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Viertel vor Fressenszeit

„Ihr Menschen seid schon ganz schön wunderlich!“ – Rike scheint ehrlich empört zu sein. „Euer Genie Einstein hat schon gesagt, dass man das Zeitkontinuum nicht stören darf. Wieso also stellt Ihr zweimal im Jahr Eure Uhren um?“

Ich gebe zu, dass ich mich das auch frage. Noch mehr verwundert es mich aber, dass auch Rike sich mit dieser Frage beschäftigt. Sie krabbelt unter der Tagesdecke hervor: „Es gibt nur eine Zeit. Wenn es hell wird, ist Fressenszeit. Wenn die Sonne am höchsten steht, ist Fressenszeit. Und wenn es langsam dunkel wird, nach dem abendlichen Klönschnack mit den Kollegen, ist Fressenszeit. Das ist doch ganz einfach, denn danach, wenn es für Euch dunkel ist, habe ich zu tun!“

Rike ist nicht auf den Kopf gefallen. Aus Katzensicht ist die Welt so einfach. Aber mal ehrlich, ich bin mir nicht im Klaren darüber, welche Zeit ich lieber habe – die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) oder die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Ich mag es im Sommer gern lange hell und ich mag es im Winter nicht, wenn es erst um 9 Uhr morgens andeutungsweise hell wird. Und ich mag nicht zweimal im Jahr alle 15 Uhren, die sich bei mir eingeschlichen haben, vor- oder zurückstellen. Funkuhren bieten auch keine Alternative, denn meistens ist ein Batteriewechsel fällig – genau dann.

Rike verkrümelt sich wieder unter die Tagesdecke: „Ihr Dosenöffner habt Sorgen und selbst gemachte Probleme. Ich sage Dir schon, wenn Fressenszeit ist!“

Für Rike ist also jetzt Viertel vor Fressenszeit. So einfach ist das.

Seniorplus-App ist generalüberholt

Die Seniorplus-App ist generalüberholt und erweitert. Neben den bekannten Features „Magazin“, „Adolphsdorf“, „Clever Tanken“, „Audio & Video-Podcasts“ bringt die App jetzt auch die besten Radiosender, eine Playliste zum Direkthören und den Podcast „Selten eine Meldung, immer eine Meinung“ mit. Die App ist garantiert virenfrei. Sie können beruhigt die Installation aus unsicherer Quelle (wie Google das nennt) zulassen.

Mehr erfahren Sie auf der Seniorplus-App-Webseite. Dort können Sie die App (apk) auch herunterladen.

Sonnenwenden

Woanders in der Welt geht die Sonne jeden Tag am Morgen exakt um 6 Uhr auf und ebenso exakt abends um 18 Uhr wieder unter. Die Dämmerung dauert nur ein paar Minuten. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dann das Leben beginnt bzw. erst möglich wird, weil die Temperaturen angenehmer werden. Mit anderen Worten: auch darauf kann sich der Mensch einstellen.

In unseren Breiten mussten wir uns daran gewöhnen, dass die Tage im Sommer länger und im Winter kürzer sind. Die Unterschiede sind, je weiter man nach Norden kommt, beträchtlich. Es ist immer wieder gewöhnungsbedürftig, wenn es im Dezember bereits um 16 Uhr dunkel wird. Viele Menschen empfinden das als Belastung, viele auch unbewusst. Mitte Juni, die Umstellung auf Sommerzeit ist eingerechnet, ist es dafür um 23 Uhr noch hell und solange kann man sich bei angenehmen Temperaturen auch im Freien aufhalten. Ein typisches Sommerbild, was sich mir eingeprägt hat, sind schnell verdunstende Regenpfützen an heißen Nachmittagen. Jetzt haben wir manchmal wochen- oder sogar monatelang keinen Tropfen Regen. Ist das der Klimawandel?

Die Sonnenwenden im Dezember und im Juni haben also eine große Bedeutung, für viele verbunden mit dem Gefühl, es geht aufwärts, es geht abwärts. Das schlägt bei einigen Zeitgenossen mächtig auf die Laune durch. Der Winter hat natürlich auch seinen Reiz. Wer Wintersport betreibt, wird den Schnee genießen. Schnee ist hier allerdings selten und noch seltener bleibt er dann auch mal ein paar Tage. Ja, es gibt tatsächlich 6- oder 8-jährige Kinder, die haben noch nie Schnee gesehen. Man muss nicht alles gleich in einen Zusammenhang mit dem Klimawandel bringen, aber Mitte Februar laufen dann die ersten Leute erwartungsfroh in Sommerkleidung herum (und liegen im März mit Erkältung auf der Nase).

Ich persönlich mag den Herbst. Sonnige, klare Tage im Oktober oder November sind stimmungsvolle Tage zum Auftanken. Die Lichtverhältnisse wechseln dann in einem atemberaubenden Tempo. Die Künstler, die sich Ende des 19. Jahrhunderts im Teufelsmoor, genauer in Worpswede, niederließen, wussten genau warum. März und die folgenden Monate bringen dann das große Wiedererwachen der Natur. Das aber ist ein eigenes Kapitel oder einen neuen Blogbeitrag wert. Ich empfinde es als großes Glück das Jahr und den Wechsel der Jahreszeiten in der Natur bewusst und hautnah miterleben zu dürfen. Übrigens, meine vierbeinigen Samtpfoten haben ein sehr gutes Gefühl für die Jahreszeiten. Mitte Oktober zieht es sie ins Haus. Nach ihren Geschäften im Freien, kommen sie schnellstens zurück in die Wärme. Ab Ende Februar sind sie dann fast beleidigt, wenn sie zum Fressen ins Haus müssen. Draussen ist es dann viel interessanter.

Die Nacht zum 21. Dezember ist also die längste Nacht des Jahres. Der Countdown, den Sie auf der rechten Seite (oder unten) finden, wird Sie noch einige Zeit begleiten. Aber dann können Sie aufatmen.

Sinnvolle, lokale Whatsapp-Gruppen mit Potenzial

 

Ungefragt in einer Whatsapp-Gruppe gelandet? Das ist nicht die feine Art, auch wenn es gut gemeint sein sollte. Bei den folgenden Whatsapp-Gruppen entscheiden Sie! Sie können der Einladung folgen oder auch nicht, bleiben oder nicht.

Es ist ein durchaus problematisches Unterfangen eine gut gemeinte Whatsapp-Gruppe in Gang zu bringen. Nutzer einfach per Klick hinzuzufügen, das verbietet sich von selbst. Niemand ist begeistert, wenn er sich plötzlich ungefragt als Gruppenmitglied in einer ungewollten Whatsapp-Gruppe wiederfindet.

Sinnvolle, lokale Whatsapp-Gruppen mit Potenzial.
Dennoch sind Whatsapp-Gruppen eigentlich sehr sinnvoll, insbesondere dann, wenn es sich um einen überschaubaren Nutzerkreis handelt und die Gruppe selbst auf einen Ort oder eine Region ausgerichtet ist. Gerade in den schwierigen Zeiten, die jetzt noch kommen dürften, können Whatsapp-Gruppen für viele Menschen hilfreich sein. In den allermeisten Gruppen steckt Potenzial, was noch ausgeschöpft werden sollte. So könnte sich, mit Ihrer Mithilfe natürlich, die Gruppe „Hand in Hand“ zu einer echten Nachbarschaftshilfe oder einem Ersatz für ein Hausnotruf-System entwickeln, ohne diese ersetzen zu wollen. Auch in der Gruppe „Tauschen, schenken …“ steckt ein großes Entwicklungspotenzial, natürlich nicht als Ersatz für die Sperrmüll-Abfuhr, aber als Online-„Regal der Freude“, das vielen in Grasberg gut bekannt ist. Alle genannten Gruppen sprechen Nutzer aus Grasberg, Worpswede und „umzu“ an.

Es gibt bereits einige Gruppen hier in Grasberg. Um Ihnen den Start leichter zu machen, fasse ich die Gruppen hier kurz mit dem entsprechenden Einladungslink zusammen:

Eine ausführlichere Vorstellung der Gruppen finden Sie hier. Klicken Sie auf den Namen der Gruppe und folgen Sie, wenn Sie möchten, dem Einladungslinks. Es ist auch kein Drama, wenn Sie die Gruppe wieder verlassen. Aber es wäre prima, wenn sie den Gruppen zunächst eine Chance geben würden, und dann doch vielleicht dabei bleiben.

 Im übrigen lade ich Sie auch gern zu meiner Gruppe Denkbox ein. Sie finden hier Wichtiges und Unwichtiges, Quergedachtes und das gerade heraus. Diese Gruppe findet sich jedoch nicht bei Whatsapp, sondern bei Telegram (alternativer Messenger).

Links: Gruppen ausführlich / Download Whatsapp / Telegram

Ist das Konkurrenz?

Das ist schon ganz erstaunlich. Mit „etwas Herumgeklicke“ kann man eine funktionsfähige Webseite zusammenbauen. Und das ohne die Hilfe der beliebten Webbaukästen.

Ich betreibe ganz nebenbei noch einen Blog, der über die Dinge aus meinem Heimatort berichtet. Dieser Blog ist umgezogen auf meinen Seniorplus-Webspace, und somit war die alte Adresse bei Google’s Blogspot unbelebt und nicht mehr aktualisiert. Ich lasse allerdings nur sehr ungern Möglichkeiten ungenutzt liegen. Und so habe ich ein wenig herumgebastelt und der Webseite ein „neues Leben“ eingehaucht. Zwar ist sie nicht unbedingt „smartphone-tauglich“, aber dennoch interessant. Das Zauberwort heisst Widgets, RSS-Feeds und Twitter. Damit lässt sich auf die Schnelle eine Seite einrichten, die, wie ich in den Log-Files sehen kann, dem eigentlichen Blog sogar Konkurrenz macht. Na ja, ….

Schauen Sie einfach mal:  Ado+