Archiv der Kategorie: Allgemein

Bremen ohne Wachwechsel

 

Oha, die Bremer, die Carsten Sieling deutlich abgewählt haben, bekommen jetzt genau diesen Herrn wieder als Bürgermeister. ROT-ROT-GRÜN! Übersetzt heisst das: Grün übernimmt die Stadt, die Sozis müssen den Juniorpartner geben und die Linken werden es vermutlich bitter bereuen bei der Sache mitgemischt zu haben.

Der typische CDU-Wähler wird sich fragen müssen, was er denn noch alles veranstalten muss, damit es in Bremen endlich mal einen Wachwechsel gibt. Allerdings dämpft die Aussicht AKK als Kanzlerin zu bekommen mein Mitgefühl erheblich.

 

Demnächst: Freibier für alle

Es ist schon merkwürdig: das Wahlfieber lässt dramatisch nach, zumindest bei mir.

Die Wahl in Bremen kann ich getrost abhaken, nicht nur weil ich kein Bremer mehr bin, aber eben auch weil sich wenig ändern wird. Das ist es fast völlig wurscht, wo man sein Kreuz macht, oder für oder gegen die Bebauung der Rennbahn ist. Ein Kandidat, der IT-Spezialist ist, hätte mal eine Chance verdient. Aber wenn sich Berlin das als großen Erfolg anrechnet, dann liegen die Parteien mit dem „C“ total daneben. Ich will kein Weiter-so!

 

Und die Europawahl? Ich werde wählen gehen! Mir gefällt vieles von dem, was die Randparteien im Programm haben. Aber ich werde die Partei wählen, die Europa voranbringen will durch eine Wirtschaftsunion (die haben wir), durch eine Währungsunion (haben wir ungefragt auch bekommen) und – jetzt – eine Sozial- und Rechtsunion. Das nennt man „Nationbuilding“! Mir ist egal, ob die Hauptstadt Brüssel, Straßburg oder Papenburg wird. Mir ist auch ziemlich schnutzt, ob alle mitmachen oder lieber ihren eigenen Weg gehen wollen. Ein Kern-Europa wäre auch ein Anfang.

Das Demokratie-Defizit Europas muss weg. Wir brauchen eine parlamentarische Demokratie in Europa. Das Europa-Parlament entscheidet, der Ministerrat beschliesst. Das klassische Model der Legislative, Judikative und Exekutive, sauber von einander getrennt.

Nach der gestrigen „Markus Lanz“-Sendung sehe ich jedoch schwarz, dass Europa das jemals erreichen wird. Das Bildungssystem, das deutsche zumindest, ist bereits still und zu leise zusammengebrochen. Die Verdummung ist auf dem Vormarsch. Es entsteht eine verfügbare Masse, die jedem hinterherläuft, der „Freibier für alle!“ ruft.

Super: Nichts Neues in der Liga

Bayern ist Meister! Wen überrascht das noch? Es gab Schwächen, ja, aber die Bayern gehören in eine andere Liga. Auf den Plätzen dahinter braut sich einiges zusammen. Der nächste Meister – wenn die Bayern nochmal schwächeln – ist dort bereits vertreten. Und der Pokal kommt auch noch…. – vielleicht wird auf dem Borsig-Platz gefeiert.

Werder kann mit 53 Punkten gut zufrieden sein. Natürlich, vor einigen Jahren hätte man mit 46 Punkten noch das Europa-Ticket lösen können. Aber darum muss man sich nicht ärgern. Nach der Durststrecke der letzten Jahre, ist Platz 8 hervorragend. Das ist auch dem Trainer und einer frischen Mannschaft zu verdanken. Kruse hatte drei Superjahre in Bremen, aber leider einen schwachen Abgang. Alles schaut auf Pizza, den Joker. Der macht noch ein Jahr lang Tore, auch wenn er in 89. Minute auf den Platz getragen werden muss.

Unten versammeln sich die üblichen Verdächtigen. Man kann nur die Daumen drücken, dass es nicht ein Dauerabstieg wird. Der HSV kann ein Lied davon singen.

Der Videobeweis aus dem Kölner Keller ist überaus strittig. Man hat oft das Gefühl, die Leute dort vor dem Monitor sehen gerade ein anderes Spiel. Auch das Draufpacken von Nachspielzeit hat sich eingebürgert. Manche mögen es, aber muss man denn solange spielen, bis der „Bessere“ gewinnt? Sepp Herberger, unser alter Trainerrecke aus der Nachkriegszeit, hat sich bekanntlich mal die Mühe gemacht und mit der Stoppuhr herausgefunden, dass ein Spiel genau 90 Minuten dauert. Mittlerweile liegt der Schnitt bei 93 Minuten und genau 4 Sekunden.

Aber egal: Fussball ist und bleibt die schönste Nebensache der Welt und bietet laufen tolle Überraschungen. Und solange der tatsächlich Bessere gewinnt, ist doch alles in Ordnung mit der Liga.

Zwei vor, eins zurück: neue Android Apps

Es ist interessant gewesen Android und insbesondere das Erstellen von Apps einmal näher kennenzulernen. Diese Apps haben sehr viele Ersatzmöglichkeiten und es macht sich auch gut, wenn man einige Apps vorweisen kann. Letztlich aber ist es genau so interessant wie z.B. das Erlernen von HTML oder php. Und irgendwann tut sich irgendwo etwas völlig Neues auf. Grundsätzlich macht es mir Spaß hier ein wenig am Ball zu bleiben, aber bitte schön, immer nach dem Motto „Es gibt ein Leben ausserhalb der digitalen Welt“. Und das macht natürlich im Frühjahr, Sommer und Herbst viel mehr Spaß. Das Herumbasteln an Software und Computern ist eher etwas für gut beheizte Winterabende.

Darum will ich es kurz machen: Die App für Adolphsdorf wird nicht mehr weiterentwickelt und gepflegt. Laut Google ist sie zwar 1234 x heruntergeladen worden, aber das heisst nicht, dass sie dann auch installiert wurde. Es gab zwar Feedback und Rückmeldungen, aber dafür braucht es keine App. Bis auf weiteres können Sie die Adolphsdorf-App noch herunterladen ….. und sei es auch nur fürs Archiv im Schuhkarton.

Aktuell sind zwei andere Apps.

FFIPS – das ist eine App in der ich alle meine „Internetaktiväten“ zusammengefasst habe, um eine schnelle Übersicht unterwegs dabei zu haben. Für Sie vielleicht nicht so interessant, aber wer weiss. Natürlich ist die Abteilung „Service“ in der App groß geschrieben. Mehr ….

 Timeliner App – die würde ich Ihnen gern mal an Herz legen. Die Timeliner App befasst sich mit Twitter bzw. den Twitter-Timelines von aktuellen Zeitungen und Nachrichtenportalen, also auch WK und WZ. Es ist also ganz praktisch Nachrichten ohne Umwege und Filter auf das eigene Smartphone zu bekommen. Auf besonderen Wunsch ist auch eine Computer-Ecke dabei.

Beide Apps können Sie nach Ihren Wünschen im Aussehen verändern. Sie können auch festlegen, was Ihnen angezeigt werden soll. Beide Apps sind garantiert vieren- und trojanerfrei und es sind keine besonderen Rechte erforderlich. Vergessen Sie nicht eine „Installation aus unsicherer Quelle“ in den Einstellungen zu erlauben, denn bedei Apps sind zwar von Google geprüft, aber es gibt sie nicht im Playstore. Wer will denn schon Geld damit verdienen?

 Alle Apps finden Sie zum Herunterladen auf der Downloadseite.

Nazareth & 10CC beim Ritterhuder Open-Air

Am Sonnabend, 15. Juni 2019, ist es wieder soweit: Rocklegenden in Ritterhude!

Das Open Air-Konzert beginnt um 19.30 Uhr mit dem schnörkellosen Sound von NAZARETH. Die legendäre schottische Hardrockband gibt es seit 50 Jahren, hat über 30 Millionen Alben verkauft und ist bis heute mit ihren Millionenhits Love hurts, This flight tonight und Dream on erfolgreich auf Tour.

Im Anschluss präsentieren die herausragenden Musiker von 10cc ihre großen Hits: Rubber Bullets, I’m Not in Love und Dreadlock Holiday. Die britische Band zeichnet sich insbesondere durch ihre Kreativität und ihre große stilistische Vielfalt aus.

Die Fans des Classic-Rock können sich auf einen Abend voller Hits in gewohnter Torfnacht-Manier freuen! 

Nach dem Konzert findet die traditionelle Aftershow-Party mit DJ im Hamme Forum statt.

Info & Karten  (49 Euro)

Die Eisheiligen kommen

Die Eisheiligen 2019 finden regional unterschiedlich an drei bis fünf Tagen Mitte Mai statt. Die Bezeichnung „Eisheilige“ geht auf jahrhundertelange Erfahrung und Wetterbeobachtung zurück und treten laut Kalender zwischen 11. Mai bis zum 15. Mai auf.  Sie sind unter dem Namen Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia von Rom bekannt. Das Wetterphänomen “Eisheilige” hat in den letzten Jahrzehnten etwas an Bedeutung verloren. Es gibt aber immer wieder Jahre in denen bis Mitte Mai noch sehr tiefe Temperaturen auftreten können. Wetterstatistisch gesehen ist eher der Zeitraum vom 21. Mai bis 23. Mai anfällig für Frost, also neun Tage später. Die Entstehung der Wetterregel kann man also auf eine Zeit um ca 2-3 Jahrhunderte vor der gregorianischen Kalenderreform datieren. Die Eisheiligen sind eine Mitteleuropa auftretende meteorologische Singularität, ähnlich der Schafskälte im Juni und dem Altweibersommer im September. Laut altem Volksglaube wird das milde Frühlingswetter erst mit Ablauf der „kalten Sophie“, also dem 15. Mai stabil bzw. sollte kein Frost mehr auftreten, der den Pflanzen gefährlich werden könnte.

Ja, und wer waren nun diese „Eisheiligen“?

Mamertus – 11. Mai

Mamertus war ein katholischer Bischof, der um 400 nach Christus in Lyon geboren wurde und am 11. 05. 477 in Gallien starb. Er galt als umfassend gebildet. Um 461 wurde er Erzbischof von Vienne, das nahe Lyon liegt. Nach erheblichen Zerstörungen in seinem Erzbistum führte Mamertus die drei Bittgänge ein, die auch heute noch vor dem Fest Christi Himmelfahrt durchgeführt werden. Der Überlieferung nach soll der Erzbischof auch öfters Wunder vollbracht haben, wie zum Beispiel eine Feuerbrunst zu stoppen. Er wird bei Fiebererkrankungen, großen Dürren und Erkrankungen der Brust um Beistand angerufen. Seine Attribute sind die Mitra, der Bischofsstab und eine brennende Kerze.

Pankratius – 12. Mai

Der heilige Pankratius wurde um 290 in Phrygien geboren, was in der heutigen Türkei liegt. Er starb um 304 als junger römischer Märtyrer der frühen Kirche in Rom. Sein Name bedeutet „Der Alles Besiegende“. Auf Darstellungen ist er des Öfteren in feinen Kleidern oder auch in einer Ritterrüstung zu sehen. Des Weiteren trägt er ein Schwert, eine Märtyrerkrone und einen Palmwedel.

Servatius – 13. Mai

Den Legenden nach war Servatius Bischof des in dem heutigen Belgien gelegenen Bistums Tongern. Servatius lebte demnach von 340 bis 384 nach Christus. Er soll den Hunneneinfall in Europa vorhergesagt haben, der tatsächlich um 450 stattfand. Angeblich wurde er mit einem Holzschuh erschlagen. Er wurde schließlich in Maastricht begraben. Üblicherweise wird bei Fußkrankheiten, Frostschäden und Rattenplagen um seinen Beistand gebeten. Seine Attribute sind der Holzschuh, ein Schlüssel, ein Drache und ein Adler.

Bonifatius von Tarsus – 14. Mai

Überlieferungen nach wurde Bonifatius in Rom geboren und starb wohl um 306 in der heutigen Türkei. Angeblich war er anfangs kein Christ, sollte aber christliche Reliquien aus Tarsus in der heutigen Türkei nach Rom überbringen. Dort erlebte er mit, wie Christen verfolgt werden und ließ sich aus Empathie ebenfalls taufen. Er stand zu seinem Glauben und wurde schließlich dafür durch siedendes Pech hingerichtet. Nach seinem Tod wurde sein Leichnam nach Rom zurückgebracht. Sein Name bedeutet so viel wie „der gutes Geschick verheißende“. Auf Darstellungen sieht man ihn meist als Jüngling oder Greis, der in siedendem Pech gemartert wird.

Sophia von Rom – 15. Mai

Auch als „kalte Sophie“ bekannt, ist Sophia von Rom die letzte der fünf Heiligen. Sie starb um 304 nach Christus als frühchristliche jungfräuliche Märtyrerin. Teile ihrer Reliquien wurde nach Straßburg gebracht. Andere liegen unter der Kirche Santi Silvestro e Martino ai Monti in Rom vergraben. Die heilige Sophia von Rom wird oftmals gegen Spätfröste angerufen und um eine gute Ernte zu erbitten. Sie ist oftmals mit Trog und Schwert, aber auch mit einem Palmwedel und einem Buch auf Darstellungen zu sehen.

„Schmidtchen“ ist gegangen – Mach’s gut, alter Freund

Vor drei Jahren hat sich ein schüchternes, aber sehr munteres Katzenkerlchen hier seßhaft gemacht. Nach einer kurzen Inspektion aller Räumlichkeiten hat er sich für die Küchenfensterbank entschieden – natürlich mit bester Aussicht auf die Futterstelle für die Gartenvögel. Nach kurzer Zeit war er Bestandteil der Familie und der „Entscheider“ im Garten. Alle anderen hörten auf ihn. Pummel natürlich nicht.

Heute musste ich ihn zum Tierarzt bringen und ich hatte ihm versprochen ihn wieder mitzubringen. Irgendwann in den letzten Wintertagen wurde er krank, sehr krank, wie sich herausstellte. Die Sprechstundenhilfe fragte nach seinem Namen. Ich sagte: „Schmidtchen“. „Mit tt, dt oder einfachem t“, fragte sie. Ich sagte: „Er legt Wert auf dt!“ und so steht es jetzt im Register.

Der Doktor stellte dann eine niederschmetternde Diagnose, so daß ich ihm nur noch eine lange Leidenszeit ersparen konnte. Gefressen hatte er ohnehin schon fast 14 Tage nicht, er konnte es auch nicht mehr. Nun ist er über die Regenbogenbrücke gegangen, wieder munter, jung und wahrscheinlich auch der alte Scherzbold.

Mein Versprechen habe ich gehalten. Ich habe ihn wieder mitgebracht. Aber so wollte ich es nicht.

Mach’s gut, alter Freund!

EleLight Solarleuchten Lampe LED

EleLight Solarleuchten Lampe LED 1.5W 140LM Solar Glühbirne Solarlampen tragbare Lämpchen Licht Birne für Camping Wandern Lesen Zelt Angeln Beleuchtung außen Innen Garten

  • Energiesparende und stabile Leistung: Das Solarpanel ist auf dem Dach oder sonnigen Platz befestigt, die Linie in das Haus, und stecken Sie den Stecker in der Steckdose Schnittstelle zum Aufladen kann auch von 5 – 8V Ladegerät geladen werden.
  • Tragbar LED Glühbirne Stromversorgung durch Solar Panel, sehr energiesparend.Niedriger Verbrauch, hohe Helligkeit, stabile Leistung, Energieeinsparung, Umweltschutz.
  • Lange Betriebszeit, bis zu 50000H: LED-Lampen mit Energie-Effizienz, nach voll geladen, kann es für 8H verwendet werden und mit einem 3.5M Anschlusskabel.
  • Einfachere Portabilität & hängend: geeignet für häusliche Notfälle, Wandern, Camping, Angeln, Strandzelt etc.
  • Sicher und praktisch: Das Solarpanel ist praktisch zu bedienen und wird mit einem 3,5-m-Anschlusskabel und einer 140-MW-LED-Solarbirne mit 12 einzelnen LEDs geliefert.

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