Jede Hand wird gebraucht

Die nachfolgenden Zeilen hat der größte Lebensmittelhändler in Weil am Rhein auf seiner Facebook Seite veröffentlicht:

An die FRIDAY FOR FUTURE Generation,

vor einigen Wochen habt Ihr noch fleißig demonstriert und beschwert, dass man Euch die Zukunft gestohlen hat.

Aktuell sind viele von Euch leider sehr unvernünftig, kaufen gruppenweise in unseren Märkten ein und machen kleine Privatpartys. Unsere Bundeskanzlerin hat die Lage durch Corona mit dem 2. Weltkrieg verglichen. Vielleicht nehmt ihr Eure Handys, Tabletts und Computer und schaut Euch diese Rede alle an und denkt darüber nach:

Link in Bio!

Eure Generation ist zum Glück anscheinend immun gegen den Corona Virus. Aber der wirtschaftliche Schaden der unserem Land und der Welt wiederfährt, den dürft Ihr, Eure Kinder und Enkel ausbaden. Denkt da mal darüber nach. 

Ihr wollt Verantwortung und Mitbestimmung?

Dann bleibt einfach Zuhause und helft mit, diese schwere Zeit zu überstehen.

Wenn Ihr Euch nützlich machen wollt, dann helft den Menschen in der Risikogruppe und geht für sie einkaufen. Helft Euren Eltern und den Menschen in Eurer Nachbarschaft. Haltet Euch an die Vorgaben vom Staat. Bleibt Zuhause!

Wer sich weiterhin nützlich machen will, kann den Landwirten helfen z.B. die Spargelernte einzufahren. Die Erntehelfer aus Polen, Rumänien und Co. können wahrscheinlich nicht ins Land einreisen.

Auch gibt es viele Tiere die versorgt werden müssen.

Wir werden bei uns in den Märkten an Jugendliche die nur Party-Utensilien kaufen wollen, wie REDBULL, Alkohol, Chips und Co. nichts mehr verkaufen.

Jetzt gilt es die Lebensmittelversorgung für die nächsten Woche aufrecht zu halten und nicht für Euren FUN zu sorgen.

Unsere Mitarbeiter gehen jeden Tag ein Risiko ein und machen Überstunden ohne Ende. Das machen Sie gerne und sie wissen, wie wichtig dies für die nächsten Wochen ist. Aber wir werden keine Waren mehr an Party-People verkaufen.

Ich hoffe die anderen Lebensmittel-Geschäfte schließen sich mir an.

Dieter Hieber

PS. Und ein Appell an alle Eltern, bitte sorgen Sie dafür, dass die Jugendlichen zuhause bleiben.

Ich denke aus den o.g. Zeilen spricht eine Menge Frust und auch Sorge um die eigenen Mitarbeiter. Diese Zeilen als Hetze gegen die Jugend zu verstehen, wäre grundfalsch. Es steht viel auf dem Spiel. Die Jugend hat das Recht und die Pflicht gegen Misstände und das, was falsch läuft mit diesem Planeten, aufzubegehren oder über die Stränge zu schlagen. Jetzt, in diesem Moment, zählt aber etwas anderes: Zusammenhalt und Rücksichtnahme. Wenn der Virus besiegt ist, kümmern wir uns gemeinsam um unseren Planeten! Und im übrigen sind doch richtig gute Ideen in dem o.g. Text enthalten. In der Landwirtschaft gibt es viel zu tun. Jede Hand wird gebraucht!

Skype wiederentdeckt

Zur Zeit läuft bei mir ein Notebook (älteres Modell) mit Linux Mint. Linux läuft bekanntlich sehr stabil, resourcen- und energieschonend, wenn es sein muss: tagelang. Skype kenne ich schon sehr lange, habe es aber nie benötigt. Jetzt habe ich meinen alten Skype-Nutzernamen wieder ausgegraben: „coffeecup55“. Und nun läuft Skype bei mir auf Standby in einem kleinen Fenster. Wenn also jemand mal sprechen möchte, dann bitte einfach coffeecup55 – auch als Video – anrufen. In Corona-Zeiten möglicherweise nützlich.

Natürlich läuft der Rechner nicht pausenlos und ununterbrochen. Wenn es also nicht beim ersten Anruf klappt, dann einfach irgendwann nochmal probieren.

Wer nicht hören will, …

Pummel, meine Chefin, lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Der Corona-Virus interessiert sie nicht. „Das geht alles vorbei“, sagt sie und nimmt ihren Kontrollposten am Monitor wieder ein.

Richtig wütend wurde sie als Rike bei mir am Notebook sass. „Das geht nicht. Diese Zugereiste ist erst vor kurzem hier aufgetaucht!“ – Sie setzte sich vor die ahnungslose Rike hin, schaute sie streng an, und als Rike nicht reagierte, haute sie ihr eine Ohrfeige, die sich gewaschen hat. Rike suchte sofort das Weite. „Ordnung muss sein“, maunzte Pummel und streckte sich. „Wo kommen wir denn da hin, wenn hier alles durcheinander geht?“ – Ja, die Chefin eben!

Übrigens, nach zwei Stunden kam Rike wieder. Es war schliesslich kalt und stürmisch draussen.

Und dann will sie ruhen

Ja, bei mir im Haus leben drei Katzen. Zwei Damen und ein Kater. Alle sind mehr oder weniger häuslich, wobei es auch vorkommt, dass ich sie tagelang nicht zu sehen bekommen. Wenn die Vierbeiner erst einmal den Vorteil einer Katzenklappe zu schätzen wissen, dann nutzen sie die Klappe auch reichlich und gern aus.

Katzen, sagt man, sind stolz, eigenwillig und unabhängig. Dem kann ich nur zustimmen. Aber was mich immer wieder beschäftigt, ist die Frage, nach welchen Kriterien suchen Katzen ihre Schlafplätze aus. Mal liegen sie stundenlang und regungslos auf einer schmalen Stuhllehne oder in einem engen Bücherregal. Mal liegen sie sehr ausdauernd vor oder neben oder direkt auf meinem Notebook. Sturm und Schnee scheint sie auch nicht von ihrer gewohnten Ruhe abzuhalten, denn auch mitten im Winter harren sie dösend auf oder unter Gartenstühlen oder auf Baumstümpfen aus. Oft auch bin ich in letzter Zeit morgens aufgewacht und fand gleich zwei Katzen in meinem Bett, eine am Kopfende, eine am Fussende. Neuerdings wollen sie mir auch vorschreiben, wann ich aufzustehen und Dosen zu öffnen hätte. Über Kartons, die irgendwo herumstehen, brauchen wir kein Wort zu verlieren. Alle Katzen meinen, dass Kartons nur für sie da seien.

Wenn meine Gesellinnen mal unterwegs sind, dann werden sie sicherlich auch mal ruhen – was oft nicht unter 18 – 20 Stunden abgeht. Aber wo?

Mir stellt sich immer wieder die Frage, nach welchen Gesichtspunkten suchen sich Katzen einen Platz zum Ruhen, Schlafen, Dösen und Träumen aus? Gibt es da wissenschaftliche Untersuchungen?

Pummel, die Chefin des Hauses, sitzt wieder mal vor den Tasten des Notebooks und maunzt, ich solle nicht so neugierig sein und endlich ein Leckerli rauslegen. Und dann will sie ruhen!

Gutes sollte man teilen: Linux Mint

Nur zu gerne komme ich noch einmal auf Linux Mint zurück. Gutes sollte man teilen.

Der ständige Ärger mit Windows 10, laufend Updates, die ich nie gewollt habe oder mühsam wieder vom System frimmeln musste, hat mir gereicht. Linux Mint kannte ich seit der Version 13 und jetzt läuft die Version 19.1 bei mir schon seit ein paar Wochen völlig reibungslos. Für alles, was es unter Windows gibt, gibt es auch eine Alternative unter Linux. Das beste ist aber „Wine“. Unter Wine kann man auch größere Windows-Software, wie Frontpage etc., komfortabel laufen lassen. Und bei Updates wird gefragt. So muss es ein. Die Anwendungsverwaltung bietet, alles, was das Herz begehrt.

Wer patout nicht von „Windows-Feeling“ lassen möchte, kann sich den Desktop wie z.B. unter Windows 10 oder auch XP einrichten. Generell hat Linux Mint sehr große Ähnlichkeit mit Windows 7. Ich habe mir z.B. gleich das „Chrome-Theme“ eingerichtet. Eine noch wenig bekannte Alternative sind App-Images oder Flatpacks, die man nur mit portabler Software vergleichen kann. Praktisch alles, was portable unter Windows läuft, läuft auch unter Linux.

Hier noch ein paar interessante Links zu Linux Mint:

Die schönste Nebensache

Fußball wäre die schönste Nebensache, wenn es nicht so aufregend wäre und …. und der SV Werder endlich mal wieder spielen würde. Sie können spielen, aber sie tun es irgendwie nicht. Kein Mumm, kein Drang nach vorne, kein Zug zum Tor! Da kann Herr Kohlfeldt noch so sehr innerlich fluchen und nach außer stereotyp nach Entschuldigungen suchen. Vielleicht sollte man diesmal nicht den Trainer wechseln, sondern die Mannschaft.

Das kürzliche Versagen in der Liga steht im krassen Gegensatz zum letzten Pokalspiel. Das macht es um so trauriger. Im Fernsehen konnte man sehen, dass viele Stadionbesucher nicht erst gegen Ende der zweiten Halbzeit gegangen sind, sondern bereits mitten in der Halbzeit. Ja, und wenn die Fans den Verein verlassen, dann sieht es böse aus. Ein Relegationsspiel gegen den HSV ist in dieser Form eher ein Wunsch als Realität. Sollte Werder absteigen, – viele Fans blicken bereits in die 2. Liga – dann für lange Zeit. Das nächste Wunder von der Weser wird lange auf sich warten lassen.

Noch ist Zeit richtig Fussball zu spielen und die Fans wieder zu versöhnen!

Werder-Fans: Muss das sein?

Man kann mit Fug und Recht sagen, dass dieses Werder-Spiel heute gegen die Fortuna aus Düsseldorf, Mut macht. Immerhin gab es drei Punkte. Zweimal muss hier aber ein ABER stehen: 1. Es war ein merkwürdiges Spiel. Bei den Düsseldorfer gab es neben den Verteidigern und Stürmern noch eine Abteilung für Rempler. Nicht zuletzt am Spielende wurde das deutlich, als sich auch noch Kevin Vogt eine schwere Verletzung zuzog und Moissander die GelbRote-Karte aufgedrückt bekam (Warum eigentlich, in solch einer emotionalen Situation?).

2. Das zweite ABER gehört den Werder-Fans: Muss das sein?

Ich denke: NEIN! Das ist nicht fair, das ist unsportlich und nicht zuletzt gefährlich für alle Unbeteiligten!

Mehr dazu bei Twitter.

Vertell doch mol

„Fief for twelve“ – „Fünf vor Zwölf“ – ist eine bekannte Redewendung, die viel Raum für Interpretationen lässt. Deshalb ist „Fief for twelve“ auch das Thema des diesjährigen plattdeutschen Schreibwettbewerbs „Vertell doch mal“, zu dem der NDR gemeinsam mit Radio Bremen und dem Hamburger Ohnsorg-Theater aufruft. Mitmachen lohnt sich: Auf die sieben Gewinnerinnen und Gewinner wartet Preisgeld von mehr als 5.000 Euro. Zudem werden die 25 schönsten Geschichten am 16. Juni als Buch erscheinen. Und auch in diesem Jahr gibt es wieder den „Ü 18“ Preis. Das „Ü“ ist ein „plattes Ü“ und steht für „ünner“, also unter 18 Jahren.  

Eingereicht werden kann eine niederdeutsch verfasste Kurzgeschichte zum Thema „Fief for twelve“, die bisher noch nicht veröffentlicht wurde. Sie darf nicht länger als zwei DIN A4 Seiten sein (Schriftgröße 12 Punkt, 1,5-zeilig) und muss bis Ende Februar 2020 (Poststempel), geschickt werden an: 

  • Radio Bremen, Stichwort „Vertell doch mal!”, 28100 Bremen
  • NDR 1 Welle Nord, Stichwort „Vertell doch mal!“, Postfach 3480, 24033 Kiel;
  • NDR 1 Niedersachsen, Stichwort „Vertell doch mal!”, 30150 Hannover;
  • NDR 90,3, Stichwort „Vertelldoch mal!”, 20149 Hamburg;
  • NDR 1 Radio MV, Stichwort „Vertelldoch mal!”, Postfach 110144, 19001 Schwerin;

oder per Mail an

  • vertell@radiobremen.de bzw.
  • vertell@ndr.de.

Besondere Aktionen im Internet begleiten den Wettbewerb (www.radiobremen.de und www.NDR.de). 

Hier können Sie einige ältere Beiträge finden.