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Zuwachs bei den Playlisten: Swingtime

Es ist zwar ein wenig aus der Zeit gefallen und nicht mein Jahrgang, dennoch mag ich den guten alten Swing – den BigBand-Sound der 30er und 40er Jahre. Diese Musik wurde auch in den 60er Jahren noch gespielt. Ich erinnere mich noch an ein altes Röhrenradio mit einem Magischen Auge, das nur Mittelwellen-Empfang hatte. Und trotzdem, oder gerade deswegen, sind einige Titel in meine Erinnerung eingeprägt. Es swingt so schön.

In der Swingtime-Playliste finden Sie einige Beispiele. Es öffnet sich eine Extraseite. Oder Sie hören die M3U-Playliste für Ihren Mediaplayer.

Weitere Playlisten finden Sie bei Ohrsound.

Hörenswerte Hörspiele

In der ARD-Audiothek gibt es zahlreiche Podcasts, die wirklich hörenswert sind. Und es gibt die klassischen Hörspiele, wie wir sie alle aus dem Radio kennen. Das Besondere an Hörspielen ist eigentlich, dass sie mit dem Start des Rundfunks sofort im Programm auftauchten und ihre hohe Zeit in den dreissiger und fünfziger Jahren hatten. Trotz des in den fünfziger Jahren aufkommenden Fernsehens haben sich Hörspiele als fester Bestandteil des Programms gehalten und es sind sogar viele, neue Produktionen hinzugekommen.

Hier haben Sie eine kleine Auswahl, die noch erweitert wird:

(Leider nicht bei WordPress!)

Unter Playdirect finden Sie weitere interessante Hörbeiträge.

Neues aus der bunten DAB+Welt

Am 1. Januar will dpd – Driver’s Radio im zweiten DAB+-Bundesmux auf Sendung gehen. Das moderierte Programm „soll die Kraftfahrer begleiten, unterhalten und informieren“. Das Kürzel dpd stehe für Driver’s Pop Delivery.

Am 4. Januar soll mit Nostalgie der dritte Oldiekanal im 2. Bundesmux auf Sendung gehen. Es handelt sich um Marke und Konzept des internationalen Radiokonzerns NRJ, die bereits im Ausland genutzt werden.

Im 1. Quartal 2021 soll Klassik Radio Movie auf Sendung gehen. Der Ableger von Klassik-Radio (das seit 2011 im 1. Bundesmux sendet) gliedert – auch mit Blick auf den aktuellen Boom des Film- und Serienstreamings – dessen Filmmusikangebote in einen eigenen Spartenkanal aus.

Mitte 2021 will die Neugründung Sportradio Deutschland GmbH ein Sportradio starten. Avisiert sind Spitzen- und Amateursport, Freizeit-, Fitness- und Gesundheitsthemen sowie eSports.

Es bleibt also noch 1 Platz, den Absolut Digital im 2. Bundes-Mux für sich reserviert hat. Man darf gespannt sein, welche Hörergeneration nun mit welcher Musikfarbe angesprochen werden soll. Vielleicht die Briefmarkensammler unter 45, aber mit Eigentumswohnung.

Krix.FM-Nachfolger: Mit aktuellen Informationen meldete sich die Funkstar Medien UG, Castrop Rauxel, zu Wort. Dieses Unternehmen benutzt das Krix-Logo, sei aber nur an der Abwicklung dieses Senders beteiligt gewesen. Funkstar plant nach eigenen Angaben unter neuem Namen „ein völlig neues Hörfunkprogramm, welches (sich) an die Zielgruppe 25-49+ richtet“.

Ab 5. Oktober gibt es den 2. Bundes-Mux (DAB+)

Jetzt macht es Antenne Deutschland offiziell mit dem 2. nationalen DAB+-Multiplex: Die „Plattform geht am 5. Oktober on air“. Das Konsortium nutzt diese Bekanntgabe, um die schon bekannten vier Programme des Plattformpartners Absolut Radio zu bestätigen.

Dort ist neben dem durch DAB+ in Bayern und Hessen bekannten Programm Absolut Hot auch Absolut Top enthalten, das als „komplett neues“ und „einzigartiges“ Programm mit „Hits des neuen Jahrtausends“ bezeichnet wird. Von den Drittanbieterprogrammen werden „einige bereits am 5. Oktober über die Plattform verbreitet“, wird der für mehrere Drittanbieter- und zwei Absolut-Wellen bekannt gewordene spätere Start umschrieben. Keine Äußerung gibt es zu den noch fehlenden Programmen von „namhaften Bewerbern“, mit denen man im Juli Gespräche gemeldet hatte.

Die Eigenprogramme kommen zunächst von Absolut aus Regensburg. Anfang 2021 will man nach Garching bei München umziehen, wo die Firma NextCast derzeit ein neues Sendezentrum für Antenne Deutschland baut.

Empfangstabelle Bremen (Stand: 23.09.2020)

„Duales System“ aus gutem Grund

Einwurf: Die 87 Landtagsabgeordneten in Sachsen-Anhalt profitieren von einer jährlichen automatische Diätenerhöhung. Sie erhalten seit dem 1. Juli monatlich 7.131,02 Euro. Das sind 241,15 Euro mehr als die bis dahin 6.889,87 Euro. Dazu kommen noch eine steuerbefreite Pauschale von 1.906,73 Euro und weitere Gelder. Die Diätenerhöhung haben die Abgeordneten an einen Wirtschaftsindex gebunden. 

Da ist es nur merkwürdig, dass ausgerechnet diese Landtagsabgeordneten den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland eine „index-gebundene“ Erhöhung der Rundfunkabgabe verweigern. Eine solche Kopplung verweigern alle Landesparlamente den Sendeanstalten.

Über die Höhe der „Haushaltsabgabe“ müssen wir nicht streiten. Da kann man durchaus verschiedene Meinungen vertreten. Aber, dass die Rundfunkanstalten und die Landtagsparlamentarier – und im übrigen alle Bundesbürger – durch die Inflationsrate und die jährlich steigenden „Lebenshaltungskosten“ gleich betroffen sind, dürfte auch allen gelernten und ungelernten Seiteneinsteigern in den Parlamenten deutlich sein.

Wenn man mal diverse Meinungen und Äußerungen zusammenfasst, kann leicht der Eindruck entstehen: man will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zerstören oder zumindest sehr weit herunterfahren. Fernsehzuschauer, die behaupten, dass sie ohnehin nie ARD und ZDF schauen und diese darum auch nicht brauchen, werden irgendwann aufwachen. Auch denen werden Karnevalssender, tagelange Doku-Soups (aus dem echten Leben!) oder C-Promi-Container oder – Camps, und alles unterbrochen von ewig sich wiederholender Werbung, auf den Wecker fallen. 

Es hat schon seinen guten Grund, dass wir in Deutschland ein „duales“ System haben, das eine Gebühr rechtfertigt. Andernfalls hätte PISA längst durchgeschlagen …..

Das gute alte Dampfradio – ein Rückblick

Radio hat mich immer schon begeistert. Meine früheste Erinnerung an das Radio war ein kleines Krankenhaus-Kissenradio, als ich als Kind einmal ein paar Wochen in Hamburg- Eppendorf verbringen musste. Zuhause hatten wir ein Radio von Nordmende, ja tatsächlich, mit einem Magischen Auge. Wir hatten auch sehr früh ein Telefunken-Tonbandgerät und ich habe mit dem Mikrophon die Schulfunksendungen aufgenommen. „Quakenbalge 17“ konnte ich irgendwann auswendig mitsprechen – Gretchen Plietsch, trörötrörö.

Mit 7 haben ich dann ein kleines Mittelwellen-Transistorradio mit langer Aufsteckantenne bekommen. Damals gab es noch viele Mittelwellensender und die Welt stand mir offen. Ich konnte neben Radio Bremen auch Hamburg hören und sonntags Peter Puder beim Deutschlandfunk.

Fast alle Sendungen aus der damaligen Zeit sind mir noch gut in Erinnerung: „Heini & Fidi über Gartenzaun“ sonntags bei Mittagessen, das plattdeutsche Hörspiel am Montag, der Krimi am Donnerstag, Hinnerk Heidschnuk mit der Masche des Monats, der unvergessene Christian Günther, das „Bremer Hafenkonzert“ mit Paul Dieter Kümper und mit Willy Korek und seiner Rythmusgruppe, natürlich die PeHeiRos. „Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende!“ –  Wenn ich heute das Orchester Billy Vaughn höre, habe ich sofort ein unvergleichliches Samstag Nachmittags-Gefühl. Irgendwann kam der „Abend für junge Hörer“ vom NDR, Sweetles für Beatles (mit Christian Günther), eine halbe Stunde „Musik nach der Schule“ (Oh, Wunder, es gab NDR2!). Trommelwirbel, ich höre noch Günther Bollhagen am Montag und Monsieur Maguets Masche – Hansawelle eben! Es ist ja nicht so, dass man damals als Jugendlicher überall, auf fast jedem Sender, die Musik hören konnte, die man hören wollte. Es war noch die Zeit des Dampfradios, von allem etwas. Das änderte sich mit „Hitline International“ (RB, Christian Günther) und mit dem „5-Uhr-Club“ (Henning Fenske, Wibke Bruhns u.a.) vom NDR. Viele Erinnerungen sind auch mit Radio Luxemburg („208“) verbunden, abends, mit Fading, aber immer die neusten Hits.

Die 80er Jahre haben das Radio verändert. Klar auch vorher schon war UKW Trumpf beim Radio. Aber jetzt gab es Programme, die für junge Hörer gedacht waren (Bremen 4 ab 1986) und es kamen  – eine Sensation – die Privaten wie ffn oder Radio Hamburg. Und es gab die CD.

Irgendwann kommt im Leben die Zeit, da kennt man die Hitparaden nicht mehr auswendig. Der Musikgeschmack bleibt stehen, wobei es natürlich Ausnahmen gibt. Das Radio ist nicht mehr das Lagerfeuer der Jugend. Es wird zum Informations- und Nebenbeimedium und manchmal gibt es auch tatsächlich meine Musik.

Im Grunde wünsche ich mir das Dampfradio zurück, mit Schwerpunkt auf die Generation Ü50 (oder vielleicht Ü60), mit der entsprechenden Mukke aus der Zeit (50er, 60er, 70er, vielleicht 80er). Ich mag Rock und Blues, und ich höre auch z.B. Conny Froboes „Zwei kleine Italiener“ oder Udo Jürgens „Griechischer Wein“.

DAB+, der noch junge Radioverbreitungsweg, bietet viele Möglichkeiten. Warum gibt es noch kein Radio für die Ü50er? Und warum gibt es nicht ein Programm, in dem alle „niederdeutschen“ Sendungen zusammengefasst zu hören sind, zumindest in Norddeutschland? Plattdeutsch soll doch weiter leben! Man könnte es „SeniorplusRadio“ nennen und, wenn es sein muss, auch von der interessierten Wirtschaft finanzieren lassen. Vielleicht wäre die Pharma-Industrie interessiert? Die „Apotheken-Umschau“ im Radio!

Mal im Ernst, eigentlich haben wir Radiosender genug, große und kleine, auch sehr kleine Lokalsender. Es gibt Ausnahmen, aber in aller Regel sind das Formatradios, die lediglich als zielgruppengenaue und computergesteuerte Abspielstationen fungieren, nur unterbrochen von Jingles und ewig fröhlichen Moderatorensprüchen.

Eine Anmerkung sei mir noch gestattet: Ich finde die Idee eines Ü50-Radios (mit plattdeutschen Sendungen) gar nicht abwegig. Ich kenne viele Mitbürger, die würden solch eine Alternative zum „üblichen Radio“ begrüßen.

Playliste D50s  / Mehr Playlisten

Funkkolleg ALTERN


Das Funkkolleg ALTERN wurde als 20-teilige Folge vor gut 25 Jahren von den Sendeanstalten der ARD, meistens in den dritten Programmen, ausgestrahlt. Ich denke nach wie vor, dass dieser „Podcast“ unbedingt zum Unterrichtsstoff in der Altenpflege-Ausbildung gehört. Vieles von dem, was damals als neue Erkenntnis dargestellt wurde, ist mittlerweile Realität geworden. 

Funkolleg ALTERN Titel

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Die Farben des Herbstes

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Vor Greisengrau steh auf

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Lebenserfahrung und Lebenssinn

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Von der Pyramide zum Pilz

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Reife Leistung

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Warum altern wir

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Der Zahn der Zeit

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Vergessen und Traurigkeit

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Grenzsituationen

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Das Alter ist weiblich

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Leistung und Erfahrung

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Früh beginnen

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Armut und Reichtum

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Intimität auf Abstand

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Die Kreise werden enger

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Hält der Generationenvertrag

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Hauptsache gesund

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Von Mensch zu Mensch

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Altern schafft Bedarf

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Krieg der Generationen
Sollte die Darstellung der einzelnen Folgen nicht vorhanden sein, dann klicken Sie bitte hier.

  Funkkolleg als M3U-Playliste

  Das Funkkolleg als gepackte ZIP-Datei

  Alternative Downloadseite

Im Jahre 1995 habe ich bei einem Aufsatzwettbewerb zum Thema „Wie stelle ich mir das Altenheim der Zukunft vor?“ den nachfolgenden Beitrag eingereicht – und ganz nebenbei den vierten Platz erreicht. Rückschauend ist der Beitrag ein wenig naiv und mit dem Elan eines Menschen geschrieben, der gerade das Altenpflege-Examen abgelegt hat. Dennoch: einige grundsätzliche Ideen haben auch heute noch ihre Berechtigung. Vielleicht haben Sie Spaß daran den Beitrag einmal zu lesen.

  Das Altenheim der Zukunft (1995, als PDF)

Neues aus der heilen Welt

So ein Stückchen HEILE WELT tut manchmal richtig gut. Mit „d50s“ hören Sie Schnulzen, das ist richtig. Aber Sie hören Schlager der Zeit, nämlich aus den 40er und 50er Jahren und damit ein Stimmungsbild der Nachkriegsjahre. Bei dem einen oder anderen werden Erinnerungen wach. Bei mir ist dann wieder Sonnabend Nachmittag. Das Wochenende kann kommen. Im Radio lief die Sendung „Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende“ (Radio Bremen) und am Sonntag Abend war dann Hinnerk Heidschnuck, assistiert vom Gänselieschen, zu hören. Beide strickten die „Masche des Monats“.  Wenn ich heute Billy Vaughn mit „Sail along Silvery Moon“ (Eine Reise ins Glück) hören, dann ist sie sofort wieder da – die Zeit!

Machen Sie sich das Vergnügen und lassen Sie sich zurückversetzen in die Zeit. Klicken Sie auf d50s. Alles, was Sie benötigen ist ein MP3-Player, wie z.B. den Windows Media Player oder Winamp, der mit m3u-Playlisten umgehen kann.

 Abspielen:  d50s