Archiv der Kategorie: Vereine

…und es geht schon wieder los

Was losgeht fragen Sie? Na, die Fussball-Bundesliga, die längste Staffel im Deutschen Fernsehen. Also ist der Samstag-Nachmittag reserviert. Das hätte man sagen können, wenn die Liga bzw. die TV-Übertragungen nicht so zerfleddert worden wären. Mal Montags, mal Sonntags zum Mittagessen. Man merkt der Liga leider an, dass Geld über alles geht. Nicht den Fans, aber den Funktionären der Geldmaschine „Bundesliga“.

Als Werder-Fan würde ich mich freuen, wenn Werder endlich aus diesem Tal der Tränen und den Dauerverletzungen heraus käme. Ich hoffe das Beste! Aber diesmal bin ich seltsam skeptisch. Die Leistung der Mannschaft und die Großspurigkeit beim Vereinsmanagement passen absolut nicht zusammen. Beim Fussball ist es aber nun mal so, dass man immer ein Tor mehr schiessen muss als der Gegner. Die anderen wissen das – leider!

Zur Einstimmung und zur Hebung derselbigen hier eine Playliste mit Werder-Stadionkrachern (Afterburner – kürzlich waren sie in der Stadhalle OHZ).

Lasst es dröhnen!

You’ll never walk alone

Oje, ganz Bremen regt sich über die Formschwäche des Fussballvereins Werder auf. Als ob es nichts wichtigeres gäbe. Mich erinnert die Situation bei Werder irgendwie an den Spruch „Hochmut kommt vor dem Fall“. Ein Verein, der gleich mehrere Jahre hintereinander am Abstieg vorbeigeschrammt ist, die Pokalpleiten nicht zu vergessen, und auch in der letzten Saison nicht gerade glänzte, sprach ernsthaft von Europa oder internationalen Turnieren? Und nun das! OK., träumen darf man auch bei Werder. Aber Träume sind keine Managementgrundlage.

Werder hat ein dickes Plus anderen Vereinen gegenüber, und das sind die treuen Fans. Diese Fans, die regelmäßig und bei Wind und Wetter zu den Spielen ins WeserStadion pilgern und bei 0:5-Rückständen noch aufmunternde Gesänge durchs Stadion hallen lassen, die hat kein anderer Verein in Deutschland. Das sind Fans, die ersetzen locker den 12. Mann auf dem Feld. Man merkt ganz einfach: Werder ist Bremen, Bremen ist Werder.

Über die Medien, insbesondere diejenigen die von aufgeblasenen Sportnachrichten leben, kann man eigentlich nur sagen: Die Hunde bellen, aber die Karavane zieht weiter. Werder wird auch wieder andere, bessere Tage erleben. Und Ihr werdet weiter schwafeln.

Mir fällt nichts besseres ein als „You’ll never walk alone“ (Gerry & The Pacemakers), dem großen Fussball-Tröster auf allen Plätzen dieser Welt.

Wenn Du durch einen Sturm gehst, Kopf hoch,und hab keine Angst vor der Dunkelheit. Am Ende eines Sturms da ist ein goldener Himmel und das süße silberne Lied einer Lerche.

Lauf‘  weiter durch den Wind, lauf‘ weiter durch den Regen. Obwohl deine Träume zerstört und fortgeblasen werden, geh‘ weiter, geh‘ weiter mit Hoffnung in deinem Herzen.

Und du wirst niemals alleine gehen, Du wirst nie alleine laufen. Geh’weiter, geh‘ weiter mit Hoffnung in deinem Herzen. Und du wirst niemals alleine gehen! Du wirst nie alleine gehen!

 

Fragt doch einfach mal Uwe Seeler

Warum zum Teufels sollte es wohl kein stimmungsvolles und ganz nebenbei auch ausverkauftes „Nordderby“ zwischen dem Hamburger Sportverein und dem SV Werder mehr geben? Nur weil einer mal in der zweiten Liga spielt? Ich möchte Hannover, Braunschweig, Wolfsburg, Osnabrück und Kiel nicht zu nahetreten, aber das echte Nordderby gibt es nur zwischen Bremen und Hamburg oder umgekehrt.

Das „Nordderby“ zwischen beiden Vereinen hat Tradition. Das ist nun einmal so und man kann es nicht nachmachen. Hamburg ist das Tor zur Welt und Bremen hat den Schlüssel dazu. Egal, ob zweite oder dritte Liga, egal ob oben oder unten – Hamburg und Bremen vereint der Sportsgeist, die Liebe zum Fussball und – klar doch – ein wenig Rivalität als Hansestädte.

Ein Vorschlag an die Verantwortlichen in beiden Vereinen: Lasst das Nordderby nicht sterben! Ein Freundschaftsspiel zwischen dem HSV und Werder, einmal im Jahr, wechselnd in Hamburg und dann in Bremen, das hat Klasse, hat Tradition und bringt ein volles Haus. Fragt doch einfach mal Uwe Seeler!

Torfschiffer starten wieder durch

Am Sonnabend, 21. April, starten die Adolphsdorfer Torfschiffer in Neu Helgoland am Hammeweg 12 in die neue Saison. Sie sind froh, dass die Winterzeit ein Ende hat. Nach mehr als einem halben Jahr verlassen ihre acht Kähne das Winterlager. In der Zeit seit Mitte Oktober wurden alle Boote gründlich überholt. Viele Arbeitsstunden investierten die Vereinsmitglieder, um ihre Kähne fit zu machen. Eines ihrer Schiffe ist neu und wird nach eineinhalb Jahren Bauzeit erstmals zu Wasser gelassen. Auch dieser Kahn besitzt einen Elektromotor, die E-Motoren seien nicht nur umweltfreundlich, sondern auch geräuscharm, sagt Skipper Klaus Feldmann. Damit passen sich die Adolphsdorfer Torfschiffer in das Naturschutzgebiet Hammeniederung ein.

Von Mai bis Oktober können die Gäste bei einer Fahrt mit Nachbauten der Halb-Hunt-Kähne die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung vom Wasser aus erleben – und das, wenn der Wind es zulässt, sogar segelnd. Mehr in der Wümme-Zeitung.

Der neue Fünf-Punkte-Plan

Wenn Sie noch Platz am Küchenschrank haben, dann können Sie sich diese wichtigen Termine notieren und ebenfalls am Küchenschrank befestigen:

1. Das Richtfest für das neue FDGH (Feuerwehr-Dorfgenmeinschaftshaus) findet am 19. August 2016, ab 15 Uhr, eben dort statt. Im Anschluss gibt es Kaffee und Kuchen als Dankeschön. Das „Saisoneröffnungsfest“ fällt in diesem Jahr aus, die Saison findet jedoch statt.

2. Wussten Sie was „Ju-Pa“ ist? Nein! Dann sind Sie jenseits der 60! Ju-Pa ist das Jugendparlament in Grasberg und das wird am 31.10.2016 neu gewählt. Wer zwischen 12 und 18 Jahren alt ist, kann sich bis 21.09.2016 bewerben und Kandidat werden. Infos gibt es bei Sabine Stelljes im Rathaus – tel. 04208/9175-26. stelljes@grasberg.de. Also nur Mut! Eine junge Politik braucht das Land!

3. Ebenfalls am 31.10.2016 wählen die Älteren den Seniorenbeirat. Gewählt werden können alle, die über 55 Jahre alt sind und das passive Wahlrecht zum Rat der Gemeinde haben. Wer Interesse hat, sollte sich bis 21.09.2016 im Rathaus melden. Vordrucke gibt es unter http://www.grasberg.de – Auch hier: Nur Mut! Die Alten werden immer jünger und werden gebraucht!

4. Der Punkt 4. ist der Punkt 4 vom letzten Jahr und von dem Jahr davor. Der Landkreis weist darauf hin, dass Anlieger am Fahrradweg die Bepflanzung entlang des Fahrradweges zu entfernen haben. Dazu gehören auch tiefhängende Zweige von Bäumen, die auf privatem Grund stehen.

5. Wenn wir schon einmal dabei sind, dann macht ein Punkt mehr oder weniger den Kohl auch nicht fett. Ich sage nur: BLUTSPENDEN. Notieren Sie sich bitte den 7. September 2016 ganz dick in ihrem Küchenkalender, los geht es um 17 Uhr.

Fideles Ärztezimmer auf Krankenschein

Dr. Rikus Mönkemüller im Chaos der Ausreden

Allens op Krankenschien: Heute ist Dr. Mönkemöllers großer Tag! Eine Rede vor internationalen Kollegen, ein beruflicher Aufstieg, Ruhm und Ehre! Doch dann kommt alles ganz anders. Plötzlich taucht seine ehemalige Geliebte Elfie auf und hat eine unangenehme Überraschung parat – einen Sohn! Dieser bringt auf der Suche nach seinem Vater das ganze Krankenhaus durcheinander. Dr. Mönkemöller versucht verzweifelt, alles vor seiner jungen Ehefrau, dem Polizisten und den Kollegen zu verheimlichen. Und schon herrscht das Chaos im Ärztezimmer, Kollegen in Schwesterntracht, ein  suchender Sohn, ein ziemlich irritierter Polizist und ein etwas verwirrter Patient machen das Durcheinander perfekt. Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Irrwitzige und turbulente Situationen – eben typisch Ray Cooney und alles auf Krankenschein! Und in jedem Fall ist das ein Fall für „De Worphüser“. Die nächsten Termine finden Sie hier.

Im November kommt das Laub und die Jahreshauptversammlung

Wenn es auch auf den ersten Blick vielleicht nicht so aussieht, aber auf der Versammlung der Dorfgemeinschaft Adolphsdorf am 10.11.2015 wurde hart gearbeitet. Die komplette Tagesordnung wurde abgehakt incl. des Jahresberichts der Vorsitzenden und des Kassenberichts sowie vieler Termine. Für die Wahlen konnte man den Bergriff „Paketwahlen“ verwenden, denn dankenswerterweise haben sich alle bisherigen Amtsträger zur Wiederwahl bereit erklärt. Der zweite Vorsitzende, Hermann Lachmund, hat allerdings angekündigt, dass er im nächsten Jahr nicht mehr kandidieren möchte. Kurz und gut, es erfolgte die Entlastung des Vorstandes und es warteten zwei Punkte auf der Tagesordnung.

Anneliese Feldmann informierte, dass die Anträge in Sachen Dorfgemeinschaftshaus/Feuerwehrhaus noch in irgendwelchen Behörden- oder Ausschuss-Schlubladen schlummern und wahrscheinlich erst Ende des Monats „verhackstückt“ werden. Wenn dann das OK kommt, können (wahrscheinlich) die Arbeiten beginnen bzw. Aufträge erteilt werden. Dieser Punkt konnte also schnell beiseite gelegt werden.

Der nächste Punkt betraf Bäume und Strauchwerk am Fahrradweg und den Zustand des Fahrradweges selbst. Es muss definitiv geklärt werden, wer für die Strassenbäume verantwortlich ist, die auf dem damals (1970) von Anwohnern dem Kreis zum Bau des Fahrradweges überlassenen Grund stehen. Auch bei einer Schenkung geht das Eigentum – und damit die Verantwortung – über. Unabhängig davon sollten sich aber alle Anwohner bzw. insbesondere die Anlieger für Bäume und Sträucher, die tief in den Radweg hängen, verantwortlich fühlen und diese entfernen. Der Fahrradweg wächst an einigen Stellen im Dorf langsam zu und ist nur noch halb so breit wie ursprünglich angelegt. Hier sind die direkten Anlieger sogar verpflichtet diese Stellen zu beseitigen. Das lässt sich durchaus mit der Streu- und Fegepflicht im Winter vergleichen. Diese lässt sich auch nicht ohne weiteres auf den Kreis abschieben. Im Zweifel, so wurde geraten, dass sich jeder bei der Kreis-Strassenmeisterei im Detail erkundigen möge.

Zum Abschluss liess Christiane Seeger das Jahr in einer Diaschau Revue passieren, wobei man feststellen konnte, dass sich alle Helfer, Freunde und Mitglieder sehr in der „Nachwuchsarbeit“ engagieren.

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