Knoblauch hilft nicht nur gegen Vampire

Plötzlich waren sie da: WÜHLMÄUSE! Diese tierische Spezies verabredet sich bekanntlich, um sich zu einer bestimmten Zeit an ein bestimmten Ort zu versammeln und alles, aber auch alles, zu untergraben. Endlose Gänge und immer wieder frisch aufgeworfene Erdhaufen zieren bei mir die ohnehin schon ausgetrockneten Grasflächen. Verdorrte Halme auf der ganzen Fläche. Und dazu noch diese fleissigen, aber bei komplett unbeliebten Wühlmäuse. Nebenbei, meine drei Katzen verstehen die ganze Aufregung nicht. Sie mögen die Wühlmäuse auch nicht, aber sie jagen sie daher auch nicht, sondern blinzeln lieber in die Sonne.

Den Wühlmäusen scheint es völlig egal zu sein, wo sie sich treffen. Es kann der gepflegteste Vorgartenrasen sein, aber auch irgendeine Stoppelwiese. Immerhin haben diese Wühlmaustreffen, genau wie die der Maulwürfe, ein Gutes: der Boden ist gesund! Aber ein gesunder Boden, der nur noch aus Erdhaufen und ein paar Grasbüscheln besteht, ist auch nicht im Sinne des Erfinders.

Tja, aber wozu gibt es die guten alten Hausmittel. KNOBLAUCH vertreibt nicht nur Vampire, sondern auch diese lästigen Nager. Ich habe mir ein paar frische Knoblauch-Zehen besorgt und fein sorgsam mit dem Kartoffelmesser geschählt. Was dann zum Vorschein kam, hatte es in sich. Wäre ich auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen, dann ich eine ganze Woche lang viele freie Plätze neben, hinter und vor mir. KNOFI pur! Hilft aber nicht, die Stücke müssen nun noch klein geschnitten werden, ähnlich wie Zwiebeln. Ja, und dann los.

Den spitzen Zeigefinger in die Wühlmaus-Gänge gebohrt und dann mit einem hämischen Grinsen ein paar Stücke Knoblauch hineingeworfen…

Ich habe mit der Knofi-Schwemme so eine Art „Berliner Mauer“ durch die Wühlmaus-Gänge gezogen, alle 30 cm ein paar Stücke. Ich hoffte, dass die Wühlmäuse wirklich einen großen Bogen darum machen.

Und wirklich! Am nächsten Morgen bewegten sich alle Wühlmäuse, zumindest deuteten ihre frisch aufgeworfenen Gänge darauf hin, vom Knoblauch weg. Sie müssen fast panikartig die Flucht vor dem Knofi ergriffen haben. Ich werde also die Mauer etwas nachziehen, so um einige Meter ….. zum Nachbarn hin. Wenn es wie geplant läuft bin ich morgen meine Wühlmäuse los. Und vielleicht kann ich meinem Nachbar mit einem guten Tip behilflich sein?

Knoblauch für ein gesundes Herz!

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„Kindergeld ist ungerecht und sinnlos“

Warum bekommen Leute Kindergeld, die in Deutschland gar keine Steuern zahlen und deren Kinder irgendwo im Ausland leben? Warum werden Reiche durch den Kinderfreibetrag so stark bevorzugt gegenüber Normalverdienern, die das Kindergeld ausbezahlt bekommen? Wird Kindergeld nicht auch angerechnet bei Sozialhilfe- und Grundsicherungsleistungen? Hier geht es nicht um die „Einwanderung in unser Sozialsystem“, sondern um die Ungerechtigkeiten und Unfertigkeiten im bestehenden System und Denken.

Warum schafft man nicht Kindergeld und Kinderfreibeträge komplett ab und investiert das eingesparte Geld in die Zukunft der Kinder, und zwar aller Kinder in Deutschland. Es würde endlich tatsächlich Lehrmittelfreiheit geben. Der Besuch von Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche wäre für Kinder und Jugendliche komplett kosten- und beitragslos, z.B. Sport- und Freizeitvereine, Schulausflüge und Freizeiten, Bildungsangebote und natürlich Kitas und Kindergärten. In Deutschland eine kinderfreundliche Kultur zu schaffen ist nicht leicht, aber möglich …. und bitter nötig! 

Im übrigen haben dann auch Einwandererkinder eine Chance auf Integration und Bildung.

Fragt doch einfach mal Uwe Seeler

Warum zum Teufels sollte es wohl kein stimmungsvolles und ganz nebenbei auch ausverkauftes „Nordderby“ zwischen dem Hamburger Sportverein und dem SV Werder mehr geben? Nur weil einer mal in der zweiten Liga spielt? Ich möchte Hannover, Braunschweig, Wolfsburg, Osnabrück und Kiel nicht zu nahetreten, aber das echte Nordderby gibt es nur zwischen Bremen und Hamburg oder umgekehrt.

Das „Nordderby“ zwischen beiden Vereinen hat Tradition. Das ist nun einmal so und man kann es nicht nachmachen. Hamburg ist das Tor zur Welt und Bremen hat den Schlüssel dazu. Egal, ob zweite oder dritte Liga, egal ob oben oder unten – Hamburg und Bremen vereint der Sportsgeist, die Liebe zum Fussball und – klar doch – ein wenig Rivalität als Hansestädte.

Ein Vorschlag an die Verantwortlichen in beiden Vereinen: Lasst das Nordderby nicht sterben! Ein Freundschaftsspiel zwischen dem HSV und Werder, einmal im Jahr, wechselnd in Hamburg und dann in Bremen, das hat Klasse, hat Tradition und bringt ein volles Haus. Fragt doch einfach mal Uwe Seeler!

Europa’s verschwiegene Archillesferse

Da steigen große Unternehmen, freie Wohlfahrtsverbände, Krankenkassen, Vereine und sogar ganze Bundesländer freiwillig und ohne Not auf das Betriebssystem Windows 10 um. Einige Kommunen bezeichnen sich sogar als Rückkehrer, da sie angeblich mit freien Betriebssystem wie Linux nicht zurecht kamen. Und alle betonen, dass sie großen Wert auf Datenschutz, insbesondere auf den Schutz der Daten ihrer Kunden oder der Versicherten, legen. Was für ein Witz! Oder was für eine Veralberung der Menschen, die gezwungenermaßen in diesen Unternehmen mit dem System arbeiten müssen.

Das US-Unternehmen Microsoft hat praktisch das Monopol auf den Schreibtischen und in den Büros dieser Welt. Bei Unternehmen und öffentlichen Diensten und Einrichtungen herrscht eine gefährliche Monokultur in Sachen IT. Bei Microsoft lauscht die NSA, jenes bekannt unbekannte amerikanische Abhör- und Lauschinstitut, mit. Es wäre politisch inkorrekt zu behaupten, wenn das Sozialamt in München oder Papenburg eine Entscheidung trifft, dann weiß es Microsoft und damit Washington schon lange. Das mag für Otto Normalverbraucher (oder John Doe) uninteressant sein, für Siemens, BASF, Bayer, BMW oder VW kann es das aber nicht sein.

Wenn der Mann, der zur Zeit amerikanischerer Präsident ist, Europa und insbesondere Deutschland als Feind sieht (anstatt bessere Autos zu bauen!), dann sollten sich deutsche Unternehmen und natürlich alle anderen Dienste, Behörden und Einrichtungen vorsehen. Alles, aber auch wirklich ALLES, was sie in die Tasten tippen oder vor und hinter dem Monitor treiben, ist bereits über den großen Teich gebeamt, bevor Sie Piep sagen können. Und die Konkurrenz schläft nicht.

Da lachen doch die Hühner, wenn man den Satz hört: „Abhören unter Freunden geht gar nicht!“ – Eine Abhängigkeit, so wie jetzt von amerikanischer Internetstruktur und -technik, geht nicht lange gut. Es wird Zeit, dass Europa etwas dagegen setzen kann!

Hier ist lediglich von dem Betriebssystem für Rechner die Rede. Aber die Gefahr der absoluten Abhängigkeit und des Datenmissbrauchs gilt genau so für Google, Apple, Amazon usw. Auch diese Unternehmen werden nicht zögern ihrer Regierung willig Auskunft zu geben.

Zwei interessante Apps für Andoid

WalkiTalkie: Diese App verwandelt das Android Smartphone in ein WalkieTalkie für den Bereich innerhalb eines WLANs. Es können also Nutzer miteinander sprechen, die sich innerhalb des gleichen WLANs befinden und diese App installiert haben. Es stehen 50 Kanäle zur Verfügung. Man sollte sich also vorher auf einen „Anrufkanal“ (wie früher beim CB-Funk) verständigen. Und nicht vergessen: diese Gespräche sind nicht privat. – Download

WiFiMessenger: Diese App macht im Grunde das gleiche wie WhatsAp, nur man braucht keine Tel.Nr. und ist auf dem WLaN-Umkreis beschränkt. Auch FileTransfer ist schnell möglich. –Download

Die o.g. Apps eignen sich besonders für Teams und Arbeitsgruppen, die im gleichen WLAN miteinender verbunden sind.

Installation: APK-Datei auf das Smartphone laden, Install aus unsicherer Quelle erlauben, und apk installieren durch Anklicken.

Fussball endlich nach Hause?

Es wird Zeit, dass der Fussball mal wieder zu Hause vorbeischaut. Der Fussball verweilte schon so oft in Brasilien, in Italien, in Frankreich und auch in Deutschland, aber zu Hause war er erst ein einzige Mal. England muss sich mit einer einzigen Weltmeisterschaft 1966 begnügen, und das auch noch nach einem ominösen 3. Wembley-Tor. Aber vielleicht ist die fussballerische Dürre ja bald vorbei. Viele sehen den Fussball tatsächlich nach Hause kommen, zu den drei Löwen. Zurück ins Mutterland des Fussballs. Vielleicht hat Endland auf dem Heimweg die Elfer-Phobie abgelegt, denn Fussball spielen können die Engländer nunmal wirklich.

The Sun: „Das Leben wird nie so sein wie jetzt. In den nächsten vier Tagen wird nichts anderes interessieren. Alles andere muss warten. Die Stromrechnung, der Wocheneinkauf, oder die Suche im Haus nach den Versicherungsdokumenten für das Auto: Vergessen Sie es. Es geschieht wirklich: England, unser England, steht vor dem ersten WM-Halbfinale seit Italien 1990.“

Daily Mail: „Der Sieg von Gareth Southgate geht weit über die Arena von Samara hinaus, wo das junge englische Team eine weitere Hürde auf ihrem wunderbar unwahrscheinlichen Marsch in die Unsterblichkeit überwunden hat. Sein Sieg ist ein Sieg über die Ängste und Zweifel, die uns und die Nationalmannschaft verfolgt haben. Ein Team, das immer mehr zu einem Objekt von Zynismus und Apathie geworden ist, hat die Herzen eines ganzen Landes zurückerobert. Southgate hat einen Teil seines Jobs schon erfüllt: Er hat den Fußball wieder nach Hause gebracht.“

The Guardian: „Man könnte argumentieren, dass England mit mehr Finesse spielen muss, um wirkliche Ambitionen auf den Titel zu haben. Sie müssen effizienter passen und bei Ballbesitz vielleicht etwas überzeugter auftreten, als glauben sie wirklich fest daran, zur Elite zu gehören. So wie zum Beispiel Frankreich. Oder Belgien. Gareth Southgate und seine Spieler haben jedoch alles Recht, diesen Moment zu genießen. Den wahren Ruhm gibt es allerdings erst am Sonntag in Moskau.“

Mein Favorit ist allerdings Belgien. Das hat nur wenig mit der Farbenlehre der Nationalflaggen zu tun. Belgien spielt den Fussball des Tages und besiegt im Finale Kroatien, zwar nur knapp, aber immerhin. Na, und dann taucht endlich mal ein neuer Name in der Weltmeisterliste auf.

WM jetzt locker und entspannt

Nach Deutschland, dem noch amtierenden Weltmeister, ist jetzt auch der amtierende Europameister raus aus dem Turnier. Und auch für Argentinien läutete die Glocke. Aber die WM verspricht, trotz oder gerade weil die angeblich Großen fehlen, spannend zu werden. Und irgendwie schaue ich jetzt gerne zu, locker und ganz entspannt. Ich will guten Fussball sehen. Darauf kommt es mir an.

Übrigens, den neuen Bundesliga-Spielplan 2018/19 können Sie hier als Excel-Tabelle herunterladen. Tja, leider ist es Tatsache und hier schwarz auf weiss bestätigt: der HSV ist nicht dabei. Er spielt eine Liga tiefer. Ob das Spiel Werder gegen Hannover 96, das kleine Nordderby, ein Ersatz sein kann?

WM-Aus: Gestern noch standen wir am Abgrund …

Gestern noch standen wir am Abgrund, und heute sind wir schon einen Schritt weiter. Süd-Korea 2, Deutschland 0 – so kann man es einfach sagen. Aber das war die Gruppenphase einer Fussball-Weltmeisterschaft, und Deutschland ist raus. Nicht mal das Achtelfinale erreicht. Klar, das ist schon vielen passiert – Italien, Spanien, Argentinien und andere sind nicht mal dabei gewesen.

Geht deswegen die Welt unter: Nein! Aber die, die geglaubt haben, dass nur die Elf mit dem Adler auf dem Trikot Fussball spielen kann, haben endlich mal eine Lehre erhalten. Und etwas Gutes hat das vorzeitige Aus der deutschen Nationalmannschaft doch: die Engländer brauchen keine Angst mehr vor dem Elfmeterschiessen gegen Deutschland haben und Brasilien kann endlich zeigen, wer der wirkliche Weltmeister ausserhalb Südamerikas ist.

PS.: Kein Grund gleich zurückzutreten, Herr Löw!