Archiv der Kategorie: Allgemein

[Nach]Gedanken

Wir haben in Deutschland die beste Gesellschaftsform, die wir jemals hatten. Deutschland ist ein relativ wohlhabendes und gut organisiertes Land. Wir müssen nur aufpassen, dass alle am Wohlstand teilhaben und die Schere zwischen Arm und Reich, zwischen Ungebildet und Gebildet, nicht weiter auseinanderklafft. Wenn auch nicht alle Menschen gleich sind, muss gleiches Recht für alle gelten.

Wer gegen unser Grundgesetz arbeitet, kann nicht gleichzeitig den Schutz dieses Grundgesetzes einfordern, wenngleich wir die Zeiten der religiösen Intoleranz und der Rassenhetze längst hinter uns gelassen haben. Wir müssen in der Lage sein uns zu wehren, und zwar wirkungsvoll zu wehren.

Amerika, bitte erspare uns das

Als Angehöriger des Jahrgangs 1955 ist mein Bild von den USA geprägt durch Erzählungen über Care-Pakete, die Berliner Luftbrücke, scheussliche Bombennächte in Bunkern, Flipper, Bonanza, aber auch durch den Vietnam-Krieg, Woodstock und die populäre amerikanische Musik. Geheilt von der deutschen Überheblichkeit, erlaube ich mir eine eigene Meinung über Amerika, und die war bislang positiv. Wenn nichts mehr ging, Amerika ging immer, zumindest als Ideengeber oder Anregung. Man sollte auch nie unterschätzen, dass es den USA gelungen ist, bei all dem Kriegswahnsinn vor und nach ’45, Deutschland aus der isolierten, ohnmächtig-wütenden Mitte eines Europas der nationalistischen Staaten herauszuholen, in eine westlich geprägte „Wertegemeinschaft“. Natürlich liegt Deutschland immer noch in der Mitte Europas, aber niemand kommt mehr auf die Idee deutscher Alleingänge. Es bleibt zu hoffen, dass auch niemand mehr von rassischer Verblendung befallen wird. Aber da bin ich zuversichtlich.

Frei nach Stalin kann ich meine Gedankenlage wie folgt zusammenfassen: Die Trumps kommen und gehen, aber das amerikanische Volk – wenn es das denn gibt – bleibt bestehen. Trotzdem beschleicht mich das Gefühl, dass schon ein Trump ausreicht die Welt zu verändern. Auch der GröFaZ ist am Anfang seiner 1000 Jahre ganz demokratisch zum Kanzler gewählt worden. Und hinter ihm stand auch eine Bewegung aus Menschen, die sich als Verlierer empfanden und für abstruse Ideologien empfänglich waren.

Amerika, bitte erspare uns das!

Muss ich mir Sorgen machen?

Woher weiss Google, dass ich mir hin und wieder die RTL-Sendung „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ anschaue? Warum bekomme ich immer Textvorschläge über dieses Dschungelcamp, wenn ich etwas in die Suche eingeben? Ich habe weder im Tablet, noch im Smartphone jemals nach den Dschungelcampern gesucht, nur einen kleinen Artikel darüber in diesem Blog verfasst. Mehr nicht! Aber soll das etwa heissen, dass ich mich tagelang mit den Psychosen dieser C-Promis befasse oder mehr über das Camp wissen möchte? Nein! Also wie geht das? Sitzt Google jetzt auch im Fernsehen? Wenn ich nicht so dickfellig wäre, würde ich jetzt Verfolgungswahn bekommen! Erfreulicherweise ist das alles ja noch harmlos und im Grunde nett und freundlich von Google. Aber irgendwie muss ich mich schon wundern …. warum und wieso.

Was passiert eigentlich, wenn ich mir mal „Rote Rosen“ anschaue? Oder gar „Brisant“? Bewirft man mich dann mit roten Rosen oder bekomme ich ein Abonnement von einer Gärtnerei? Oder erfahre ich per Smartphone nur noch ganz brisante Promi-Geheimnisse (die mich absolut nicht interessieren)?

Ein treuer Begleiter

Seit 1999 habe ich eine Internetdomain mit meinem eigenen Namen …. gehabt. Diese Domain hat nun keine lange Lebensdauer mehr. Sie wird gelöscht und verschwindet im Nirwana der Geschichte.

1999 gab es noch kein Facebook, Whatsapp, Instagram usw. und auch Google steckte noch in den allerersten Anfängen als Suchmaschine. Es gab tolle Dinge wie Napster, Kazaa, Altavista, Netscape usw. – Ich nutze heute noch Software, die eigentlich für Windows 95 oder frühere Versionen geschrieben wurde. Der Grund ist einfach: es gibt nichts besseres. Man konnte viele Dinge machen, die man heute auch machen kann. Aber das lief alles über eine Domain, und das musste eine sein, auf die man vollen Zugriff hatte. Der Code musste selber geschrieben und die Software zum Laufen gebracht werden. Mühseelig, nächtelang und dann … irgendwann klappte es. Wer braucht heutzutage noch eine eigene Internetdomain als Experimentierfeld? Selbst gute EMailadressen sind gratis.

Merkwürdig ist es schon, der Abschied von der Domain www.axel-buddenbaum.de – es ist, als ob man einen treuen Begleiter verliert.

Mitten im Leben …

Rick Parfitt, George Michael, Greg Lake, Fidel Castro, Leon Russel, Alfred „Aki“ Schmidt, Leonard Cohen, Oleg Popow, Carlos Alberto, Manfred Krug, Tamme Hanken, Shimon Perres, Hans Korte, Klaus Wellershaus, Günter Peter Ploog, Hilmar Thate, Jutta Limbach, Gene Wilder, Henning Voscherau, Walter Scheel, Joao Havelange,  Jana Thiel, Michael Cimino, Scotty Moore, Bud Spencer, Götz George, Rudi Altig,  Muhammad Ali,  Rupert Neudeck, Erika Berger, Peter Behrens, Walter Leisler Kiep, Margot Honnecker, Uwe Friedrichsen,  Andreas Beurmann,  Prince,  Hans Koschnik, Karl-Heinz von Hassel, Hendrikje Fitz,  Merle Haggard, Hans-Dietrich Genscher, Roger Cicero, Johann Cruyff, Guido Westerwelle, Hugo Strasser, Frank Sinatra, Keith Emmerson, Sir George Martin, Nancy Reagan, Hannes Löhr, George Kennedy, Peter Lustig, Umberto Eco, Boutros Boutros-Ghali, Roger Willemsen, Wolfgang Rademann, Lord George Weidenfeld, Glenn Frey,  Dan Haggerty, Ruth Leuwerik, David Bowie, Achim Mentzel, Maja Maranow …..

Ich habe sicherlich eine ganze Reihe von Menschen, die unserem Leben viel gegeben haben und die in diesem Jahr 2016 verstorben sind, vergessen. Sie mögen es mir verzeihen und in Frieden ruhen.

Audials One 2017: Die Welt der Medien steht Ihnen offen

Nach Jahren bin ich einmal wieder auf Audials gestossen. Bereits beim ersten Blick auf die Software Audials One 2017 merkte ich, dass es riesige Fortschritte gegeben hat. Alles komplett verändert: Aufbau der Funktionen, Design, Einstellungen und Eigenschaften und – neuerdings dazu gekommen – Clouddienste, die direkt mit einbezogen werden können. Eine Musiksammlung erstellen und verwalten, Musik im Netz suchen und aufnehmen, bearbeiten, Fernsehen und Video anschauen und aufnehmen, Videos herunterladen von Videoportalen und vieles mehr. Sehr viel mehr sogar!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Diese Audial Suite ist eine echte Empfehlung für Nutzer, die gern alles unter einer Oberfläche bearbeiten und alle wichtigen Funktionen nur ein oder zwei Klicks entfernthaben wollen. Auch wer Clouddienste nutzt und seine mobilen Geräte mit seinen Daten auf dem heimischen Rechner beschicken will, ist mit Audials klar im Vorteil. Audials bietet die Nutzung eines Accounts an, mit dem man die diversen Foren nutzen kann und die neusten Nachrichten erhält. Mit diesem Account kann man auch z.B. seine Smartphones und Tablets zur Wiedergabe der Medien nutzen.

CasqueSZ.pngKurz zusammengefasst: Audials bietet mit der Suite Audials One 2017 ein Top-Werkzeug für Nutzer, die schnell und bequem mit ihren Mediendateien arbeiten wollen oder bestimmte Videos, Songs, Podcasts, Playlisten usw. im Netz suchen und abspielen wollen. Das Design ist modern und lässt viele Gestaltungsmöglichkeiten zu. Die Menueführung ist nur auf den ersten Blick ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber man findet was man sucht. Audials entwickelt sich zur Killer-Applikation für Medien auf dem Rechner und vielleicht auch auf mobilen Geräten.

Mich stört es etwas, dass sich Audials on Top setzt und verknüpfte Dateiendungen überschreibt, aber das zu ändern ist ein Kleinigkeit. Aber wer will schon nur um eine m3u-Playliste abzuspielen die ganze Audials-Suite in Gang setzen?

Nicht so harmlos verhält es sich mit der Installation auf einem USB-Datenträger, die zwar bei der Installation angeboten wird, aber kaum machbar ist. Die funktioniert höchstwahrscheinlich nur, wenn man auch alle benötigten Windows-System-Dateien, wie z.B. mfc140u.dll usw., mit auf den Datenträger kopiert. Aber wer will, wer kann das schon?

Die Standardinstallation C:/Programme funktioniert auf Anhieb und das Audials-Icon befindet sich auf dem Desktop. Einer aufregenden Reise in die Welt der Medien, egal ob Musik, Video, Radio oder Podcast, steht nicht mehr im Wege!

Downloadseite der Software

Dropbox fährt Angebot herunter

Als der Cloudanbieter DROPBOX startete, gab es für die Nutzer noch einen Ordner „Public“. Alles darin konnte direkt verlinkt werden. Man konnte auch ganze Webseiten darin präsentieren oder umfangreiche Webprojekte.(zum Beispiel Downloads). Eine sehr praktische Sache für die Nutzer. Der Ordner wurde irgendwann abgeschafft und es gab nur noch die Freigabe für die neuen Nutzer. Für die alten Nutzer funktionierte es weiterhin. Nun ist Dropbox aufgefallen, dass diese sog. Account-Links viel Traffic produzieren. Logisch, es liess sich auch problemlos streamen …..Dieser Service ist nun gekappt und man darf gespannt sein, ob Dropbox tatsächlich nur „temporarily“, also befristet oder vorübergehend, meint.

So, meine Zukunft ist endlich geklärt

Ich gehe nicht ins Altersheim!

Wenn mich einmal niemand mehr persönlich braucht und mich hier nichts mehr hält, ziehe ich auf ein Kreuzfahrtschiff. Die Gründe dafür lieferte mir unsere Gesundheitsministerin: „Die durchschnittlichen Kosten für ein Altersheim betragen 200 € pro Tag.“ Hmmmm, ich habe daraufhin eine Reservierung für das Kreuzfahrtschiff „Aida“ geprüft und muss für eine Langzeitreise als Rentner oder Rentnerin „nur“ 135 € pro Tag zahlen. Nach Adam Riese bleiben mir dann noch 65 EUR pro Tag übrig!!!

1. Ich habe mindestens 10 freie Mahlzeiten, wenn ich in eines der Bordrestaurants wackele, oder mir das Essen vom Room-Service auf das Zimmer, also in die Kabine, bringen lasse. Das heißt in anderen Worten: Ich kann jeden Tag der Woche mein Frühstück im Bett einnehmen.

2. Die „Aida“ hat drei Swimmingpools, einen Fitnessraum, freie Benutzung von Waschmaschine und Trockner und sogar jeden Abend Shows.

3. Es gibt auf dem Schiff kostenlos Zahnpasta, Rasierer, Seife und Shampoo.

4. Das Personal behandelt mich wie einen Kunden, nicht wie einen Patienten. Für 15 € Trinkgeld extra pro Tag lesen mir die Stewards jeden Wunsch von den Augen ab.

5. Alle 8 bis 14 Tage lerne ich neue Leute kennen.

6. Fernseher defekt? Glühbirne kaputt? Die Bettmatratze ist zu hart oder zu weich? Kein Problem! Das Personal wechselt es kostenlos und bedankt sich für mein Verständnis.

7. Frische Bettwäsche und Handtücher jeden Tag sind selbstverständlich und ich muss nicht einmal danach fragen.

8. Wenn ich im Altersheim falle und mir eine Rippe breche, dann komme ich ins Krankenhaus und muss gemäß der neuen Krankenkassenreform täglich richtig draufzahlen. Auf der „Aida“ bekomme ich den Arzt kostenlos.

9. Ich habe noch von keinem Fall gehört, bei dem zahlende Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes vom Personal bedrängt oder gar misshandelt worden wären. Auf Pflegeheime trifft das nicht im gleichen Umfang zu!!!

10. Nun das Beste: Mit der „Aida“ kann ich nach Südamerika, Afrika, Australien, Japan, Asien… wohin auch immer ich will. Darum sucht mich in Zukunft nicht im Altersheim, sondern „just call shore to ship“. Auf der „Aida“ spare ich jeden Tag 50 € und muss nicht einmal mehr für meine Beerdigung ansparen. Mein letzter Wunsch ist dann nur: Werft mich einfach über die Reling. Das ist nämlich auch kostenlos!!!

PS.:  Wenn jemand mitmacht, dann kapern wir den ganzen Kahn!!!

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