Archiv der Kategorie: Allgemein

Stürmt die Hotlines und Callcenter

Es geht wohl vielen Zeitgenossen so: da hängt man am Telefon, weil man irgendeine Behörde, ein Krankenhaus, einen Arzt oder auch nur eine Service-Hotline eines Herstellers erreichen muss. Und was hört man? „Der nächste freie Platz ist Ihrer – Bitte haben Sie Geduld!“ – Ja, Geduld muss man haben, wenn sich die Angerufenen hinter irgendwelchen Automatenansagen verschanzen. Und man wartet und wartet …. „Bitte haben Sie etwas Geld!“. Die Kunden- oder Patientenabwehrstrategie funktioniert. Die Hälfte der Anrufer legt bereits nach 30 Minuten Wartezeit auf. Die andere Hälfte wartet weiter. Früher ging alles schneller, alles war persönlicher. Natürlich haben sich auch schon damals Angerufene mit dem Ausruf „Kollege ist gerade nicht da“ oder „Der macht Pause!“ aus der Affaire gezogen. Aber man hatte jemanden am Rohr. Heute dauert es Stunden, bis man überhaupt zu einem Menschen durchdringt

Und das Furchtbare! Fast alle Angerufenen halten es für intelligent in den vielen Pausen schnarrende Klänge durch den Hörer zu jagen, die sie für Musik halten. Wen man nach Stunden jemanden an den Hörer bekommt, dann hat man mindestes einen dauerhaften Hörschaden. Warum immer „Für Elise“ oder kosmische Streicher? Warum nicht mal einfach die Nachrichten, Hör‘ mol ’n beeten to oder Helene Fischer? Bei Ohrenärzten kann ich das ja noch verstehen. Die sorgen mit Elise gleich für neue Kunden ….

Nee, mal ehrlich, stürmt die Hotlines und Callcenter und reisst ihnen die Kabel raus! Ich will ein Wählscheibentelefon wieder haben!

Nochmal Haifischbecken

Jetzt, wo WannaCry Millionen Rechner befallen hat, erscheint es mir durchaus plausibel. Die Opfer werden dazu gebracht irgendetwas auf ihrem Rechner als Administrator auszuführen. Sie werden durch Mail-Anhänge oder durch Telefonanrufe aus „indischen“ Callcentern dazu gebracht. „This is Microsoft calling!“.

Sofern man Englisch versteht, hört man die Ankündigung, dass man nie wieder ins Internet könne – auf Lebenszeit. Ich kann mir vorstellen, dass manch einer da ins Grübeln gekommen ist und getan hat, was durchs Telefon „befohlen“ wurde. Von Seiten der Täter waren das alles Blindschüsse: die Anrufe waren auf Englisch, sie gingen davon aus, dass man Windows auf dem Rechner hat (nicht W10!) und sie ggingen davon aus, dass der Rechner zur Zeit des Anrufes mit dem Netz verbunden war.

Es ist natürlich nur eine Vermutung, dass diese merkwürdigen Anrufe im Zusammenhang mit der WannaCry-Aktion stehen.

[Nach]Gedanken

Wir haben in Deutschland die beste Gesellschaftsform, die wir jemals hatten. Deutschland ist ein relativ wohlhabendes und gut organisiertes Land. Wir müssen nur aufpassen, dass alle am Wohlstand teilhaben und die Schere zwischen Arm und Reich, zwischen Ungebildet und Gebildet, nicht weiter auseinanderklafft. Wenn auch nicht alle Menschen gleich sind, muss gleiches Recht für alle gelten.

Wer gegen unser Grundgesetz arbeitet, kann nicht gleichzeitig den Schutz dieses Grundgesetzes einfordern, wenngleich wir die Zeiten der religiösen Intoleranz und der Rassenhetze längst hinter uns gelassen haben. Wir müssen in der Lage sein uns zu wehren, und zwar wirkungsvoll zu wehren.

Amerika, bitte erspare uns das

Als Angehöriger des Jahrgangs 1955 ist mein Bild von den USA geprägt durch Erzählungen über Care-Pakete, die Berliner Luftbrücke, scheussliche Bombennächte in Bunkern, Flipper, Bonanza, aber auch durch den Vietnam-Krieg, Woodstock und die populäre amerikanische Musik. Geheilt von der deutschen Überheblichkeit, erlaube ich mir eine eigene Meinung über Amerika, und die war bislang positiv. Wenn nichts mehr ging, Amerika ging immer, zumindest als Ideengeber oder Anregung. Man sollte auch nie unterschätzen, dass es den USA gelungen ist, bei all dem Kriegswahnsinn vor und nach ’45, Deutschland aus der isolierten, ohnmächtig-wütenden Mitte eines Europas der nationalistischen Staaten herauszuholen, in eine westlich geprägte „Wertegemeinschaft“. Natürlich liegt Deutschland immer noch in der Mitte Europas, aber niemand kommt mehr auf die Idee deutscher Alleingänge. Es bleibt zu hoffen, dass auch niemand mehr von rassischer Verblendung befallen wird. Aber da bin ich zuversichtlich.

Frei nach Stalin kann ich meine Gedankenlage wie folgt zusammenfassen: Die Trumps kommen und gehen, aber das amerikanische Volk – wenn es das denn gibt – bleibt bestehen. Trotzdem beschleicht mich das Gefühl, dass schon ein Trump ausreicht die Welt zu verändern. Auch der GröFaZ ist am Anfang seiner 1000 Jahre ganz demokratisch zum Kanzler gewählt worden. Und hinter ihm stand auch eine Bewegung aus Menschen, die sich als Verlierer empfanden und für abstruse Ideologien empfänglich waren.

Amerika, bitte erspare uns das!

Muss ich mir Sorgen machen?

Woher weiss Google, dass ich mir hin und wieder die RTL-Sendung „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ anschaue? Warum bekomme ich immer Textvorschläge über dieses Dschungelcamp, wenn ich etwas in die Suche eingeben? Ich habe weder im Tablet, noch im Smartphone jemals nach den Dschungelcampern gesucht, nur einen kleinen Artikel darüber in diesem Blog verfasst. Mehr nicht! Aber soll das etwa heissen, dass ich mich tagelang mit den Psychosen dieser C-Promis befasse oder mehr über das Camp wissen möchte? Nein! Also wie geht das? Sitzt Google jetzt auch im Fernsehen? Wenn ich nicht so dickfellig wäre, würde ich jetzt Verfolgungswahn bekommen! Erfreulicherweise ist das alles ja noch harmlos und im Grunde nett und freundlich von Google. Aber irgendwie muss ich mich schon wundern …. warum und wieso.

Was passiert eigentlich, wenn ich mir mal „Rote Rosen“ anschaue? Oder gar „Brisant“? Bewirft man mich dann mit roten Rosen oder bekomme ich ein Abonnement von einer Gärtnerei? Oder erfahre ich per Smartphone nur noch ganz brisante Promi-Geheimnisse (die mich absolut nicht interessieren)?

Ein treuer Begleiter

Seit 1999 habe ich eine Internetdomain mit meinem eigenen Namen …. gehabt. Diese Domain hat nun keine lange Lebensdauer mehr. Sie wird gelöscht und verschwindet im Nirwana der Geschichte.

1999 gab es noch kein Facebook, Whatsapp, Instagram usw. und auch Google steckte noch in den allerersten Anfängen als Suchmaschine. Es gab tolle Dinge wie Napster, Kazaa, Altavista, Netscape usw. – Ich nutze heute noch Software, die eigentlich für Windows 95 oder frühere Versionen geschrieben wurde. Der Grund ist einfach: es gibt nichts besseres. Man konnte viele Dinge machen, die man heute auch machen kann. Aber das lief alles über eine Domain, und das musste eine sein, auf die man vollen Zugriff hatte. Der Code musste selber geschrieben und die Software zum Laufen gebracht werden. Mühseelig, nächtelang und dann … irgendwann klappte es. Wer braucht heutzutage noch eine eigene Internetdomain als Experimentierfeld? Selbst gute EMailadressen sind gratis.

Merkwürdig ist es schon, der Abschied von der Domain www.axel-buddenbaum.de – es ist, als ob man einen treuen Begleiter verliert.

Mitten im Leben …

Rick Parfitt, George Michael, Greg Lake, Fidel Castro, Leon Russel, Alfred „Aki“ Schmidt, Leonard Cohen, Oleg Popow, Carlos Alberto, Manfred Krug, Tamme Hanken, Shimon Perres, Hans Korte, Klaus Wellershaus, Günter Peter Ploog, Hilmar Thate, Jutta Limbach, Gene Wilder, Henning Voscherau, Walter Scheel, Joao Havelange,  Jana Thiel, Michael Cimino, Scotty Moore, Bud Spencer, Götz George, Rudi Altig,  Muhammad Ali,  Rupert Neudeck, Erika Berger, Peter Behrens, Walter Leisler Kiep, Margot Honnecker, Uwe Friedrichsen,  Andreas Beurmann,  Prince,  Hans Koschnik, Karl-Heinz von Hassel, Hendrikje Fitz,  Merle Haggard, Hans-Dietrich Genscher, Roger Cicero, Johann Cruyff, Guido Westerwelle, Hugo Strasser, Frank Sinatra, Keith Emmerson, Sir George Martin, Nancy Reagan, Hannes Löhr, George Kennedy, Peter Lustig, Umberto Eco, Boutros Boutros-Ghali, Roger Willemsen, Wolfgang Rademann, Lord George Weidenfeld, Glenn Frey,  Dan Haggerty, Ruth Leuwerik, David Bowie, Achim Mentzel, Maja Maranow …..

Ich habe sicherlich eine ganze Reihe von Menschen, die unserem Leben viel gegeben haben und die in diesem Jahr 2016 verstorben sind, vergessen. Sie mögen es mir verzeihen und in Frieden ruhen.

Audials One 2017: Die Welt der Medien steht Ihnen offen

Nach Jahren bin ich einmal wieder auf Audials gestossen. Bereits beim ersten Blick auf die Software Audials One 2017 merkte ich, dass es riesige Fortschritte gegeben hat. Alles komplett verändert: Aufbau der Funktionen, Design, Einstellungen und Eigenschaften und – neuerdings dazu gekommen – Clouddienste, die direkt mit einbezogen werden können. Eine Musiksammlung erstellen und verwalten, Musik im Netz suchen und aufnehmen, bearbeiten, Fernsehen und Video anschauen und aufnehmen, Videos herunterladen von Videoportalen und vieles mehr. Sehr viel mehr sogar!

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Diese Audial Suite ist eine echte Empfehlung für Nutzer, die gern alles unter einer Oberfläche bearbeiten und alle wichtigen Funktionen nur ein oder zwei Klicks entfernthaben wollen. Auch wer Clouddienste nutzt und seine mobilen Geräte mit seinen Daten auf dem heimischen Rechner beschicken will, ist mit Audials klar im Vorteil. Audials bietet die Nutzung eines Accounts an, mit dem man die diversen Foren nutzen kann und die neusten Nachrichten erhält. Mit diesem Account kann man auch z.B. seine Smartphones und Tablets zur Wiedergabe der Medien nutzen.

CasqueSZ.pngKurz zusammengefasst: Audials bietet mit der Suite Audials One 2017 ein Top-Werkzeug für Nutzer, die schnell und bequem mit ihren Mediendateien arbeiten wollen oder bestimmte Videos, Songs, Podcasts, Playlisten usw. im Netz suchen und abspielen wollen. Das Design ist modern und lässt viele Gestaltungsmöglichkeiten zu. Die Menueführung ist nur auf den ersten Blick ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber man findet was man sucht. Audials entwickelt sich zur Killer-Applikation für Medien auf dem Rechner und vielleicht auch auf mobilen Geräten.

Mich stört es etwas, dass sich Audials on Top setzt und verknüpfte Dateiendungen überschreibt, aber das zu ändern ist ein Kleinigkeit. Aber wer will schon nur um eine m3u-Playliste abzuspielen die ganze Audials-Suite in Gang setzen?

Nicht so harmlos verhält es sich mit der Installation auf einem USB-Datenträger, die zwar bei der Installation angeboten wird, aber kaum machbar ist. Die funktioniert höchstwahrscheinlich nur, wenn man auch alle benötigten Windows-System-Dateien, wie z.B. mfc140u.dll usw., mit auf den Datenträger kopiert. Aber wer will, wer kann das schon?

Die Standardinstallation C:/Programme funktioniert auf Anhieb und das Audials-Icon befindet sich auf dem Desktop. Einer aufregenden Reise in die Welt der Medien, egal ob Musik, Video, Radio oder Podcast, steht nicht mehr im Wege!

Downloadseite der Software

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