Archiv der Kategorie: Soziales

Vorschlag: Gemeinsame Europäische Hilfs- und Rettungsflotte

Warum gibt es eigentlich noch keine europäische SAR-Flotte, eine gemeinsame europäische Küstenwache, die für humanitäre Hilfs- und Rettungseinsätze voll ausgestattet ist. Zum Beispiel mit Löschhubschraubern – und flugzeugen, mit mobilen Sanitätseinrichtungen und – krankenstationen, mit Wasseraufbereitungsanlagen und Suchhundestaffeln, mit Lebensmittel- und Kleidungsvorräten. Diese Flotte sollte in allen möglichen Katastrophenfällen ohne große Umstände schnell vor Ort sein und humanitäre Hilfe leisten können. Das sollte eine moderne Flotte sein, die um ein größeres Transport- und Versorgungsschiff oder einen Flugzeugträger herum gruppiert ist, von dem aus die Einsätze koordiniert werden. Die Flotte sollte dort stationiert werden, von wo aus sie jeden europäischen Küstenpunkt schnellst möglich ansteuern kann. Vielleicht ist sogar eine Zweiteilung mit größeren Stützpunkten in Nord und Süd (z.B. in Dänemark und auf Sizilien) erforderlich.

Solche eine ständige Einsatzflotte wären bei den Bränden rund um Mittelmeer, bei Flutkatastrophen im Norden oder bei der Ölbekämpfung schnell vor Ort und könnte sofort humanitäre Hilfe leisten. Ich denke dieses Jahr hat uns allen gezeigt, dass eine solche Einrichtung sinnvoll wäre. Ich würde mir wünschen, dass Frankreich, als größte europäische Seemacht, das Kommando und die Führung übernimmt. Deutschland wird sicherlich vieles dazu beisteuern können. Man denke zum Beispiel an die hervorragende Arbeit des Technischen Hilfswerkes.

Proposition : Flotte européenne commune d’aide et de sauvetage

Pourquoi n’y a-t-il en fait toujours pas de flotte SAR européenne, une garde-côte européenne commune entièrement équipée pour les opérations d’aide humanitaire et de sauvetage ? Par exemple, avec des hélicoptères et des avions de lutte contre l’incendie, avec des installations médicales mobiles et des postes de santé, avec des systèmes de traitement de l’eau et des équipes de chiens de recherche, avec des fournitures de nourriture et de vêtements. Cette flotte doit pouvoir être sur place rapidement et apporter une aide humanitaire dans toutes les catastrophes possibles sans inconvénient majeur. Il doit s’agir d’une flotte moderne regroupée autour d’un navire de transport et de ravitaillement plus important ou d’un porte-avions à partir duquel les opérations sont coordonnées. La flotte doit être stationnée là où elle peut se diriger vers n’importe quel point côtier européen le plus rapidement possible. Peut-être qu’une scission avec de plus grandes bases au nord et au sud (par exemple au Danemark et en Sicile) est nécessaire.

Une telle flotte permanente serait rapidement sur place en cas d’incendies autour de la Méditerranée, d’inondations catastrophiques dans le nord ou dans la lutte contre le pétrole, et pourrait apporter une aide humanitaire immédiate. Je pense que cette année nous a montré à tous qu’un tel établissement serait utile. Je souhaite que la France, première puissance maritime européenne, en prenne le commandement et le leadership. L’Allemagne pourra certainement apporter beaucoup. On pense par exemple à l’excellent travail accompli par l’organisation de secours technique.

Proposal: Joint European Aid and Rescue Fleet

Why is there still no European SAR fleet, a joint European coast guard that is fully equipped for humanitarian aid and rescue operations? For example with fire-fighting helicopters and airplanes, with mobile medical facilities and health stations, with water treatment systems and search dog teams, with food and clothing supplies. This fleet should be able to be on site quickly and provide humanitarian aid in all possible disasters without any major inconvenience. It should be a modern fleet grouped around a larger transport and supply ship or aircraft carrier from which operations are coordinated. The fleet should be stationed where it can head for any European coastal point as quickly as possible. Perhaps a split with larger bases in north and south (e.g. in Denmark and in Sicily) is necessary.

Such a permanent fleet would be quickly on the spot in the case of fires around the Mediterranean, flood disasters in the north or in the fight against oil, and could provide immediate humanitarian aid. I think this year has shown us all that such an establishment would be useful. I would like France, as the largest European sea power, to take command and leadership. Germany will certainly be able to contribute a lot to this. Think, for example, of the excellent work done by the technical relief organization.

Voorstel: Gezamenlijke Europese hulp- en reddingsvloot

Waarom is er eigenlijk nog geen Europese SAR-vloot, een gezamenlijke Europese kustwacht die volledig is toegerust voor humanitaire hulp- en reddingsoperaties? Bijvoorbeeld met blushelikopters en vliegtuigen, met mobiele medische voorzieningen en gezondheidsposten, met waterbehandelingssystemen en speurhondenteams, met voedsel- en kledingvoorraden. Deze vloot moet snel ter plaatse kunnen zijn en zonder grote overlast humanitaire hulp kunnen bieden bij alle mogelijke rampen. Het moet een moderne vloot zijn, gegroepeerd rond een groter transport- en bevoorradingsschip of vliegdekschip van waaruit de operaties worden gecoördineerd. De vloot moet zo snel mogelijk worden gestationeerd op een plek aan de Europese kust. Misschien is een splitsing met grotere bases in noord en zuid (bijvoorbeeld in Denemarken en op Sicilië) nodig.

Zo’n permanente vloot zou snel ter plaatse zijn bij branden rond de Middellandse Zee, overstromingen in het noorden of in de strijd tegen olie en zou onmiddellijke humanitaire hulp kunnen bieden. Ik denk dat dit jaar ons allemaal heeft laten zien dat zo’n instelling nuttig zou zijn. Ik zou graag willen dat Frankrijk, als de grootste Europese zeemacht, het commando en leiderschap op zich neemt. Duitsland zal zeker veel kunnen bijdragen. Men denkt bijvoorbeeld aan het uitstekende werk van de technische hulpverleningsorganisatie.

 

Mir persönlich erscheint diese Sache einfach zu wichtig. Die Übersetzungen stammen von Google Translate

Studien der Wahlprogramme

Folge 1: Die Partei, die hier nicht genannt wird

Bei meinen Studien der diversen Wahlprogramme unserer Bundestagsparteien bin ich auf die Partei, die hier nicht genannt wird, gestoßen. Deren Programm kann ich durchaus in einigen Punkten unterschreiben. Nicht in allen, denn gerade bei den Themen EU und Euro habe ich eine andere Meinung. Das Thema „Gendern“ und „Political Correctnes“ behandelt m.E. die Partei, die hier nicht genannt wird, noch viel zu harmlos. Manche Programmpunkte wiederum sind so klar, dass sie sich locker auch in anderen Wahlprogrammen wiederfinden – nur eben nicht in dieser Wortwahl. Die Reihenfolge der hier genannten Punkte ist rein zufällig und stellt keine Wertigkeit dar.

Abschaffung der Politikerpensionen

Arbeitnehmern, die 45 Jahre und länger für eine Altersversorgung arbeiten müssen, ist es nicht vermittelbar, dass Politiker bereits nach wenigen Jahren hohe Pensionsansprüche sammeln. Das ist vor allem kritisch, weil die Nutznießer dieser Gesetze selbst darüber bestimmt haben. Damit muss Schluss sein. Politiker sollen wie andere Arbeitnehmer auch in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Damit könnte auch die Politikverdrossenheit reduziert werden, weil die Ruhestandsregelung der Politiker ebenfalls für die Mehrheit der Erwerbstätigen gelten würde.

Pflegeversicherung sozialverträglicher gestalten

Soziale Pflegeversicherung und gesetzliche Krankenversicherung zusammenlegen

Die soziale Pflegeversicherung (SPV) gibt lediglich einen definierten Zuschuss zu den Pflegekosten. Bei Pflegebedürftigen und deren Angehörigen verbleiben beträchtliche Eigenleistungen, die viele an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit führen. Deshalb wollen wir in der Pflegeversicherung einen Steuerzuschuss analog dem der GKV einführen, um eine 50-prozentige Entlastung der Eigenbeteiligung der betroffenen Angehörigen zu erreichen. Wir befürworten eine Zusammenlegung von GKV und SPV, auch um Schnittstellenprobleme zu beheben.

Parteienfinanzierung dem Verfassungsrecht anpassen

Die verdeckte Parteienfinanzierung, zum Beispiel durch Stiftungen, ist gänzlich aus dem Ruder gelaufen und macht mittlerweile jährlich etwa 600 Millionen Euro aus. Das entspricht dem Vierfachen der eigentlichen verfassungsgerichtlich aus gutem Grund beschränkten Parteienfinanzierung.

Die hier nicht genannte Partei will daher, dass die gesamte staatliche Parteienfinanzierung auf eine neue gesetzliche Grundlage gestellt und begrenzt wird.

Einführung eines Straftatbestandes der Steuerverschwendung

Während Steuerhinterziehung auch bei vergleichsweise kleinen Beträgen in Deutschland verfolgt und bestraft wird, bleibt die ebenso das Gemeinwohl schädigende Steuerverschwendung straffrei. Die hier nicht genannte Partei will daher einen neuen Straftatbestand der Haushaltsuntreue einführen.

Weisungsfreie Staatsanwälte und unabhängige Richter

Die hier nicht genannte Partei will die Einflussnahme der politischen Parteien auf das Ernennen von Richtern und Staatsanwälten beenden. Wir unterstützen den Modellvorschlag des Deutschen Richterbundes, einen Justizwahlausschuss und einen Justizverwaltungsrat einzurichten.

Opferschutz statt Täterschutz

Straftäter, von denen erhebliche Gefahren für die Allgemeinheit ausgehen, müssen auch und gerade dann sicher verwahrt werden, wenn sie psychisch krank, drogen- oder alkoholabhängig sind. Lockerungen und Urlaube im Strafvollzug dürfen nur mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft möglich sein. Ausländische Straftäter müssen viel schneller als bisher abgeschoben werden.

Organisierte Kriminalität nachhaltig bekämpfen

Die organisierte Kriminalität muss nachhaltiger bekämpft werden. Dazu gehört, Gewinne aus Straftaten umfangreicher abzuschöpfen und die bereits bestehenden rechtlichen Instrumente des Verfalls und der Einziehung besser zu nutzen.

Nato nur als Verteidigungsbündnis

Die Mitgliedschaft in der Nato entspricht den außen- und sicherheitspolitischen Interessen Deutschlands, soweit sich die Nato auf ihre Aufgabe als Verteidigungsbündnis beschränkt. Nato-Einsätze außerhalb des Bündnisbereichs, an der sich deutsche Streitkräfte beteiligen, sollten grundsätzlich unter einem UN-Mandat stattfinden und nur, wenn deutsche Sicherheitsinteressen berücksichtigt werden. Die hier nicht genannte Partei setzt sich für den Abzug aller noch auf deutschem Boden stationierten alliierten Truppen und insbesondere deren Atomwaffen ein.

Besseres Verhältnis zu Russland

Der „Kalte Krieg“ ist vorbei. Die USA bleiben unser Partner. Russland soll es werden. Die hier nicht genannte Partei setzt sich deshalb für ein Ende der Sanktionen und eine Verbesserung der Beziehungen zu Russland ein.

„Aktivierende Grundsicherung” führt zu Arbeit, die sich lohnt

Die hier nicht genannte Partei will eine „Aktivierende Grundsicherung“ als Alternative zum Arbeitslosengeld II (sogenanntes „Hartz IV“) einführen. Dabei soll der der staatliche Unterstützungsbetrag erst ab einer bestimmten Einkommenshöhe in voller Höhe abgezogen werden, so dass derjenige, der arbeitet, auf jeden Fall mehr Geld zur Verfügung hat, als derjenige, der nicht arbeitet.

Pflege durch Angehörige aufwerten

Die Pflege älterer Menschen durch einen Dienst oder durch ein Heim wird höher vergütet als die Pflege durch einen Angehörigen. Wir glauben, dass die Pflege durch Familienangehörige mindestens genauso gut und wertvoll ist, wie durch einen externen Dienstleister. Deshalb sind die häuslichen Pflegesätze an die Leistungen für Pflegedienstleister anzugleichen.

Willkommenskultur für Neu- und Ungeborene

In Deutschland kommen auf rund 700.000 Lebendgeburten pro Jahr ca. 100.000 Schwangerschaftsabbrüche. Werdende Eltern und alleinstehenden Frauen in Not müssen finanzielle und andere Hilfen vor und nach der Entbindung angeboten werden, damit sie sich für ihr Kind entscheiden können. Die hier nicht genannte Partei wendet sich gegen alle Versuche, Abtreibungen zu bagatellisieren, staatlicherseits zu fördern oder sie zu einem Menschenrecht zu erklären.

Kultur, Sprache und Identität

Die hier nicht genannte Partei will den Einfluss der Parteien auf das Kulturleben zurückdrängen, gemeinnützige private Kulturstiftungen und bürgerschaftliche Kulturinitiativen stärken. Die aktuelle Verengung der deutschen Erinnerungskultur auf die Zeit des Nationalsozialismus ist zugunsten einer erweiterten Geschichtsbetrachtung aufzubrechen, die auch die positiven, identitätsstiftenden Aspekte deutscher Geschichte mit umfasst.

Die deutsche Sprache als Zentrum unserer Identität

Als zentrales Element deutscher Identität muss die deutsche Sprache dem Vorbild vieler anderer Länder folgend als Staatssprache im Grundgesetz festgeschrieben werden.

Auf EU-Ebene will die hier nicht genannte Partei dafür sorgen, dass das Deutsche dem Englischen und Französischen auch in der alltäglichen Praxis gleichgestellt wird.

Die hier nicht genannte Partei sieht mit Sorge, wie die deutsche Sprache im Sinne einer falsch verstandenen „Internationalisierung“ durch das Englische ersetzt oder „gegendert” wird. Politisch „korrekte” Sprachvorgaben lehnen wir entschieden ab.

Quelloffene Software und sichere Kommunikation als Bürgerrecht

Die hier nicht genannte Partei fordert zumindest für die öffentliche Verwaltung in Deutschland den Einsatz von Betriebssystemen und Programmen, die über quelloffene Software erstellt worden sind und im Vorfeld überprüft werden können, ob unautorisierte Zugriffe möglich sind. Die sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung darf nicht verboten oder anderweitig behindert werden. Die hier nicht genannte Partei sieht sichere Kommunikation als Bürgerrecht an.

Keine Privatisierung gegen den Willen der Bürger – Trinkwasser schützen

Über Privatisierungen sollen Bürgerentscheide auf der jeweiligen staatlichen Ebene entscheiden, insbesondere bei der öffentlichen Daseinsvorsorge und in Bezug auf öffentliches Wohn- und Grundeigentum. Die Einleitung von Schadstoffen in den Wasserkreislauf muss durch vorbeugenden Gewässerschutz verringert werden. Die kommunalen, dezentralen Wasserversorgungsbetriebe wollen wir unterstützen. Eine Privatisierung und damit Kommerzialisierung der Grundversorgung mit Trinkwasser lehnen wir ab.

Bargeldnutzung muss uneingeschränkt erhalten bleiben

Bargeldnutzung ist ein bürgerliches Freiheitsrecht. Wir treten dafür ein, das Bargeld uneingeschränkt als gesetzliches Zahlungsmittel zu erhalten – auch entgegen anders gerichteter Bestrebungen der Bundesregierung, des Internationalen Währungsfonds, der Europäischen Zentralbank und einiger EU-Mitgliedsstaaten.

Tiere sind fühlende Wesen

Die hier nicht genannte Partei setzt sich für eine konsequente Umsetzung der Tierschutzgesetze ein. Tiere sind Mitgeschöpfe und keine Sachgegenstände. Als fühlende Wesen haben Tiere ein Recht auf eine artgerechte Haltung im privaten wie im kommerziellen Bereich.

Fischerei, Forst und Jagd: Im Einklang mit der Natur

Unsere Fischer sind beim Beseitigen von Wettbewerbsnachteilen zu unterstützen und an der Fangmengenfestlegung zu beteiligen. Wir lehnen es ab, die Stellnetzfischerei in Ostseeschutzgebieten generell zu verbieten und die Naturschutz-Kernzonen auszuweiten. Die hier nicht genannte Partei setzt sich für eine naturgemäße Waldwirtschaft ein, die eine ganzheitliche Betrachtung des Waldes in seiner ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktion zum Ziel hat. Die hier nicht genannte Partei bekennt sich zu den bewährten Grundsätzen der waidgerechten Hege und Jagd.

Straßen- und Schienennetz: Substanz erhalten

Die Reparatur, der Werterhalt, und die Beseitigung von Engpässen in Straßen und Schienennetzen haben im Verkehrsbereich Vorrang vor spektakulären Großprojekten.

Eine großräumige europaweite Verkehrsplanung für Straßen, Schienen, Wasserwege und im Luftverkehr ist in einen ständig fortzuschreibenden Bundes-Verkehrswegeplan einzubinden.

Freie Nutzung der Verkehrsmittel ohne Schikanen

Die hier nicht genannte Partei ist strikt gegen verkehrspolitische Schikanen, mit denen ein Umstieg auf den öffentlichen Nah- und Fernverkehr erzwungen werden soll. Die Autofahrer werden auf Deutschlands Straßen durch immer mehr Geschwindigkeitsbeschränkungen behindert. Die hier nicht genannte Partei lehnt alle Beschränkungen aus anderen Gründen als der Verkehrssicherheit ab.

Eine Perspektive für den ländlichen Raum

Die hier nicht genannte Partei will die ländlichen Regionen stärken. Zu einem lebenswerten ländlichen Raum zählen für uns eine intakte bäuerliche Landwirtschaft, eine funktionsfähige mittelständische Wirtschaft und eine ausreichende Infrastruktur. Das grundgesetzlich verankerte Selbstverwaltungs- und Selbstbestimmungsrecht der Kommunen wollen wir wiederbeleben. Die Benachteiligung ländlicher Gemeinden bei der Finanzverteilung wollen wir beenden, um den Kommunen ihre Handlungsfähigkeit zurückzugeben.

Und nun dürfen Sie raten, welche Partei hier nicht genannt wird!

Merkel geht und was kommt?

Merkel geht! Viele – vielleicht ein wenig irrgeleitet – rufen auf Demos aus: „Merkel muss weg!“ – Nun geht sie tatsächlich! Die Freude, wenn es denn tatsächlich ein freudiges Ereignis ist, ist ein wenig kurz gedacht.

Wenn ich mir anschaue, was danach kommen könnte, wird mir ein wenig schwummerig um die Tastaturfinger. Es ist nicht die bange Frage, was kommt danach? Wir wissen ja, was danach kommt. Und das lässt mich zum ersten Mal in meinem Leben überlegen, ob ich mich an der Bundestagswahl beteilige.

Ich finde es nicht gut, dass Frau Baerbock systematisch und häppchenweise mit Plagiatsvorwürfen überfahren wird. Das ist gewollter Schmutz. Ich finde es auch nicht gut, dass Herr Laschet immer wieder als Karnevalsclown dargestellt wird, aber irgendwie ist er es ja doch. Wenn er doch wenigstens eine Meinung hätte. Überhaupt, dass irgendeine Partei ein glaubwürdiges Programm hat, um die echten Probleme anzugehen, halte ich für einen Running Gag. Vor allem hält jeder etwas anderes für das echte Problem. Mal ist es der Klimawandel, mal die Corona-Folgelasten, mal die arme Wirtschaft und natürlich will niemand kommende Generationen belasten, und auch nicht die Rentner, und noch weniger die Arbeitnehmer. Und ganz gewiss nicht die Superreichen und internationalen Konzerne.

Heißt das also, dass wir lustig weitermachen und vielleicht bald schon ein Ticket für den nächsten Mars-Flug ergattern müssen? Heißt das, dass Straßen, Brücken, Bahnlinien und Schulen weiterverfallen müssen, um schön dekadente Fotomotive für Hochglanzpublikationen zu bekommen? Heißt das, dass die Kleinen gehängt werden, während die Großen für „systemimanent“ gehalten werden sollen? Sollen die Preise für Benzin, Tabak und andere Vergnügungen die Welt retten, während Grundrechte der Menschen, wie z.B. klares Wasser und erschwinglicher Wohnraum, privatisiert und den Großen in den Rachen geschoben werden. – Das sind Dinge, da gehe ich mit einem großen Pappschild auf die Straße und mache bei jeder Menschenkette mit. Aber dann haben wir Demos und Menschenketten … und ich weiß immer noch nicht weiter

Eines weiß ich, und das ist in der Natur nun einmal so: wer sich nicht anpassen kann, verschwindet! Vielleicht sollten wir uns hier im norddeutschen Tiefland schon mal vorsichtshalber ein Schlauchboot besorgen, damit wir wenigsten noch den nächsten Bio-Markt erreichen können, wenn der Pegel steigt.

Die schleichende Enteignung durch Null-Zins

Das Zinsniveau für Spareinlagen geht nicht erst seit gestern gegen Null. Vielfach müssen Sparer sogar dafür bezahlen, dass Banken und Sparkassen ihr Geld „verwahren“. Die Institute nennen die Gebühren für diese obskure Dienstleistung auch „Verwahrentgelt“. Es sind sogar immer mehr Banken und Sparkassen, die sich bezahlen lassen. Mal liegt die Grenze bei 100.000 Euro, mal bei 50.000 Euro und die Tendenz geht weiter nach unten. Experten jubeln sogar darüber, denn so würden die Deutschen von ihrem Sparwahn befreit und endlich zu Investoren. Die Deutschen sollen in Aktien investieren. Wiedermal! Ich erinnere hier nur an das Desaster mit der T-Aktie, die damals Manfred Krug der breiten Masse im Auftrag der Telekom schmackhaft gemacht hat und die viele Leute um ihr Erspartes gebracht hat.

Fazit: Wer sich mit Aktien auskennt, selbst handelt und auch mal eben 100.000 oder mehr Verlust vertragen kann, der soll gerne „investieren“. Für Otto-Normalverbraucher sind Aktien aber wohl kaum eine Lösung, denn 1. ist er nach wie vor auf die Institute und auf deren Händler an der Börse angewiesen – das kostet – und 2. dauert es immer einige Zeit bis er das Geld bei einem Verkauf dann in Händen hält. Ich vermute, dass auch die einfach gestrickten Aktienhandels-Apps für das Wischtelefon die Deutschen nicht zu Aktien-Freaks machen werden.

Der Nullzinslogik folgend müsste ich ja bezahlt werden, wenn ich mir bei der Sparkasse Geld leihe, um es in meiner Brottrommel zu „verwahren“. Aber dem ist nicht so. Was bleibt also übrig, wenn man etwas mehr als den Notgroschen auf der hohen Kante hat? Klar doch: Oma’s Sparstrumpf. Es sind mittlerweile auch schon viele Leute beobachtet worden, die nachts in ihrem Garten irgendwelche Metallschacheln vergraben. Da sich diese Beobachtungen in letzter Zeit häufen, steht zu vermuten, dass es sich beim Inhalt dieser Schachteln nicht um Familienfotos oder Opas Pin-Up-Girls handelt.

Wenn man Geld als den Versuch annimmt den Wert von Arbeit und Leistung über längere Zeit als akzeptiertes Tauschmittel zu konservieren oder zu erhalten, dann bedeutet die gegenwärtige Situation schlicht und einfach eine Enteignung der Bürger bzw. der arbeitenden Bevölkerung.

Autofahrer:Innen aussteigen

Ist es eigentlich erlaubt, wenn ich hier deutlich sage, ich gendere nicht? Ich durchsetze meine Zeilen nicht mit irgendwelchen Sternchen, nur um auf einer Welle mit zuschwimmen, die angeblich die Gleichberechtigung von Frauen und Männern sichtbar macht. 

Wenn ich von Lehrern spreche, dann sind weibliche und männliche Lehrer gemeint; wenn ich von Taschenrechnern spreche, dann sind sowohl weibliche als auch männliche Taschenrechner gemeint. Wenn ich von „Isenbahnpohlupundoldreiher“ spreche, dann sind, logisch, auch die Frauen, die diesen ehrenwerten Beruf ausüben, mit inbegriffen.

Eine Stellenanzeige wie z.B.: „Wir suchen einen Isenbahnpohlupundoldreiher w/m“ ist m.E. nach völlig in Ordnung. Da können sich auch die Menschen zwischen dem „w“ und dem „m“ angesprochen fühlen.  Bei „eine(n) Isenbahnpohlupundoldreiher*in“ sieht das eher nicht so aus. Diese Schriftsetzung mit Sternchen und Klammer auf/Klammer zu widerspricht meinem Sprachgefühl. Noch schlimmer hört es sich an, wenn ein Doppelpunkt mit gesprochen werden soll: Sehr geehrte Versicherungsvertreter:Innen.

Der Gleichberechtigung, der durchaus in weiten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens noch auf die Füße geholfen werden muss, ist sicherlich nicht dadurch gedient, dass die deutsche Sprache zu einem  gegenderten „*Gestammel“ gemacht wird und damit (weiter) verhunzt wird. Man kann es auch übertreiben. Mir gefällt, wenn es persönlich sein soll, die Anrede beider Geschlechter, z.B. „Liebe Taschenrechnerinnen und Liebe Taschenrechner“. Das zeugt von persönlichem Respekt und sollte auch zeigen, wer wem die Tür aufhält. Ziemlich „oldschool“, aber das war so und wird auch so bleiben. Ein drittes Geschlecht ist mir nicht bekannt, wenngleich Toleranz gegenüber den Unentschiedenen geübt werden sollte.

 

Dieses Schild, auch in der „nichtgegenderten“ Form sieht man tatsächlich oft. Ich sehe darin eine knallharte Nötigung und Diskriminierung seitens des Strassenverantwortlichen. Oder haben Sie schon einmal ein Schild mit der Aufschrift „Autofahrer aussteigen!“ gesehen?

Mein Fußabdruck: Einer von vielen

Das ist mal eine interessante und vor allem immer wichtiger werdende Frage: Wie kann ich meinen ganz persönlichen CO2-Abdruck vermindern und so einen aktiven Beitrag zur Verhinderung der Klima-Katastrophe leisten? Ich lasse mich hierbei nicht von irgendwelchen ökologischen Ideologien leiten.

Am meisten ärgert mich der Verpackungswahnsinn und die damit einhergehende Plastik/Mikroplastikschwemme. Ich versuche also konsequent Plastik und überhaupt Verpackungen zu vermeiden. Ich kaufe direkt in der Nachbarschaft, und wenn Verpackung sein muss, dann verwende ich sie mehrfach. Ich glaube das ist schon einmal ein kleiner, aber wirksamer Beitrag.

Am Haus sind das Dach und die Fenster mittlerweile gut gedämmt und isoliert, so dass ich meine Heizkosten ordentlich reduzieren konnte. Ich heize mit Gas (Litegas?) eines großen Versorgers hier im Nordwesten. Aber manchmal habe ich den Eindruck, dass Energiesparen wenig Sinn macht, denn dann steigen die Grundpreise.

Wo es geht verwende ich stromsparende LED-Lampen und im Aussenbereich läuft alles über Solar (ausser wenn es mal wieder wolkenverhangen ist). Radio und Fernsehen laufen nie auf stromfessenden Standby, sondern nur mit vorgeschaltetem Ausschalter. Das alles merkt man auch an der Stromrechnung.

Für Mobilität sorgt bei mir ein 11 Jahre alter Kleinwagen (mit geringem Benzinverbrauch). Toi, toi, toi – er läuft und läuft. Wenn ich mich von dem mal trennen muss, ist ein E-Kleinwagen sehr wahrscheinlich. Anschaffungskosten, Verbrauch und Reichweite müssen allerdings stimmen.

Regenwasser fange ich in Extratonnen auf, so daß ich im Aussenbereich kein Leitungswasser verbrauche. Und erfreulicherweise habe ich alten und jungen Baumbestand auf dem Grundstück, was wiederum eine dicke Gutschrift ergeben müsste.

Reisen: ich fliege seit einem gravierenden Erlebnis vor nunmehr 25 Jahren nicht mehr, allerdings liegt meine letzte Bahnfahrt auch in etwa 25 Jahre zurück. Bleibt also das Auto oder das Fahrrad (noch kein E-Bike!).

Ja, und Fastfood (in einem gleichnamigen „Restaurant“) oder Pizza durch einen Lieferdienst kommen bei mir nicht auf den Tisch. Da darf es dann doch etwas Selbstgekochtes sein.

Ich bin sicher ich habe noch einiges vergessen, was sich möglicherweise negativ oder auch positiv auf meinen CO2-Fussabdruck auswirken würde. Aber ich glaube auch, dass diese Klimabilanz bei vielen Menschen so oder ähnlich aussieht. Es gibt Dinge, die lassen sich nicht von heute auf morgen umstellen. Wenn von der Politik ein künstlicher Kostendruck, z.B. durch Abgaben und Steuererhöhungen geschaffen wird, bewirkt das m.E. nur eine Gegenreaktion zu Lasten des Klimaschutzes. Der pädagogisch-ideologische Zeigefinger der etablierten Parteien, die laut Grundgesetz an der Meinungsbildung „mitwirken“ sollen, ist ohnehin komplett absurd.

Whatsapp-Gruppe als Notruf-Hilfe-Ersatz

Dieses ist lediglich eine vielleicht etwas unausgereifte Idee: Whatsapp-Gruppe als Notruf-Hilfe-Ersatz, kleinteilig und nur auf etwa 4 – 8 Mitglieder beschränkt. Um eine solche Ersatz-Notruf-Gruppe zum Leben zu erwecken, ist es vorteilhaft, wenn sich direkte Nachbarn zusammentun.

Die improvisierten Whatsapp-Gruppen können und sollen professionelle Notruf-Hilfesysteme nicht ersetzen, aber als Vorstufe vielleicht ergänzen. Unter Nachbarn kennt man sich. Ein kurzes Lebenszeichen per Whatsapp – das kann auch ein Smiley oder ein einfaches Ausrufezeichen sein – beruhigt. Alle Teilnehmer sollten sich zum Beispiel einmal täglich bis 10 Uhr vormittags gemeldet haben. Falls sich jemand mal nicht meldet, genügt es schon, wenn ein Teilnehmer der Gruppe mal kurz vorbei schaut. Sollte tatsächlich etwas Ernstes passiert sein, dann bleibt das zumindest nicht lange unentdeckt.

Diese Gruppen könnten, falls Bedarf besteht, auch miteinander verknüpft werden, in dem ein oder zwei Mitglieder auch in der Gruppe „links und rechts“ von der eigenen Gruppe angemeldet sind.

Gerade für ältere Mitmenschen, Alleinlebende oder auch irgendwie beeinträchtigte Menschen könnte eine Gruppe, wie oben geschildert, eine Hilfe und auch eine Beruhigung darstellen. Und nebenbei könnten sich auch soziale Kontakte unter Nachbarn ergeben, was nicht nur auf dem Lande, sondern auch in Städten mit großen Wohnsiedlungen sinnvoll sein könnte.

Solche Gruppen funktionieren natürlich nicht nur mit Whatsapp, sondern auch zum Beispiel mit Telegram oder Signal. Um älteren Menschen die Hemmungen gegenüber der Technik zu nehmen und um den Umgang z.B. mit einem Smartphone verständlich zu machen, wäre es sicherlich hilfreich, wenn jüngere, mit der Technik vertraute Menschen auf die Älteren zugehen würden.

Anm.: Sicherlich gibt es dazu weitere Ideen und Vorschläge. Es gibt allerdings nichts Gutes, außer man tut es!

Siehe hierzu auch:  Whatsapp-Gruppen und mehr

Es ist wieder soweit… Der Run auf Kitten ist in vollem Gange.

Klassisches Beispiel…“Ich suche für meine beiden Kinder 2 Babykatzen.“

Man könnte meinen…. schön, hier möchte jemand 2 Kitten zusammen adoptieren, weil die Haltung eines Kitten nicht gut ist für das Kleine.  Oder aber… es soll ja jedes meiner Kinder ein Kätzchen zum spielen haben. 

Wie? Noch 6 Wochen warten, bis sie 12 Wochen alt sind? Aber sie sind doch jetzt so süß…. und die Kinder können doch nicht mehr so lange warten! 6 Wochen ist für Kinder so eine lange Zeit! Diese 6 Wochen aber sind für die Kitten und ihre Mama eine SO WICHTIGE Zeit!

Und dann 100 Euro Schutzgebühr pro vollständig grundimmunisiertes Kitten? Das ist aber teuer! Das kann ich aufm Bauernhof deutlich günstiger haben! Richtig! Aufm Bauernhof gibt’s das mit etwas Glück umsonst!

Und dann?

Werden die Kitten dann einem Tierarzt vorgestellt? Werden sie entwurmt und geimpft? Da reichen dann 100 Euro pro Kitten plötzlich nirgendwo mehr hin. Und dann noch mit 6 Monaten 2x Kastration! Au weh, jetzt wird’s teuer! Und je älter sie werden, desto weniger wollen sie sich rumschleppen und in Puppenbettchen zum spielen legen lassen! 

Und dann kratzt das wilde Tier am Ende noch das Kind…. Böse Katze. Wir wollten doch nur spielen! Möchte die Katze das auch? Das ist doch zweitrangig! Ach, nicht zu vergessen…. die Vorkontrolle! Wie Vorkontrolle? Ich möchte 2 Babykatzen zum spielen für meine Kinder…und nicht haben, dass jemand sieht, wie wir wohnen!

Fazit…. Die Leidtragenden sind immer die Tiere! Was nix kostet, ist nix Wert!

Bitte denkt darüber nach…. Sowohl diejenigen, die adoptieren möchten, als auch diejenigen, die vermitteln. Es geht hier um lebende, fühlende Wesen. Eine Katze kostet im Laufe ihres Lebens Geld. Manchmal richtig viel!

Eine Katze ist KEIN Spielzeug! Eine Katze bedeutet Verantwortung übernehmen…. Im besten Falle bis zu 20 Jahre!

Dies ist ein Appell an alle da draußen, die vermitteln und adoptieren möchten und soll eindringlich zum Nachdenken anregen! 

Von Carmen Martinek

(aus der Facebook-Gruppe Tierschutz OHZ)