Archiv der Kategorie: Soziales

Es ist sozusagen ein Selbstversuch

Es ist sozusagen ein Selbstversuch. Auch sind mir die sog. „Sozialen Medien“ ein wenig suspekt: Zuviel Gewürge um nichts, und das mit viel verschwendeter Zeit. Sogar Google, obwohl kein Beweis für die Überflüssigkeit von Sozialen Netzen, schaltet sein Google Plus demnächst komplett ab. Facebook verliert Kunden und lebt irgendwann nur noch als Archiv. Es wird einfach zuviel Mist verbreitet und jeden Tag wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Mir ist das zu oberflächlich. Wie damals „MySpace“. Leute! Es gibt ein Leben ausserhalb des Netzes!

Keine Bange! Ich deaktiviere Facebook nur. Ein Selbstversuch, vermutlich mit Entzugserscheinungen. Wenn irgendetwas von Wert zu berichten ist, dann gibt es immer noch die gute alte EMail und meine Webseite unter www.seniorplus.de.

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Ein Tipp für passionierte Demo-Gänger

Man hat es nicht leicht in diesen Tagen als Teil der schweigenden Mehrheit in Deutschland. Die Leute, die ständig auf Demonstrationen laufen und im Fernsehen Interviews geben stehen entweder links oder rechts. Das kommt immer gut an in der Glotze. Aber die meisten stehen soweit links oder rechts, dass sie sich rechts oder links gleichzeitig in den Allerwertesten treten können. Klar, die Kultursender wie RTL und SAT1 würden das sofort als „Breaking News“ in Endlosschleife verkaufen.

Hier ein kleiner Tipp für Leute, die auch gern mal auf Demos gehen wollen. Nehmen Sie ein Stück schwarzen Karton, etwa 80x80cm. Nehmen Sie eine eingefranzten Pinsel mit weißer Farbe und schreiben Sie ganz groß die Worte „SCHNAUZE VOLL!“ drauf. Das halten sie dann in die nächste Kamera und machen ein besorgtes Gesicht. Je nach dem, ob sie dann von ARD oder ZDF oder von RTL oder SAT1 angesprochen werden, lassen sie ihre Tränen links oder rechts laufen. Wenn sie dann noch etwas sagen wie „Ich kann nicht mehr ….Schn….voll“ dann können sie sich darauf verlassen, dass sie in den nächsten Wochen durch alle Talkshows in  Deutschland gereicht werden. Aber glauben Sie bitte nicht, dass sie die schweigende Mehrheit vertreten.

Knoblauch hilft nicht nur gegen Vampire

Plötzlich waren sie da: WÜHLMÄUSE! Diese tierische Spezies verabredet sich bekanntlich, um sich zu einer bestimmten Zeit an ein bestimmten Ort zu versammeln und alles, aber auch alles, zu untergraben. Endlose Gänge und immer wieder frisch aufgeworfene Erdhaufen zieren bei mir die ohnehin schon ausgetrockneten Grasflächen. Verdorrte Halme auf der ganzen Fläche. Und dazu noch diese fleissigen, aber bei komplett unbeliebten Wühlmäuse. Nebenbei, meine drei Katzen verstehen die ganze Aufregung nicht. Sie mögen die Wühlmäuse auch nicht, aber sie jagen sie daher auch nicht, sondern blinzeln lieber in die Sonne.

Den Wühlmäusen scheint es völlig egal zu sein, wo sie sich treffen. Es kann der gepflegteste Vorgartenrasen sein, aber auch irgendeine Stoppelwiese. Immerhin haben diese Wühlmaustreffen, genau wie die der Maulwürfe, ein Gutes: der Boden ist gesund! Aber ein gesunder Boden, der nur noch aus Erdhaufen und ein paar Grasbüscheln besteht, ist auch nicht im Sinne des Erfinders.

Tja, aber wozu gibt es die guten alten Hausmittel. KNOBLAUCH vertreibt nicht nur Vampire, sondern auch diese lästigen Nager. Ich habe mir ein paar frische Knoblauch-Zehen besorgt und fein sorgsam mit dem Kartoffelmesser geschählt. Was dann zum Vorschein kam, hatte es in sich. Wäre ich auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen, dann ich eine ganze Woche lang viele freie Plätze neben, hinter und vor mir. KNOFI pur! Hilft aber nicht, die Stücke müssen nun noch klein geschnitten werden, ähnlich wie Zwiebeln. Ja, und dann los.

Den spitzen Zeigefinger in die Wühlmaus-Gänge gebohrt und dann mit einem hämischen Grinsen ein paar Stücke Knoblauch hineingeworfen…

Ich habe mit der Knofi-Schwemme so eine Art „Berliner Mauer“ durch die Wühlmaus-Gänge gezogen, alle 30 cm ein paar Stücke. Ich hoffte, dass die Wühlmäuse wirklich einen großen Bogen darum machen.

Und wirklich! Am nächsten Morgen bewegten sich alle Wühlmäuse, zumindest deuteten ihre frisch aufgeworfenen Gänge darauf hin, vom Knoblauch weg. Sie müssen fast panikartig die Flucht vor dem Knofi ergriffen haben. Ich werde also die Mauer etwas nachziehen, so um einige Meter ….. zum Nachbarn hin. Wenn es wie geplant läuft bin ich morgen meine Wühlmäuse los. Und vielleicht kann ich meinem Nachbar mit einem guten Tip behilflich sein?

Knoblauch für ein gesundes Herz!

„Kindergeld ist ungerecht und sinnlos“

Warum bekommen Leute Kindergeld, die in Deutschland gar keine Steuern zahlen und deren Kinder irgendwo im Ausland leben? Warum werden Reiche durch den Kinderfreibetrag so stark bevorzugt gegenüber Normalverdienern, die das Kindergeld ausbezahlt bekommen? Wird Kindergeld nicht auch angerechnet bei Sozialhilfe- und Grundsicherungsleistungen? Hier geht es nicht um die „Einwanderung in unser Sozialsystem“, sondern um die Ungerechtigkeiten und Unfertigkeiten im bestehenden System und Denken.

Warum schafft man nicht Kindergeld und Kinderfreibeträge komplett ab und investiert das eingesparte Geld in die Zukunft der Kinder, und zwar aller Kinder in Deutschland. Es würde endlich tatsächlich Lehrmittelfreiheit geben. Der Besuch von Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche wäre für Kinder und Jugendliche komplett kosten- und beitragslos, z.B. Sport- und Freizeitvereine, Schulausflüge und Freizeiten, Bildungsangebote und natürlich Kitas und Kindergärten. In Deutschland eine kinderfreundliche Kultur zu schaffen ist nicht leicht, aber möglich …. und bitter nötig! 

Im übrigen haben dann auch Einwandererkinder eine Chance auf Integration und Bildung.

NRW mehr Asylbewerber als ganz Italien

Allein in Nordrhein-Westfalen leben mehr Asylbewerber als in ganz Italien: 433.236 Menschen in dem Bundesland im Vergleich zu 355.000 Menschen in dem EU-Mitgliedstaat. Das macht sehr nachdenklich.

Zum einen ist das Wasser auf die Mühlen der Alternativen für Deutschland. Zum anderen ist es mit der Solidarität unter den Mitgliedsländern nicht weit her. Man könnte auf die Idee kommen und den „Reset“-Knopf drücken. Deutschland steigt aus, macht die Grenzen dicht und pfeift darauf, ob und wer unsere Produkte kauft. Bei einer gerechten Umverteilung der vorhandenen Vermögen spielen auch ein paar Millionen Arbeitslose keine Rolle.

Es dauert auch alles nicht lange. Nach und nach entwickeln die alten Zentrifugalkräfte ihre alte Wirkung. Diesmal aber bitte ohne Herrenmenschen und ideologische Holzköpfe. Und ohne die typisch deutsche Besserwisserei.

Vielleicht ist es dann auch irgendwann völlig egal, ob ein Engländer, Holländer, Italiener, Däne oder Deutscher mit seinem Badehandtuch eine Badeliege auf Mallorca blockiert.

Blutspende: Etwas ist neu

Und nun folgt der bekannte Hinweis auf den nächsten Blutspendetermin. Der ist nämlich schon morgen, am 30. Mai, ab 17 Uhr in neuen Dorfgemeinschaftshaus, Adolphsdorfer Str. 112. Am besten Sie bringen gute Laune, Ihren Personalausweis und ein wenig Appetit mit. Anschliessend, nachdem Sie ihren Beutel erfolgreich gefüllt haben, gibt es eine Stärkung.

Etwas ist neu! Das Rote-Kreuz möchte Ihre Meinung zu den Blutspendeterminen erfahren und hat daher eine kleine, aber recht umfangreiche Umfrage zusammengestellt. Nehmen Sie sich bitte die Zeit und halten Sie mit Ihrer Meinung nicht hinterm Berg.

Zur Umfrage

Wem sollte ein Wirtschaftskrieg wohl nutzen?

Ja, Mensch, lernst Du denn nie dazu? Wenn die Vereinigten Staaten von Amerika und die Europäische Union sich auf einen Wirtschaftskrieg einlassen, dann heisst es am Ende nur: And the winner is CHINA!

Die Amerikaner haben ein Problem: Trump, und die Europäer haben den alten Nationalismus immer noch nicht überwunden. Absehbar ist, dass beide sich in der Spirale hochschaukeln. Und dann dreht es sich nicht mehr nur um Whiskey, Harleys und Sojabohnen. Wenn China die neue Seidenstrasse tatsächlich bis Istambul durchzieht, sieht die Welt ohnehin anders aus. Warum geht Trump nicht auf das Angebot der Europäer ein gänzlich auf Zolle zu verzichten? Wenn er durch die Zölle die Mauer zu Mexiko finanzieren will, dann wird diese nicht sehr hoch. Glaubt er tatsächlich das sich US-Autos massenhaft in Europa verkaufen? Wahrscheinlich kennt er nur breite Highways und glaubt nicht, dass es auch etwas anderes gibt. Sollten sich tatsächlich Automobil-Arbeiter in den Staaten und in Europa bekriegen wollen? Auf beiden Seiten des Atlantiks geht es doch um Jobs oder geht es um Profitmaximierung für die Superreichen hier wie dort? 

Der Mensch lebt immer noch mit einem Stammhirn aus grauer Vorzeit. Die Gier ist darin fest einprogrammiert.

Schützenkönig ist ….

Seit Sonntag darf sich Michael Kück „Schützenkönig“ nennen: Er gewann den Königswettbewerb und trat damit die Nachfolge von Tonny Jacobse an, den er zu seinem Adjutanten machte. Damenkönigin wurde Mareike Wichels, die sich mit Hatschi Kück erstmals einen männlichen Begleiter aussuchte. Bei den Junioren sicherte sich Elin Böttjer den Titel, ihre Begleiterin ist Talea Behrens. Bei den sportliche Wettbewerben am Pfingstmontag wurde Max Woitkowitz Kinderkönig. Julina Kück verteidigte ihren Titel beim Lichtpunktschießen. Dass ordentlich gefeiert wurde, lässt sich mit einem durchtanzten Boden im Festzelt belegen. Kein Wunder auch: es herrschte „Königswetter“ an Pfingsten mit bester Laune.