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Google News: Ganz praktisch, aber ….

Google News auf dem Smartphone ist eigentlich ganz praktisch. Eigentlich! 

Ich lese oft und gern die Online-Seiten diverser Printmedien. Natürlich kann ich sie direkt ansteuern, aber Google News macht es einfacher, da ich auch noch interessanten Themengebiete zusammenstellen kann. Um auf die Schnelle eine Übersicht zu bekommen, ist das ein tolles Werkzeug. Aber, ja es gibt ein dickes Aber! Google News verweist immer öfter auf Seiten bei anderen Onlinemedien, die nur sichtbar werden, wenn man abonniert oder sich anmeldet. Google treibt so den Zeitungshäusern Kunden zu, die u.U. sogar ein Abonnement abschliessen. Natürlich wird niemand gezwungen die Webseiten zu betreten, aber es bleiben immer einige hängen. So lohnt sich der Deal von Google mit den großen Medienhäusern. Und natürlich verweist Google nur auf die Existenz einer Seite. Aber die Information bekommt der Nutzer nur gegen Geld. Für mich hat das in etwa den Geschmack einer Drückerkolonne, nur eben auf Google-Art. Mich ärgert es immer wieder, wenn ich anfange einen Artikel zu lesen und der Text verschwindet nach und nach, je weiter ich runterscrolle. Und wenn ich dann aufgefordert werde zu abonnieren oder mich extra anzumelden, dann bin ich meistens schon weg.

Da Google News nun einmal als App auf dem Smartphone ist, natürlich kostenlos, wird es wohl drauf bleiben – vorerst.

Die perfekten Überwachungsinstrumente

„Ich weiss wo Sie sind und was Sie gerade tun, Sie Schlingel!“

Die perfekten Überwachungsinstrumente hat fast jeder auf seinem iKlotz oder dem Wischtelefon. Es ist erschreckend, wie viel WhatsApp über dich weiß. Der beliebte Messenger fordert insgesamt 42 Berechtigungen ein – und damit mehr als Signal oder Telegram. Wer Signal als Alternative nutzt, muss dem Messenger 40 Berechtigungen einräumen. Bei Telegram sind es „nur“ 32.

Du kannst den Messengern bestimmte Rechte entziehen oder verändern. So kannst du bei WhatsApp, Signal und Telegram etwa den Zugriff auf die Kamera verweigern oder so einstellen, dass die App jedes Mal fragt, ob sie darauf zugreifen darf, wenn du die Kamera-Funktion in der App nutzt. Sinnvoll ist auch die etwa bei Telegram standardmäßig ausgeschaltete Funktion „Berechtigungen entfernen, wenn die App nicht verwendet wird“ einzuschalten. Nutzt du etwa Telegram einige Monate nicht mehr, entzieht dein Handy dem Messenger Berechtigungen, die auf die Kamera, Kontakte, Mikrofone oder den Speicher zuzugreifen.

Unter anderem kann Telegram auf diese Daten zugreifen:

  • Bilder und Videos: Telegram kann jederzeit und ohne deine Bestätigung die Kamera deines Smartphones nutzen.
  • Mikrofon: Der Messenger kann über die Mikrofone deines Smartphones Ton aufnehmen, zu jedem Zeitpunkt, auch wenn du Telegram gerade nicht nutzt.
  • Standort: Telegram weiß jederzeit, wo du dich befindest.
  • Telegram weiß, ob du mit jemandem telefonierst und kann die Telefonnummer der angerufenen Person auslesen. Der Messenger kann, ohne dein Eingreifen, Telefonnummern wählen, was zu unerwarteten Kosten und Anrufen führen kann.
  • Speicher auslesen: Telegram kann Daten deines freigegebenen Speichers nicht nur lesen, sondern auch ändern oder löschen.

Wie WhatsApp und Telegram kommt auch Signal ohne Berechtigungen nicht aus. Die sind zum Teil sogar noch tiefgreifender als jene bei Telegram.

  • Signal kann ohne dein Wissen Kalendertermine hinzufügen oder ändern und E-Mails an Gäste verschicken, die scheinbar von dir stammen.
  • Der Messenger kann auch alle auf deinem Smartphone gespeicherten Kalendertermine sehen und deine Termine speichern.
  • Signal kann jederzeit und ohne deine Bestätigung die Kamera deines Smartphones nutzen und Bilder und Videos aufnehmen.
  • Der Messenger kann SMS lesen, senden und löschen.
  • Signal kann über die Mikrofone deines Smartphones zu jedem Zeitpunkt Ton aufnehmen, auch wenn du den Messenger gerade nicht nutzt.
  • Die App weiß, wann und mit wem du telefonierst.
  • Der Messenger kann, ohne dein Eingreifen, Telefonnummern wählen, was zu unerwarteten Kosten und Anrufen führen kann.

Wer wissen möchte, welche anderen Rechte Telegram und Signal einfordern, muss das App-Icon gedrückt halten, bis sich ein kleines Fenster öffnet. Danach auf „App-Details“ oder ein „i“ für Information tippen (je nach Smartphone-Modell und Nutzeroberfläche). Anschließend bekommst du App-Infos zu dem ausgewählten Messenger. Unter „Berechtigungen“ hast du nun einen groben Überblick über die Zugriffe, die du der App gewährst. Tippst du nun oben rechts auf die drei Punkte, kannst du dir „Alle Berechtigungen“ anzeigen lassen.

Whatsapp gehört dem Facebook-Konzern und Facebook selbst ist der größte Datengrabscher von allen. Telegram und Signal sind gegenüber Whatsapp und Facebook schon fast harmlos zu nennen. Eine Gefahr für alle liegt nicht nur in der Datensammelwut von Whatsapp und Facebook, sondern in der Verknüpfung dieser Daten zu aussagefähigen Persönlichkeitsprofilen. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie montags einen Strafzettel bekommen, weil sie am Freitag darauf eine Geschwindigkeitsübertretung begehen. Oder schon im nächsten eine höhere Versicherungsprämie für ihr Haus bezahlen müssen, weil in fünf Jahren der Blitz einschlägt.

Ein Vergleich:

Sieben, Acht, Zehn – und nun Elf?

Drei Notebooks und einen älteren Desktop-Rechner habe ich im Betrieb. Ich arbeite an verschiedenen Orten, also in verschiedenen Räumlichkeiten. Nein, Arbeit will ich das nicht nennen. Es ist einfach eine Freizeitbeschäftigung, auch weil ich gern mit diesen Geräten herumtüfftle. Ein älteres Notebook (vor 2012) läuft schon seit langer Zeit mit Linux Mint. Ich „arbeite“ gern damit, weil es sehr gut und zuverlässig läuft und mich nicht dauernd mit dicken Updates plagt.

Nun ja, auf den anderen konnte ich Windows nicht vermeiden. Teilweise war ein gut funktionierendes Windows 10 bereits aufgespielt oder nach Windows 7 gab es das kostenlose „Upgrade“. Das Wort „Upgrade“ vermittelt m.E. ein falsches Bild, denn damit sollte eigentlich eine Wertsteigerungen oder auch eine Verbesserung einhergehen. Windows 7 war erstklassig und 10 hat es damit sehr schwer, auch weil es sehr neugierig ist.

Nun ja, nun ist Windows 10 drauf und schon kündigt Microsoft ein Windows 11 und das Supportende für 10 ab 2025 an. Obwohl ich wegen Windows 11 garantiert keine neuen Geräte anschaffen werde, war ich doch neugierig, ob meine alten Kisten mit Windows 11 zurechtkommen würden. Nach einer schnellen Drübersicht kann ich sagen, dass nahezu alle Geräte, die nach 2017 gebaut wurden, auch Windows 11 vertragen. Die älteren Geräte müssen passen. Bei mir bleibt nach jetzigem Stand der Informationen tatsächlich nur ein Notbook übrig, das Windows 1 verträgt.

Ob das auch für die Geschwindigkeit gilt ist fraglich, denn bekanntlich fressen neue Betriebssystem von Microsoft deutlich mehr Ressourcen als ihre Vorgänger. Ob mit langsamen Rechnern die Freizeitgestaltung noch Spaß möchte ich bezweifeln.

Wer es wissen will, kann sich das kleine Tool Moin_64 (portable) herunterladen und seinen Rechner mal checken lassen.

Auf der Webseite von DrWindows gibt es weitere „testtools“.

TeleGuard: Das Schweizer Messer als Messenger

Spät, aber vielleicht nicht zu spät, kommt der Schweizer Messenger TeleGuard. Er steht in den App-Stores zur Verfügung. Er gleicht in etwa den bekannten Messengern wie Signal, Whatsapp oder Telegram. Nur ist er viel sicherer. Die Server stehen in der Schweiz und nicht in den USA. Grundsätzlich lesen sich die Features der Neuerscheinung aus der Schweiz sehr gut, vor allem die anonyme Nutzung ohne Angabe der Telefonnummer, Serverstandorte in der Schweiz und eine kostenlose, werbefreie Nutzung sind deutliche Vorteile gegenüber anderen Konkurrenten.

Eine Besonderheit von TeleGuard ist die Tatsache, dass für die Nutzung keine Telefonnummer angegeben werden muss – damit lässt sich der Messenger auch ganz anonym verwenden. Auch Benutzeridentifikationsdaten werden nicht erfasst, zudem werden keine Benutzerdaten auf den Servern gespeichert. Um die Privatsphäre und Sicherheit zu garantieren, kommt der laut eigenen Aussagen „beste Verschlüsselungsalgorithmus, was es derzeit gibt“, SALSA 20, zum Einsatz.

Die Identifikation erfolgt über eine eigene TeleGuard ID, die benötigt wird, um sich mit Freunden im Messenger zu verbinden. Diese kann an Freunde weitergegeben werden, die diese dann im Messenger einfügen und auf die Bestätigung der Freundschaftsanfrage warten. Sobald die Freundschaftsanfrage angenommen wurde, kann der Austausch im Chat erfolgen. Auch ein direktes Hinzufügen eines TeleGuard-Nutzers über einen QR-Code ist möglich: Wird der QR-Code in TeleGuard von einem anderen User per Kamera erfasst, wird ebenfalls eine Freundschaftsanfrage gesendet, die dann bestätigt werden muss. Dieses Vorgehen ist bereits vom ebenfalls in der Schweiz entwickelten Messenger Threema bekannt – auch hier können sich Nutzer ohne Angabe der Telefonnummer mittels Threema ID anonym miteinander verbinden.

Wer also Wert auf absolute Sicherheit seiner Daten legt, sollte sich diesen Messenger einmal anschauen.

Mehr über TeleGuard ….

TeleGuard Homepage

Aushang: Eintritt mit Luca-App

Viele Einzelhändler, Organisationen, Unternehmen, Dienste und Einrichtungen bieten ihren Kunden oder Besuchern bereits den Eintritt über die Luca-App. Das erspart das lästige „Einchecken“ mit Papier und Kugelschreiber und ist sicherer. Manchmal fehlt den Betreibern oder Inhabern einfach die Zeit  einen kleinen Aushang mit dem Hinweis auf die Luca-App ins Fenster zu hängen. Darum finden Sie hier eine druckfertige PDF-Datei:

 

Klick zum Öffnen/Download

Spielerei wird zum Podcast

Vor fast einem Jahr, genau am 3.4.2020, habe ich meinen kleinen Podcast gestartet. Ich hätte nie erwartet, dass daraus eine ganze Serie bzw. praktisch ein Begleiter für das ganze Jahr werden würde. Aktuell ist die Ausgabe Nr. 54. Technisch betreibe ich keinen Aufwand. Das Notebook-Mikrophon und die Software Audacity sind vollkommen ausreichend. Rückschauend beschäftigt sich die Serie natürlich mit dem Dauerthema Corona, aber seinerzeit auch mit den Kapriolen eines gewissen Herrn Trump. Auch ein vielleicht kruder Mix aus Satire und Feature ist dabei.

Die Sache hat tatsächlich so etwas wie einen Tagebuch-Charakter, denn ich reihe hier Augenblickseinfälle und Notizen aneinander. Erst vor kurzem kam ich darauf, dass ich ja auch akustische Notizen ins Smartphone sprechen und dann gleich weiterverarbeiten kann. Ja, der Fortschritt! Ich weiss natürlich, dass kaum jemand zuhört. Es ist ganz einfach der Spaß an der Freunde und an den kleinen technischen Spielereien. Ein Wettbewerb mit den großen und bekannten Podcastern, die auf einer coronabedingten (modischen) Podcastwelle schwimmen, kommt nicht in Frage. Einer diese Podcast-Boliden sagte mal, dass diese Modewelle auch mal wieder aufhört. Ich fürchte jedoch, dass sie Corona weiter begleitet. 

Ich persönlich mag von Corona, genauer gesagt von der 2., 3. oder 4. Welle der Pandemie nichts mehr hören und erst Recht nicht darüber einen Podcast verfassen. Mich interessieren eigentlich die kleinen Ungereimtheiten des ganz normalen Alltags, nur dass dieser zur Zeit eben nicht normal ist.

Es kommt erfreulicherweise jetzt die wärmere Jahreszeit und es lockt die Natur. Trotzdem aber werde ich meine akustischen Notizen fortsetzten, und sei es nur aus chronologischen oder dokumentarischen Gründen, verbunden mit kleinen Spielereien. Mir macht es einfach Spaß, und der Spaß ist wichtig.

Für WordPress-Nutzer hier der Link zum aktuellen Podcast. Vielleicht etwas angenehmer und übersichtlicher ist es, wenn Sie meine Tagebuchseite direkt ansteuern. Über Anregungen, Ideen, Beiträge oder oder Kritik würde ich mich freuen. Abseits der Aluhüte und der Verschwörungstheoretiker habe ich einen Kanal bei Telegram eingerichtet. Sie erreichen die Tagebücher auch unter Seniorpodcaster beim Messenger Telegram. Auch das ist mehr oder weniger ein Versuch.

Vom Notepad zum Website-Builder

Bislang stand ich den sog. „Website Buildern“, also den Bauskastensystemen, immer recht skeptisch gegenüber. Ich habe mich lieber auf auf den Notepad- bzw. den Frontpage-Editor oder auch auf WordPress-Installationen verlassen, sehr konservativ also. Dann aber vor einigen Tagen, in einem Anfall von Corona-Langeweile, habe ich den Nicepage (WebsiteBuilder) ausprobiert. Und ich war wirklich erstaunt wie gut diese vorgefertigten Webseiten-Elemente funktionieren. Natürlich erfordert eine neue Software ein wenig Einarbeitung, aber diese Software ist so gut wie selbsterklärend – und kostenlos.

Ursprünglich wollte ich einfach eine ansprechende Startseite für meine Domain www.seniorplus.de gestalten, die auch auf kleinen Smartphone-Displays halbwegs brauchbar funktioniert und die nicht mehr den Charme der 1990er Jahre hat.

 

Wenn Sie mögen, dann schauen Sie mal: hier finden Sie die neue Startseite von Seniorplus.

Ohne Instagram glücklicher

Instagram ist ein Zeitfresser. Und was kommt dabei heraus? Nichts, nur belangloser Kram. Leute halten ihr Gesicht oder ihre Figur in die Kamera – natürlich Selfies – und glauben auch noch die Welt sei interessiert daran. Nun gut, jedem sein Vergnügen.

Für mich ist das nichts. Es gibt andere Apps und Webseiten, aus denen ich mehr Honig saugen kann. Instagram hinter lässt bei mir auf dem Smartphone oder dem Desktop keine Lücke. Wer Instagram ebenfalls loswerden möchte, der kann diesem Link folgen, und dann Frohes Schaffen!