Archiv der Kategorie: tv

Echte Empfehlung: Krieg der Träume – 1918/1939

Eine meiner recht seltenen Fernsehempfehlungen:

2018 liegt das Ende des Ersten Weltkriegs 100 Jahre zurück. Das transnationale Projekt „Krieg der Träume“ vereint eine Vielzahl von künstlerischen Formaten und macht somit die gemeinsame Geschichte erlebbar.

Nach dem Erfolg von „14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs“ produzieren LOOKSfilm und Les Films d’Ici für ARTE und die ARD die zweite Staffel der Fernsehserie über den Weg Europas im 20. Jahrhundert. Unter dem Titel „Krieg der Träume“ beschäftigt sich die achtteilige Serie von Jan Peter und Gunnar Dedio mit der Zeit zwischen dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 und dem deutschen Überfall auf Polen im September 1939.

„Krieg der Träume“ folgt hierbei den Schicksalen von außergewöhnlichen Kindern, Frauen und Männern aus neun Nationen anhand ihrer Tagebuchaufzeichnungen, Briefe und Memoiren. Es sind Menschen, die mit ihren Träumen und Ängsten, ihren Entscheidungen und Lebenswegen die Geschichte Europas in all ihrer Widersprüchlichkeit erlebbar machen. Die Geschichten einiger Protagonisten aus „14 – Tagebücher des Ersten Weltkrieges“ werden weitererzählt. So gibt es ein Wiedersehen mit dem Kosakenmädchen Marina Yurlova, die als Kindersoldatin im Ersten Weltkrieg kämpfte und später in den USA Karriere als Tänzerin machte.

Diese hervorragende Serie wird zur Zeit bei „arte“ ausgestrahlt. Die ARD folgt mit folgenden Sendeterminen.

Mo, 17.09. | 22:45 Uhr (Das Erste)
Di, 18.09. | 22:45 Uhr (Das Erste)
Mo, 24.09. | 22:45 Uhr (Das Erste)

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Bremen Zwei ist ein Gewinner

Die neue Hörerstudie der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (MA) verzeichnet leichte Zugewinne bei den 61 öffentlich-rechtlichen ARD-Stationen, die durchschnittlich 9,45 Millionen Hörer pro Stunde erreichen, ein Zuwachs von 0,7 Prozent. Dagegen verloren die 191 Privatsender 0,3 Prozent und liegen nun bei 11,06 Millionen Hörern. Insgesamt schalten 20,516 Millionen in Deutschland täglich das Radio ein, das ist ein minimales Plus von 0,1 Prozent. Der meistgehörte deutsche Radiosender laut MA ist das private Mantelfunkprogramm radio NRW, danach folgen SWR 3, WDR 4, Eins Live, Antenne Bayern, NDR 1, Bayern 1, WDR 2, Bayern 3 und Hit Radio FFH.

Radio Bremen hat seine Hörerzahlen erneut steigern können. Das ergab die Media-Analyse 2018 Audio I zur Radionutzung in Deutschland. Knapp 680.000 Hörerinnen und Hörer bundesweit schalten demnach täglich mindestens ein Radioprogramm von Radio Bremen ein. Ein großer Erfolg ist die Verdoppelung der Hörerinnen und Hörer bei Bremen Zwei. Die Media-Analyse 2018 Audio I ist die Leitwährung für die Radionutzung in Deutschland. Sie führt die beiden bisherigen Radio- und Online-Audio-Reichweitenerhebungen ma Radio und ma IP Audio in einer konvergenten Studie zusammen.

Herausragend ist der Erfolg von Bremen Zwei. Nach dem Wechsel von Programmnamen und Änderungen im Programm im Sommer 2017 hat Bremen Zwei die Hörerzahl in Bremen und Bremerhaven aus dem Stand verdoppeln können. Bei der Tagesreichweite montags bis freitags im Land Bremen kommt Bremen Zwei auf 5,2 Prozent, das heißt, rund 30.000 Menschen hören täglich in Bremen und Bremerhaven das Programm Bremen Zwei (ma 2017 Radio II: 2,4 Prozent, 14.000 Menschen).

Arm in Deutschland?

Das Wetter wird in OHZ gemacht

Fast schon ungewohnt wirkten die vergangenen frostigen Tage, gab es doch – zumindest gefühlt – bislang noch gar keinen „echten“ Winter. An der Biologischen Station Osterholz (BioS) in der Kreisstadt hat man das Wetter sehr genau im Blick. Dabei helfen diverse professionelle Messinstrumente. Damit werden nicht nur Temperatur, sondern beispielsweise auch Windgeschwindigkeit oder Niederschlagsmengen ermittelt und dokumentiert.

Alle zehn Minuten werden die Daten abgespeichert. Und regelmäßig werden diese dann an die „Meteo­Group“ übermittelt. Das heißt: Wenn im Vorabendprogramm des NDR im Laufband die Wetterdaten aus Osterholz-Scharmbeck durchs Bild fahren, stammen diese direkt von der BioS in der Kreisstadt.

Lesen Sie mehr im WeserReport….

21. März 2018, 12 Uhr

Damals und heute

Früher waren die Fernseher dick …

TV: Veränderungen beim SAT-Empfang

Die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (ARD) verlängert die Partnerschaft mit dem Luxemburger Satellitenbetreiber SES. Die Vereinbarung umfasst eine SD-Übertragung öffentlich-rechtlicher Programme bis Mitte 2020. Damit sichert sich die ARD Transponderkapazitäten über die Astra Orbitalposition 19,2° Ost. „Auch acht Jahre nachdem wir gemeinsam mit den öffentlich-rechtlichen Programmen HD gestartet haben, ist SD nach wie vor in den meisten Haushalten gelebter Standard“, freut sich Astra-Geschäftsführer Deutschland Christoph Mühlich. Die ProSiebenSat1-Gruppe hatte ihren Vertrag in gleicher Sache im Dezember für einen ungenannten Zeitraum verlängert. Dies geschah auch vor dem Hintergrund einer 55 Mio.-Euro Strafzahlung an das Bundeskartellamt: Wegen unzulässiger Absprachen der Privatsender über eine kostenpflichtige Vernarktung ihrer SD-Programme hatten die Kartellwächter erzwungen, dass diese bis 2022 über Sat und Kabel frei empfangbar und ohne Kopierschutz zu verbreiten sind. Astra ist der führende Empfangsweg in Deutschland: Ende 2016 empfingen in Deutschland 17,6 Millionen TV-Haushalte ihre Programme über Satellit.

Konkret bedeutet das: Die Öffentlich-Rechtlichen Sender, wie ARD und ZDF, bleiben bis 2020 in SD-Qualität über ASTRA empfangbar. Danach nur noch in HD, aber immerhin weiter kostenlos. Ab 2022 sind dann auch die Privatsender, wie RTL, SAT1, Pro7, Vox usw., per Satellit nur noch verschlüsselt und gegen Gebühr in HD-Qualität zu empfangen. Das Verfahren zur Freischaltung und Bezahlung wird ähnlich laufen, wie bereits jetzt schon beim Antennenempfang über DVB-T2. Die Abstrahlungen in der bekannten Standard-Auflösung über SAT wird spätestens dann komplett eingestellt.

Im Kabel: Die Deutsche Telekom kündigt die Abschaltung analoger TV-Sender in ihren Kabelnetzen an. Laut einer Meldung beginnt das im April mit Pilotprojekten in Bayern und Baden-Württemberg. Nach der Fußball-WM und bis zum Jahresende folgen die restlichen Versorgungsgebiete; genaue Termine werden noch nicht genannt.

Veränderungen beim TV-Empfang über SAT

Die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (ARD) verlängert die Partnerschaft mit dem Luxemburger Satellitenbetreiber SES. Die Vereinbarung umfasst eine SD-Übertragung öffentlich-rechtlicher Programme bis Mitte 2020. Damit sichert sich die ARD Transponderkapazitäten über die Astra Orbitalposition 19,2° Ost. „Auch acht Jahre nachdem wir gemeinsam mit den öffentlich-rechtlichen Programmen HD gestartet haben, ist SD nach wie vor in den meisten Haushalten gelebter Standard“, freut sich Astra-Geschäftsführer Deutschland Christoph Mühlich. Die ProSiebenSat1-Gruppe hatte ihren Vertrag in gleicher Sache im Dezember für einen ungenannten Zeitraum verlängert. Dies geschah auch vor dem Hintergrund einer 55 Mio.-Euro Strafzahlung an das Bundeskartellamt: Wegen unzulässiger Absprachen der Privatsender über eine kostenpflichtige Vernarktung ihrer SD-Programme hatten die Kartellwächter erzwungen, dass diese bis 2022 über Sat und Kabel frei empfangbar und ohne Kopierschutz zu verbreiten sind. Astra ist der führende Empfangsweg in Deutschland: Ende 2016 empfingen in Deutschland 17,6 Millionen TV-Haushalte ihre Programme über Satellit.

Konkret bedeutet das: Die Öffentlich-Rechtlichen Sender, wie ARD und ZDF, bleiben bis 2020 in SD-Qualität über ASTRA empfangbar. Danach nur noch in HD, aber immerhin weiter kostenlos. Ab 2022 sind dann auch die Privatsender, wie RTL, SAT1, Pro7, Vox usw., per Satellit nur noch verschlüsselt und gegen Gebühr in HD-Qualität zu empfangen. Das Verfahren zur Freischaltung und Bezahlung wird ähnlich laufen, wie bereits jetzt schon beim Antennenempfang über DVB-T2. Die Abstrahlungen in der bekannten Standard-Auflösung über SAT wird spätestens dann komplett eingestellt.

Im Kabel: Die Deutsche Telekom kündigt die Abschaltung analoger TV-Sender in ihren Kabelnetzen an. Laut einer Meldung beginnt das im April mit Pilotprojekten in Bayern und Baden-Württemberg. Nach der Fußball-WM und bis zum Jahresende folgen die restlichen Versorgungsgebiete; genaue Termine werden noch nicht genannt.