Archiv der Kategorie: Reporter

Die große Umstellerei der Uhren in Europa

Die EU hat 512 Mio. Einwohner. An der Umfrage im letzten August zur Zeitumstellung haben 4,6 Mio. teilgenommen. Davon kamen mehr als 3 Mio. aus Deutschland. Vielleicht haben die übrigen 507 Mio. Europäer mit Desinteresse abgestimmt? Vielleicht sehen sie schon das Chaos kommen oder sie richten sich ohnehin nach dem Sonnenstand? Jedenfalls haben 80 % der Teilnehmer, das sind in etwa 3,68 Mio., ihr Kreuz für die Abschaffung gemacht. Soll jetzt noch nicht einmal 1 % der Europäer für alle entscheiden?

Irgendwie hat das wenig mit Demokratie zu tun, wenn daraufhin die große Umstellerei der Uhren in Europa losgetreten wird.

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Offener Brief an ARD und WDR in Sachen „Lindenstrasse“

Offener Brief

„Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Programmverantwortliche der ARD und des WDR,

als Gebührenzahler möchte ich hiermit meinen Unmut wegen der angekündigten Einstellung der Fernsehserie „Lindenstraße“ ab 2020 kundtun.

Meiner Ansicht nach greifen Sie aus nicht zu akzeptierenden Gründen in die vertraute Umgebung der deutschen Fernsehzuschauer jeden Alters ein. Sie zerstören Gewohnheiten und Vertrauen, denn die Figuren der Serie sind uns allen – auch den Nichtzuschauern – ans Herz gewachsen. Der Sonntagabend ist ein fester Termin für viele Zuschauer die ARD einzuschalten. Die „Lindenstraße“ ist, neben Weltspiegel und Tatort, ein Grund sich auf den Tag zu freuen.

Sie sollten die zahlreichen Proteste der Zuschauer im Hinblick auf die Einstellung der „Lindenstraße“ ernst nehmen, denn es wird schwer werden mit einem neuen Format oder einer neuen Serie Zuschauer jeden Alters an den Bildschirm zu locken. Die Konkurrenz ist groß. Von 2. Mio. Zuschauern pro Sendung träumen viele Sender….. und diese strengen sich an. Von den Streaming-Diensten müssen wir hier gar nicht sprechen.

Wollen Sie mit dem eingesparten Geld etwa die raffgierigen Kapitalisten der Fußball-Clubs weiter peppeln oder gar noch mehr US-Schrott einkaufen, wie die Privaten. Oder wollen Sie lediglich die o.g. Schauspieler der Agentur für Arbeit zutreiben. Ich denke, dass wollen Sie nicht. Statt dessen sollten Sie sich mal überlegen, was Sie für einen nationalen Goldschatz mit der „Lindenstraße“ in der Hand haben, und noch dazu die treueste Fangemeinde, die es gibt.

Einer der mittlerweile zahlreichen Stellungnahmen der ARD zu den Protesten der Zuschauer entnehme ich die Formulierung, dass Sie die „Lindenstraße“ nicht mehr im Ersten über 2020 hinaus verlängern wollen. Das eröffnet die Perspektive und die Hoffnung vieler „Lindenstraßen“-Fans, dass Sie die Serie im Programm „ARD ONE“ über 2020 hinaus weiter ausstrahlen. Das wäre ein Wort!

Aus den vielen Protestschreiben, die bei der ARD und beim WDR mittlerweile eingehen, werden Sie zu der Erkenntnis gelangen die Entscheidung der „Gremien“ noch einmal gründlich zu überdenken und Sie werden sicherlich die richtige Entscheidung treffen. Und die kann nicht lauten: Absetzung der Serie 2020!

Axel Buddenbaum

Grasberg“

WM jetzt locker und entspannt

Nach Deutschland, dem noch amtierenden Weltmeister, ist jetzt auch der amtierende Europameister raus aus dem Turnier. Und auch für Argentinien läutete die Glocke. Aber die WM verspricht, trotz oder gerade weil die angeblich Großen fehlen, spannend zu werden. Und irgendwie schaue ich jetzt gerne zu, locker und ganz entspannt. Ich will guten Fussball sehen. Darauf kommt es mir an.

Übrigens, den neuen Bundesliga-Spielplan 2018/19 können Sie hier als Excel-Tabelle herunterladen. Tja, leider ist es Tatsache und hier schwarz auf weiss bestätigt: der HSV ist nicht dabei. Er spielt eine Liga tiefer. Ob das Spiel Werder gegen Hannover 96, das kleine Nordderby, ein Ersatz sein kann?

NRW mehr Asylbewerber als ganz Italien

Allein in Nordrhein-Westfalen leben mehr Asylbewerber als in ganz Italien: 433.236 Menschen in dem Bundesland im Vergleich zu 355.000 Menschen in dem EU-Mitgliedstaat. Das macht sehr nachdenklich.

Zum einen ist das Wasser auf die Mühlen der Alternativen für Deutschland. Zum anderen ist es mit der Solidarität unter den Mitgliedsländern nicht weit her. Man könnte auf die Idee kommen und den „Reset“-Knopf drücken. Deutschland steigt aus, macht die Grenzen dicht und pfeift darauf, ob und wer unsere Produkte kauft. Bei einer gerechten Umverteilung der vorhandenen Vermögen spielen auch ein paar Millionen Arbeitslose keine Rolle.

Es dauert auch alles nicht lange. Nach und nach entwickeln die alten Zentrifugalkräfte ihre alte Wirkung. Diesmal aber bitte ohne Herrenmenschen und ideologische Holzköpfe. Und ohne die typisch deutsche Besserwisserei.

Vielleicht ist es dann auch irgendwann völlig egal, ob ein Engländer, Holländer, Italiener, Däne oder Deutscher mit seinem Badehandtuch eine Badeliege auf Mallorca blockiert.

Stoppt Pelz 2

Ja, nun erklären Sie das mal! Und schauen Sie dem Tier dabei in die Augen!

Freenet mit Aufnahmefunktion?

Freenet TV hat sein CI+-Modul um eine Aufnahmefunktion erweitert. Kunden des kostenpflichtigen HDTV-Pakets privater TV-Sender könnten so den Mehrwegeempfang moderner TV-Geräte (Triple Tuner für Antenne, Sat und Kabel) nutzen und parallel ein Programm des Freenet-Pakets in FullHD ansehen und ein anderes aufzeichnen. Dabei soll ein Programm über Satellit, das Zweite über Antenne empfangen werden. „Einfach zu dem bestehenden Satellitenanschluss eine zusätzliche DVB-T2 Zimmerantenne anschließen – fertig“, verspricht Freenet TV. Live TV könne man „in bestem Full HD anschauen“, während die Aufzeichnung in der Standard-Qualität erfolge, heißt es weiter. Die reduzierte Bildqualität ermögliche erst die Aufzeichnung. Damit werden Auflagen der TV-Sender und Filmproduzenten umgangen. Sie wollen private Aufzeichnungen in hoher Qualität verhindern, um den Videomarkt zu erhalten.

Allerdings gibt es keinen Hinweis auf den Unterschied zwischen HDTV und „SD“ (die auf 1/4 von HDTV reduzierten Bildqualität). Auch ist ein Multi-Tuner Fernseher nicht ausreichend. Er muss zudem Sendungen aufnehmen können (pvr, auf USB-Stick oder Festplatte). Viele Antennenzuschauer werden die neue Funktion nicht nutzen können, weil z.B. das Mietrecht verhindert, eine Sat-Schüssel aufzustellen.

Für Freenet TV ist die noch lange Zeit gesicherte Verbreitung der privaten Sender in Standardqualität ein Ärgnernis. Damit lässt sich kein Geld verdienen. Ob nun alle Fernsehzuschauer die privaten Programme auch in HD, also in hoher Auflösung, sehen und dafür zusätzlich noch bezahlen wollen, wird die Zukunft zeigen. Wen die ständige Werbung und die damit verbundenen Unterbrechungen des Programms nerven, der legt ohnehin keinen Wert auf RTL, SAT1 und Konsorten.

Die Zeiten zu denen man einfach die Teleskopantenne aus dem rundlichen Röhrenportable zog und dann fernsehen könnte, z.B. die Fussball-WM oder die Formel 1, sind vorbei! Schade!

Worpsweder Berg-Party 2018

Am Sonnabend, 2. Juni, ab 15:00 h ist der Festplatz für die kleinen Gäste bereit. Ein toller Spielepark mit den beiden Event-Hüpfburgen „Multifun Flugzeug“ und „Multiplay Clown mit Dach“ wartet auf ein ausgelassenes Toben, Die Schausteller haben so viele Leckerlichkeiten vorbereitet, dass sie diese sogar verkaufen.

„Worpsweder Berg Party“ – Zu der fetzigen Musik der Kult-Live-Band „KomboO“ wird  abends so richtig der Berg gerockt. Haben die Jungs um Frontman Gerwin Zühlke eine Atempause nötig, geht es weiter mit dem DJ Mallorca Uwe, frei nach dem Motto: „Sause ohne Pause“. Ist die Sonne mittlerweile untergegangen, treten die Jungs der Fa. „SkyDreams“ im wahrsten Sinne des Wortes in Erscheinung. Ein fulminantes Feuerwerk synchron zur Musik wird in den Worpsweder Berghimmel gemalt. Dieses atemberaubende Highlight startet um ca. 22:42 h, wird weithin zu sehen sein und für Begeisterung bei Jung und Alt sorgen. Bis in die frühen Morgenstunden darf getanzt und gefeiert werden.

Mehr Infos …

Der Coup mit der T-Aktie

Eine kleine Schraube rückwärts, auch wenn es einigen Leuten nicht gefallen sollte! In den 1980er Jahren betrieb der Bund den massiven Ausbau der Breitbandkabel-Netze. Finanziert wurde das vom Bundespost-Ministeriums (über Steuergelder!) und von den  damaligen Gebührenzahlern (20 Pfennig monatlich wurden als „Kabelgroschen“ abgeführt). Die Netze sowohl in den Gebäuden als auch die regionalen und überregionalen Signal-Zuführungen wurden wesentlich von der Bundespost betrieben. Es war alles ein wenig langatmig und behäbig, ein Staatsbetrieb eben. Aber es funktionierte zuverlässig.

Ende der 1990er Jahre gelang der Finanzwelt dann der Coup mit der T-Aktie! Sogar Prominente halfen dabei den kleinen Leuten das Geld für eine angeblich unschlagbare Telekom-Aktie aus der Tasche zu ziehen. Kurze Zeit später aber fiel der Kurs dramatisch und die Leute waren ihr Geld (fast) los. Na, und wer hat den Reibach gemacht?

Das Kabelgeschäft wurde aufgrund einer EU-Forderung von der inzwischen privatisierten Telekom in die Kabel Deutschland GmbH (KDG) ausgegliedert, die ihre Netze in NRW, Baden-Württemberg und Hessen prompt weiter verkaufte. KDG wurde dann auch verkauft und ist sei 2013 Teil des britischen Telekommunikations-Konzerns Vodafone.

Das ist also, wie das in Deutschland still und heimlich sehr oft geschieht, das Eigentum des Steuerzahlers – oder würde man es „Volkseigentum nennen? – verscherbelt worden. Einige wenige haben das Geld eingesackt, aber der eigentliche Eigentümer guckte in die Röhre und wurde auch noch mit der ach so tollen Telekom-Aktie über den Tisch gezogen. Ich will hier nicht verar….t sagen.

Der Bestand an Kabelhaushalten ist seit etwa 20 Jahren rückläufig; der Marktanteil des Kabel sinkt seither sogar überproportional, weil die Gesamtzahl der TV-Haushalte ständig steigt. 1997 wurden für das Kabel 18,56 von 33,11 Mio. Fernsehhaushalten gemeldet – das war ein Marktanteil von 56 Prozent. 2017 belieferte das Kabel zwar noch 17,93 von 38,89 Mio. Haushalten. Der Marktanteil ist auf 46 Prozent gefallen. Das Kabel hat die Führungsposition an die Sat-Verbreitung verloren. Und der größte Witz ist: ARD und ZDF zahlen – also in Wirklichkeit tut dieses wiedermal der Gebührenzahler!  – auch noch Millionen an den jetzigen Kabelbetreiber, damit ihre „öffentlich-rechtlichen“ Programme dort eingespeist werden.

Meiner Meinung nach kann man auch in Kabelhaushalten alle ortsüblichen öffentlich-rechtlichen TV-Programme „aus der Luft“, also über Antenne per DVB-T2, bekommen. Der technische Aufwand ist gering. Und wer dann die privaten Karnevals- und Dschungelsender in HD bekommen möchte, der kann sich auch die Kosten für den Kabelanschluss leisten, zumal wir alle irgendwann Geld vom Staat zurückerhalten. Und das nicht wenig!