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Der Moorexpress fährt wieder!

Es ist schon erstaunlich, wie ganz normale Alltagsgeräusche ein Gefühl von Normalität herstellen. Bei mir ist solch ein Geräusch der Moorexpress, der alle paar Stunden in einigen Kilometern Entfernung „vorbeirauscht“ und das Signalhorn ertönen lässt. Endlich fährt er wieder!

Immer samstags, sonntags und an Feiertagen bis voraussichtlich zum 3. Oktober 2021 wird er auf der Schiene durch das Teufelsmoor rollen. Und das zwischen Bremen und Stade. Eine touristische Attraktion. Es dürfen auch gerne Fahrräder mitgenommen werden. 

Allerdings: Für die Mitfahrt im Moorexpress ist in dieser Saison eine vorab getätigte Reservierung zwingend notwendig. Entweder per Mail: reise-har@evb-elbe-weser.de oder telefonisch (04164 4992). Im Moorexpress selber ist es nicht möglich. Ganz ist die Normalität noch nicht zurückgekehrt, denn während der Fahrt mit dem Moorexpress ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Infos zu Kosten, Haltestellenplan und was an der Strecke liegt finden Sie im Flyer. Es lohnt sich in jedem Fall den Fotoapparat oder das entsprechende Wischtelefon mitzunehmen.

Flyer (PDF)

Webseite: evb Moorexpress

Frei empfangbares Fernsehen ist unser gutes Recht

Es geht um nichts weniger als die Zukunft des Antennenfernsehens. 

Nach zwei „Digitalen Dividenden“ (in Deutschland 2010 bzw. 2015 an den Mobilfunk versteigert) wollen die Mobilfunker nun auch den letzten Bereich des UHF-Bandes unter ihre Kontrolle bekommen. Bis 2025 wird entschieden, wie der Bereich zwischen 470 und 694 MHz in Europa nach dem Jahr 2030 genutzt wird. Mit anderen Worten, das einfache und über Antenne frei empfangbare Fernsehen, in Deutschland sind das alle Programme von ARD und ZDF, soll auch noch die letzten verbliebenen Frequenzen Kanal 22 bis 49 an Mobilfunkbetreiber abtreten, damit diese Geld verdienen können. Berichterstattung, freier Journalismus und Unterhaltung wären dann in der Hand von Kapitalgesellschaften, die bekanntlich bereits jetzt schon als Pay-TV-Anbieter breit aufgestellt sind und nochmal Gebühren verlangen.

Wir müssen als Marktteilnehmer, und das sind wir als Endverbraucher oder Kunden oder Gebührenzahler, unser Recht auf freies Antennenfernsehen einfordern – und zwar sehr deutlich!

Das „Regal der Freude“ ist wieder offen

 

Es gibt tatsächlich erste Anzeigen, dass wir auf dem Weg zu einer gewissen „Normalität“ sind. So hat in Grasberg, am Gemeindehaus, das „Regal der Freude“ wieder seinen Platz gefunden. Hier ist der Ort, um anderen mit kleinen Dingen eine Freude zu machen oder auch selbst eine kleine Freude mitzunehmen. Bitte keine Bücher und keine Elektroartikel. Der Platz wird überwacht, da er in der Vergangenheit auch als Müllabladeplatz missbraucht wurde. „Abräumer“, also Zeitgenossen, die nur nehmen und nichts geben, sind auch nicht gern gesehen. Bitte, beachten Sie den Aushang – Maske und Abstand.

Allen Menschen, die den Sinn des Regals verstanden haben, viel Freude damit!

Da gibt es was umsonst

Es ist manchmal sehr nervig über den Facebook-Marketplace oder auch über die EBAY-Kleinanzeigen zu verkaufen oder zu verschenken, zumal man sich nicht auch noch den umständlichen Versand aufladen möchte. Man selbst hält sich penibel an die vereinbarten Abholtermine, aber die angeblichen Interessenten halten sich nicht daran. In aller Regel sagen die Interessenten noch nicht mal ab (bis auf wenige löbliche Ausnahmen). Ja, und dann hat man viel Zeit vergeudet

Falls Sie etwas verschenken oder verkaufen möchten und dabei an Grasberg, Worpswede, Lilienthal oder auch Tarmstedt denken, dann schicken Sie mir einfach eine EMail mit den nötigen Infos und vielleicht zwei, drei Fotos. Selbstverständlich können Sie Ihre „Anzeige“ auch direkt in der Whatsapp-Gruppe „Adolphsdorfer Runde“ veröffentlichen. Vielleicht treffen Sie dabei noch nette Leute

 

Einladung: Adolphsdorfer Runde (bei Whatsapp)

Aktion: Neues Leben für alte Rechner

Viertel vor Fressenszeit

„Ihr Menschen seid schon ganz schön wunderlich!“ – Rike scheint ehrlich empört zu sein. „Euer Genie Einstein hat schon gesagt, dass man das Zeitkontinuum nicht stören darf. Wieso also stellt Ihr zweimal im Jahr Eure Uhren um?“

Ich gebe zu, dass ich mich das auch frage. Noch mehr verwundert es mich aber, dass auch Rike sich mit dieser Frage beschäftigt. Sie krabbelt unter der Tagesdecke hervor: „Es gibt nur eine Zeit. Wenn es hell wird, ist Fressenszeit. Wenn die Sonne am höchsten steht, ist Fressenszeit. Und wenn es langsam dunkel wird, nach dem abendlichen Klönschnack mit den Kollegen, ist Fressenszeit. Das ist doch ganz einfach, denn danach, wenn es für Euch dunkel ist, habe ich zu tun!“

Rike ist nicht auf den Kopf gefallen. Aus Katzensicht ist die Welt so einfach. Aber mal ehrlich, ich bin mir nicht im Klaren darüber, welche Zeit ich lieber habe – die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) oder die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Ich mag es im Sommer gern lange hell und ich mag es im Winter nicht, wenn es erst um 9 Uhr morgens andeutungsweise hell wird. Und ich mag nicht zweimal im Jahr alle 15 Uhren, die sich bei mir eingeschlichen haben, vor- oder zurückstellen. Funkuhren bieten auch keine Alternative, denn meistens ist ein Batteriewechsel fällig – genau dann.

Rike verkrümelt sich wieder unter die Tagesdecke: „Ihr Dosenöffner habt Sorgen und selbst gemachte Probleme. Ich sage Dir schon, wenn Fressenszeit ist!“

Für Rike ist also jetzt Viertel vor Fressenszeit. So einfach ist das.

Seniorplus-App ist generalüberholt

Die Seniorplus-App ist generalüberholt und erweitert. Neben den bekannten Features „Magazin“, „Adolphsdorf“, „Clever Tanken“, „Audio & Video-Podcasts“ bringt die App jetzt auch die besten Radiosender, eine Playliste zum Direkthören und den Podcast „Selten eine Meldung, immer eine Meinung“ mit. Die App ist garantiert virenfrei. Sie können beruhigt die Installation aus unsicherer Quelle (wie Google das nennt) zulassen.

Mehr erfahren Sie auf der Seniorplus-App-Webseite. Dort können Sie die App (apk) auch herunterladen.

Sonnenwenden

Woanders in der Welt geht die Sonne jeden Tag am Morgen exakt um 6 Uhr auf und ebenso exakt abends um 18 Uhr wieder unter. Die Dämmerung dauert nur ein paar Minuten. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dann das Leben beginnt bzw. erst möglich wird, weil die Temperaturen angenehmer werden. Mit anderen Worten: auch darauf kann sich der Mensch einstellen.

In unseren Breiten mussten wir uns daran gewöhnen, dass die Tage im Sommer länger und im Winter kürzer sind. Die Unterschiede sind, je weiter man nach Norden kommt, beträchtlich. Es ist immer wieder gewöhnungsbedürftig, wenn es im Dezember bereits um 16 Uhr dunkel wird. Viele Menschen empfinden das als Belastung, viele auch unbewusst. Mitte Juni, die Umstellung auf Sommerzeit ist eingerechnet, ist es dafür um 23 Uhr noch hell und solange kann man sich bei angenehmen Temperaturen auch im Freien aufhalten. Ein typisches Sommerbild, was sich mir eingeprägt hat, sind schnell verdunstende Regenpfützen an heißen Nachmittagen. Jetzt haben wir manchmal wochen- oder sogar monatelang keinen Tropfen Regen. Ist das der Klimawandel?

Die Sonnenwenden im Dezember und im Juni haben also eine große Bedeutung, für viele verbunden mit dem Gefühl, es geht aufwärts, es geht abwärts. Das schlägt bei einigen Zeitgenossen mächtig auf die Laune durch. Der Winter hat natürlich auch seinen Reiz. Wer Wintersport betreibt, wird den Schnee genießen. Schnee ist hier allerdings selten und noch seltener bleibt er dann auch mal ein paar Tage. Ja, es gibt tatsächlich 6- oder 8-jährige Kinder, die haben noch nie Schnee gesehen. Man muss nicht alles gleich in einen Zusammenhang mit dem Klimawandel bringen, aber Mitte Februar laufen dann die ersten Leute erwartungsfroh in Sommerkleidung herum (und liegen im März mit Erkältung auf der Nase).

Ich persönlich mag den Herbst. Sonnige, klare Tage im Oktober oder November sind stimmungsvolle Tage zum Auftanken. Die Lichtverhältnisse wechseln dann in einem atemberaubenden Tempo. Die Künstler, die sich Ende des 19. Jahrhunderts im Teufelsmoor, genauer in Worpswede, niederließen, wussten genau warum. März und die folgenden Monate bringen dann das große Wiedererwachen der Natur. Das aber ist ein eigenes Kapitel oder einen neuen Blogbeitrag wert. Ich empfinde es als großes Glück das Jahr und den Wechsel der Jahreszeiten in der Natur bewusst und hautnah miterleben zu dürfen. Übrigens, meine vierbeinigen Samtpfoten haben ein sehr gutes Gefühl für die Jahreszeiten. Mitte Oktober zieht es sie ins Haus. Nach ihren Geschäften im Freien, kommen sie schnellstens zurück in die Wärme. Ab Ende Februar sind sie dann fast beleidigt, wenn sie zum Fressen ins Haus müssen. Draussen ist es dann viel interessanter.

Die Nacht zum 21. Dezember ist also die längste Nacht des Jahres. Der Countdown, den Sie auf der rechten Seite (oder unten) finden, wird Sie noch einige Zeit begleiten. Aber dann können Sie aufatmen.