Archiv der Kategorie: Plattsnakers

Es ist soweit: Spargelzeit

Das Gemüse der Saison steht am Dienstag, 15.5.2018, auf dem Speisezettel des Seniorenbeirats Grasberg. Die Vorsitzende Karla Lindemann und ihre Mitstreiter im Seniorenbeirat laden für 12 Uhr zum gemeinsamen Spargelessen ins Heuhotel Berger, Adolphsdorfer Str. 149, ein. Essen und Getränke zahlt jeder selber. Fahrgemeinschaften ab Grasberger Rathaus (11:30 Uhr) sind möglich. Anmeldungen (auch für evtl. Fahrgemeinschaften) sind erbeten an: karla.lindemann[a]ewetel.net oder unter tel. 04208 91899.

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Theatergruppe Neu Sankt Jürgen mit einem Erfolgsrezept

Das sollte in jedem Kalender der Freunde eines deftigen Theaterschwanks stehen: Die Theatergruppe Neu Sankt Jürgen spielt auch in diesem Jahr.

Gespielt wird die Komödie Dat Erfolgsrezept, ein Stück in 3 Akten von Helmut Schmidt. Premiere ist am 17.03 um 15 Uhr im Schützenhof Hüttenbusch mit Kaffee und Kuchen.
Die weiteren Termine sind : 18.03, 25.03, 29.03, 07.04. 08.04,15.04, 22.04.2018 immer um 19:30.

Am 14.04, und am 29.04.2018 spielt die Truppe um 15 Uhr bei Kaffee und Kuchen. Weitere Infos – und sicherlich auch Karten und Vorbestellungen (!) – gibt es  auf Facebook.

Hier ein kurzer Blick in den Inhalt: Nach seiner Entlassung hat Fritz Lehmann es sich zum Privileg gemacht, nie wieder arbeiten zu gehen. Seine Frau Gesine muß als Putzfrau den Lebensunterhalt verdienen. Und während Fritz abends faul auf dem Sofa liegt, darf Gesine noch den ganzen eigenen Haushalt machen, und kommandiert obendrein noch seine Tochter Ulla herum. Doch dann kommt die Wende. Gesine´s Frauenarzt teilt ihr mit, dass sie mit über 40 Jahren nochmal Mutterfreuden entgegensehen darf. Fritz´ größter Wunsch ist immer ein zweites Kind gewesen; deshalb ist die Freude nun – da keiner mehr damit gerechnet hat – umso größer. Fritz sucht sich neue Arbeit, hilft bei der Hausarbeit mit, kocht das Essen, ja, trägt seine Frau fast auf Händen. 

Nach kurzer Zeit stellt sich jedoch heraus, dass dem Arzt bei der Blutuntersuchung ein Fehler unterlaufen ist. Nicht Gesine, sondern die Tochter Ulla ist schwanger. Beide besuchten am selben Tag den Frauenarzt. Nun genießen aber alle den grandiosen Lebenswandel von Fritz sehr – und Gesine spielt ihm weiterhin die werdende Mutter vor. Doch die Wochen und Monate vergehen. Ulla wird langsam fülliger, doch bei Gesine tut sich nichts. Dem will Fritz auf den Grund gehen und bei Gesine´s nächstem Arzttermin dabei sein…

Die Theatertruppe arbeitet unabhängig vom Heimatverein Neu Sankt Jürgen und übt seit 1997 jedes Jahr ein neues Plattdeutsches Theaterstück ein. Und das mit wachsendem Erfolg. Mittlerweile ist die Truppe schon lange kein Geheimtip mehr.

Theatergruppe Neu Sankt Jürgen

De Worphüser: Mien Mann, de föhrt to See

Der Spielplan der „Worphüser“ führt uns in diesem Jahr direkt in die 50er-Jahre. Das Wirtschaftswunder  nimmt langsam Fahrt auf. Karl Brammer – Koch im Hafen  und ehemaliger Smutje – hat ein Kavaliersdelikt begangen.  Er hat das getan, was viele auch getan haben: Zigaretten  aus dem Hafen geschmuggelt. Dafür muss er nun drei  Monate ins Gefängnis. Seiner Frau Mary hat er das noch  nicht erzählt, seine Verwandtschaft darf es auf gar keinen  Fall erfahren. Als er es schließlich seiner Frau beichtet, hat die eine gute Idee! Sie wollen allen erzählen, die fragen,  wo Kuddel denn ist: Mien Mann, de föhrt to See …. mit’m Kinnerwogen up de Elbchaussee…

De Worphüser

Chaostage im "Hotel König"

Es gibt wohl viele kleine Familienhotels in Deutschland, die so oder so ähnlich geführt werden. Aber in dieser Konstellation ist das „Hotel König“ wohl einmalig in Deutschland. Der Chef macht einen

weiten Bogen um die Arbeit und hat gänzlich andere Interessen (z.B. bei EBay), die Küchenchefin ist ständig auf der Suche nach ihren kostbaren, italienischen Lebensmitteln, die ihr der südländische Hotelgehilfe mopst, während er Fahrstuhlbrände löscht. Das Zimmermädchen flüchtet vor einem adeligen Lüstling ….. und dann ist da noch eine 93jährige Tante, die dann auch doppelt auftaucht.

Es versteht sich, dass auch die Gewerbeaufsicht heranplatzt und alles gaaaanz genau wissen will. Derweil eine amerikanische Touristin den „Wellnessbereich“ in Zell am See sucht. Im letzten Akt biegt sich nicht nur das Hotel, sondern auch das Publikum – und zwar vor Lachen! Das liegt nicht nur an der „Nackt-Fahrradfahrergruppe“ die das Hotel am Schluss  mit Beschlag belegen will.

Die Theatergruppe des Heimatvereins Neu Sankt Jürgen (Worpswede) hat wieder ein herzhaftes Stück auf die Bretter gebracht, dass Sie nicht verpassen sollten. Noch haben Sie die Möglichkeit:

So. 30.04.2017 um 19:30 Uhr
Sa. 06.05.2017 um 15:00 Uhr (Kaffee und Kuchen)
Schützenhof Hüttenbusch (Vorbestellung für Essen, Tel.: 04794 / 950 41)

Kartenverkauf: Montag bis Freitag ab 17:00 Uhr, Tel.: 04792 / 988 646

Theatergruppe Neu Sankt Jürgen

Fro Pieper leevt gefährlich

Die Worphüser bringen das Stück „Fro Pieper leevt gefährlich“ (Keine Leiche ohne Lily) auf die Bretter der Bühne in Gerdes Landhaus, Worphausen. Und das tun sie wie immer gekonnt und humorig. Das Stück bietet insbesondere Raum für Christa Kuttler, die ihre Rolle als Erna Pieper lebte. Mit Humor, Witz und einem Augenzwinkern zog sie das ausverkaufte Haus in ihren Bann. Nicht umsonst hatten viele Zuschauer das Gefühl die Geburt eines „Volkstheater-Stars“ miterlebt zu haben. Auch wenn die Bühne vielleicht klein war, so war die große Heidi Kabel nicht weit entfernt.

Am 8., 13. und 23 April haben Sie noch Gelegenheit. Vielleicht haben Sie Glück und ergattern noch eine Karte. Weitere Infos unter www.worphueser.de.

Ausstellung "Kulturerbe Findorff-Siedlungen"

Im Sitzungssaal des Grasberger Rathauses ist ab 30. Januar 2017 die Wanderausstellung KULTURERBE FINDORFF-SIEDLUNGEN GESTERN UND HEUTE… UND MORGEN… ?”  zu sehen.

Alle  Interessierten  sind  herzlich  eingeladen  sich  diese  Ausstellung anzuschauen. Die Ausstellung zeigt in zahlreichen Bildern und Texten die Gründung der  Findorff-Siedlungen.  Die  „Findorff-Siedlungen“  mit  ihren vielerorts  erhalten  gebliebenen  Siedlungsstrukturen  prägen  weite Teile des Landkreises Osterholz und unserer Nachbarkreise und sind von besonderer Bedeutung.

Die Ausstellung wird in Grasberg bis zum  24. Februar 2017 während der Öffnungszeiten des Rathauses gezeigt. 

Und in diesem Jahr: "De Gollen Hochtied"

Die Theatergruppe vom Heimatverein Neu St. Jürgen hat in diesem Jahr „De Gollen Hochtied“ (Die Goldene Hochzeit) auf dem Spielplan. Das ist ein Schwank in drei Aufzügen, geschrieben von A. und E. Döhmen. Zum deftigen Inhalt des Stücks soll hier nichts verraten werden. Nur soviel, Mitspieler sind : Susanne Wendelken , Edeltraut Becker , Steffi Walenzik , Nicole Twisterling , Sonja Semken , Gerhard Schröder , Hermann Wrieden und Andreas Struß. Falls mal der Text irgendwo stecken bleibt, hilft Anja Brinkwirth.

Kartenvorbestellung bitte nur unter : 04792 988646 und 04792 4023.

Und bei den „Worphüsern“ gibt es……. Alles auf Krankenschein!

Heute ist Dr. Mönkemöllers großer Tag! Eine Rede vor internationalen Kollegen, ein beruflicher Aufstieg,  Ruhm und Ehre! Doch dann kommt alles ganz anders. Plötzlich taucht seine ehemalige Geliebte Elfie auf  und hat eine unangenehme Überraschung parat – einen Sohn! Dieser bringt auf der Suche nach seinem  Vater das ganze Krankenhaus durcheinander. Dr. Mönkemöller versucht verzweifelt, alles vor seiner  jungen Ehefrau, dem Polizisten und den Kollegen zu verheimlichen. Und schon herrscht das Chaos im  Ärztezimmer, Kollegen in Schwesterntracht, ein  suchender Sohn, ein ziemlich irritierter Polizist und ein  etwas verwirrter Patient machen das Durcheinander perfekt. Es wird gelogen, dass sich die Balken  biegen. Irrwitzige und turbulente Situationen – eben typisch Ray Cooney und alles auf Krankenschein!

Alle Abendvorstellungen beginnen um 20 Uhr. Ab 18 Uhr bietet Gerdes Landhaus ein Schnitzelbuffet an. Am 17. April gibt es eine Zusatzvorstellung um 15 Uhr mit gemütlichem Kaffetrinken.  Der Vorverkauf (04298 467962) hat am Montag, 8. Februar 2016 begonnen. Das Telefon ist montags bis freitags von 10 – 12 Uhr und 17 – 19 Uhr besetzt.

"Von Gräfin Emma und anderen Em(m)anzen"

Frauenstadtrundgänge in Bremen, Dienstag, 14.07.2015 um 15:30 bis ca. 17:00 Uhr  (Treffpunkt: Schweine Sögestr., Bremen) – Selbstverständlich sind auch Herren herzlich willkommen!

Die Gleichstellungsbeauftragte Andrea Vogelsang der Gemeinde Ritterhude lädt zu einem Frauenstadtrundgang mit der Kulturwissenschaftlerin Christine Holzner-Rabe nach Bremen ein. „Wer war Gräfin Emma, und welche Rolle spielte sie für Bremen? Der biografisch angelegte Stadtrundgang durch die historische Innenstadt Bremen stellt bedeutende Bremerinnen vor, deren Spuren sich im Stadtbild finden lassen. Der Rundgang zeichnet ein vielfältiges Bild vom Leben und Wirken berühmter, aber auch vergessener Bremerinnen. Das bekannte Stadtbild erscheint so in neuem Licht.“

Kosten: 7,00 Euro – Aufgrund der begrenzten Teilnehmerinnenanzahl bitte verbindliche Voranmeldung. E-Mail: a.vogelsang@ritterhude.de – Tel: 04292 889-102 

Bang üm Verbott vun Versammeln

Berlin: Politikers vun all Parteien findt dat nich goot, dat för hüüt seggt worrn is, in Dresden droffen sick keen Lüüd versammeln. De Polizei hett weeten laten, se hett handfaste Henwiese up villicht een Anslag. Den SPD-Politiker Thierse hett an de ARD seggt, dor wöör bannig hatt in de Grundrechten ingrepen. Den CDU-Bunndagsafordneten Spahn verlangt, de Pegida-Bewegen müss weer lopen dörven. De Ämters in Dresden hebbt för hüüt all Versammeln unner frejen Heben verbaden. Dat geiht ok de Lüüd an, de tegen Pegida sünd.

Bahn un GDL verhannelt weer

Berlin: Lüüd vun de Bahn un de Gewarkschupp GDL kaamt hüüt tohoop un verhannelt vun niegen över Tarife. Dat geiht üm een Tarifverdrag för düt un villicht ok all för dat tokamen Johr. Beid Sieden hebbt verklaart, se willt bit to dat Enn vun’n Märzmaant dormit dör wesen. De Hauptsaak hebbt se all klaarkregen: De Bahn will dat gellen laten, dat de GDL ok för anner Lüüd bi de Bahn tostännig is un nich blots för de Lokföhrers. Dorüm sünd se vermoden, dat in tokamen Tieden woll nich lawayt warrt.

Strieden in de Ukrain

Nej York: De Generalsekretär vun de UN, Ban Ki Moon, de hett verlangt, dat dat Strieden in’n Osten vun de Ukrain foorts uphöllt. He weer vull vun Unroh, hett Ban seggt. An’t Weekenenn weern in’n Osten vun dat Land tominnst veerteihn Lüüd bi Scheetereen to Dood kamen. Sünnerlick böös tegenanner an gahn sünd de Trupps vun de Regeern un de Opsternatschen an’n Fleegerhaben vun Donezk. De ukrainschen un russschen Böversten smiet sick tegensietig vun niegen vör, dat den annern uphisst un sick nich an een Hollstopp hollen deit.

EU tegen de lilleken Lüüd

Brüssel: De Butenministers vun de achtuntwintig EU-Staaten holt hüüt Rat doröver, woans se tegen de lilleken Lüüd an willt. Na de Ansläg vun Paris geiht dat woll vör allen dorüm, woans de geheemen Deenste beter tosamen arbeit. Ok schall dat dorüm gahn, dat ok mit anner Nich-EU-Staaten tohoop arbeit warrt, so as ton Bispill mit de Törkei. De EU-Kommisschon hett ok över de Laag vun de Jöden in Europa klaagt. De tweete Vörsitter vun de Kommisschoon Timmermanns, de hett an de „Rheinsche Post“ seggt, he kunn nich mehr slapen, sietdem he dat Geföhl hett, dat de Jöden sick weer Sörgen maken mööt üm se ehr Seekerheet.

Keen Pakete mehr mit Sülvstfleegers

Nörddiek: De Düütsche Post brengt nich mehr Pakete up dat Eiland Juist mit een lütten Sülvstfleeger. Upstunns kiekt se na, wat bi de Fleegeree in’n verleden Harvst bi rutkamen is. De DHL harr vun September bit Dezember veertig Mal Druppens un Pillen vun Nörddiek to de Afthek up dat Eiland mit so een Paketfleeger bröcht. De DHL vermellt, dorbi hett dat keen Malessen nich geven.

Dat Weer

Un dorhen is dat Thermometer fullen: in Osterholt-Scharmbeck un an’n Bremschen Fleegerhaben  up null, up Wangerooge un an de Fiskereehabenslüüs in Bremerhaben up een Grod. Hüüt is de Heben weer wulkendüster un hen un wenn fallt een beten Snee of Sneeregen. An’n Namiddag warrt dat bilütten dröger. Bi een bit dree Grod weiht de Wind mau ut de Süden Kant. Tokamen Nacht wieder dichte Wulken, man drög bi null bit minus twee Grod. Un de tokamen Daag schall dat allens so blieven: keen Sünnschien, dichte Wulken, männigmaal ok düstergies een lüerlüüt beten Snee bi sowat dree Grod un slappen Wind ut Südwest. Dat weern de Narichten. 

Dat weern de Plattdüütschen Nahrichten vun’n 19. Januar 2015 (Radio Bremen). Ulrike Müller hett se tohoopstellt. Up Platt trechtmaakt un vörleest hett se Gesine Reichstein.

Und nu könnt ji fein leern för den 21. Jan., wenn seck de Plattsnackers droopt in’t DGH!

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