Schlagwort-Archive: Niedersachsen

Hörenswerte Hörspiele

In der ARD-Audiothek gibt es zahlreiche Podcasts, die wirklich hörenswert sind. Und es gibt die klassischen Hörspiele, wie wir sie alle aus dem Radio kennen. Das Besondere an Hörspielen ist eigentlich, dass sie mit dem Start des Rundfunks sofort im Programm auftauchten und ihre hohe Zeit in den dreissiger und fünfziger Jahren hatten. Trotz des in den fünfziger Jahren aufkommenden Fernsehens haben sich Hörspiele als fester Bestandteil des Programms gehalten und es sind sogar viele, neue Produktionen hinzugekommen.

Hier haben Sie eine kleine Auswahl, die noch erweitert wird:

(Leider nicht bei WordPress!)

Unter Playdirect finden Sie weitere interessante Hörbeiträge.

Newsletter-Abo des Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser e. V.

Die Touristikagentur Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser e. V. bietet einen eigenen Newsletter an! Der Newsletter richtet sich an ALLE Akteure, die sich für die touristische Entwicklung der Region interessieren: Hotels, Gastronomie, Ferienwohnungen, Gästeinformationen, touristische Dienstleistung, Kulturbetriebe, Museen etc.

Was steht im Newsletter?

Es wird über Themen aus der Region und Niedersachsen informiert, die für alle und deren Geschäfte relevant sein können: über Projekte und Neuigkeiten, Zertifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten und die neusten touristischen Trends und Entwicklungen. Es besteht sogar die Möglichkeit, eigene Informationen zu veröffentlichen oder sich auch vorzustellen.

Sie haben Interesse? Dann Klicken Sie dazu bitte auf den folgenden Link und geben Sie Ihre Kontaktdaten (E-Mail-Adresse reicht vollkommen) an: https://www.kulturland-teufelsmoor.de/b2b-bereich/ 

Wichtig! Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine E-Mail. Darin finden Sie erneut einen Link um Ihre Anmeldung zu bestätigen. Gerne können Sie diese Information weiterleiten!

Viertel vor Fressenszeit

„Ihr Menschen seid schon ganz schön wunderlich!“ – Rike scheint ehrlich empört zu sein. „Euer Genie Einstein hat schon gesagt, dass man das Zeitkontinuum nicht stören darf. Wieso also stellt Ihr zweimal im Jahr Eure Uhren um?“

Ich gebe zu, dass ich mich das auch frage. Noch mehr verwundert es mich aber, dass auch Rike sich mit dieser Frage beschäftigt. Sie krabbelt unter der Tagesdecke hervor: „Es gibt nur eine Zeit. Wenn es hell wird, ist Fressenszeit. Wenn die Sonne am höchsten steht, ist Fressenszeit. Und wenn es langsam dunkel wird, nach dem abendlichen Klönschnack mit den Kollegen, ist Fressenszeit. Das ist doch ganz einfach, denn danach, wenn es für Euch dunkel ist, habe ich zu tun!“

Rike ist nicht auf den Kopf gefallen. Aus Katzensicht ist die Welt so einfach. Aber mal ehrlich, ich bin mir nicht im Klaren darüber, welche Zeit ich lieber habe – die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) oder die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Ich mag es im Sommer gern lange hell und ich mag es im Winter nicht, wenn es erst um 9 Uhr morgens andeutungsweise hell wird. Und ich mag nicht zweimal im Jahr alle 15 Uhren, die sich bei mir eingeschlichen haben, vor- oder zurückstellen. Funkuhren bieten auch keine Alternative, denn meistens ist ein Batteriewechsel fällig – genau dann.

Rike verkrümelt sich wieder unter die Tagesdecke: „Ihr Dosenöffner habt Sorgen und selbst gemachte Probleme. Ich sage Dir schon, wenn Fressenszeit ist!“

Für Rike ist also jetzt Viertel vor Fressenszeit. So einfach ist das.

Geiz ist geil macht die Umwelt kaputt … und uns!

Elektrische Geräte haben mittlerweile ein eingebautes Verfalldatum, und das liegt oft gleich nach dem Ablauf der Garantiezeit. Das ist bei Flachbildfernsehern, Waschmaschinen, Geschirrspülern und bei vielen anderen Geräten so. Oft ist nur ein einziges kleines Billigteil eingebaut, z.B. ein Plastikzahnrad, eine verstaubte oder „nikotinbedampfte“ Platine oder ein abgenutzter Verschlußhaken, und das komplette Gerät ist sofort außer Gefecht gesetzt. Bei Flachbild-TVs einer bestimmten Marke liegt die geplante Haltbarkeitsdauer sogar noch unter zwei Jahren. Das ist der Preis für Geiz ist geil! Die Rache folgt!

Dieser massenhaft anfallende Elektroschrott, der eigentlich kein Schrott ist, stellt eine enorme Rohstoffverschwendung und eine ebensolche Umweltbelastung dar. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass das sog. „Recycling“ auf Kosten der Gesundheit von jungen Menschen in Afrika geht, die versuchen sich unter unmenschlichen Bedingungen durch das Ausschlachten dieser deutschen Exportgüter ein paar Cent zum Überleben zu verdienen. In Ghanas Hauptstadt Accra liegt eine der größten Elektroschrott-Müllkippen Afrikas. Hier verbrennen Kinder und Jugendliche ausgediente Altgeräte aus Europa, um an verwertbares Metall zu kommen. Sie verdienen damit etwas Geld, doch zahlen dafür mit ihrer Gesundheit.

Also, warum alles gleich in die Tonne kloppen? Nur weil man sich als „Online-Kunde“ keine Gedanken machen will? 

Vor Ort gibt es gute Fachgeschäfte, die auch heute noch fachgerecht und preiswert reparieren können. Eine gut ausgeführte Reparatur gibt es natürlich nicht ganz umsonst. Sie ist aber allemal günstiger als der übereilte Neukauf.

Und es gibt das Repair-Café in Lilienthal, wo ehrenamtliche Mitarbeiter sich um das Gerät kümmern. Und, wenn sie es reparieren können, dann funktioniert es auch bald wieder wie neu. Probieren Sie es mal im Repair-Café, auch wenn Neu nur einen Klick entfernt ist! Bitte denken Sie daran alles mitzubringen, was zum Gerät gehört und noch vorhanden ist, z.B. Kabel, Stecker, Schrauben und evtl. die Gebrauchsanweisung oder das Handbuch. Das Angebot des Repair-Cafés können Sie hier als PDF herunterladen. Zur Zeit ist es corona-bedingt ein wenig eingeschränkt.

Wenn Sie alte Notebooks oder Smartphones, die noch funktionieren, und Sie selbst aber schon ein neues Gerät nutzen, dann denken Sie bitte an die Aktion „Neues Leben für alte Rechner“ und spenden Sie das Gerät – Mehr dazu hier.

Den Newsletter „Vogelsang Direkt“ gibt es bei Whatsapp:

Qualen der Bundestagswahl

Als halbwegs normaler Bundesbürger ist man einigermaßen zufrieden, wenn man alle vier Jahre um seine Meinung gefragt wird. Das Wahlrecht ist ein hohes Gut in dieser Republik. Manchmal frage ich mich allerdings, ob tatsächlich jeder dieses Wahlrecht haben muss. Möglicherweise wäre es besser für alle, wenn man das Recht nicht vom Lebensalter abhängig machen würde, sondern vom IQ. Das könnte nebenbei auch für den Führerschein gelten.

Bei den nunmehr anstehenden Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahlen muss man sich allerdings auch fragen: Was steht denn zur Wahl? Nun, ehrlich gesagt, ich weiß es nicht, obwohl ich eigentlich ein politisch interessierter und auch informierter Mensch bin. Seit dem die öffentlich-rechtlichen Talkshows von Illner, Maischberger, Plasberg usw. immer dieselben Köpfe und Themen bieten, muss ich mir als halbwegs flexibler Bundesbürger andere Informationswege suchen. Das Internet sehe ich, bis auf zwei, drei ins Web gewanderte Printmedien, nicht als Informationsalternative an und Facebook oder Telegram schon gleich gar nicht. 

Soll ich mir etwa aus den Wahlkampfbroschüren der Parteien eine Meinung bilden? Nein! Dann doch wohl eher mit dem angeblich gesunden Menschenverstand und wenig Geschichtswissen. Zur Wahl steht also die Konservative Ecke, in die sowohl CDU/CSU als auch die Grünen gehören. In der anderen Ecke des Boxrings stehen die Roten oder die Sozis, also SPD und Linke. Irgendwo in der Mitte tänzeln die Liberalen, wie immer mal so und mal so, und von außen brüllt mitunter die Alternative und scheucht die Ecken auf. Also, was nun? Es wäre vielleicht einfacher, wenn man die Spitzenkandidaten der diversen Parteien kennen würde. Aber da drohen ein Karnevalsprinz aus NRW und ein dröger Ex-Bürgermeister aus Hamburg. Im Hintergrund lauern ein Ex-Umweltminister und ein Bierdeckelexperte aus der Finanzwelt. Der Landesherr von Bayern hat sich noch nicht vernehmen lassen, obwohl er überall präsent ist und gar nicht mehr so provinziell wirkt.

Die Fragen, die ich mir bisher gestellt habe, – Klima, Umwelt, soziale Gerechtigkeit, Migration und Bundeswehr – kann ich wohl auf Jahre hinaus vergessen, denn die Folgekosten dieser Pandemie werden zur Zeit noch schön geredet, sie werden uns aber in den nächsten mächtig an die Wand drücken. Generationen werden daran zu tragen haben.

Genau das aber sehe ich mit Sorge. Die Regierung hat keine Antworten, es sei denn das altbekannte „Wir schaffen das“ gibt der Gesellschaft nochmal neuen Auftrieb. Der Regierung, und mit ihr der Gesellschaft, fehlt Expertise, Kenntnis und Wissen. Es ist ein Armutszeugnis, wenn für jede „Kleinigkeit“ Beratung bei einer Konsultingfirma für teures Geld eingekauft wird oder ein Gutachter her muss. Eine ehem. Verteidigungsministerin, die jetzt einen Top-Job in der EU bekommen hat, steht exemplarisch für diese ignorante Geldverschwendung und, nebenbei, die Hubschrauber fliegen immer noch nicht. Haben wir tatsächlich nur die Gutenbergs, Scheuers und v.d.Leyens?

Gut, mit der Corona-Pandemie konnte niemand rechnen, niemand konnte sich darauf vorbereiten. Das Durcheinander bei den Pandemie-Maßnahmen ist wohl eher dem Föderalismus geschuldet, trotzdem sollte es endlich überall möglich sein einheitliche Regelungen auch umzusetzen. Braucht es da die starke Führung aus Bayern oder einen Karnevalsprinzen?

Der langen Rede kurzer Sinn: ich stehe immer noch ratlos da. Ich möchte mein Bürgerrecht wahrnehmen, aber wen soll ich wählen? Na gut, über die Lösung dieser Frage kann ich erfreulicherweise und corona-bedingt in meinem stillen Kämmerlein noch einige Monate nachdenken. Das sollten auch Sie tun!

Experiment Impfportal

Wenn Sie viel Zeit und große Lust haben, dann können Sie mal versuchen über das niedersächsische Impfportal einen Termin für Ihre Impfung zu buchen. Am besten Sie nehmen Verpflegung und warme Getränke mind. für 24 Stunden mit. Zur Zeit erscheint dort folgender Hinweis:

Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Impfstoffen kann es leider sein, dass Ihr Impfzentrum im Moment keine Termine anbieten kann oder bereits keine Termine mehr zur Verfügung stehen.

Wenn Sie 80 Jahre und älter sind, möchten wir Ihnen so schnell und einfach wie möglich einen Impftermin anbieten. Sie können sich über unsere Impf-Hotline unter 0800 9988665 für Ihr Impfzentrum vormerken lassen, gerne reservieren wir Ihnen dort einen Wartelistenplatz. Eine Warteliste im Internetportal wird im Laufe der kommenden Woche ebenfalls freigeschaltet.

Sobald neue Impfstoffkapazitäten zur Verfügung stehen, erfolgt eine automatische Buchung Ihrer Impftermine in Ihrem Impfzentrum und Sie erhalten eine Terminbestätigung mit allen wichtigen Informationen zum Impftermin.

Wir bitten Sie um Verständnis, dass aufgrund der starken Nachfrage in der Hotline nicht alle Anrufe sofort von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angenommen werden können. Wir wissen, dass es in dieser Situation schwer fällt, bitten Sie aber dennoch herzlich um Geduld.

  Zum Portal

Der Ton wird genervter

Täusche ich mich da oder kann es tatsächlich sein: Die Menschen werden immer aggressiver? Die allgemeine Stimmung ist mies und das merkt man bei  vielen Gelegenheiten im Alltag. Vordrängeln beim Kampf um einen Einkaufswagen, die Vorfahrt nehmen und brutal Einscheren ohne zu blinken, wer sich ans Tempo hält wird blöde angegrinst, überbreite PKWs denken nicht daran mal etwas Platz zu machen, genervte Busfahrer und wer seinen Rollator nicht schnell genug über den Zebrastreifen schiebt, wird angehupt. Selbst in den Sozialen Medien ist ein rauher und unduldsamer Ton eingezogen. 

Ich denke das lässt sich 1:1 auch auf Demonstrationen für oder gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung übertragen. Es wird sich wohl auch niemand wundern, wenn Polizisten, die nur ihre Arbeit tun, bespuckt, beschimpft und bepöbelt werden, mal „herzhaft“ zurück kommunizieren. Es ist nur zu verständlich, dass auch sie als Menschen nicht so reagieren, wie sie sollten. Wenn selbst Rettungssanitäter in Situationen, wo es um Leben und Tod geht, angegriffen werden, dann ist eine Schranke gefallen.

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass unklare und sich zum Teil widersprechende Ansagen aus Berlin und das aufgeregte Geschwurbele in den Medien, diese Stimmung befördern. Letztlich weiß niemand wo es langgeht und der normale Bundesbürger bleibt hilflos und uninformiert zurück. Hilflosigkeit macht unzufrieden. Das ist nun mal so. Um diese Zeilen nicht mit einem banalen und zu oft gehörten Standardsatz abzuschließen, sage ich einfach mal: ein bisschen weniger Egoismus wäre schon ein Erfolg.

Ich sehe nur noch schwarz

Also, ich sehe und höre in diesen Tagen nur noch schwarz oder „black“, um es genau zu sagen. Zeitungen, Radio und Fernsehen laufen über vor „black“-Angeboten. Da gibt es den Black Friday, die Black Sales Week, eine Black Fashion Week und die XXXL-Black-Möbelwochen. Alle Angebot sind um 10, 20, 30,40 und sogar 50% im Preis reduziert, außer natürlich Tiernahrung. Demnächst machen sogar die Bestattungsunternehmen eine Black-Urnen-Week. Und alle machen, nach Halloween, wieder mal eine Verkaufsstrategie von der anderen Seite des großen Teiches mit. Erinnern Sie sich noch an die Serie „Mad Men“?

Black Friday (Schwarzer Freitag) wird in den Vereinigten Staaten der Freitag nach Thanksgiving genannt. Thanksgiving, das Erntedankfest, ist in Vereinigten Saaten ein ganz besonderes Familienfest. Da kommen alle in der Familie, auch von weit her, zusammen und sitzen um einen großen Tisch herum und darauf steht ein dampfender Truthahn. „Hallo, Elisabeth!“, „Hallo, John-Boy!“ – Da Thanksgiving immer auf den vierten Donnerstag im November fällt, gilt der darauffolgende Freitag als Start in ein traditionelles Familienwochenende und als Beginn der Weihnachtseinkaufsaison. Kaufen Sie jetzt und zahlen Sie im Januar!

Übrigens, das andere Schlagwort der Verkaufsstrategen lautet „Buy Local!“ und ist eine Erfindung des gewählten amerikanischen Präsidenten Joe Biden. Er meinte damit aber nicht, dass die kleinen Geschäfte an der Hauptstraße in den kleinen Gemeinden unterstützt werden sollen, nein, vielmehr sollen die Leute nur bei amerikanischen Großunternehmen einkaufen. Auf dieser Seite des Atlantiks versteht man unter „Buy Local“ eher, dass die kleinen Geschäfte vor Ort, die kleinen „Tante-Emma“-Läden und Handwerker (solange es sie noch gibt!) unterstützt werden sollen. Das ist ganz einfach: Gehen Sie in den Laden, lassen Sie die Ladentürklingeln rasseln, schauen Sie sich etwas an, was Sie schon immer mal haben wollten. Und kaufen Sie! Das ist gerade in diesen Lockdown-Zeiten besonders wichtig. Und es ist auch viel persönlicher. Die Pakete mit dem geschwungenen Pfeil gibt es auch im nächsten Jahr noch. Und garantiert sehen Sie im nächsten Jahr um diese Zeit wieder viel „black“.

Aber das ist kein Grund schwarz zu sehen.