Archiv der Kategorie: Vereine

Fragt doch einfach mal Uwe Seeler

Warum zum Teufels sollte es wohl kein stimmungsvolles und ganz nebenbei auch ausverkauftes „Nordderby“ zwischen dem Hamburger Sportverein und dem SV Werder mehr geben? Nur weil einer mal in der zweiten Liga spielt? Ich möchte Hannover, Braunschweig, Wolfsburg, Osnabrück und Kiel nicht zu nahetreten, aber das echte Nordderby gibt es nur zwischen Bremen und Hamburg oder umgekehrt.

Das „Nordderby“ zwischen beiden Vereinen hat Tradition. Das ist nun einmal so und man kann es nicht nachmachen. Hamburg ist das Tor zur Welt und Bremen hat den Schlüssel dazu. Egal, ob zweite oder dritte Liga, egal ob oben oder unten – Hamburg und Bremen vereint der Sportsgeist, die Liebe zum Fussball und – klar doch – ein wenig Rivalität als Hansestädte.

Ein Vorschlag an die Verantwortlichen in beiden Vereinen: Lasst das Nordderby nicht sterben! Ein Freundschaftsspiel zwischen dem HSV und Werder, einmal im Jahr, wechselnd in Hamburg und dann in Bremen, das hat Klasse, hat Tradition und bringt ein volles Haus. Fragt doch einfach mal Uwe Seeler!

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Torfschiffer starten wieder durch

Am Sonnabend, 21. April, starten die Adolphsdorfer Torfschiffer in Neu Helgoland am Hammeweg 12 in die neue Saison. Sie sind froh, dass die Winterzeit ein Ende hat. Nach mehr als einem halben Jahr verlassen ihre acht Kähne das Winterlager. In der Zeit seit Mitte Oktober wurden alle Boote gründlich überholt. Viele Arbeitsstunden investierten die Vereinsmitglieder, um ihre Kähne fit zu machen. Eines ihrer Schiffe ist neu und wird nach eineinhalb Jahren Bauzeit erstmals zu Wasser gelassen. Auch dieser Kahn besitzt einen Elektromotor, die E-Motoren seien nicht nur umweltfreundlich, sondern auch geräuscharm, sagt Skipper Klaus Feldmann. Damit passen sich die Adolphsdorfer Torfschiffer in das Naturschutzgebiet Hammeniederung ein.

Von Mai bis Oktober können die Gäste bei einer Fahrt mit Nachbauten der Halb-Hunt-Kähne die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung vom Wasser aus erleben – und das, wenn der Wind es zulässt, sogar segelnd. Mehr in der Wümme-Zeitung.

Der neue Fünf-Punkte-Plan

Wenn Sie noch Platz am Küchenschrank haben, dann können Sie sich diese wichtigen Termine notieren und ebenfalls am Küchenschrank befestigen:

1. Das Richtfest für das neue FDGH (Feuerwehr-Dorfgenmeinschaftshaus) findet am 19. August 2016, ab 15 Uhr, eben dort statt. Im Anschluss gibt es Kaffee und Kuchen als Dankeschön. Das „Saisoneröffnungsfest“ fällt in diesem Jahr aus, die Saison findet jedoch statt.

2. Wussten Sie was „Ju-Pa“ ist? Nein! Dann sind Sie jenseits der 60! Ju-Pa ist das Jugendparlament in Grasberg und das wird am 31.10.2016 neu gewählt. Wer zwischen 12 und 18 Jahren alt ist, kann sich bis 21.09.2016 bewerben und Kandidat werden. Infos gibt es bei Sabine Stelljes im Rathaus – tel. 04208/9175-26. stelljes@grasberg.de. Also nur Mut! Eine junge Politik braucht das Land!

3. Ebenfalls am 31.10.2016 wählen die Älteren den Seniorenbeirat. Gewählt werden können alle, die über 55 Jahre alt sind und das passive Wahlrecht zum Rat der Gemeinde haben. Wer Interesse hat, sollte sich bis 21.09.2016 im Rathaus melden. Vordrucke gibt es unter http://www.grasberg.de – Auch hier: Nur Mut! Die Alten werden immer jünger und werden gebraucht!

4. Der Punkt 4. ist der Punkt 4 vom letzten Jahr und von dem Jahr davor. Der Landkreis weist darauf hin, dass Anlieger am Fahrradweg die Bepflanzung entlang des Fahrradweges zu entfernen haben. Dazu gehören auch tiefhängende Zweige von Bäumen, die auf privatem Grund stehen.

5. Wenn wir schon einmal dabei sind, dann macht ein Punkt mehr oder weniger den Kohl auch nicht fett. Ich sage nur: BLUTSPENDEN. Notieren Sie sich bitte den 7. September 2016 ganz dick in ihrem Küchenkalender, los geht es um 17 Uhr.

Fideles Ärztezimmer auf Krankenschein

Dr. Rikus Mönkemüller im Chaos der Ausreden

Allens op Krankenschien: Heute ist Dr. Mönkemöllers großer Tag! Eine Rede vor internationalen Kollegen, ein beruflicher Aufstieg, Ruhm und Ehre! Doch dann kommt alles ganz anders. Plötzlich taucht seine ehemalige Geliebte Elfie auf und hat eine unangenehme Überraschung parat – einen Sohn! Dieser bringt auf der Suche nach seinem Vater das ganze Krankenhaus durcheinander. Dr. Mönkemöller versucht verzweifelt, alles vor seiner jungen Ehefrau, dem Polizisten und den Kollegen zu verheimlichen. Und schon herrscht das Chaos im Ärztezimmer, Kollegen in Schwesterntracht, ein  suchender Sohn, ein ziemlich irritierter Polizist und ein etwas verwirrter Patient machen das Durcheinander perfekt. Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Irrwitzige und turbulente Situationen – eben typisch Ray Cooney und alles auf Krankenschein! Und in jedem Fall ist das ein Fall für „De Worphüser“. Die nächsten Termine finden Sie hier.

Im November kommt das Laub und die Jahreshauptversammlung

Wenn es auch auf den ersten Blick vielleicht nicht so aussieht, aber auf der Versammlung der Dorfgemeinschaft Adolphsdorf am 10.11.2015 wurde hart gearbeitet. Die komplette Tagesordnung wurde abgehakt incl. des Jahresberichts der Vorsitzenden und des Kassenberichts sowie vieler Termine. Für die Wahlen konnte man den Bergriff „Paketwahlen“ verwenden, denn dankenswerterweise haben sich alle bisherigen Amtsträger zur Wiederwahl bereit erklärt. Der zweite Vorsitzende, Hermann Lachmund, hat allerdings angekündigt, dass er im nächsten Jahr nicht mehr kandidieren möchte. Kurz und gut, es erfolgte die Entlastung des Vorstandes und es warteten zwei Punkte auf der Tagesordnung.

Anneliese Feldmann informierte, dass die Anträge in Sachen Dorfgemeinschaftshaus/Feuerwehrhaus noch in irgendwelchen Behörden- oder Ausschuss-Schlubladen schlummern und wahrscheinlich erst Ende des Monats „verhackstückt“ werden. Wenn dann das OK kommt, können (wahrscheinlich) die Arbeiten beginnen bzw. Aufträge erteilt werden. Dieser Punkt konnte also schnell beiseite gelegt werden.

Der nächste Punkt betraf Bäume und Strauchwerk am Fahrradweg und den Zustand des Fahrradweges selbst. Es muss definitiv geklärt werden, wer für die Strassenbäume verantwortlich ist, die auf dem damals (1970) von Anwohnern dem Kreis zum Bau des Fahrradweges überlassenen Grund stehen. Auch bei einer Schenkung geht das Eigentum – und damit die Verantwortung – über. Unabhängig davon sollten sich aber alle Anwohner bzw. insbesondere die Anlieger für Bäume und Sträucher, die tief in den Radweg hängen, verantwortlich fühlen und diese entfernen. Der Fahrradweg wächst an einigen Stellen im Dorf langsam zu und ist nur noch halb so breit wie ursprünglich angelegt. Hier sind die direkten Anlieger sogar verpflichtet diese Stellen zu beseitigen. Das lässt sich durchaus mit der Streu- und Fegepflicht im Winter vergleichen. Diese lässt sich auch nicht ohne weiteres auf den Kreis abschieben. Im Zweifel, so wurde geraten, dass sich jeder bei der Kreis-Strassenmeisterei im Detail erkundigen möge.

Zum Abschluss liess Christiane Seeger das Jahr in einer Diaschau Revue passieren, wobei man feststellen konnte, dass sich alle Helfer, Freunde und Mitglieder sehr in der „Nachwuchsarbeit“ engagieren.

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