Archiv der Kategorie: Soziales

Jetzt planen: Beschwingt in den Mai

Und unbedingt vormerken:
Das volle April-Programm finden Sie wie immer auf der Webseite der Dorfgemeinschaft.
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Feuerwehr Hambergen feiert

2018 feiert die Ortsfeuerwehr Hambergen das 125-jährige Bestehen. Am Sonnabend, 28. April, erwartet die Besucher ab 14 Uhr zuerst ein Feuerwehrnachmittag mit einem Wettbewerb „Spiel ohne Grenzen“, einer Schau von Feuerwehrfahrzeugen und ab 21 Uhr der Radio-Bremen-Vier-Party mit Malte Völz. Eine Kinder-Theater-Vorstellung folgt am Sonntag, 29. April, ab 16 Uhr in der Uwe-Brauns-Hall, der Montag, 30. April, steht im Zeichen der „Tanz-in-den-Mai-Party“, ab 21 Uhr gibt es Live-Musik mit den Bands Afterburner und CRX.


Lesen Sie mehr im WeserReport..

Hooters und Status Quo: Da ist Party angesagt!

Das sind zwei Termine, die man sich unbedingt merken muss – zumindest wenn man in den stabilen 50ern geboren ist.

Die „Hooters“ spielen am 8. Juli ab 20 Uhr im Hamme-Forum. Ich habe sie Ende der 80er einmal in Bremen – ich glaube es war ein frühes Musikfest im Sommer – gesehen und gehört und war „von den Socken“. Ihre großen Erfolge „Johnny B.“, Satellite“ und „Day by Day“  werden auch heute noch rauf und runter gespielt im Radio. Auch bei den Sendern, die nicht nur für ältere Semester bestimmt sind, kann man sie gelegentlich noch hören. – Karten

Und zur nächsten Band muss man nich viel sagen. Sie waren einfach immer da: „Status Quo“. Bereits in den 60ern hatten sie ihre ersten Erfolge mit „Ice in the Sun“ und den Bildern von Streichholzmännchen. Typische 60er-Songs. Das änderte sich Anfang der 70er („Down the Dustpipe“) als sie den 12-Bar-Blues entdeckten und praktisch bis heute durchgehalten haben – again and again. Status Quo zeigen, dass sie nicht nur die obligatorischen drei Gitarrenakkorde kennen, sondern diese und viele andere mehr kreativ beherrschen und variieren können. Da ist Party angesagt!

Status Quo spielen am 11. August – einem Sonnabend (!) – ab 19:30 Uhr im Hamme-Forum. – Karten

Das Hamme-Forum hat aber noch viel mehr zu bieten ….

Hunde müssen ab 1. April (bis 15.7.) an die Leine

Die Natur zeigt sich dieser Tage nicht nur hier und da in zartem Grün, sondern wird auch in Kürze zu einer wahren „Kinderstube“. Viele Wildtierarten ziehen dann ihren Nachwuchs auf. Für Hundehalter heißt das: Der Vierbeiner gehört ohne Wenn und Aber an die Leine. Während die Jungtiere von Wildschwein, Stockente und Hase erste Gehversuche wagen, kommt dann der Nachwuchs der Rehe auf die Welt. Mitunter liege die „Wildtier-Kinderstube“ laut Kreisjägermeister Heiko Ehing an oft genutzten Wanderrouten und in unmittelbarer Nähe zu Ortschaften.

Mehr im WeserReport ….

Feuerwehr-Spagat

Für die Freiwilligen ist das ein schwieriger Spagat: Für viele ist die Feuerwehr Hobby und Gemeinschaft, man bereitet sich auf Ernstfälle vor, die aber nur selten eintreten. Manch eine Ortsfeuerwehr verzeichnet in ihren Bilanzen einen, vielleicht zwei Einsätze pro Jahr. Brennt es dann aber tatsächlich, wird von den Freiwilligen erwartet, dass sie wie Profis agieren, die blitzschnell vor Ort sind und das Problem lösen. Das sei ja, so bekommen die Freiwilligen immer wieder zu hören, schließlich ihr Job.

Lesen Sie den Kommentar von Andrè Fesser in der WümmeZeitung ….

Da liegt noch so einiges im Bürgerpark

Kürzlich fanden Kinder beim Spielen im Bremer Bürgerpark einige Gewehrgranaten aus dem Krieg. Diese waren noch scharf. Zum Glück reagierten die Kinder richtig und haben die Finger davon gelassen und die Polizei informiert.

Der Bürgerpark hat im Frühjahr 1945, in den letzten April-Tagen, turbulente Stunden erlebt. In einem Bunker an der Parkallee war der letzte Gefechtsstand des Bremer Kampfkommandanten. Auf der anderen Seite des Bürgerparks spielte sich ein tragisches Drama vor einem der Bunker an der Neukirchstrasse ab. In den letzten Stunden vor der Kapitulation Bremens und der Übergabe an die Engländer traf ein Tieffliegerangriff viele Frauen und Kinder, die vor dem Bunker auf die Ausgabe von Milch warteten. Es gab im letzten Moment noch viele Opfer. Den Findorffern signalisierte ein paar Stunden später eine große weisse Fahne, die aus dem Klohäusen am Eingang zum Bürgerpark hing, das Ende der Kämpfe. Auch auf der anderen Seite des Bürgerparks endeten die Kämpfe. Der Kampfkommandant gab auf – endlich! Die letzten Soldaten hatten es geschafft. Sie kamen in englische Kriegsgefangenschaft. Die Engländer zogen weiter und standen schon in den ersten Maitagen vor Hamburg. Das schwer zerstörte Hamburg musste als „Offene Stadt“ nicht, wie Bremen, noch sinnlose Kämpfe in allerletzter Minute erleben.

In dem Trubel dieser Tage, gleich nach der Kapitulation, haben Findorffer Jungs ihre „Werkzeuge“ wie Fanfaren, Standarten, Trommeln und einige nun nicht mehr gebrauchten Bilder des Führers im nördlichen Bürgerpark vergraben. Es wird auch der eine oder andere „Ehrendolch“ dabei gewesen sein. Diese Buddelaktion ist von mehreren jugendlichen Zeitzeugen bestätigt. Die einzige Ortsangabe lautetete allerdings: beim „Judentempel“. Damit wird heute kaum jemand etwas anfangen können, aber die Waldbühne soll nicht weit entfernt gewesen sein. Einige Schilderungen sind der Hektik der Situation geschuldet und einiges ist sicherlich auch übertrieben oder frei erfunden. Alle sind sich aber einig in der Schilderung der plötzlichen Ruhe, nachdem die Kämpfe vorbei waren, und in dem Gefühl WIR HABEN ÜBERLEBT.

Buchtip: Kriegsende in Bremen – Erinnerungen, Berichte, Dokumente – 6,49 Euro

Delete Facebook? Jetzt?

Peinlich, dieser Internet-Hype …… da wird wiedermal eine Sau durchs Dorf gejagt, alle sind empört, alle sind besorgt, aber alle nehmen die Bequemlichkeit gern in Kauf. Jetzt zeigen auch die, die selbst nicht die Schweigsamsten sind, mit dem ausgestreckten Finger auf Facebook. 

Es müsste sich doch längst herumgesprochen haben, dass es 1. im Internet nichts umsonst gibt und 2. im Internet nichts privat ist oder bleibt. Übrigens, auch nicht im versteckten Teil des Netzes, dem gerühmten Darknet. Sobald der Computer oder das Smartphone eingeschaltet wird und mit dem Internet verbunden ist, ist nichts mehr privat! Und das überall auf diesem Planeten!

Das Internet wird sogar zur Gefahr, wenn es kommerziellen Unternehmen überlassen wird die Regeln aufzustellen und selbst Länder, Staaten und demokratisch gewählte Regierungen nichts mehr zu melden haben.Soll Europa, soll Deutschland eine Kolonie der Internetriesen bleiben? Nein, selbst auf die Möglichkeit hin, dass wir einen großen Teil liebgewordener Gewohnheiten aufgeben müssen und in tristen Innenstädten oder Shopping-Malls einkaufen müssen. Oder wieder zum Telefonhörer greifen oder Briefe schreiben müssen! Lesen können ist ohnehin ein Vorteil auch in der nächsten Welt!

Breitband-Rückbau?

Breitbandausbau: Nun ist ein neuer Fall bekannt geworden, bei dem die Deutsche Telekom massenweise Kündigungen rausschickt, weil sie sich mit dem zuständigen Netzausbauer EWE nicht auf Mietkonditionen einigen konnte.

Von dem Fall im Nordwesten Niedersachsens hat jetzt der NDR berichtet, es ist nicht der erste Fall dieser Art. Demnach hat die Telekom vor, rund 30.000 Kunden ihre VDSL-Anschlüsse zu kündigen. Die Verträge könnten laut Telekom aktuell nicht mehr inhaltlich fortgeführt werden (nicht mit der vereinbarten Bandbreite) und müssten auf Verbindungen mit 16 MBit/s (ADSL) herabgestuft werden. Hintergrund sind im Prinzip Probleme bei den Zuständigkeiten – die Telekom ist in dem betreffenden Gebiet darauf angewiesen, sich in das Netz von EWE einzumieten. EWE treibt den Breitbandausbau voran.

Man hat sich aber bisher nicht auf entsprechende Rahmenbedingungen einigen können, heißt es aus Branchenkreisen. Wahrscheinlich scheitern die Verhandlungen am Preis, was nun auf dem Rücken der Kunden ausgetragen wird. Es ist aber nicht das erste Mal, dass Kunden nicht nur in Einzelfällen die Opfer der Unternehmenspolitik werden. Die Querelen beim Breitbandausbau nehmen zu, wobei die Unternehmen den schwarzen Peter klar immer jemand anderem zuweisen. 

Kohlfahrt: Es ging wieder rund

Adolphsdorfer Kohlfahrt 2018

Bei der Kohlfahrt der Dorfgemeinschaft Adolphsdorf ging es wieder rund, 3,2 Kilometer im Kreis. Der gut bestückte Bollerwagen kannte den Weg bereits. Die Kohlfahrer trafen sich bei bester Laune und heiterem Frühlingswetter am neuen DG und pünktlich um 11 machten sie sich tapfer auf den Weg. Pünktlich um 12 Uhr war das Ziel, Berger’s Heuhotel, erreicht und trotz des leckeren Grünkohldufts, der bereits die Nasen kitzelte, stellten sich die Kohlfahrer zum Gemeinschaftsfoto auf. Solch eine Tat muss für die Nachwelt festgehalten werden.

Grünkohlessen im Heuhotel ist mittlerweile kein Geheimtip mehr. Heute aber hatten die Adolphsdorfer das Vergnügen allein. Das Essen war ein Genuss. Einige Kohlfahrer aber warteten nach dem Essen auf die Ansprache des Hausherrn, die wie in jedem Jahr bedauernswerte Rosinen thematisierte, die lange in Alkohol ausharren mussten, bevor sie den Vanillepudding „verschönern“ durften. Ich habe allerdings noch nie gehört, dass sich eine Rosine beschwert hat. Die Pudding-Genießer tun es ohnehin nicht. Aber mit leckerem Schokopudding war an alle gedacht.

Auch das Fehlen von Glühwein während des beschwerlichen Rundgangs zuvor, ist kein Thema. Wem steht bei frühlingshaften Temperaturen der Sinn schon nach heissem Glühwein.

Der Sonnenuntergang an diesem „Kohlfahrt-Tag“ versprach einiges für die nächsten Tage. Vielleicht ist ja der Sonnenuntergang auch beim Wetterplanungsamt in der Kreisstadt gesehen worden.

Der rote Daumen von Worpswede

Autofahrern wird in Worpswede viel zugemutet. Autofahren in Worpswede an der „Bergstr.“ aber ist wie die Teilnahme an einer Lotterie, bei der man ohnehin keine Chance hat. An prominenter Stelle ist dort ein elektronisches Anzeigeschild angebracht, dass einen roten Daumen nach unten anzeigt. Einen grünen Daumen, der nach oben zeigt, gibt es vermutlich nicht, denn welcher Autofahrer kann schon unter 10 km/h fahren und diese Geschwindigkeit irgendwie einhalten? Und das auf einer „bergigen“ Strecke bei der man laufend Fussgängern oder stehenden Lieferwagen ausweichen muss. Und wo rechts vor links gilt.

Vielleicht soll man diese Anzeigetafel als Kunst begreifen? Vielleicht weist der ROTE DAUMEN auch auf die 100jährige rote Periode des berühmten Strassenmalers Anton Staffelmeier aus Bottrop hin? Diesen ewig roten Daumen aber werden viele als Provokation empfinden. Nein, natürlich nicht die Touristen! Die kommen ja extra deswegen angereist.

Bei wem tatsächlich ein grüner Daumen angezeigt wird, der träumt oder dessen Motor ist abgesoffen. Er hat es nur noch nicht gemerkt

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