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„Nehmt die Perspektive eines Adlers ein“

Hin und wieder nehme ich mir die Freiheit in Telegram-Kanälen zu stöbern. Ich finde dort oft Texte oder Bilder, über die es sich lohnt einfach mal unvoreingenommen nachzudenken. Der folgende Text war auf dem Telegram-Kanal „Wissen ist Macht offiziell“ zu finden. Bei aller sicherlich angebrachter Skepsis gegenüber dem tatsächlichen Informationsgehalt und gegenüber der Quelle sollte man sich einmal 10 Minuten zurücklehnen und lesen (und verstehen!).

Der Häuptling der Hopi Indianer, White Eagle, hat sich vor einigen Tagen zu der C. Situation geäußert (Anm.: Mit C. Situation ist die Corona-Situation für uns alle gemeint):

„Dieser Moment, den die Menschheit gerade erlebt, kann als Pforte oder Loch betrachtet werden. Die Entscheidung, ins Loch zu fallen oder durch die Pforte zu schreiten, liegt an Euch. Wenn Ihr rund um die Uhr Nachrichten konsumiert, mit negativer Energie, dauernd nervös, mit Pessimismus, werdet Ihr in dieses Loch fallen. 

Aber wenn Ihr die Gelegenheit ergreift, Euch selbst zu betrachten, Leben und Tod zu überdenken, für Euch und andere Sorge tragt, dann werdet Ihr durch das Portal gehen. Sorgt für Euer Zuhause, sorgt für Eure Körper. Verbindet Euch mit Eurer geistigen Heimat. 

Wenn Ihr Euch um Euch selbst kümmert, kümmert Ihr Euch gleichzeitig um alle anderen. 

Unterschätzt nicht die geistige Dimension dieser Krise. Nehmt die Perspektive eines Adlers ein, der von oben das Ganze sieht mit erweitertem Blick. Es liegt eine soziale Forderung in dieser Krise, aber genauso eine geistige. Beide gehen Hand in Hand. Ohne die soziale Dimension fallen wir in Fanatismus. Ohne die geistige Dimension fallen wir in Pessimismus und Sinnlosigkeit. Ihr seid vorbereitet, um durch diese Krise zu gehen. Nimm deinen Werkzeugkasten und verwende alle Werkzeuge, die Dir zur Verfügung stehen.

Lerne Widerstand am Vorbild indianischer und afrikanischer Völker: Wir wurden und werden noch immer ausgerottet. Aber wir haben nie aufgehört zu singen, zu tanzen, ein Feuer zu entzünden und Freude zu haben. Fühle Dich nicht schuldig, Glück zu empfinden während dieser schwierigen Zeiten. Es hilft überhaupt nicht, traurig und energielos zu sein.

Durch Freude leistet man Widerstand! Ihr dürft stark und positiv sein. Und dafür gibt es keinen anderen Weg, als eine schöne, freud- und lichtvolle Haltung zu bewahren. Das hat nichts mit Entfremdung (Weltfremdheit) zu tun. Es ist eine Strategie des Widerstands. Wenn wir durch die Pforte gehen, bekommen wir eine neue Sicht auf die Welt, weil wir uns unseren Ängsten, unseren Schwierigkeiten gestellt haben.

Das ist alles, was du momentan tun kannst: – Gelassenheit im Sturm – Bleib ruhig, bete täglich – Mach es dir zur Gewohnheit, das Heilige jeden Tag zu treffen. 

Zeige Widerstand durch Kunst, Freude, Vertrauen und Liebe.“

Telegram-Kanal

 

Wir treffen uns um 12 Uhr nach der Pandemie

Vor einem Jahr etwa brach Corona über uns herein. Unser Leben musste sich total verändern. Die AHA-Regeln haben wir mittlerweile (fast) alle verinnerlicht – Abstand, Hygiene, Atemschutz. Menschen ohne Maske wirken fast schon irgendwie fremd. Und trotzdem: Verdammt, es ist nicht normal! Es zeigen sich die Fehler der Vergangenheit, wie z.B. Vernachlässigung des Katastrophenschutzes und des öffentlichen Gesundheitswesens, die Schwachstellen des Föderalismus und auch komplette Fehlbesetzungen in der Ministerriege. Von der ach so hoch gelobten Digitalisierung wollen wir erst gar nicht reden. Deutschland ist (und bleibt noch lange Zeit) ein Funkloch.

Mit den Symptomen des Virus hatte ich bereits im März des vergangenen Jahres Bekanntschaft gemacht und bis auf den zeitweisen Geruchs- und Geschmacksverlust ist nicht zurückgeblieben – bis jetzt, Toi, Toi, Toi!  Ich halte mich an die diversen Regeln, wenn ich da noch durchblicke, aber ansonsten lebe ich mein Leben so wie gewohnt. Wenn ich einen Impftermin bekomme (Jahrgang 1955) bzw. wenn ich eingeladen werde, dann werde ich die Impfung wahrnehmen, so wie ich in jedem Jahr die Grippeschutz-Impfung wahrnehme. Der Impfstoff ist mir dabei ziemlich egal. Aber um alles andere kümmere ich mich nicht mehr, Masken habe ich genug. Die unendlichen Corona-Extra-Sendungen im Fernsehen verfolge ich nicht mehr und auch nicht die endlosen Talkshows.

Mir ist aber klar, wer in der Stadt, in beengten Wohnverhältnissen und ohne die Möglichkeit auszuweichen oder mal rauszukommen, lebt, muss langsam verrückt werden. Und auch wer durch die Corona-Maßnahmen arbeitslos ist oder als selbstständiger Kleinunternehmer um seine Existenz bangen muss, hat mein Verständnis und meine volle Unterstützung. Der Ton wird rauer und manche der unverständlichen und auch unlogischen Vorschriften und Anordnungen tragen dazu bei. Das kann man sich für später merken: wir brauchen kompetente Leute in den diversen Regierungen und im Bund. Was ist das für eine Verwaltung, die sich freut bekanntgeben zu können, dass ab jetzt die für Oktober und November des letzten Jahres vorgesehenen Hilfen „ausgezahlt“ werden können. Da krachen Existenzen zusammen. Andererseits höre ich immer nur: hier ein paar Milliarden, dort mal 10 Milliarden oder mehr. Geld muss verdient werden. Man scheint sich darauf zu verlassen, dass die nächsten Generationen das tun – zusätzlich zu den Kosten des Klimawandels in einer völlig veränderten Welt. Gegen das, was in Sachen Klima auf uns zu kommt, ist das Corona-Desaster wohl nur ein Kinderspiel. Nichts gegen Kinder und das Spielen, denn Spielen ist genau so lebenswichtig wie das Atmen und das Zähneputzen.

Martin Luther hat treffend bemerkt: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, dann würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“. Recht hat er.

Also: Wir treffen uns um 12 Uhr nach der Pandemie! Bleibt munter!


In Kirchen wieder „Frühstücksbuffet“?

Fussnägelschneiden auf gemeindeeigenen Rasenflächen wieder erlaubt?

Beste Werbung für die Telegram-Gruppe „Denkbox“?

 

Verirrungen der Pannendemie

Merkwürdig, diese Diskussion gibt es immer noch. Da soll für geimpfte Mitbürger, die dieses mit einem Ausweis nachweisen können, das normale Leben wieder möglich sein. Sie sollen alle Geschäfte betreten, Kultur-, Sport- und andere Veranstaltungen sowie Museen, Konzerte und Theater besuchen können. Mit anderen Worten: Corona wäre für diesen Personenkreis vorbei.

Der Haken daran ist, dass nicht jeder, der geimpft werden möchte, auch geimpft werden kann – zumindest nicht so schnell. Und diese Impferei kann lange dauern. Solange hätten wir eine Zwei-Klassen-Gesellschaft! … „Zutritt nur für Weisse“ oder Extra-Parkbänke für noch nicht Geimpfte! Für meinen Geschmack ist das unvorstellbar. Solidarität ist etwas anderes.

Da unsere Pandemie-Gurus immer wieder versprechen, dass es mit den Impfungen jetzt endlich vorangeht, ist es wohl nicht zu viel verlangt so lange zu warten, bis alle geimpft wird – zumindest diejenigen, die geimpft werden wollen.

Mir wird es immer klarer, dass viele Menschen den Glauben an unsere Regierung, die Landesfürsten oder selbsternannte Kenner der Materie verlieren, wenn jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird. Was ist z.B., wenn mein in der Apotheke gekaufter Selbst-Schnelltest positiv ausschlägt, werde ich dann sofort mit einem professionellen Test getestet und gleich geimpft? Nach den bisherigen Erfahrungen wird das wohl kaum der Fall sein. Und bis ich als Mitglied der „Gruppe 3“ aus der Telefon-Warteschleife des Impfzentrums heraus bin und vielleicht mal einen Termin bekomme, dann rollt schon längst die 5. oder 6. Pandemiewelle über uns hinweg.

Also, abwarten, nicht aufregen und nur in die eigene Armbeuge niesen.

Zuviel Dampf im Kessel

Irgendwann hat selbst der Geduldigste die Nase voll. Wieder gibt es eine „MPK“, eine Ministerpräsidenten-Konferenz. Jeder Ministerpräsident deutet etwas an, verklausuliert natürlich, und schon kriechen die Bedenkenträger aus ihren Kellern. „Zu früh, zu schnell“, heißt es dann. Der Einschluß (Lockdown) muss fortgesetzt werden. Die Nachrichten rasseln die Zahlen rauf und runter und im Fernsehen kommt für jeden kleinen Vorfall ein „Extra“ nach den Nachrichten. „Die nachfolgenden Sendungen verschieben sich etwa um 15 Minuten!“ – Der Bundes-Lauterbach versachlicht alles in seiner drögen Art, das schon seit über einem Jahr,  und so sollte auch den RTL2-Zuschauern die Notwendigkeit von strikten Maßnahmen deutlich werden.

Es gibt aber ein großes ABER: es geht zuviel kaputt, was später nicht zu reparieren ist. Genau das fühlen die Menschen und werden langsam ungeduldig. Das zerrt an den Nerven. Irgendwann explodiert der Kessel – und das nicht nur, weil die Menschen unter den FFP2-Masken keine Luft mehr bekommen. Es muss eine Perspektive her! Hoffnung!

Ein Beispiel:

  • Dem Einzelhandel und kleinen Gewerben (Friseure, Studios usw.) steht es frei ab 1. März wieder zu öffnen (bleiben Sa. und So geschlossen) 
  • Schulen, Kitas öffnen ab 1. April, Universitäten ab 15. April (Prüfungen werden um 3 Monate verschoben, Sommerferien fallen aus)
  • Restaurants, Freizeitparks, Kneipen öffnen ab 1. Mai
  • Lanz, Illner, Maischberger, Plasberg widmen sich ab 1. Juni wieder den wichtigen Themen, die bislang komplett vernachlässigt wurden, siehe Klimawandel, Plastik in der Umwelt, Artensterben ….

Für alle Bedenkenträger sei noch einmal deutlich gesagt: das ist nur ein Beispiel. Zuerst müssen die Menschen an der Front und die Wissenschaft gehört werden. Ideen sind gefragt! Es muss sich etwas bewegen.

Leicht corona-verwirrt

Ja, ist es denn die Möglichkeit?

Ich nehme die Pandemie und die vorgegeben Regelungen sehr erst, obwohl ich die diversen Bußgelder für Verstöße schlichtweg für völlig überhöht halte. Aber leicht corona-verwirrt stellt sich mir da doch glatt die Frage: Gibt es in Deutschland tatsächlich illegales Haareschneiden? Wenn diese Frage mit JA beantwortet wird, dann muss wohl festgestellt werden, dass Corona ein bisher nicht gekanntes Symptom mit sich bringt, was man wiederum als schleichende Verdummung bezeichnen könnte.

Im rechtlich gesicherten Rahmen ist es auch im Lockdown möglich,  – zumindest in Niedersachsen – dass Person A die Person B zu Hause aufsucht, natürlich mit Abstand und vorgeschriebener Maske. Was Person A dann, z.B. nach dem Kaffee trinken, mit den Haaren der Person B macht, ist allein die Entscheidung von Person B und geht niemanden etwas an. Oder sollte ich mich da komplett irren?

Vielleicht sehen die Warteschlangen vor den Frisör-Salons in ein paar Wochen so aus?

Mittlerweile fehlt etwas

Durch die vielen Meldungen über Corona stumpfen wir langsam ab. Wir merken nicht mehr was um uns herum passiert. Mittlerweile fehlt etwas Essentielles, und das nicht nur in Zeiten des Corona-Lockdowns.

Es fehlt das gemeinsame Lagerfeuer, das gelegentliche Zusammensitzen mit Freunden, Bekannten, Verwandten usw. – Früher bildete wenigstens das Fernsehen noch so eine Art Lagerfeuer, um das man sich versammeln und ganz nebenbei die Probleme dieser Welt lösen konnte. Der einfache soziale Austausch eben. Das Fernsehen bzw. die Medien sind in unseren Tagen so zerfasert, dass jeder etwas anderes sehen könnte und auch tut. Die Mediatheken, Prime und Netflix beißen ein großes Stück vom Kuchen ab. Das Fernsehen bietet kein gemeinsames Lagerfeuer und erst Recht kein Thema über das man sich später unterhalten könnte, mehr. „Haste den Tatort gestern gesehen?“ – „Nein, hab durch Prime gescrollt!“

Da leiden nicht nur die Printmedien, die guten alten Zeitungen und die „Weisheit dieser Welt“, die Bücher, sondern auch das menschliche Miteinander. Da gilt um so mehr, da auch andere Gelegenheit, wie Theater, Kino, Konzert, Restaurants und Kneipen, ausfallen. Das Leben wird härter und einsamer. Wir werden es in ein paar Jahren merken.

Die kleinen Krankenhäuser am Rande der Stadt, wo man laut Jochen Witt und seinem Song „Goldener Reiter“ noch verrückter gemacht wird, werden sich füllen.

Mensch Merkel, setze Dich endlich durch!

Man sollte nicht unseren Politikern unterstellen, dass sie es nicht ehrlich meinen bei der Pandemiebekämpfung. Sie tun ihr Bestes. Das reicht aber nicht. Unsere Politiker sind gefangen in den föderalen Strukturen unserer Bundesrepublik. Jeder kämpft für sich, jeder entscheidet für sich und so sieht das Land wie ein Flickenteppich der Corona- oder Lockdown-Maßnahmen aus. Der einfache Bürger, der sich nun mal nicht den ganzen Tag mit den neusten Corona Regeln beschäftigen kann, blickt da nicht mehr durch. Fast an jeder Kreisgrenze gelten wieder andere Bedingungen. Und jeder Landesfürst regelt die Sache im besten Sinne für sein Bundesland anders.

Wann begreifen unsere gewählten Vertreter endlich, dass wir eine bedrohlich Ausnahmesituation haben. Wir müssen auf die föderalen Strukturen und einen trägen Gang der Dinge verzichten. Wir brauchen klare, eindeutige und verbindliche Regeln und Verhaltensweisen und einen harten Lockdown sofort. Vier Wochen wir werden wir wohl noch durchhalten. Die in einigen Ländern immer noch geplanten Lockerungen zu Weihnachten werden sich rächen, denn dann folgt spätestens im Januar der Shutdown der Krankenhäuser und der ärztlichen Versorgung. Und die Sterbezahlen schnellen in die Höhe.

Es soll nicht unhöflich oder unfreundlich klingen, aber: Mensch Merkel, setzt Dich durch, und die anderen halten mal die Klappe!