dann können sie sich darauf verlassen, dass sie in den nächsten Wochen durch alle Talkshows in  Deutschland gereicht werden. Aber glauben Sie bitte nicht, dass sie die schweigende Mehrheit vertreten.

Knoblauch hilft nicht nur gegen Vampire

Plötzlich waren sie da: WÜHLMÄUSE! Diese tierische Spezies verabredet sich bekanntlich, um sich zu einer bestimmten Zeit an ein bestimmten Ort zu versammeln und alles, aber auch alles, zu untergraben. Endlose Gänge und immer wieder frisch aufgeworfene Erdhaufen zieren bei mir die ohnehin schon ausgetrockneten Grasflächen. Verdorrte Halme auf der ganzen Fläche. Und dazu noch diese fleissigen, aber bei komplett unbeliebten Wühlmäuse. Nebenbei, meine drei Katzen verstehen die ganze Aufregung nicht. Sie mögen die Wühlmäuse auch nicht, aber sie jagen sie daher auch nicht, sondern blinzeln lieber in die Sonne.

Den Wühlmäusen scheint es völlig egal zu sein, wo sie sich treffen. Es kann der gepflegteste Vorgartenrasen sein, aber auch irgendeine Stoppelwiese. Immerhin haben diese Wühlmaustreffen, genau wie die der Maulwürfe, ein Gutes: der Boden ist gesund! Aber ein gesunder Boden, der nur noch aus Erdhaufen und ein paar Grasbüscheln besteht, ist auch nicht im Sinne des Erfinders.

Tja, aber wozu gibt es die guten alten Hausmittel. KNOBLAUCH vertreibt nicht nur Vampire, sondern auch diese lästigen Nager. Ich habe mir ein paar frische Knoblauch-Zehen besorgt und fein sorgsam mit dem Kartoffelmesser geschählt. Was dann zum Vorschein kam, hatte es in sich. Wäre ich auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen, dann ich eine ganze Woche lang viele freie Plätze neben, hinter und vor mir. KNOFI pur! Hilft aber nicht, die Stücke müssen nun noch klein geschnitten werden, ähnlich wie Zwiebeln. Ja, und dann los.

Den spitzen Zeigefinger in die Wühlmaus-Gänge gebohrt und dann mit einem hämischen Grinsen ein paar Stücke Knoblauch hineingeworfen…

Ich habe mit der Knofi-Schwemme so eine Art „Berliner Mauer“ durch die Wühlmaus-Gänge gezogen, alle 30 cm ein paar Stücke. Ich hoffte, dass die Wühlmäuse wirklich einen großen Bogen darum machen.

Und wirklich! Am nächsten Morgen bewegten sich alle Wühlmäuse, zumindest deuteten ihre frisch aufgeworfenen Gänge darauf hin, vom Knoblauch weg. Sie müssen fast panikartig die Flucht vor dem Knofi ergriffen haben. Ich werde also die Mauer etwas nachziehen, so um einige Meter ….. zum Nachbarn hin. Wenn es wie geplant läuft bin ich morgen meine Wühlmäuse los. Und vielleicht kann ich meinem Nachbar mit einem guten Tip behilflich sein?

Knoblauch für ein gesundes Herz!

„Kindergeld ist ungerecht und sinnlos“

Warum bekommen Leute Kindergeld, die in Deutschland gar keine Steuern zahlen und deren Kinder irgendwo im Ausland leben? Warum werden Reiche durch den Kinderfreibetrag so stark bevorzugt gegenüber Normalverdienern, die das Kindergeld ausbezahlt bekommen? Wird Kindergeld nicht auch angerechnet bei Sozialhilfe- und Grundsicherungsleistungen? Hier geht es nicht um die „Einwanderung in unser Sozialsystem“, sondern um die Ungerechtigkeiten und Unfertigkeiten im bestehenden System und Denken.

Warum schafft man nicht Kindergeld und Kinderfreibeträge komplett ab und investiert das eingesparte Geld in die Zukunft der Kinder, und zwar aller Kinder in Deutschland. Es würde endlich tatsächlich Lehrmittelfreiheit geben. Der Besuch von Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche wäre für Kinder und Jugendliche komplett kosten- und beitragslos, z.B. Sport- und Freizeitvereine, Schulausflüge und Freizeiten, Bildungsangebote und natürlich Kitas und Kindergärten. In Deutschland eine kinderfreundliche Kultur zu schaffen ist nicht leicht, aber möglich …. und bitter nötig! 

Im übrigen haben dann auch Einwandererkinder eine Chance auf Integration und Bildung.