Schlagwort-Archive: Worpswede

Welthits auf Platt

Vor einigen Jahren hat Radio Bremen es geschafft viel fürs Platt, also die niederdeutsche Sprache, zu tun. Allseits bekannte Welthits ins Plattdeutsche zu „transformieren“ erfordert Können und handwerkliches Geschick. Und genau das hatten „Die Plattmacher“ von BremenEins.

Wenn Sie mögen, dann können Sie sich die Playliste mit den Plattmacher-Hits hier anhören:

  Plattmacher

Der Moorexpress fährt wieder!

Es ist schon erstaunlich, wie ganz normale Alltagsgeräusche ein Gefühl von Normalität herstellen. Bei mir ist solch ein Geräusch der Moorexpress, der alle paar Stunden in einigen Kilometern Entfernung „vorbeirauscht“ und das Signalhorn ertönen lässt. Endlich fährt er wieder!

Immer samstags, sonntags und an Feiertagen bis voraussichtlich zum 3. Oktober 2021 wird er auf der Schiene durch das Teufelsmoor rollen. Und das zwischen Bremen und Stade. Eine touristische Attraktion. Es dürfen auch gerne Fahrräder mitgenommen werden. 

Allerdings: Für die Mitfahrt im Moorexpress ist in dieser Saison eine vorab getätigte Reservierung zwingend notwendig. Entweder per Mail: reise-har@evb-elbe-weser.de oder telefonisch (04164 4992). Im Moorexpress selber ist es nicht möglich. Ganz ist die Normalität noch nicht zurückgekehrt, denn während der Fahrt mit dem Moorexpress ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Infos zu Kosten, Haltestellenplan und was an der Strecke liegt finden Sie im Flyer. Es lohnt sich in jedem Fall den Fotoapparat oder das entsprechende Wischtelefon mitzunehmen.

Flyer (PDF)

Webseite: evb Moorexpress

Leseratten, aufgepaßt!

Neuen Lesestoff aller Gattungen (Romane, Thriller, Krimis, Jugendbücher, Sachbücher zu allerhand Gebieten wie z. B. Kochen, Reise, Geschichte, Tiere) gibt es am Samstag für wenig Geld im beim Bücher-Flohmarkt vor dem Gemeindehaus Grasberg. Hier kann man echte Schnäppchen finden: Historische Heimatlilteratur ebenso wie Geschenkbücherlein oder manchmal noch original verschweißte Bücher. Auch das gibt es! In jedem Fall ist der Sonnabend, 19.6.2021 von 11.00 bis 15:30 Uhr, ein ganz wichtiger Termin für alle kleinen und großen Leseratten!

Autofahrer:Innen aussteigen

Ist es eigentlich erlaubt, wenn ich hier deutlich sage, ich gendere nicht? Ich durchsetze meine Zeilen nicht mit irgendwelchen Sternchen, nur um auf einer Welle mit zuschwimmen, die angeblich die Gleichberechtigung von Frauen und Männern sichtbar macht. 

Wenn ich von Lehrern spreche, dann sind weibliche und männliche Lehrer gemeint; wenn ich von Taschenrechnern spreche, dann sind sowohl weibliche als auch männliche Taschenrechner gemeint. Wenn ich von „Isenbahnpohlupundoldreiher“ spreche, dann sind, logisch, auch die Frauen, die diesen ehrenwerten Beruf ausüben, mit inbegriffen.

Eine Stellenanzeige wie z.B.: „Wir suchen einen Isenbahnpohlupundoldreiher w/m“ ist m.E. nach völlig in Ordnung. Da können sich auch die Menschen zwischen dem „w“ und dem „m“ angesprochen fühlen.  Bei „eine(n) Isenbahnpohlupundoldreiher*in“ sieht das eher nicht so aus. Diese Schriftsetzung mit Sternchen und Klammer auf/Klammer zu widerspricht meinem Sprachgefühl. Noch schlimmer hört es sich an, wenn ein Doppelpunkt mit gesprochen werden soll: Sehr geehrte Versicherungsvertreter:Innen.

Der Gleichberechtigung, der durchaus in weiten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens noch auf die Füße geholfen werden muss, ist sicherlich nicht dadurch gedient, dass die deutsche Sprache zu einem  gegenderten „*Gestammel“ gemacht wird und damit (weiter) verhunzt wird. Man kann es auch übertreiben. Mir gefällt, wenn es persönlich sein soll, die Anrede beider Geschlechter, z.B. „Liebe Taschenrechnerinnen und Liebe Taschenrechner“. Das zeugt von persönlichem Respekt und sollte auch zeigen, wer wem die Tür aufhält. Ziemlich „oldschool“, aber das war so und wird auch so bleiben. Ein drittes Geschlecht ist mir nicht bekannt, wenngleich Toleranz gegenüber den Unentschiedenen geübt werden sollte.

 

Dieses Schild, auch in der „nichtgegenderten“ Form sieht man tatsächlich oft. Ich sehe darin eine knallharte Nötigung und Diskriminierung seitens des Strassenverantwortlichen. Oder haben Sie schon einmal ein Schild mit der Aufschrift „Autofahrer aussteigen!“ gesehen?

Da gibt es was umsonst

Es ist manchmal sehr nervig über den Facebook-Marketplace oder auch über die EBAY-Kleinanzeigen zu verkaufen oder zu verschenken, zumal man sich nicht auch noch den umständlichen Versand aufladen möchte. Man selbst hält sich penibel an die vereinbarten Abholtermine, aber die angeblichen Interessenten halten sich nicht daran. In aller Regel sagen die Interessenten noch nicht mal ab (bis auf wenige löbliche Ausnahmen). Ja, und dann hat man viel Zeit vergeudet

Falls Sie etwas verschenken oder verkaufen möchten und dabei an Grasberg, Worpswede, Lilienthal oder auch Tarmstedt denken, dann schicken Sie mir einfach eine EMail mit den nötigen Infos und vielleicht zwei, drei Fotos. Selbstverständlich können Sie Ihre „Anzeige“ auch direkt in der Whatsapp-Gruppe „Adolphsdorfer Runde“ veröffentlichen. Vielleicht treffen Sie dabei noch nette Leute

 

Einladung: Adolphsdorfer Runde (bei Whatsapp)

Aktion: Neues Leben für alte Rechner

Aushang: Eintritt mit Luca-App

Viele Einzelhändler, Organisationen, Unternehmen, Dienste und Einrichtungen bieten ihren Kunden oder Besuchern bereits den Eintritt über die Luca-App. Das erspart das lästige „Einchecken“ mit Papier und Kugelschreiber und ist sicherer. Manchmal fehlt den Betreibern oder Inhabern einfach die Zeit  einen kleinen Aushang mit dem Hinweis auf die Luca-App ins Fenster zu hängen. Darum finden Sie hier eine druckfertige PDF-Datei:

 

Klick zum Öffnen/Download

Newsletter-Abo des Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser e. V.

Die Touristikagentur Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser e. V. bietet einen eigenen Newsletter an! Der Newsletter richtet sich an ALLE Akteure, die sich für die touristische Entwicklung der Region interessieren: Hotels, Gastronomie, Ferienwohnungen, Gästeinformationen, touristische Dienstleistung, Kulturbetriebe, Museen etc.

Was steht im Newsletter?

Es wird über Themen aus der Region und Niedersachsen informiert, die für alle und deren Geschäfte relevant sein können: über Projekte und Neuigkeiten, Zertifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten und die neusten touristischen Trends und Entwicklungen. Es besteht sogar die Möglichkeit, eigene Informationen zu veröffentlichen oder sich auch vorzustellen.

Sie haben Interesse? Dann Klicken Sie dazu bitte auf den folgenden Link und geben Sie Ihre Kontaktdaten (E-Mail-Adresse reicht vollkommen) an: https://www.kulturland-teufelsmoor.de/b2b-bereich/ 

Wichtig! Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine E-Mail. Darin finden Sie erneut einen Link um Ihre Anmeldung zu bestätigen. Gerne können Sie diese Information weiterleiten!

Taschenspieler*innen-Tricks

Früher begann eine Rede, z.B. zur Eröffnung der XII. Taschenrechner-Olympiade an die versammelten Mannschaften, mit den Worten: „Liebe Taschenrechner, heute ist es uns gelungen den Kartoffel-Pilz zu besiegen!“ – Heutzutage haben wir ein Problem damit die politisch korrekte weibliche Form auszudrücken und in motivierenden Ansprachen zu verwenden. Gleichheit der Geschlechter ist – richtigerweise – oberstes Gebot und das nicht nur im Hinblick auf Berufschancen und Bezahlung. Aber drückt sich Respekt und Würdigung tatsächlich in nahezu unaussprechlichen und überlangen Worten und Anreden aus? Billardspielerhauptverbandsvorstehende….

Noch vor kurzem hätte eine solche Rede mit den Worten begonnen: „Liebe Taschenrechnerinnen und Taschenrechner, der Kartoffelpilz hat wieder zugeschlagen!“ – Um es mir persönlich einfach zu machen, und um niemanden zu benachteiligen, habe ich zuletzt immer die Formel benutzt: „Liebe TaschenrechnerInnen!“ – Schriftlich passt das, aber in gesprochener Form fühlt sich die andere Hälfte der Menschheit ausgegrenzt und nicht gewürdigt.

Der Duden, die Denkstube der deutschen Sprache, bemüht sich stets politisch korrekt zu agieren und im Trend der Zeit zu liegen. Er schlägt nun folgende Formel vor : „Liebe Taschenrechner*innen“, oder, noch besser: „Liebe Taschenrechnende“. Irgendwie gehen diese völlig vergeistigten Konstrukte am Sprachgefühl vorbei und bilden keineswegs die gesprochene Realität ab. Das ist die Gentrifizierung der deutschen Sprache und viele Behörden, Dienste und Unternehmen fühlen sich bemüßigt dabei mitzumachen.

Ich bleibe bei „Liebe Taschenrechnerinnen und Taschenrechner!“ – Das macht zwar etwas mehr Denk- und ggf. Schreibarbeit, aber als Kavalier der alten Schule halte ich den Damen ja auch die Tür auf und lasse ihnen den Vortritt. Gleichberechtigung ist eben kein Buchstabensalat!