Bitte weitersagen

Liebe Freunde,

vor kurzem habe ich 5 ältere (und verstaubte) Notebooks gespendet bekommen. Diese lagen in Schubladen oder sogar im Keller und sollten entsorgt werden. Die Besitzer hielten sie einfach für zu alt, zu unmodern oder zu langsam. Dabei waren es Geräte, die teilweise sogar Windows 7 bewältigen konnten.

Kurz gesagt, nach dem ich sie etwas wieder aufgemöbelt, wo es passte auch mehr Arbeitsspeicher eingesetzt und entweder ein neues Windowssystem oder Linux Mint aufgespielt habe, wurden sie mir fast aus der Hand gerissen. Es gibt immer Menschen, die nur das Nötigste auf der Flucht mitnehmen konnten oder die mit wenig Taschengeld im Heim leben müssen und sich diese Dinge nie erlauben können.

Und tatsächlich, die einmal ausgemusterten und zu entsorgenden Geräte liefen wieder wunderbar und taten, was sie sollten. Zum Beispiel eine Verbindung in die Heimat herstellen oder, für Heimbewohner, ein Fenster in die Welt da draußen eröffnen. Oder auch nur durch Schach oder Moorhuhn spielen für Unterhaltung im manchmal tristen Alltag sorgen.

Falls Ihr, liebe Freunde des guten Geschmacks, noch irgendwo alte Schönheiten verstauben oder im Kellergerümpel verschwinden lasst, dann könnt Ihr damit noch Gutes tun und bewirken. Meldet Euch einfach bei mir.

Mehr könnt Ihr auf der Webseite erfahren: https://www.seniorplus.de/hilfen-und-spenden/
Kontakt auch über….
Whatsapp: https://chat.whatsapp.com/Hc6xys7YgKy8pvBnCWJgLk
Telegram: https://t.me/+-sLg04KqOOJlNDYy

DANKE, IHR TUT GUTES! Und bitte weitersagen!

Überflutung mit Petitionen

Solche Petitionen wie „Umbenennung der Straße Unter den Linden in Berlin nach Dina Pronitschewa“ u.v.a. halte ich für zu kurz gedachte, spontane Augenblickseinfälle. Außerdem ist mir nicht klar, wie der Erfolg einer Petition gewertet wird. Ausschließlich nach der Zahl der Unterschriften oder auch daran, ob die Petition tatsächlich in den angesprochenen Fällen die Politik zum Nach- und Umdenken bewegt? Wie und wo erfährt man ggf. vom Erfolg einer Petition? Vermutlich wollen auch viele der Petitionsersteller und der Unterschreibenden nur ihr Gewissen erleichtern mit dem Gefühl etwas bewegt zu haben. Hoffentlich trete ich denen, die es wirklich ehrlich meinen und sich für ein echtes Problem engagieren, nicht zu sehr auf die Füße.

Ich halte gut durchdachte Petitionen mit einer realen Chance auf Wirkung für sinnvoll und wichtig in einer Demokratie. In einem autoritären Staat, wie Russland z.B., führt schon der Gedanke an eine offene Willensbekundung oder eigene Meinung zu 15 Jahren Gulag. Aber dieses Trommelfeuer an Petitionen bei change.org lässt jedes Interesse erlahmen, zumindest bei mir. Die Behauptung, dass change.org ein Ableger der NSA ist, um „des Volkes Emotionen“ in diversen Ländern der Welt zu erkunden und Nachrichten entsprechend zu beeinflussen, lässt sich wohl nicht verifizieren. Sie ist aber in unseren Zeiten der „Info-Wars“ durchaus möglich.

Stolperstein Sprache

Ohne Verständnis keine Verständigung und auch keine Integration. Da kann es mit der „Willkommenskultur“ der ersten Tage noch so gut gemeint sein. Gerade jetzt, wo viele Menschen, die aus dem Grauen in der Ukraine flüchten mussten, zu uns kommen, ist Verständnis und Verstehen das A und O der Hilfe. Es wäre schön wenn sich ein paar Menschen, u.a. aus Grasberg und Worpswede, finden ließen, die Ukrainisch und Russisch in Wort und Schrift dolmetschen können und so bereit wären den Ankommenden erste Stolpersteine der Sprache aus dem Weg zu räumen. Ich denke in den Rathäusern, bei den Hilfsorganisationen und den Kirchgemeinden vor Ort wäre man froh auf einige Personen zurückgreifen zu können, die den neu Angekommenen ggf. zur Seite stehen.

Ich möchte hier im besonderen auf de Möglichkeiten der Webseite nebenan.de hinweisen, die den Raum für eine nachbarschaftliche Ukraine-Hilfe eingerichtet hat.

Interessanter Sidekick

Auch wenn zur Zeit eine allgemeine Fassungslosigkeit wegen der Ereignisse in der Ukraine verständlich ist und tatkräftige Hilfen gefordert sind, möchte ich auf eine weitere Informations- und Diskussionsmöglichkeit dieser Webseite hinweisen: die Whatsapp-Gruppe „Seniorplus“. Das ist eine offene Gruppe, die gedacht ist zur freien Meinungsäußerung und zum Erfahrungsaustausch. Es gibt kein Tabu, alle Themen sind möglich. Noch bin ich allein dort vertreten und nutze die Gruppe im Grunde genommen als Notizbuch für all die Dinge, die durch die sozialen Medien geistern und mich interessieren. Aber das muss ja nicht so bleiben, denn es ist eine offene Gruppe und für alle zugänglich.

Hier der Einladungslink: Seniorplus Whatsapp-Gruppe

Was schreiben die anderen?

WordPress ist ein hervorragendes Instrument, um mit der Welt in Kontakt zu treten oder einfach den eigenen Gedanken freien Lauf zu lassen.

Da ich diesen Blog in letzter Zeit doch sehr vernachlässigt habe, – obwohl ich seit anno Dunnemals dabei bin – interessiert mich mal, was „die anderen so auf WordPress treiben“. Es ist mittlerweile eine recht bunte Szene entstanden, die sich allen Themen, die die Welt bewegen oder auch nicht, annimmt. Hobbypoeten und Profi-Fotographen zeigen ihre kreative Seite, genau so wie Menschen, die einfach nur ihrer Ansicht mal Gehör verschaffen wollen. Auch gibt es viele Menschen, die sehr ernsthafte Überlegungen anstellen und auf Reflektion hoffen. Hier sind also nicht die Nutzer gemeint, die es bei einem „Hello World“-Beitrag belassen und dann wieder verschwinden. Nein WordPress ist kein Whatsapp und auch kein Telegram.

Ich habe mal einige Blogs zusammengestellt, ohne Wertung und in der Reihenfolge meines Besuchs. Wie gesagt die Geschmäcker in Sachen Aufmachung und Inhalt sind verschieden und diese Vielfalt soll auch erhalten bleiben.

Darum hier nur einige Vorschläge für die nächste Sürftour.