Schlagwort-Archive: Kultur

Vorschlag: Gemeinsame Europäische Hilfs- und Rettungsflotte

Warum gibt es eigentlich noch keine europäische SAR-Flotte, eine gemeinsame europäische Küstenwache, die für humanitäre Hilfs- und Rettungseinsätze voll ausgestattet ist. Zum Beispiel mit Löschhubschraubern – und flugzeugen, mit mobilen Sanitätseinrichtungen und – krankenstationen, mit Wasseraufbereitungsanlagen und Suchhundestaffeln, mit Lebensmittel- und Kleidungsvorräten. Diese Flotte sollte in allen möglichen Katastrophenfällen ohne große Umstände schnell vor Ort sein und humanitäre Hilfe leisten können. Das sollte eine moderne Flotte sein, die um ein größeres Transport- und Versorgungsschiff oder einen Flugzeugträger herum gruppiert ist, von dem aus die Einsätze koordiniert werden. Die Flotte sollte dort stationiert werden, von wo aus sie jeden europäischen Küstenpunkt schnellst möglich ansteuern kann. Vielleicht ist sogar eine Zweiteilung mit größeren Stützpunkten in Nord und Süd (z.B. in Dänemark und auf Sizilien) erforderlich.

Solche eine ständige Einsatzflotte wären bei den Bränden rund um Mittelmeer, bei Flutkatastrophen im Norden oder bei der Ölbekämpfung schnell vor Ort und könnte sofort humanitäre Hilfe leisten. Ich denke dieses Jahr hat uns allen gezeigt, dass eine solche Einrichtung sinnvoll wäre. Ich würde mir wünschen, dass Frankreich, als größte europäische Seemacht, das Kommando und die Führung übernimmt. Deutschland wird sicherlich vieles dazu beisteuern können. Man denke zum Beispiel an die hervorragende Arbeit des Technischen Hilfswerkes.

Proposition : Flotte européenne commune d’aide et de sauvetage

Pourquoi n’y a-t-il en fait toujours pas de flotte SAR européenne, une garde-côte européenne commune entièrement équipée pour les opérations d’aide humanitaire et de sauvetage ? Par exemple, avec des hélicoptères et des avions de lutte contre l’incendie, avec des installations médicales mobiles et des postes de santé, avec des systèmes de traitement de l’eau et des équipes de chiens de recherche, avec des fournitures de nourriture et de vêtements. Cette flotte doit pouvoir être sur place rapidement et apporter une aide humanitaire dans toutes les catastrophes possibles sans inconvénient majeur. Il doit s’agir d’une flotte moderne regroupée autour d’un navire de transport et de ravitaillement plus important ou d’un porte-avions à partir duquel les opérations sont coordonnées. La flotte doit être stationnée là où elle peut se diriger vers n’importe quel point côtier européen le plus rapidement possible. Peut-être qu’une scission avec de plus grandes bases au nord et au sud (par exemple au Danemark et en Sicile) est nécessaire.

Une telle flotte permanente serait rapidement sur place en cas d’incendies autour de la Méditerranée, d’inondations catastrophiques dans le nord ou dans la lutte contre le pétrole, et pourrait apporter une aide humanitaire immédiate. Je pense que cette année nous a montré à tous qu’un tel établissement serait utile. Je souhaite que la France, première puissance maritime européenne, en prenne le commandement et le leadership. L’Allemagne pourra certainement apporter beaucoup. On pense par exemple à l’excellent travail accompli par l’organisation de secours technique.

Proposal: Joint European Aid and Rescue Fleet

Why is there still no European SAR fleet, a joint European coast guard that is fully equipped for humanitarian aid and rescue operations? For example with fire-fighting helicopters and airplanes, with mobile medical facilities and health stations, with water treatment systems and search dog teams, with food and clothing supplies. This fleet should be able to be on site quickly and provide humanitarian aid in all possible disasters without any major inconvenience. It should be a modern fleet grouped around a larger transport and supply ship or aircraft carrier from which operations are coordinated. The fleet should be stationed where it can head for any European coastal point as quickly as possible. Perhaps a split with larger bases in north and south (e.g. in Denmark and in Sicily) is necessary.

Such a permanent fleet would be quickly on the spot in the case of fires around the Mediterranean, flood disasters in the north or in the fight against oil, and could provide immediate humanitarian aid. I think this year has shown us all that such an establishment would be useful. I would like France, as the largest European sea power, to take command and leadership. Germany will certainly be able to contribute a lot to this. Think, for example, of the excellent work done by the technical relief organization.

Voorstel: Gezamenlijke Europese hulp- en reddingsvloot

Waarom is er eigenlijk nog geen Europese SAR-vloot, een gezamenlijke Europese kustwacht die volledig is toegerust voor humanitaire hulp- en reddingsoperaties? Bijvoorbeeld met blushelikopters en vliegtuigen, met mobiele medische voorzieningen en gezondheidsposten, met waterbehandelingssystemen en speurhondenteams, met voedsel- en kledingvoorraden. Deze vloot moet snel ter plaatse kunnen zijn en zonder grote overlast humanitaire hulp kunnen bieden bij alle mogelijke rampen. Het moet een moderne vloot zijn, gegroepeerd rond een groter transport- en bevoorradingsschip of vliegdekschip van waaruit de operaties worden gecoördineerd. De vloot moet zo snel mogelijk worden gestationeerd op een plek aan de Europese kust. Misschien is een splitsing met grotere bases in noord en zuid (bijvoorbeeld in Denemarken en op Sicilië) nodig.

Zo’n permanente vloot zou snel ter plaatse zijn bij branden rond de Middellandse Zee, overstromingen in het noorden of in de strijd tegen olie en zou onmiddellijke humanitaire hulp kunnen bieden. Ik denk dat dit jaar ons allemaal heeft laten zien dat zo’n instelling nuttig zou zijn. Ik zou graag willen dat Frankrijk, als de grootste Europese zeemacht, het commando en leiderschap op zich neemt. Duitsland zal zeker veel kunnen bijdragen. Men denkt bijvoorbeeld aan het uitstekende werk van de technische hulpverleningsorganisatie.

 

Mir persönlich erscheint diese Sache einfach zu wichtig. Die Übersetzungen stammen von Google Translate

Abwegig und morbide?

Der folgende Satz mag auf den ersten Blick abwegig, ja sogar morbide erscheinen. Er ist es aber nicht:

„Ich möchte im Alter von 100 Jahren beim Äpfel pflücken von der Leiter fallen und mir das Genick brechen!“

Übersetzt heißt das, ich möchte bis 100 körperlich und geistig fit und gesund bleiben, noch auf Leitern krabbeln und Äpfel genießen können und noch wissen, was ich dort oben auf der Leiter eigentlich wollte. Ja, und dann ist es gut und alles ist geregelt, kurz und schmerzlos. Es steckt eben doch viel Sinn in ein paar dürren Worten.

Ganz nebenbei hätte ich damit erreicht, dass ich nicht unserem Gesundheitssystem anheim falle und selbst entscheide, ab wann ich meinen Führerschein in der Schublade lasse. Ob ich mir wohl noch ein E-Auto anschaffe? Glücklicherweise hätte ich damit auch erreicht, dass ich meine über lange Jahre eingezahlten Rentenbeiträge wieder heraus bekäme. Aber das ist unwichtig. Wichtig ist nicht das ICH, sondern das WIR. Mit WIR sind alle Lebewesen auf diesem Materieklumpen gemeint, der durch die Unendlichkeit dieses Universums rast.

Auf alle Fälle möchte ich noch erleben, dass wir alle den Wahnsinn begreifen, der uns mittlerweile so normal vorkommt. Ich möchte erleben, dass wenigstens irgendetwas getan wird, um die menschengemachte Klimakatastrophe zu vermeiden. Am sinnvollsten ist es wohl, jeder fängt bei sich an. Schritt für Schritt wird jeder die liebgewonnene Bequemlichkeit im Handeln und Denken aufgeben müssen, auch wenn das der Wirtschaft nicht passt. Wir wollen doch wohl nicht, dass das Anthropozän (1) mit einem Knall endet und nur ein überflüssiges Kapitel in der Geschichte dieses Planeten bleibt.  

Gott hat wohl gesagt, der Mensch solle sich die Erde Untertan machen. Er ging aber wohl davon aus, dass er den Menschen nach seinem eigenen Ebenbild geschaffen habe, also göttlich und vernunftbegabt. Das war wohl ein Irrtum – zumindest bislang.  Noch ist ein wenig Zeit zu erkennen, dass der Mensch mit der Natur leben soll und nicht gegen sie.

Trotz alledem, das Leben ist eines der schönsten!

(1) Der Begriff „Anthropozän“ bezeichnet ein neues geologisches Zeitalter, in dem die Menschheit den dominanten geophysikalischen Einfluss auf das Erdsystem hat und daraus die Verantwortung des Menschen für die Zukunft des Planeten abgeleitet wird.

Studien der Wahlprogramme

Folge 1: Die Partei, die hier nicht genannt wird

Bei meinen Studien der diversen Wahlprogramme unserer Bundestagsparteien bin ich auf die Partei, die hier nicht genannt wird, gestoßen. Deren Programm kann ich durchaus in einigen Punkten unterschreiben. Nicht in allen, denn gerade bei den Themen EU und Euro habe ich eine andere Meinung. Das Thema „Gendern“ und „Political Correctnes“ behandelt m.E. die Partei, die hier nicht genannt wird, noch viel zu harmlos. Manche Programmpunkte wiederum sind so klar, dass sie sich locker auch in anderen Wahlprogrammen wiederfinden – nur eben nicht in dieser Wortwahl. Die Reihenfolge der hier genannten Punkte ist rein zufällig und stellt keine Wertigkeit dar.

Abschaffung der Politikerpensionen

Arbeitnehmern, die 45 Jahre und länger für eine Altersversorgung arbeiten müssen, ist es nicht vermittelbar, dass Politiker bereits nach wenigen Jahren hohe Pensionsansprüche sammeln. Das ist vor allem kritisch, weil die Nutznießer dieser Gesetze selbst darüber bestimmt haben. Damit muss Schluss sein. Politiker sollen wie andere Arbeitnehmer auch in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Damit könnte auch die Politikverdrossenheit reduziert werden, weil die Ruhestandsregelung der Politiker ebenfalls für die Mehrheit der Erwerbstätigen gelten würde.

Pflegeversicherung sozialverträglicher gestalten

Soziale Pflegeversicherung und gesetzliche Krankenversicherung zusammenlegen

Die soziale Pflegeversicherung (SPV) gibt lediglich einen definierten Zuschuss zu den Pflegekosten. Bei Pflegebedürftigen und deren Angehörigen verbleiben beträchtliche Eigenleistungen, die viele an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit führen. Deshalb wollen wir in der Pflegeversicherung einen Steuerzuschuss analog dem der GKV einführen, um eine 50-prozentige Entlastung der Eigenbeteiligung der betroffenen Angehörigen zu erreichen. Wir befürworten eine Zusammenlegung von GKV und SPV, auch um Schnittstellenprobleme zu beheben.

Parteienfinanzierung dem Verfassungsrecht anpassen

Die verdeckte Parteienfinanzierung, zum Beispiel durch Stiftungen, ist gänzlich aus dem Ruder gelaufen und macht mittlerweile jährlich etwa 600 Millionen Euro aus. Das entspricht dem Vierfachen der eigentlichen verfassungsgerichtlich aus gutem Grund beschränkten Parteienfinanzierung.

Die hier nicht genannte Partei will daher, dass die gesamte staatliche Parteienfinanzierung auf eine neue gesetzliche Grundlage gestellt und begrenzt wird.

Einführung eines Straftatbestandes der Steuerverschwendung

Während Steuerhinterziehung auch bei vergleichsweise kleinen Beträgen in Deutschland verfolgt und bestraft wird, bleibt die ebenso das Gemeinwohl schädigende Steuerverschwendung straffrei. Die hier nicht genannte Partei will daher einen neuen Straftatbestand der Haushaltsuntreue einführen.

Weisungsfreie Staatsanwälte und unabhängige Richter

Die hier nicht genannte Partei will die Einflussnahme der politischen Parteien auf das Ernennen von Richtern und Staatsanwälten beenden. Wir unterstützen den Modellvorschlag des Deutschen Richterbundes, einen Justizwahlausschuss und einen Justizverwaltungsrat einzurichten.

Opferschutz statt Täterschutz

Straftäter, von denen erhebliche Gefahren für die Allgemeinheit ausgehen, müssen auch und gerade dann sicher verwahrt werden, wenn sie psychisch krank, drogen- oder alkoholabhängig sind. Lockerungen und Urlaube im Strafvollzug dürfen nur mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft möglich sein. Ausländische Straftäter müssen viel schneller als bisher abgeschoben werden.

Organisierte Kriminalität nachhaltig bekämpfen

Die organisierte Kriminalität muss nachhaltiger bekämpft werden. Dazu gehört, Gewinne aus Straftaten umfangreicher abzuschöpfen und die bereits bestehenden rechtlichen Instrumente des Verfalls und der Einziehung besser zu nutzen.

Nato nur als Verteidigungsbündnis

Die Mitgliedschaft in der Nato entspricht den außen- und sicherheitspolitischen Interessen Deutschlands, soweit sich die Nato auf ihre Aufgabe als Verteidigungsbündnis beschränkt. Nato-Einsätze außerhalb des Bündnisbereichs, an der sich deutsche Streitkräfte beteiligen, sollten grundsätzlich unter einem UN-Mandat stattfinden und nur, wenn deutsche Sicherheitsinteressen berücksichtigt werden. Die hier nicht genannte Partei setzt sich für den Abzug aller noch auf deutschem Boden stationierten alliierten Truppen und insbesondere deren Atomwaffen ein.

Besseres Verhältnis zu Russland

Der „Kalte Krieg“ ist vorbei. Die USA bleiben unser Partner. Russland soll es werden. Die hier nicht genannte Partei setzt sich deshalb für ein Ende der Sanktionen und eine Verbesserung der Beziehungen zu Russland ein.

„Aktivierende Grundsicherung” führt zu Arbeit, die sich lohnt

Die hier nicht genannte Partei will eine „Aktivierende Grundsicherung“ als Alternative zum Arbeitslosengeld II (sogenanntes „Hartz IV“) einführen. Dabei soll der der staatliche Unterstützungsbetrag erst ab einer bestimmten Einkommenshöhe in voller Höhe abgezogen werden, so dass derjenige, der arbeitet, auf jeden Fall mehr Geld zur Verfügung hat, als derjenige, der nicht arbeitet.

Pflege durch Angehörige aufwerten

Die Pflege älterer Menschen durch einen Dienst oder durch ein Heim wird höher vergütet als die Pflege durch einen Angehörigen. Wir glauben, dass die Pflege durch Familienangehörige mindestens genauso gut und wertvoll ist, wie durch einen externen Dienstleister. Deshalb sind die häuslichen Pflegesätze an die Leistungen für Pflegedienstleister anzugleichen.

Willkommenskultur für Neu- und Ungeborene

In Deutschland kommen auf rund 700.000 Lebendgeburten pro Jahr ca. 100.000 Schwangerschaftsabbrüche. Werdende Eltern und alleinstehenden Frauen in Not müssen finanzielle und andere Hilfen vor und nach der Entbindung angeboten werden, damit sie sich für ihr Kind entscheiden können. Die hier nicht genannte Partei wendet sich gegen alle Versuche, Abtreibungen zu bagatellisieren, staatlicherseits zu fördern oder sie zu einem Menschenrecht zu erklären.

Kultur, Sprache und Identität

Die hier nicht genannte Partei will den Einfluss der Parteien auf das Kulturleben zurückdrängen, gemeinnützige private Kulturstiftungen und bürgerschaftliche Kulturinitiativen stärken. Die aktuelle Verengung der deutschen Erinnerungskultur auf die Zeit des Nationalsozialismus ist zugunsten einer erweiterten Geschichtsbetrachtung aufzubrechen, die auch die positiven, identitätsstiftenden Aspekte deutscher Geschichte mit umfasst.

Die deutsche Sprache als Zentrum unserer Identität

Als zentrales Element deutscher Identität muss die deutsche Sprache dem Vorbild vieler anderer Länder folgend als Staatssprache im Grundgesetz festgeschrieben werden.

Auf EU-Ebene will die hier nicht genannte Partei dafür sorgen, dass das Deutsche dem Englischen und Französischen auch in der alltäglichen Praxis gleichgestellt wird.

Die hier nicht genannte Partei sieht mit Sorge, wie die deutsche Sprache im Sinne einer falsch verstandenen „Internationalisierung“ durch das Englische ersetzt oder „gegendert” wird. Politisch „korrekte” Sprachvorgaben lehnen wir entschieden ab.

Quelloffene Software und sichere Kommunikation als Bürgerrecht

Die hier nicht genannte Partei fordert zumindest für die öffentliche Verwaltung in Deutschland den Einsatz von Betriebssystemen und Programmen, die über quelloffene Software erstellt worden sind und im Vorfeld überprüft werden können, ob unautorisierte Zugriffe möglich sind. Die sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung darf nicht verboten oder anderweitig behindert werden. Die hier nicht genannte Partei sieht sichere Kommunikation als Bürgerrecht an.

Keine Privatisierung gegen den Willen der Bürger – Trinkwasser schützen

Über Privatisierungen sollen Bürgerentscheide auf der jeweiligen staatlichen Ebene entscheiden, insbesondere bei der öffentlichen Daseinsvorsorge und in Bezug auf öffentliches Wohn- und Grundeigentum. Die Einleitung von Schadstoffen in den Wasserkreislauf muss durch vorbeugenden Gewässerschutz verringert werden. Die kommunalen, dezentralen Wasserversorgungsbetriebe wollen wir unterstützen. Eine Privatisierung und damit Kommerzialisierung der Grundversorgung mit Trinkwasser lehnen wir ab.

Bargeldnutzung muss uneingeschränkt erhalten bleiben

Bargeldnutzung ist ein bürgerliches Freiheitsrecht. Wir treten dafür ein, das Bargeld uneingeschränkt als gesetzliches Zahlungsmittel zu erhalten – auch entgegen anders gerichteter Bestrebungen der Bundesregierung, des Internationalen Währungsfonds, der Europäischen Zentralbank und einiger EU-Mitgliedsstaaten.

Tiere sind fühlende Wesen

Die hier nicht genannte Partei setzt sich für eine konsequente Umsetzung der Tierschutzgesetze ein. Tiere sind Mitgeschöpfe und keine Sachgegenstände. Als fühlende Wesen haben Tiere ein Recht auf eine artgerechte Haltung im privaten wie im kommerziellen Bereich.

Fischerei, Forst und Jagd: Im Einklang mit der Natur

Unsere Fischer sind beim Beseitigen von Wettbewerbsnachteilen zu unterstützen und an der Fangmengenfestlegung zu beteiligen. Wir lehnen es ab, die Stellnetzfischerei in Ostseeschutzgebieten generell zu verbieten und die Naturschutz-Kernzonen auszuweiten. Die hier nicht genannte Partei setzt sich für eine naturgemäße Waldwirtschaft ein, die eine ganzheitliche Betrachtung des Waldes in seiner ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktion zum Ziel hat. Die hier nicht genannte Partei bekennt sich zu den bewährten Grundsätzen der waidgerechten Hege und Jagd.

Straßen- und Schienennetz: Substanz erhalten

Die Reparatur, der Werterhalt, und die Beseitigung von Engpässen in Straßen und Schienennetzen haben im Verkehrsbereich Vorrang vor spektakulären Großprojekten.

Eine großräumige europaweite Verkehrsplanung für Straßen, Schienen, Wasserwege und im Luftverkehr ist in einen ständig fortzuschreibenden Bundes-Verkehrswegeplan einzubinden.

Freie Nutzung der Verkehrsmittel ohne Schikanen

Die hier nicht genannte Partei ist strikt gegen verkehrspolitische Schikanen, mit denen ein Umstieg auf den öffentlichen Nah- und Fernverkehr erzwungen werden soll. Die Autofahrer werden auf Deutschlands Straßen durch immer mehr Geschwindigkeitsbeschränkungen behindert. Die hier nicht genannte Partei lehnt alle Beschränkungen aus anderen Gründen als der Verkehrssicherheit ab.

Eine Perspektive für den ländlichen Raum

Die hier nicht genannte Partei will die ländlichen Regionen stärken. Zu einem lebenswerten ländlichen Raum zählen für uns eine intakte bäuerliche Landwirtschaft, eine funktionsfähige mittelständische Wirtschaft und eine ausreichende Infrastruktur. Das grundgesetzlich verankerte Selbstverwaltungs- und Selbstbestimmungsrecht der Kommunen wollen wir wiederbeleben. Die Benachteiligung ländlicher Gemeinden bei der Finanzverteilung wollen wir beenden, um den Kommunen ihre Handlungsfähigkeit zurückzugeben.

Und nun dürfen Sie raten, welche Partei hier nicht genannt wird!

Pummel hat sich verabschiedet

Ist es nun eine Suchanzeige oder schon eine Traueranzeige? Pummel ist verschwunden. Katzen machen das ja, sie ziehen sich, wenn ihre Zeit gekommen ist, zurück. Vor einer Woche, nachmittags, habe ich sie zuletzt gesehen. Sie kam angesprungen und wollte – ein letztes Mal? – gekrauelt und verwöhnt werden. Sie wirkte irgendwie abwesend, ihr Fell war strubbelig oder strohig. Dann sprang sie plötzlich auf und verschwand zu ihrem Ausguck auf dem Carport-Dach. Sie hatte von dort alles Blick und es war zugleich das letzte Mal, dass ich sie gesehen habe. Ich habe natürlich erwartet, dass sie abends zum Fressen kommt. Andererseits ist sie irgendwie ein Naturkind geblieben und schon öfter mal ein oder zwei Tage nicht sichtbar gewesen. Aber fast eine Woche?

Sie muss so um die 13, 14 Jahre alt sein und ist mir zuerst in etwa um 2010 aufgefallen, dünn und abgemagert, ständig schwanger. Sie hat ganze Katzengenerationen der Umgebung ausgetragen. Ich schätze sie war froh von dieser Bürde erlöst zu werden, als ich sie zum Tierarzt brachte. Danach hatte ich eine Freundin im Haus, die sich nach und nach zu einer intelligenten, unabhängigen Chefin entwickelte und die auf ihren morgendlichen Streicheleinheiten bestand. Ganz nebenbei entwickelte sich sie zu einer Feinschmeckerin, die an Feiertagen auf ihrer Extradose Hering oder Sardinen bestand. Aber, kein Problem, sie hat auch jede Menge Mäuse gefangen und als Dankeschön einige davon in die gute Stube mitgebracht. Ich konnte das Jahr einteilen: wenn sie draußen blieb, war Sommer. Kam sie rein und blieb, dann war Winter. Der Winter war bei ihr aber immer kurz.

Ach, Pummel, ich vermisse Dich. Vielleicht bist Du über die Regenbogenbrücke gegangen. Dann wirst Du es ganz sicher gut haben im Katzenhimmel. Aber ich weiß auch, wenn Du dieses lesen könntest, dann würdest Du zurückkommen. 

Gallerie: Erinnerungen an Pummel

Update: Pummel hat die Suchanzeige gelesen und ist wohlbehalten zurück!

Zuwachs bei den Playlisten: Swingtime

Es ist zwar ein wenig aus der Zeit gefallen und nicht mein Jahrgang, dennoch mag ich den guten alten Swing – den BigBand-Sound der 30er und 40er Jahre. Diese Musik wurde auch in den 60er Jahren noch gespielt. Ich erinnere mich noch an ein altes Röhrenradio mit einem Magischen Auge, das nur Mittelwellen-Empfang hatte. Und trotzdem, oder gerade deswegen, sind einige Titel in meine Erinnerung eingeprägt. Es swingt so schön.

In der Swingtime-Playliste finden Sie einige Beispiele. Es öffnet sich eine Extraseite. Oder Sie hören die M3U-Playliste für Ihren Mediaplayer.

Weitere Playlisten finden Sie bei Ohrsound.

Mein Fußabdruck: Einer von vielen

Das ist mal eine interessante und vor allem immer wichtiger werdende Frage: Wie kann ich meinen ganz persönlichen CO2-Abdruck vermindern und so einen aktiven Beitrag zur Verhinderung der Klima-Katastrophe leisten? Ich lasse mich hierbei nicht von irgendwelchen ökologischen Ideologien leiten.

Am meisten ärgert mich der Verpackungswahnsinn und die damit einhergehende Plastik/Mikroplastikschwemme. Ich versuche also konsequent Plastik und überhaupt Verpackungen zu vermeiden. Ich kaufe direkt in der Nachbarschaft, und wenn Verpackung sein muss, dann verwende ich sie mehrfach. Ich glaube das ist schon einmal ein kleiner, aber wirksamer Beitrag.

Am Haus sind das Dach und die Fenster mittlerweile gut gedämmt und isoliert, so dass ich meine Heizkosten ordentlich reduzieren konnte. Ich heize mit Gas (Litegas?) eines großen Versorgers hier im Nordwesten. Aber manchmal habe ich den Eindruck, dass Energiesparen wenig Sinn macht, denn dann steigen die Grundpreise.

Wo es geht verwende ich stromsparende LED-Lampen und im Aussenbereich läuft alles über Solar (ausser wenn es mal wieder wolkenverhangen ist). Radio und Fernsehen laufen nie auf stromfessenden Standby, sondern nur mit vorgeschaltetem Ausschalter. Das alles merkt man auch an der Stromrechnung.

Für Mobilität sorgt bei mir ein 11 Jahre alter Kleinwagen (mit geringem Benzinverbrauch). Toi, toi, toi – er läuft und läuft. Wenn ich mich von dem mal trennen muss, ist ein E-Kleinwagen sehr wahrscheinlich. Anschaffungskosten, Verbrauch und Reichweite müssen allerdings stimmen.

Regenwasser fange ich in Extratonnen auf, so daß ich im Aussenbereich kein Leitungswasser verbrauche. Und erfreulicherweise habe ich alten und jungen Baumbestand auf dem Grundstück, was wiederum eine dicke Gutschrift ergeben müsste.

Reisen: ich fliege seit einem gravierenden Erlebnis vor nunmehr 25 Jahren nicht mehr, allerdings liegt meine letzte Bahnfahrt auch in etwa 25 Jahre zurück. Bleibt also das Auto oder das Fahrrad (noch kein E-Bike!).

Ja, und Fastfood (in einem gleichnamigen „Restaurant“) oder Pizza durch einen Lieferdienst kommen bei mir nicht auf den Tisch. Da darf es dann doch etwas Selbstgekochtes sein.

Ich bin sicher ich habe noch einiges vergessen, was sich möglicherweise negativ oder auch positiv auf meinen CO2-Fussabdruck auswirken würde. Aber ich glaube auch, dass diese Klimabilanz bei vielen Menschen so oder ähnlich aussieht. Es gibt Dinge, die lassen sich nicht von heute auf morgen umstellen. Wenn von der Politik ein künstlicher Kostendruck, z.B. durch Abgaben und Steuererhöhungen geschaffen wird, bewirkt das m.E. nur eine Gegenreaktion zu Lasten des Klimaschutzes. Der pädagogisch-ideologische Zeigefinger der etablierten Parteien, die laut Grundgesetz an der Meinungsbildung „mitwirken“ sollen, ist ohnehin komplett absurd.

Alles für Kinder statt Kindergeld

Es gibt immer wieder Streit um die Betreuung von Kindern und vor allem um die Kosten. Grundsätzlich sind Kinder wichtig, nicht nur für die Eltern, sondern im besonderen für die Gesamtgesellschaft. Kinder sind die Zukunft. Vorrangig sind natürlich die Eltern für die Betreuung und Erziehung der eigenen Kinder zuständig und verantwortlich. Aber der Staat hat die Pflicht ein kinderfreundliches und zukunftsfähiges Land zu gestalten und ggf. die Eltern zu entlasten. Der Staat hat dafür Sorge zu tragen, dass die Kinder eine Lebenswelt vorfinden, in der sie sich zu eigenständigen und verantwortungsvollen Persönlichkeiten entwickeln können.

Zur Zeit zieht sich der Staat gern aus vielen Bereichen der sozialen Arbeit und der Fürsorge für Kinder zurück, mit der Begründung es sei kein Geld da. Was, kann man da nur fragen, für Kinder soll kein Geld da sein? Was dabei herauskommt, kann man an den maroden und technisch rückständigen Schulen sehen. Und auch die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass Kinder nur als „Verwaltungsobjekte“ gesehen werden, die mal so und mal so behandelt. Wie soll da das notwendige Urvertrauen in die Gesellschaft entstehen?

Ich möchte mal einen Vorschlag machen und ich höre jetzt schon den Aufschrei derer, die nicht zu Ende lesen. 

Schafft das Kindergeld ab! Es ist unsozial und wird vielfach zweckentfremdet! Statt dessen sollte für Kinder und Jugendliche bis zu einem bestimmten Alter alles frei und kostenlos gemacht werden. Das reicht von Kita-Gebühren, wirklich kostenlosen Lehrmitteln, Schulverkostung, Schulausflügen oder Klassenfahrten, ärztliche Versorgung über freien Eintritt in Schwimm- und Sporthallen, Vereinsmitgliedschaften bis hin zu den Unterhaltskosten bei Berufsausbildung oder Studium. Die Aufzählung ist sicherlich nicht abschließend. Zum Beispiel könnten auch Nachbarschaftsinitiativen für Kinder gefördert werden usw.

Die Kosten für diesen Vorschlag sind sicher durch das eingesparte Kindergeld – und den Bürokratieaufwand in diesem Zusammenhang – längst gedeckt. Deutschland würde ein sehr kinderfreundliches Land werden und – ganz nebenbei – das Geld würde im Lande bleiben. Ich bin sicher, dass sich auch die Einstellung gegenüber Kindern bzw. Eltern mit Kindern ändern würde. Schilder mit der Aufschrift „Spielen auf dem Rasen ist verboten!“ wird es in Deutschland nicht mehr geben und Eltern würden bei der Wohnungssuche nicht mehr schief angesehen.

Ich bin kein Fachmann und es gibt sicher sehr berechtigte Einwände, aber mir würde es schon reichen, wenn jeder mal ohne vorgefertigte Meinung über die Möglichkeiten dieses Vorschlags nachdenken würde. Vielleicht bewegt sich dann etwas und wir verspielen nicht weiter die Zukunft unserer Kinder.

Anm.: Vielleicht haben Sie Lust und diskutieren mit in der Facebook-Gruppe „WebExperten“. Sie sind herzlich willkommen!!!

Ich sehe nur noch schwarz

Also, ich sehe und höre in diesen Tagen nur noch schwarz oder „black“, um es genau zu sagen. Zeitungen, Radio und Fernsehen laufen über vor „black“-Angeboten. Da gibt es den Black Friday, die Black Sales Week, eine Black Fashion Week und die XXXL-Black-Möbelwochen. Alle Angebot sind um 10, 20, 30,40 und sogar 50% im Preis reduziert, außer natürlich Tiernahrung. Demnächst machen sogar die Bestattungsunternehmen eine Black-Urnen-Week. Und alle machen, nach Halloween, wieder mal eine Verkaufsstrategie von der anderen Seite des großen Teiches mit. Erinnern Sie sich noch an die Serie „Mad Men“?

Black Friday (Schwarzer Freitag) wird in den Vereinigten Staaten der Freitag nach Thanksgiving genannt. Thanksgiving, das Erntedankfest, ist in Vereinigten Saaten ein ganz besonderes Familienfest. Da kommen alle in der Familie, auch von weit her, zusammen und sitzen um einen großen Tisch herum und darauf steht ein dampfender Truthahn. „Hallo, Elisabeth!“, „Hallo, John-Boy!“ – Da Thanksgiving immer auf den vierten Donnerstag im November fällt, gilt der darauffolgende Freitag als Start in ein traditionelles Familienwochenende und als Beginn der Weihnachtseinkaufsaison. Kaufen Sie jetzt und zahlen Sie im Januar!

Übrigens, das andere Schlagwort der Verkaufsstrategen lautet „Buy Local!“ und ist eine Erfindung des gewählten amerikanischen Präsidenten Joe Biden. Er meinte damit aber nicht, dass die kleinen Geschäfte an der Hauptstraße in den kleinen Gemeinden unterstützt werden sollen, nein, vielmehr sollen die Leute nur bei amerikanischen Großunternehmen einkaufen. Auf dieser Seite des Atlantiks versteht man unter „Buy Local“ eher, dass die kleinen Geschäfte vor Ort, die kleinen „Tante-Emma“-Läden und Handwerker (solange es sie noch gibt!) unterstützt werden sollen. Das ist ganz einfach: Gehen Sie in den Laden, lassen Sie die Ladentürklingeln rasseln, schauen Sie sich etwas an, was Sie schon immer mal haben wollten. Und kaufen Sie! Das ist gerade in diesen Lockdown-Zeiten besonders wichtig. Und es ist auch viel persönlicher. Die Pakete mit dem geschwungenen Pfeil gibt es auch im nächsten Jahr noch. Und garantiert sehen Sie im nächsten Jahr um diese Zeit wieder viel „black“.

Aber das ist kein Grund schwarz zu sehen.