Archiv der Kategorie: Allgemein

Zuviel Blödsinn bei den Kommentaren

„Hey, Teddy, schalte mal die Kommentare wieder ab!“ – „Ja, mach ich!“

Die „offenen Zeiten“ für Kommentare sind vorbei. Schade eigentlich, aber es kam tatsächlich zuviel Blödsinn rein. Ab jetzt gilt wieder, dass der Nutzer, der einen Kommentar abgegeben möchte, bei WordPress registriert sein muss und der Kommentar von mir freigegeben wird.

Offen für alle Kommentare sind in jedem Fall die Whatsapp-Gruppe BESTSKETCHES und die Telegram-Gruppe DAS PLUS.

Vorschlag: Gemeinsame Europäische Hilfs- und Rettungsflotte

Warum gibt es eigentlich noch keine europäische SAR-Flotte, eine gemeinsame europäische Küstenwache, die für humanitäre Hilfs- und Rettungseinsätze voll ausgestattet ist. Zum Beispiel mit Löschhubschraubern – und flugzeugen, mit mobilen Sanitätseinrichtungen und – krankenstationen, mit Wasseraufbereitungsanlagen und Suchhundestaffeln, mit Lebensmittel- und Kleidungsvorräten. Diese Flotte sollte in allen möglichen Katastrophenfällen ohne große Umstände schnell vor Ort sein und humanitäre Hilfe leisten können. Das sollte eine moderne Flotte sein, die um ein größeres Transport- und Versorgungsschiff oder einen Flugzeugträger herum gruppiert ist, von dem aus die Einsätze koordiniert werden. Die Flotte sollte dort stationiert werden, von wo aus sie jeden europäischen Küstenpunkt schnellst möglich ansteuern kann. Vielleicht ist sogar eine Zweiteilung mit größeren Stützpunkten in Nord und Süd (z.B. in Dänemark und auf Sizilien) erforderlich.

Solche eine ständige Einsatzflotte wären bei den Bränden rund um Mittelmeer, bei Flutkatastrophen im Norden oder bei der Ölbekämpfung schnell vor Ort und könnte sofort humanitäre Hilfe leisten. Ich denke dieses Jahr hat uns allen gezeigt, dass eine solche Einrichtung sinnvoll wäre. Ich würde mir wünschen, dass Frankreich, als größte europäische Seemacht, das Kommando und die Führung übernimmt. Deutschland wird sicherlich vieles dazu beisteuern können. Man denke zum Beispiel an die hervorragende Arbeit des Technischen Hilfswerkes.

Proposition : Flotte européenne commune d’aide et de sauvetage

Pourquoi n’y a-t-il en fait toujours pas de flotte SAR européenne, une garde-côte européenne commune entièrement équipée pour les opérations d’aide humanitaire et de sauvetage ? Par exemple, avec des hélicoptères et des avions de lutte contre l’incendie, avec des installations médicales mobiles et des postes de santé, avec des systèmes de traitement de l’eau et des équipes de chiens de recherche, avec des fournitures de nourriture et de vêtements. Cette flotte doit pouvoir être sur place rapidement et apporter une aide humanitaire dans toutes les catastrophes possibles sans inconvénient majeur. Il doit s’agir d’une flotte moderne regroupée autour d’un navire de transport et de ravitaillement plus important ou d’un porte-avions à partir duquel les opérations sont coordonnées. La flotte doit être stationnée là où elle peut se diriger vers n’importe quel point côtier européen le plus rapidement possible. Peut-être qu’une scission avec de plus grandes bases au nord et au sud (par exemple au Danemark et en Sicile) est nécessaire.

Une telle flotte permanente serait rapidement sur place en cas d’incendies autour de la Méditerranée, d’inondations catastrophiques dans le nord ou dans la lutte contre le pétrole, et pourrait apporter une aide humanitaire immédiate. Je pense que cette année nous a montré à tous qu’un tel établissement serait utile. Je souhaite que la France, première puissance maritime européenne, en prenne le commandement et le leadership. L’Allemagne pourra certainement apporter beaucoup. On pense par exemple à l’excellent travail accompli par l’organisation de secours technique.

Proposal: Joint European Aid and Rescue Fleet

Why is there still no European SAR fleet, a joint European coast guard that is fully equipped for humanitarian aid and rescue operations? For example with fire-fighting helicopters and airplanes, with mobile medical facilities and health stations, with water treatment systems and search dog teams, with food and clothing supplies. This fleet should be able to be on site quickly and provide humanitarian aid in all possible disasters without any major inconvenience. It should be a modern fleet grouped around a larger transport and supply ship or aircraft carrier from which operations are coordinated. The fleet should be stationed where it can head for any European coastal point as quickly as possible. Perhaps a split with larger bases in north and south (e.g. in Denmark and in Sicily) is necessary.

Such a permanent fleet would be quickly on the spot in the case of fires around the Mediterranean, flood disasters in the north or in the fight against oil, and could provide immediate humanitarian aid. I think this year has shown us all that such an establishment would be useful. I would like France, as the largest European sea power, to take command and leadership. Germany will certainly be able to contribute a lot to this. Think, for example, of the excellent work done by the technical relief organization.

Voorstel: Gezamenlijke Europese hulp- en reddingsvloot

Waarom is er eigenlijk nog geen Europese SAR-vloot, een gezamenlijke Europese kustwacht die volledig is toegerust voor humanitaire hulp- en reddingsoperaties? Bijvoorbeeld met blushelikopters en vliegtuigen, met mobiele medische voorzieningen en gezondheidsposten, met waterbehandelingssystemen en speurhondenteams, met voedsel- en kledingvoorraden. Deze vloot moet snel ter plaatse kunnen zijn en zonder grote overlast humanitaire hulp kunnen bieden bij alle mogelijke rampen. Het moet een moderne vloot zijn, gegroepeerd rond een groter transport- en bevoorradingsschip of vliegdekschip van waaruit de operaties worden gecoördineerd. De vloot moet zo snel mogelijk worden gestationeerd op een plek aan de Europese kust. Misschien is een splitsing met grotere bases in noord en zuid (bijvoorbeeld in Denemarken en op Sicilië) nodig.

Zo’n permanente vloot zou snel ter plaatse zijn bij branden rond de Middellandse Zee, overstromingen in het noorden of in de strijd tegen olie en zou onmiddellijke humanitaire hulp kunnen bieden. Ik denk dat dit jaar ons allemaal heeft laten zien dat zo’n instelling nuttig zou zijn. Ik zou graag willen dat Frankrijk, als de grootste Europese zeemacht, het commando en leiderschap op zich neemt. Duitsland zal zeker veel kunnen bijdragen. Men denkt bijvoorbeeld aan het uitstekende werk van de technische hulpverleningsorganisatie.

 

Mir persönlich erscheint diese Sache einfach zu wichtig. Die Übersetzungen stammen von Google Translate

Abwegig und morbide?

Der folgende Satz mag auf den ersten Blick abwegig, ja sogar morbide erscheinen. Er ist es aber nicht:

„Ich möchte im Alter von 100 Jahren beim Äpfel pflücken von der Leiter fallen und mir das Genick brechen!“

Übersetzt heißt das, ich möchte bis 100 körperlich und geistig fit und gesund bleiben, noch auf Leitern krabbeln und Äpfel genießen können und noch wissen, was ich dort oben auf der Leiter eigentlich wollte. Ja, und dann ist es gut und alles ist geregelt, kurz und schmerzlos. Es steckt eben doch viel Sinn in ein paar dürren Worten.

Ganz nebenbei hätte ich damit erreicht, dass ich nicht unserem Gesundheitssystem anheim falle und selbst entscheide, ab wann ich meinen Führerschein in der Schublade lasse. Ob ich mir wohl noch ein E-Auto anschaffe? Glücklicherweise hätte ich damit auch erreicht, dass ich meine über lange Jahre eingezahlten Rentenbeiträge wieder heraus bekäme. Aber das ist unwichtig. Wichtig ist nicht das ICH, sondern das WIR. Mit WIR sind alle Lebewesen auf diesem Materieklumpen gemeint, der durch die Unendlichkeit dieses Universums rast.

Auf alle Fälle möchte ich noch erleben, dass wir alle den Wahnsinn begreifen, der uns mittlerweile so normal vorkommt. Ich möchte erleben, dass wenigstens irgendetwas getan wird, um die menschengemachte Klimakatastrophe zu vermeiden. Am sinnvollsten ist es wohl, jeder fängt bei sich an. Schritt für Schritt wird jeder die liebgewonnene Bequemlichkeit im Handeln und Denken aufgeben müssen, auch wenn das der Wirtschaft nicht passt. Wir wollen doch wohl nicht, dass das Anthropozän (1) mit einem Knall endet und nur ein überflüssiges Kapitel in der Geschichte dieses Planeten bleibt.  

Gott hat wohl gesagt, der Mensch solle sich die Erde Untertan machen. Er ging aber wohl davon aus, dass er den Menschen nach seinem eigenen Ebenbild geschaffen habe, also göttlich und vernunftbegabt. Das war wohl ein Irrtum – zumindest bislang.  Noch ist ein wenig Zeit zu erkennen, dass der Mensch mit der Natur leben soll und nicht gegen sie.

Trotz alledem, das Leben ist eines der schönsten!

(1) Der Begriff „Anthropozän“ bezeichnet ein neues geologisches Zeitalter, in dem die Menschheit den dominanten geophysikalischen Einfluss auf das Erdsystem hat und daraus die Verantwortung des Menschen für die Zukunft des Planeten abgeleitet wird.

Studien der Wahlprogramme

Folge 1: Die Partei, die hier nicht genannt wird

Bei meinen Studien der diversen Wahlprogramme unserer Bundestagsparteien bin ich auf die Partei, die hier nicht genannt wird, gestoßen. Deren Programm kann ich durchaus in einigen Punkten unterschreiben. Nicht in allen, denn gerade bei den Themen EU und Euro habe ich eine andere Meinung. Das Thema „Gendern“ und „Political Correctnes“ behandelt m.E. die Partei, die hier nicht genannt wird, noch viel zu harmlos. Manche Programmpunkte wiederum sind so klar, dass sie sich locker auch in anderen Wahlprogrammen wiederfinden – nur eben nicht in dieser Wortwahl. Die Reihenfolge der hier genannten Punkte ist rein zufällig und stellt keine Wertigkeit dar.

Abschaffung der Politikerpensionen

Arbeitnehmern, die 45 Jahre und länger für eine Altersversorgung arbeiten müssen, ist es nicht vermittelbar, dass Politiker bereits nach wenigen Jahren hohe Pensionsansprüche sammeln. Das ist vor allem kritisch, weil die Nutznießer dieser Gesetze selbst darüber bestimmt haben. Damit muss Schluss sein. Politiker sollen wie andere Arbeitnehmer auch in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Damit könnte auch die Politikverdrossenheit reduziert werden, weil die Ruhestandsregelung der Politiker ebenfalls für die Mehrheit der Erwerbstätigen gelten würde.

Pflegeversicherung sozialverträglicher gestalten

Soziale Pflegeversicherung und gesetzliche Krankenversicherung zusammenlegen

Die soziale Pflegeversicherung (SPV) gibt lediglich einen definierten Zuschuss zu den Pflegekosten. Bei Pflegebedürftigen und deren Angehörigen verbleiben beträchtliche Eigenleistungen, die viele an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit führen. Deshalb wollen wir in der Pflegeversicherung einen Steuerzuschuss analog dem der GKV einführen, um eine 50-prozentige Entlastung der Eigenbeteiligung der betroffenen Angehörigen zu erreichen. Wir befürworten eine Zusammenlegung von GKV und SPV, auch um Schnittstellenprobleme zu beheben.

Parteienfinanzierung dem Verfassungsrecht anpassen

Die verdeckte Parteienfinanzierung, zum Beispiel durch Stiftungen, ist gänzlich aus dem Ruder gelaufen und macht mittlerweile jährlich etwa 600 Millionen Euro aus. Das entspricht dem Vierfachen der eigentlichen verfassungsgerichtlich aus gutem Grund beschränkten Parteienfinanzierung.

Die hier nicht genannte Partei will daher, dass die gesamte staatliche Parteienfinanzierung auf eine neue gesetzliche Grundlage gestellt und begrenzt wird.

Einführung eines Straftatbestandes der Steuerverschwendung

Während Steuerhinterziehung auch bei vergleichsweise kleinen Beträgen in Deutschland verfolgt und bestraft wird, bleibt die ebenso das Gemeinwohl schädigende Steuerverschwendung straffrei. Die hier nicht genannte Partei will daher einen neuen Straftatbestand der Haushaltsuntreue einführen.

Weisungsfreie Staatsanwälte und unabhängige Richter

Die hier nicht genannte Partei will die Einflussnahme der politischen Parteien auf das Ernennen von Richtern und Staatsanwälten beenden. Wir unterstützen den Modellvorschlag des Deutschen Richterbundes, einen Justizwahlausschuss und einen Justizverwaltungsrat einzurichten.

Opferschutz statt Täterschutz

Straftäter, von denen erhebliche Gefahren für die Allgemeinheit ausgehen, müssen auch und gerade dann sicher verwahrt werden, wenn sie psychisch krank, drogen- oder alkoholabhängig sind. Lockerungen und Urlaube im Strafvollzug dürfen nur mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft möglich sein. Ausländische Straftäter müssen viel schneller als bisher abgeschoben werden.

Organisierte Kriminalität nachhaltig bekämpfen

Die organisierte Kriminalität muss nachhaltiger bekämpft werden. Dazu gehört, Gewinne aus Straftaten umfangreicher abzuschöpfen und die bereits bestehenden rechtlichen Instrumente des Verfalls und der Einziehung besser zu nutzen.

Nato nur als Verteidigungsbündnis

Die Mitgliedschaft in der Nato entspricht den außen- und sicherheitspolitischen Interessen Deutschlands, soweit sich die Nato auf ihre Aufgabe als Verteidigungsbündnis beschränkt. Nato-Einsätze außerhalb des Bündnisbereichs, an der sich deutsche Streitkräfte beteiligen, sollten grundsätzlich unter einem UN-Mandat stattfinden und nur, wenn deutsche Sicherheitsinteressen berücksichtigt werden. Die hier nicht genannte Partei setzt sich für den Abzug aller noch auf deutschem Boden stationierten alliierten Truppen und insbesondere deren Atomwaffen ein.

Besseres Verhältnis zu Russland

Der „Kalte Krieg“ ist vorbei. Die USA bleiben unser Partner. Russland soll es werden. Die hier nicht genannte Partei setzt sich deshalb für ein Ende der Sanktionen und eine Verbesserung der Beziehungen zu Russland ein.

„Aktivierende Grundsicherung” führt zu Arbeit, die sich lohnt

Die hier nicht genannte Partei will eine „Aktivierende Grundsicherung“ als Alternative zum Arbeitslosengeld II (sogenanntes „Hartz IV“) einführen. Dabei soll der der staatliche Unterstützungsbetrag erst ab einer bestimmten Einkommenshöhe in voller Höhe abgezogen werden, so dass derjenige, der arbeitet, auf jeden Fall mehr Geld zur Verfügung hat, als derjenige, der nicht arbeitet.

Pflege durch Angehörige aufwerten

Die Pflege älterer Menschen durch einen Dienst oder durch ein Heim wird höher vergütet als die Pflege durch einen Angehörigen. Wir glauben, dass die Pflege durch Familienangehörige mindestens genauso gut und wertvoll ist, wie durch einen externen Dienstleister. Deshalb sind die häuslichen Pflegesätze an die Leistungen für Pflegedienstleister anzugleichen.

Willkommenskultur für Neu- und Ungeborene

In Deutschland kommen auf rund 700.000 Lebendgeburten pro Jahr ca. 100.000 Schwangerschaftsabbrüche. Werdende Eltern und alleinstehenden Frauen in Not müssen finanzielle und andere Hilfen vor und nach der Entbindung angeboten werden, damit sie sich für ihr Kind entscheiden können. Die hier nicht genannte Partei wendet sich gegen alle Versuche, Abtreibungen zu bagatellisieren, staatlicherseits zu fördern oder sie zu einem Menschenrecht zu erklären.

Kultur, Sprache und Identität

Die hier nicht genannte Partei will den Einfluss der Parteien auf das Kulturleben zurückdrängen, gemeinnützige private Kulturstiftungen und bürgerschaftliche Kulturinitiativen stärken. Die aktuelle Verengung der deutschen Erinnerungskultur auf die Zeit des Nationalsozialismus ist zugunsten einer erweiterten Geschichtsbetrachtung aufzubrechen, die auch die positiven, identitätsstiftenden Aspekte deutscher Geschichte mit umfasst.

Die deutsche Sprache als Zentrum unserer Identität

Als zentrales Element deutscher Identität muss die deutsche Sprache dem Vorbild vieler anderer Länder folgend als Staatssprache im Grundgesetz festgeschrieben werden.

Auf EU-Ebene will die hier nicht genannte Partei dafür sorgen, dass das Deutsche dem Englischen und Französischen auch in der alltäglichen Praxis gleichgestellt wird.

Die hier nicht genannte Partei sieht mit Sorge, wie die deutsche Sprache im Sinne einer falsch verstandenen „Internationalisierung“ durch das Englische ersetzt oder „gegendert” wird. Politisch „korrekte” Sprachvorgaben lehnen wir entschieden ab.

Quelloffene Software und sichere Kommunikation als Bürgerrecht

Die hier nicht genannte Partei fordert zumindest für die öffentliche Verwaltung in Deutschland den Einsatz von Betriebssystemen und Programmen, die über quelloffene Software erstellt worden sind und im Vorfeld überprüft werden können, ob unautorisierte Zugriffe möglich sind. Die sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung darf nicht verboten oder anderweitig behindert werden. Die hier nicht genannte Partei sieht sichere Kommunikation als Bürgerrecht an.

Keine Privatisierung gegen den Willen der Bürger – Trinkwasser schützen

Über Privatisierungen sollen Bürgerentscheide auf der jeweiligen staatlichen Ebene entscheiden, insbesondere bei der öffentlichen Daseinsvorsorge und in Bezug auf öffentliches Wohn- und Grundeigentum. Die Einleitung von Schadstoffen in den Wasserkreislauf muss durch vorbeugenden Gewässerschutz verringert werden. Die kommunalen, dezentralen Wasserversorgungsbetriebe wollen wir unterstützen. Eine Privatisierung und damit Kommerzialisierung der Grundversorgung mit Trinkwasser lehnen wir ab.

Bargeldnutzung muss uneingeschränkt erhalten bleiben

Bargeldnutzung ist ein bürgerliches Freiheitsrecht. Wir treten dafür ein, das Bargeld uneingeschränkt als gesetzliches Zahlungsmittel zu erhalten – auch entgegen anders gerichteter Bestrebungen der Bundesregierung, des Internationalen Währungsfonds, der Europäischen Zentralbank und einiger EU-Mitgliedsstaaten.

Tiere sind fühlende Wesen

Die hier nicht genannte Partei setzt sich für eine konsequente Umsetzung der Tierschutzgesetze ein. Tiere sind Mitgeschöpfe und keine Sachgegenstände. Als fühlende Wesen haben Tiere ein Recht auf eine artgerechte Haltung im privaten wie im kommerziellen Bereich.

Fischerei, Forst und Jagd: Im Einklang mit der Natur

Unsere Fischer sind beim Beseitigen von Wettbewerbsnachteilen zu unterstützen und an der Fangmengenfestlegung zu beteiligen. Wir lehnen es ab, die Stellnetzfischerei in Ostseeschutzgebieten generell zu verbieten und die Naturschutz-Kernzonen auszuweiten. Die hier nicht genannte Partei setzt sich für eine naturgemäße Waldwirtschaft ein, die eine ganzheitliche Betrachtung des Waldes in seiner ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktion zum Ziel hat. Die hier nicht genannte Partei bekennt sich zu den bewährten Grundsätzen der waidgerechten Hege und Jagd.

Straßen- und Schienennetz: Substanz erhalten

Die Reparatur, der Werterhalt, und die Beseitigung von Engpässen in Straßen und Schienennetzen haben im Verkehrsbereich Vorrang vor spektakulären Großprojekten.

Eine großräumige europaweite Verkehrsplanung für Straßen, Schienen, Wasserwege und im Luftverkehr ist in einen ständig fortzuschreibenden Bundes-Verkehrswegeplan einzubinden.

Freie Nutzung der Verkehrsmittel ohne Schikanen

Die hier nicht genannte Partei ist strikt gegen verkehrspolitische Schikanen, mit denen ein Umstieg auf den öffentlichen Nah- und Fernverkehr erzwungen werden soll. Die Autofahrer werden auf Deutschlands Straßen durch immer mehr Geschwindigkeitsbeschränkungen behindert. Die hier nicht genannte Partei lehnt alle Beschränkungen aus anderen Gründen als der Verkehrssicherheit ab.

Eine Perspektive für den ländlichen Raum

Die hier nicht genannte Partei will die ländlichen Regionen stärken. Zu einem lebenswerten ländlichen Raum zählen für uns eine intakte bäuerliche Landwirtschaft, eine funktionsfähige mittelständische Wirtschaft und eine ausreichende Infrastruktur. Das grundgesetzlich verankerte Selbstverwaltungs- und Selbstbestimmungsrecht der Kommunen wollen wir wiederbeleben. Die Benachteiligung ländlicher Gemeinden bei der Finanzverteilung wollen wir beenden, um den Kommunen ihre Handlungsfähigkeit zurückzugeben.

Und nun dürfen Sie raten, welche Partei hier nicht genannt wird!

Im Netz ist NICHTS privat

Die Telefone von 50.000 Personen, darunter Menschenrechtsaktivisten und Journalisten, wurden von Überwachungsinstrumenten angegriffen, die von zahlreichen Regierungen eingesetzt wurden. Diese Tools können jedes iOS- und Android-Telefon hacken, und es gibt keine Möglichkeit, Ihr Gerät davor zu schützen. Es spielt keine Rolle, welche Apps Sie verwenden, da das System auf einer tieferen Ebene durchbrochen wird.

Laut den Snowden-Enthüllungen aus dem Jahr 2013 sind sowohl Apple als auch Google Teil des globalen Überwachungsprogramms, das impliziert, dass diese Unternehmen unter anderem Hintertüren in ihre mobilen Betriebssysteme implementieren. Diese Hintertüren, die normalerweise als Sicherheitslücken getarnt werden, ermöglichen es z.B. US-Behörden, auf Informationen von jedem Smartphone der Welt zuzugreifen.

Das Problem bei solchen Hintertüren ist, dass sie nie nur einer Partei vorbehalten sind. Jeder kann sie ausnutzen. Wenn also eine US-Sicherheitsbehörde ein iOS- oder Android-Telefon hacken kann, kann jede andere Organisation, die diese Hintertüren aufdeckt, dasselbe tun. Es überrascht nicht, dass genau das passiert ist: Ein Unternehmen aus dem Nahen Osten hat den Zugang zu den Spionagetools verkauft, die es Dritten ermöglichten, Zehntausende von Telefonen zu hacken.

Diese Überwachungstools werden auch gegen prominente Personen eingesetzt. Sie wurden beispielsweise eingesetzt, um 14 Staatsoberhäupter auszuspionieren. Die Existenz von Hintertüren in entscheidender Infrastruktur und Software stellt die Menschheit vor große Herausforderungen. Obwohl die derzeitige Marktmonopolisierung durch das Duo Apple-Google im Smartphone-Markt die Kosten erhöht und die Privatsphäre und die Meinungsfreiheit verletzt, sind Regierungen und deren Beamte sehr zögerlich darin dagegen vorzugehen. Wahrscheinlich werden sie erst aktiv, wenn sie selbst feststellen, dass sie ins Visier von obskuren Behörden und Dienst genommen wurden.

Solange sollte man einfach immer daran denken: Im Netz ist NICHTS privat.

Mehr und mehr verschwindet Text im Grau

Es versteht sich von selbst, dass guter Journalismus bezahlt werden muss. Es versteht sich auch von selbst, meine ich, dass Journalisten von ihrer Arbeit leben können müssen. Guter Journalismus heißt nicht, dass irgendjemand sich an den Computer setzt und irgendwelche frei erfundenen Geschichten in die Tastatur haut, ohne Recherchen, ohne Faktencheck. Außerdem muss die Nachrichtenflut irgendwie gesichtet und eingeordnet werden. Guter Journalismus macht Zusammenhänge deutlich, geht in die Tiefe und legt den Finger auch auf offene, aber von anderen totgeschwiegene Wunden. Guter Journalismus ist unbequem und nicht angepasst.

Ich bin froh, dass wir solide Medien in Deutschland haben.

Als Konsument bin ich es gewohnt alles kostenlos und umsonst zu erhalten. Das ist sicherlich nicht die Geiz ist geil-Mentalität unserer Tage, sondern stammt noch aus den Anfangstagen des Internets. Die sind leider längst vorbei. Aber die Gewohnheit bestimmte Printmedien als Onlineausgabe aufzusuchen, und zwar täglich, habe ich beibehalten. Es sind gewohnt die ersten Seiten, die ich aufrufe, wenn ich das Notebook oder den grauen Kasten in der Ecke anwerfe, SPIEGEL, ZEIT, Weserkurier, taz und NYT.

Immer öfter aber stoße ich bei Lesen eines interessanten Themas auf eine fließende Grenze. Der Text wird grau und grauer und verschwindet dann ganz. Darunter erscheint eine Aufforderung zum Abonnement, meistens sogar noch einen Monat kostenlos. Ja, es versteht sich von selbst, dass guter Journalismus bezahlt werden muss. Aber muss das so sein, dass mittlerweile fast jeder wirklich interessante Artikel beim Anklicken im Grau verschwindet. Mich ärgert das, wenn ich auf diese Weise in der „Informationsaufnahme“ unterbrochen werden. 

Vielleicht wäre eine Plattform der o.g. Printmedien, die wirklich kostenlos ist, eine Alternative. Die wichtigen Artikel können dann meiner Meinung nach, im Gegensatz zur Bezahlausgabe, auch 2, 3 oder 4 Wochen später dort erscheinen. Mit persönlich ist es egal, ob ich am Montag bereits mehr weiß als andere. Aber ich möchte irgendwann und ohne Abonnement auch die wirklich wichtigen Artikel lesen. Ohne Grauschleier!

Aber ja, es versteht sich doch von selbst, dass guter Journalismus bezahlt werden muss.

Die schleichende Enteignung durch Null-Zins

Das Zinsniveau für Spareinlagen geht nicht erst seit gestern gegen Null. Vielfach müssen Sparer sogar dafür bezahlen, dass Banken und Sparkassen ihr Geld „verwahren“. Die Institute nennen die Gebühren für diese obskure Dienstleistung auch „Verwahrentgelt“. Es sind sogar immer mehr Banken und Sparkassen, die sich bezahlen lassen. Mal liegt die Grenze bei 100.000 Euro, mal bei 50.000 Euro und die Tendenz geht weiter nach unten. Experten jubeln sogar darüber, denn so würden die Deutschen von ihrem Sparwahn befreit und endlich zu Investoren. Die Deutschen sollen in Aktien investieren. Wiedermal! Ich erinnere hier nur an das Desaster mit der T-Aktie, die damals Manfred Krug der breiten Masse im Auftrag der Telekom schmackhaft gemacht hat und die viele Leute um ihr Erspartes gebracht hat.

Fazit: Wer sich mit Aktien auskennt, selbst handelt und auch mal eben 100.000 oder mehr Verlust vertragen kann, der soll gerne „investieren“. Für Otto-Normalverbraucher sind Aktien aber wohl kaum eine Lösung, denn 1. ist er nach wie vor auf die Institute und auf deren Händler an der Börse angewiesen – das kostet – und 2. dauert es immer einige Zeit bis er das Geld bei einem Verkauf dann in Händen hält. Ich vermute, dass auch die einfach gestrickten Aktienhandels-Apps für das Wischtelefon die Deutschen nicht zu Aktien-Freaks machen werden.

Der Nullzinslogik folgend müsste ich ja bezahlt werden, wenn ich mir bei der Sparkasse Geld leihe, um es in meiner Brottrommel zu „verwahren“. Aber dem ist nicht so. Was bleibt also übrig, wenn man etwas mehr als den Notgroschen auf der hohen Kante hat? Klar doch: Oma’s Sparstrumpf. Es sind mittlerweile auch schon viele Leute beobachtet worden, die nachts in ihrem Garten irgendwelche Metallschacheln vergraben. Da sich diese Beobachtungen in letzter Zeit häufen, steht zu vermuten, dass es sich beim Inhalt dieser Schachteln nicht um Familienfotos oder Opas Pin-Up-Girls handelt.

Wenn man Geld als den Versuch annimmt den Wert von Arbeit und Leistung über längere Zeit als akzeptiertes Tauschmittel zu konservieren oder zu erhalten, dann bedeutet die gegenwärtige Situation schlicht und einfach eine Enteignung der Bürger bzw. der arbeitenden Bevölkerung.

Mein Fußabdruck: Einer von vielen

Das ist mal eine interessante und vor allem immer wichtiger werdende Frage: Wie kann ich meinen ganz persönlichen CO2-Abdruck vermindern und so einen aktiven Beitrag zur Verhinderung der Klima-Katastrophe leisten? Ich lasse mich hierbei nicht von irgendwelchen ökologischen Ideologien leiten.

Am meisten ärgert mich der Verpackungswahnsinn und die damit einhergehende Plastik/Mikroplastikschwemme. Ich versuche also konsequent Plastik und überhaupt Verpackungen zu vermeiden. Ich kaufe direkt in der Nachbarschaft, und wenn Verpackung sein muss, dann verwende ich sie mehrfach. Ich glaube das ist schon einmal ein kleiner, aber wirksamer Beitrag.

Am Haus sind das Dach und die Fenster mittlerweile gut gedämmt und isoliert, so dass ich meine Heizkosten ordentlich reduzieren konnte. Ich heize mit Gas (Litegas?) eines großen Versorgers hier im Nordwesten. Aber manchmal habe ich den Eindruck, dass Energiesparen wenig Sinn macht, denn dann steigen die Grundpreise.

Wo es geht verwende ich stromsparende LED-Lampen und im Aussenbereich läuft alles über Solar (ausser wenn es mal wieder wolkenverhangen ist). Radio und Fernsehen laufen nie auf stromfessenden Standby, sondern nur mit vorgeschaltetem Ausschalter. Das alles merkt man auch an der Stromrechnung.

Für Mobilität sorgt bei mir ein 11 Jahre alter Kleinwagen (mit geringem Benzinverbrauch). Toi, toi, toi – er läuft und läuft. Wenn ich mich von dem mal trennen muss, ist ein E-Kleinwagen sehr wahrscheinlich. Anschaffungskosten, Verbrauch und Reichweite müssen allerdings stimmen.

Regenwasser fange ich in Extratonnen auf, so daß ich im Aussenbereich kein Leitungswasser verbrauche. Und erfreulicherweise habe ich alten und jungen Baumbestand auf dem Grundstück, was wiederum eine dicke Gutschrift ergeben müsste.

Reisen: ich fliege seit einem gravierenden Erlebnis vor nunmehr 25 Jahren nicht mehr, allerdings liegt meine letzte Bahnfahrt auch in etwa 25 Jahre zurück. Bleibt also das Auto oder das Fahrrad (noch kein E-Bike!).

Ja, und Fastfood (in einem gleichnamigen „Restaurant“) oder Pizza durch einen Lieferdienst kommen bei mir nicht auf den Tisch. Da darf es dann doch etwas Selbstgekochtes sein.

Ich bin sicher ich habe noch einiges vergessen, was sich möglicherweise negativ oder auch positiv auf meinen CO2-Fussabdruck auswirken würde. Aber ich glaube auch, dass diese Klimabilanz bei vielen Menschen so oder ähnlich aussieht. Es gibt Dinge, die lassen sich nicht von heute auf morgen umstellen. Wenn von der Politik ein künstlicher Kostendruck, z.B. durch Abgaben und Steuererhöhungen geschaffen wird, bewirkt das m.E. nur eine Gegenreaktion zu Lasten des Klimaschutzes. Der pädagogisch-ideologische Zeigefinger der etablierten Parteien, die laut Grundgesetz an der Meinungsbildung „mitwirken“ sollen, ist ohnehin komplett absurd.