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Gutes sollte man teilen: Linux Mint

Nur zu gerne komme ich noch einmal auf Linux Mint zurück. Gutes sollte man teilen.

Der ständige Ärger mit Windows 10, laufend Updates, die ich nie gewollt habe oder mühsam wieder vom System frimmeln musste, hat mir gereicht. Linux Mint kannte ich seit der Version 13 und jetzt läuft die Version 19.1 bei mir schon seit ein paar Wochen völlig reibungslos. Für alles, was es unter Windows gibt, gibt es auch eine Alternative unter Linux. Das beste ist aber „Wine“. Unter Wine kann man auch größere Windows-Software, wie Frontpage etc., komfortabel laufen lassen. Und bei Updates wird gefragt. So muss es ein. Die Anwendungsverwaltung bietet, alles, was das Herz begehrt.

Wer patout nicht von „Windows-Feeling“ lassen möchte, kann sich den Desktop wie z.B. unter Windows 10 oder auch XP einrichten. Generell hat Linux Mint sehr große Ähnlichkeit mit Windows 7. Ich habe mir z.B. gleich das „Chrome-Theme“ eingerichtet. Eine noch wenig bekannte Alternative sind App-Images oder Flatpacks, die man nur mit portabler Software vergleichen kann. Praktisch alles, was portable unter Windows läuft, läuft auch unter Linux.

Hier noch ein paar interessante Links zu Linux Mint:

Unsichtbar im Wohnzimmer aktiv

Linux ist allgegenw??rtig, bleibt aber meist unsichtbar. Wenn man im Browser eine Web-Seite aufruft, gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Daten von einem Server mit Linux und der Software Apache ausgeliefert werden: In diesem Monat hat Apache nach Messungen der Analysefirma Netcraft einen Marktanteil von 57,5 Prozent. Bei der Deutschen Flugsicherung nutzen die Radarstationen nach Angaben Dyroffs das System Suse Linux Enterprise Server. Und jeden Abend schalten Fernsehzuschauer ihr Linux ein – das freie Betriebssystem ist die Software-Basis moderner Receiver und Set-Top-Boxen.  

 

Die wom??glich gr????te Verbreitung steht Linux aber wohl auf Smartphones und Tablet-Computern bevor: Das Google-System Android beruht auf dem Linux-Kernel 2.6 und ist selbst auch freie Software. Der Erfolg von Android zeige, dass „das kollaborative Entwicklungsmodell“, also die Zusammenarbeit von vielen Experten, f??r Software-Innovationen besonders sinnvoll sei, sagt Dyroff.

Vorbild f??r die Gesellschaft

Android k??nnte auch dazu beitragen, die deutliche L??cke zu schlie??en, bei der Linux bislang kaum in Erscheinung tritt: Der Desktop-Computer ist immer noch eine Windows-Dom??ne. Aber mit dem Erfolg der Tablet-Computer verschieben sich die Gewichte. Und abgesehen vom iPad setzen die meisten bereits eingef??hrten oder angek??ndigten Tablet-Computer auf Android. „Dann wird es gar nicht mehr so wichtig sein, auf dem klassischen PC zu landen“, sagt Magnus. Zum Einfallstor f??r Linux auf Notebooks k??nnte das Google-System Chrome OS werden – hier gibt es nur noch ein ganz schlankes Betriebssystem mit einem Browser und Anwendungen in der „Cloud“, also im Netz.

 

Linux ist etabliert. Den alternativen Geist hat sich die Szene aber bewahrt. „Unser Projekt ist Ausdruck unseres selbstbestimmten Lebens“, sagt Ferdinand Thommes vom Debian-Ableger aptosid. „Uns ist wichtig, dass uns niemand hineinreden kann.“ Und der LinuxTag fordert die mehr als 10.000 erwarteten Besucher auf: „Open your code, open your heart“ – nicht nur der Quellcode soll offen sein, sondern auch das Herz, offen f??r eine weniger egoistische Vision des gesellschaftlichen Zusammenlebens.