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Die perfekten Überwachungsinstrumente

„Ich weiss wo Sie sind und was Sie gerade tun, Sie Schlingel!“

Die perfekten Überwachungsinstrumente hat fast jeder auf seinem iKlotz oder dem Wischtelefon. Es ist erschreckend, wie viel WhatsApp über dich weiß. Der beliebte Messenger fordert insgesamt 42 Berechtigungen ein – und damit mehr als Signal oder Telegram. Wer Signal als Alternative nutzt, muss dem Messenger 40 Berechtigungen einräumen. Bei Telegram sind es „nur“ 32.

Du kannst den Messengern bestimmte Rechte entziehen oder verändern. So kannst du bei WhatsApp, Signal und Telegram etwa den Zugriff auf die Kamera verweigern oder so einstellen, dass die App jedes Mal fragt, ob sie darauf zugreifen darf, wenn du die Kamera-Funktion in der App nutzt. Sinnvoll ist auch die etwa bei Telegram standardmäßig ausgeschaltete Funktion „Berechtigungen entfernen, wenn die App nicht verwendet wird“ einzuschalten. Nutzt du etwa Telegram einige Monate nicht mehr, entzieht dein Handy dem Messenger Berechtigungen, die auf die Kamera, Kontakte, Mikrofone oder den Speicher zuzugreifen.

Unter anderem kann Telegram auf diese Daten zugreifen:

  • Bilder und Videos: Telegram kann jederzeit und ohne deine Bestätigung die Kamera deines Smartphones nutzen.
  • Mikrofon: Der Messenger kann über die Mikrofone deines Smartphones Ton aufnehmen, zu jedem Zeitpunkt, auch wenn du Telegram gerade nicht nutzt.
  • Standort: Telegram weiß jederzeit, wo du dich befindest.
  • Telegram weiß, ob du mit jemandem telefonierst und kann die Telefonnummer der angerufenen Person auslesen. Der Messenger kann, ohne dein Eingreifen, Telefonnummern wählen, was zu unerwarteten Kosten und Anrufen führen kann.
  • Speicher auslesen: Telegram kann Daten deines freigegebenen Speichers nicht nur lesen, sondern auch ändern oder löschen.

Wie WhatsApp und Telegram kommt auch Signal ohne Berechtigungen nicht aus. Die sind zum Teil sogar noch tiefgreifender als jene bei Telegram.

  • Signal kann ohne dein Wissen Kalendertermine hinzufügen oder ändern und E-Mails an Gäste verschicken, die scheinbar von dir stammen.
  • Der Messenger kann auch alle auf deinem Smartphone gespeicherten Kalendertermine sehen und deine Termine speichern.
  • Signal kann jederzeit und ohne deine Bestätigung die Kamera deines Smartphones nutzen und Bilder und Videos aufnehmen.
  • Der Messenger kann SMS lesen, senden und löschen.
  • Signal kann über die Mikrofone deines Smartphones zu jedem Zeitpunkt Ton aufnehmen, auch wenn du den Messenger gerade nicht nutzt.
  • Die App weiß, wann und mit wem du telefonierst.
  • Der Messenger kann, ohne dein Eingreifen, Telefonnummern wählen, was zu unerwarteten Kosten und Anrufen führen kann.

Wer wissen möchte, welche anderen Rechte Telegram und Signal einfordern, muss das App-Icon gedrückt halten, bis sich ein kleines Fenster öffnet. Danach auf „App-Details“ oder ein „i“ für Information tippen (je nach Smartphone-Modell und Nutzeroberfläche). Anschließend bekommst du App-Infos zu dem ausgewählten Messenger. Unter „Berechtigungen“ hast du nun einen groben Überblick über die Zugriffe, die du der App gewährst. Tippst du nun oben rechts auf die drei Punkte, kannst du dir „Alle Berechtigungen“ anzeigen lassen.

Whatsapp gehört dem Facebook-Konzern und Facebook selbst ist der größte Datengrabscher von allen. Telegram und Signal sind gegenüber Whatsapp und Facebook schon fast harmlos zu nennen. Eine Gefahr für alle liegt nicht nur in der Datensammelwut von Whatsapp und Facebook, sondern in der Verknüpfung dieser Daten zu aussagefähigen Persönlichkeitsprofilen. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie montags einen Strafzettel bekommen, weil sie am Freitag darauf eine Geschwindigkeitsübertretung begehen. Oder schon im nächsten eine höhere Versicherungsprämie für ihr Haus bezahlen müssen, weil in fünf Jahren der Blitz einschlägt.

Ein Vergleich:

Sieben, Acht, Zehn – und nun Elf?

Drei Notebooks und einen älteren Desktop-Rechner habe ich im Betrieb. Ich arbeite an verschiedenen Orten, also in verschiedenen Räumlichkeiten. Nein, Arbeit will ich das nicht nennen. Es ist einfach eine Freizeitbeschäftigung, auch weil ich gern mit diesen Geräten herumtüfftle. Ein älteres Notebook (vor 2012) läuft schon seit langer Zeit mit Linux Mint. Ich „arbeite“ gern damit, weil es sehr gut und zuverlässig läuft und mich nicht dauernd mit dicken Updates plagt.

Nun ja, auf den anderen konnte ich Windows nicht vermeiden. Teilweise war ein gut funktionierendes Windows 10 bereits aufgespielt oder nach Windows 7 gab es das kostenlose „Upgrade“. Das Wort „Upgrade“ vermittelt m.E. ein falsches Bild, denn damit sollte eigentlich eine Wertsteigerungen oder auch eine Verbesserung einhergehen. Windows 7 war erstklassig und 10 hat es damit sehr schwer, auch weil es sehr neugierig ist.

Nun ja, nun ist Windows 10 drauf und schon kündigt Microsoft ein Windows 11 und das Supportende für 10 ab 2025 an. Obwohl ich wegen Windows 11 garantiert keine neuen Geräte anschaffen werde, war ich doch neugierig, ob meine alten Kisten mit Windows 11 zurechtkommen würden. Nach einer schnellen Drübersicht kann ich sagen, dass nahezu alle Geräte, die nach 2017 gebaut wurden, auch Windows 11 vertragen. Die älteren Geräte müssen passen. Bei mir bleibt nach jetzigem Stand der Informationen tatsächlich nur ein Notbook übrig, das Windows 1 verträgt.

Ob das auch für die Geschwindigkeit gilt ist fraglich, denn bekanntlich fressen neue Betriebssystem von Microsoft deutlich mehr Ressourcen als ihre Vorgänger. Ob mit langsamen Rechnern die Freizeitgestaltung noch Spaß möchte ich bezweifeln.

Wer es wissen will, kann sich das kleine Tool Moin_64 (portable) herunterladen und seinen Rechner mal checken lassen.

Auf der Webseite von DrWindows gibt es weitere „testtools“.

Wird sich Whatsapp erholen?

Es ist schon bemerkenswert: seit Facebook für seinen Whatsapp-Messenger eine Änderung der AGBs angekündigt hat, flüchten die Nutzer. Facebook als Eigentümer von Whatsapp hat ein klein wenig die Notbremse gezogen und die Bestimmungen abgemildert. Und trotzdem flüchten die Nutzer und wer einmal weg ist, kommt so schnell nicht wieder.

Das trifft insbesondere die Nutzer von Whatsapp, denn immer mehr Freunde, Verwandte und Bekannte sind plötzlich nicht mehr zu erreichen. Und da es eine ganze Reihe von attraktiven Alternativen zu Whatsapp gibt, ist die Suche nicht einfach. Whatsapp war einmal, wie die Tagesschau im Ersten heute noch, ein Lagerfeuer, um das sich die Leute versammelt haben.

Natürlich kann man die Sprüche aus dem Ü-Eiern oder seine Katzenbildchen auch bei Signal, Discord, Skype oder Telegram posten. Aber bekommen das die Leute, für die diese Beiträge bestimmt sind, überhaupt mit. Zielgruppenansprache oder neudeutsch „Targeting“ ist schwierig geworden, zumindest im Hinblick auf Messenger, denn es gibt ja noch viele andere Programme oder Apps.

Ich bleibe bei Whatsapp und Telegram. Aber um Ihnen eine Neuanschaffung zu vereinfachen, fasse ich die diversen Messenger einmal in nur einem Stichwort zusammen: Whatsapp – hier waren alle und kommen vielleicht wieder, Signal – ist sicher, Telegram – ist vielseitig, Skype – Ist veraltet, Discord – im Trend, aber unübersichtlich, Zoom – für Videokonferenzen, aber offen wie ein Scheunentor, Facebook-Messenger – überfrachtet und veraltet. Alle sind mittlerweile auch im Browser aufrufbar.

Ganz nebenbei und unbeobachtet mausert sich Messages, das gut alte SMS-Programm von Google, zu einer echten Konkurrenz. Was die anderen können, kann Google schon lange. Email, Chat, Video, Bilder, Smileys, Darkmode, im Browser – alles unter einem Dach. Da sollte die Fachwelt aufmerksam sein.

Vom Notepad zum Website-Builder

Bislang stand ich den sog. „Website Buildern“, also den Bauskastensystemen, immer recht skeptisch gegenüber. Ich habe mich lieber auf auf den Notepad- bzw. den Frontpage-Editor oder auch auf WordPress-Installationen verlassen, sehr konservativ also. Dann aber vor einigen Tagen, in einem Anfall von Corona-Langeweile, habe ich den Nicepage (WebsiteBuilder) ausprobiert. Und ich war wirklich erstaunt wie gut diese vorgefertigten Webseiten-Elemente funktionieren. Natürlich erfordert eine neue Software ein wenig Einarbeitung, aber diese Software ist so gut wie selbsterklärend – und kostenlos.

Ursprünglich wollte ich einfach eine ansprechende Startseite für meine Domain www.seniorplus.de gestalten, die auch auf kleinen Smartphone-Displays halbwegs brauchbar funktioniert und die nicht mehr den Charme der 1990er Jahre hat.

 

Wenn Sie mögen, dann schauen Sie mal: hier finden Sie die neue Startseite von Seniorplus.

Netzmässig betrachtet ein Dino

Diese Ecke im Netz gibt es seit 2009. Das ist netzmässig betrachtet eine halbe Ewigkeit. Das Jahr 2009 stand insbesondere im Zeichen der globalen Finanzkrise. Mit Barack Obama trat im Januar ein neuer US-Präsident an. In der Musikgeschichte prägte vor allem der frühe Tod des sogenannten King of Pop Michael Jackson das Jahr 2009. Und ich, ich habe im Jahr darauf meine Arbeitszeit reduziert.

Seit der Zeit ist vieles geschehen und hier ist vieles umgebaut worden. Viele Bilder aus der Anfangszeit dieses Blogs sind im Cyber-Nirwana verschwunden. In den Jahren 2009 bis etwa 2014 finden Sie also viele bilderlose Postings. Ich bitte das zu entschuldigen, denn es macht wenig Sinn die Bilder nochmal zusammenzusuchen. Ab 2015 sollten auch wieder alle Bilder oder Fotos bei den Beiträgen zu finden sein.

Übrigens, wenn Sie in den Jahren zurückgehen wollen, z.B. um etwas bestimmtes zu suchen, dann müssen Sie nur eine Jahreszahl an die URL anhängen. Hier ein Beispiel: https://buddenbaum.wordpress.com/2017/. Natürlich funktioniert die blogeigene Suche in der Menüleiste hervorragend.

Aus Spaß an der Freude arbeite ich gern mit Audiodateien. Das können Sie u.a. auf meiner Tagebuchseite, bei den Playlisten und auch beim Seniorpodcaster, einer offenen Gruppe bei Telegram, verfolgen. Leider bietet diese Seite dazu nur wenige Möglichkeiten.


 Seniorpodcaster ist eine Telegramgruppe in der Sie Ihre Audiodateien (mp3) parken und anderen Menschen vorstellen können. Sie sind herzlich eingeladen! Selbstgemachte Podcasts, Musikbeiträge, Features oder Grüße sind gern gesehen. Probieren Sie’s! 

Seniorplus-App ist generalüberholt

Die Seniorplus-App ist generalüberholt und erweitert. Neben den bekannten Features „Magazin“, „Adolphsdorf“, „Clever Tanken“, „Audio & Video-Podcasts“ bringt die App jetzt auch die besten Radiosender, eine Playliste zum Direkthören und den Podcast „Selten eine Meldung, immer eine Meinung“ mit. Die App ist garantiert virenfrei. Sie können beruhigt die Installation aus unsicherer Quelle (wie Google das nennt) zulassen.

Mehr erfahren Sie auf der Seniorplus-App-Webseite. Dort können Sie die App (apk) auch herunterladen.

Wieviel horten Sie denn?

Der Satz macht richtig Freude (oder Freunde?): „Als Hortung definiert die Bundesbank eine Aufbewahrung von Bargeld über einen Zeitraum von zwei Wochen und mehr.“ – Demnach „horte“ ich Geld in meiner Geldbörse, um es irgendwann beim Discounter für lebenswichtige Dinge auszugeben. Jeder Deutsche soll ungefähr 1.300 Euro im Küchenschapp aufbewahren. Wie denn, wo denn! Habe ich da bei der Verteilung etwas verpasst? Ich „horte“ 16 Euro für den nächsten Friseurbesuch.

Aus Sicht von 58 Prozent der befragten Bundesrepublikaner sind die Niedrigzinsen ein Grund, Scheine und Münzen im größeren Stil aufzubewahren. Bargeld ist zudem ein gängiges Zahlungsmittel, gaben 55 Prozent an. Auf Rang drei der Gründe folgt mangelndes Vertrauen in die Sicherheit und Belastbarkeit der technischen Infrastruktur, zum Beispiel Angst vor Hackerangriffen. Als weitere mögliche Motive gaben die Befragten, die Bargeld horten, „keine Gebühren“ und „Anonymität“ an. Steuerhinterziehung spielte keine Rolle bei den Ergebnissen.

Ich sage es ja, nur Bares ist Wahres. Politik und Bankenwirtschaft werden sich die Zähne daran ausbeißen, wenn sie den Deutschen das Bargeld wegnehmen wollen. Das würden sie nur zu gerne, um die „volle Kontrolle“ oder den „gläsernen“ Bürger zu bekommen. Bargeld bedeutet nach Meinung der Politik einfach zu viele Freiheiten für den Bürger. Darum sollen möglichst alle an das bargeldlose und kontaktlose Zahlen über das Wischtelefon herangeführt werden. Bei den Banken wäre der persönliche Kontakt am Schalter passé. Das Risiko steckt im Digitalen. Man kann das an den mangelhaften „Apps“ in der Coronakrise oder fürs Homebanking sehen, an der Bitcoin-Affäre und an den vielen „geglückten“ Hackerangriffen. Und es denkt niemand daran, was passiert, wenn irgendjemand den Stecker zieht. Ohne Strom nichts los und Kopfrechnen kennen die meisten nur noch vom Hören und Sagen. Letzteres kann man schön auf deutschen Ämtern und Behörden studieren.

Ich glaube wir wären alle schön dumm, wenn wir uns die Möglichkeit der Bezahlung mit Bargeld nehmen ließen. Digital als Ergänzung oder Alternative, weil so schön bequem ist, da ist nichts gegen einzuwenden. Aber komplett die Barzahlung abschaffen: NEIN!

Seniorplus-App komplett überarbeitet

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Eine Applikation für das Smartphone ist nichts Ungewöhnliches mehr. Nahezu jede Webseite bietet mittlerweile eine Version der Webseite für das Wischtelefon an. Auch Seniorplus-Blog bildet da keine Ausnahme.

Neu und richtig praktisch ist aber, dass Sie selbst das zusammenstellen können, was in der App sofort erscheinen soll. Entweder wählen Sie das, was Ihnen gefällt. Oder Aktuelles, oder Podcasts, oder …. Sie haben die Wahl.

Natürlich können Sie die neusten Nachrichten aus den Bereichen Politik, Soziales, Sport und Software – je nach Ihrer Auswahl – sofort verfolgen und ggf. auch teilen.

 

Lassen Sie sich nicht erschlagen von den vielen Einstellungsmöglichkeiten. Einmal richtig nach Ihrem Geschmack eingestellt, finden Sie Ihre Themen sofort. Und das ist auch im „Dark-Modus“ möglich.

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Falls der Download nicht klappt, nicht verzweifeln, hier klicken!