Archiv der Kategorie: Software

Chrome portable für Windows XP

Windows XP gibt es schon seit 2014 nicht mehr. Es wird zumindest nicht mehr gewartet und mit Updates versorgt. Tatsächlich aber gibt es Windows XP noch auf vielen Rechnern. Zum einen läuft es problemlos insbesondere auf älteren Desktop-Rechnern und Notebooks (ca. vor 2011) und zum anderen ist es einfach zu verstehen und zu handhaben – vielleicht bis auf die Treiberversorgung.

Passende Software allerdings ist fast komplett verschwunden. Hin und wieder laufen auch Win7 oder 10-Anwendungen (32bit) unter XP, aber das wird immer seltener. Ich habe lange gesucht nach einer XP-tauglichen Version des Chrome-Browsers, und da bei mir alle Programme portable laufen müssen, wurde das noch schwieriger. Aber ich habe eine Version gefunden und diese alltagstauglich zurechtgebogen.

Falls Sie also noch XP laufen haben und einen passenden Chrome-Browser suchen, dann können Sie sich die portable XP-Version hier herunterladen. Sie finden ihn im Archiv.

Advertisements

Europa’s verschwiegene Archillesferse

Da steigen große Unternehmen, freie Wohlfahrtsverbände, Krankenkassen, Vereine und sogar ganze Bundesländer freiwillig und ohne Not auf das Betriebssystem Windows 10 um. Einige Kommunen bezeichnen sich sogar als Rückkehrer, da sie angeblich mit freien Betriebssystem wie Linux nicht zurecht kamen. Und alle betonen, dass sie großen Wert auf Datenschutz, insbesondere auf den Schutz der Daten ihrer Kunden oder der Versicherten, legen. Was für ein Witz! Oder was für eine Veralberung der Menschen, die gezwungenermaßen in diesen Unternehmen mit dem System arbeiten müssen.

Das US-Unternehmen Microsoft hat praktisch das Monopol auf den Schreibtischen und in den Büros dieser Welt. Bei Unternehmen und öffentlichen Diensten und Einrichtungen herrscht eine gefährliche Monokultur in Sachen IT. Bei Microsoft lauscht die NSA, jenes bekannt unbekannte amerikanische Abhör- und Lauschinstitut, mit. Es wäre politisch inkorrekt zu behaupten, wenn das Sozialamt in München oder Papenburg eine Entscheidung trifft, dann weiß es Microsoft und damit Washington schon lange. Das mag für Otto Normalverbraucher (oder John Doe) uninteressant sein, für Siemens, BASF, Bayer, BMW oder VW kann es das aber nicht sein.

Wenn der Mann, der zur Zeit amerikanischerer Präsident ist, Europa und insbesondere Deutschland als Feind sieht (anstatt bessere Autos zu bauen!), dann sollten sich deutsche Unternehmen und natürlich alle anderen Dienste, Behörden und Einrichtungen vorsehen. Alles, aber auch wirklich ALLES, was sie in die Tasten tippen oder vor und hinter dem Monitor treiben, ist bereits über den großen Teich gebeamt, bevor Sie Piep sagen können. Und die Konkurrenz schläft nicht.

Da lachen doch die Hühner, wenn man den Satz hört: „Abhören unter Freunden geht gar nicht!“ – Eine Abhängigkeit, so wie jetzt von amerikanischer Internetstruktur und -technik, geht nicht lange gut. Es wird Zeit, dass Europa etwas dagegen setzen kann!

Hier ist lediglich von dem Betriebssystem für Rechner die Rede. Aber die Gefahr der absoluten Abhängigkeit und des Datenmissbrauchs gilt genau so für Google, Apple, Amazon usw. Auch diese Unternehmen werden nicht zögern ihrer Regierung willig Auskunft zu geben.

Zwei interessante Apps für Andoid

WalkiTalkie: Diese App verwandelt das Android Smartphone in ein WalkieTalkie für den Bereich innerhalb eines WLANs. Es können also Nutzer miteinander sprechen, die sich innerhalb des gleichen WLANs befinden und diese App installiert haben. Es stehen 50 Kanäle zur Verfügung. Man sollte sich also vorher auf einen „Anrufkanal“ (wie früher beim CB-Funk) verständigen. Und nicht vergessen: diese Gespräche sind nicht privat. – Download

WiFiMessenger: Diese App macht im Grunde das gleiche wie WhatsAp, nur man braucht keine Tel.Nr. und ist auf dem WLaN-Umkreis beschränkt. Auch FileTransfer ist schnell möglich. –Download

Die o.g. Apps eignen sich besonders für Teams und Arbeitsgruppen, die im gleichen WLAN miteinender verbunden sind.

Installation: APK-Datei auf das Smartphone laden, Install aus unsicherer Quelle erlauben, und apk installieren durch Anklicken.

Von Cloud zu Cloud

Toll! Ich werfe das Schlepptop an und gleichzeitig starten drei Clouds – Google’s Backup &, Microsofts‘ OneDrive und Dropbox. Bis auf die gute alte Dropbox habe ich nie eine Cloud (Datenwolke) gebraucht. Heute aber hätte ich sie gebraucht, denn ich wollte ein Verzeichnis freigeben und es sollte schnell gehen.

Google’s Backup & Sync brachte mich zur Verzweifelung. Mal waren die Daten da, dann wieder weg, dann wieder nur mit der App, dann wieder ohne. Resultat: Nicht zu gebrauchen. Ich hab’s rausgeworfen und auf allen Rechnern gekillt.

Der nächste Versuch galt OneDrive, das bekanntlich von MS gleich mitgeliefert wird. Und es gibt Neuerungen: Files on Demand, also Dateien, die erst heruntergeladen werden, wenn man sie braucht. ANGEBLICH! Im Grunde das gleiche wie bei Google’s. Mal Daten da, mal nicht. Ich habe mich zwar durch die Einstellungen gewühlt und halte mich auch nicht für blöd. Passende Einstellungen auf mehreren Rechnern vorzunehmen, ist eine Herausforderung, wenn man nur eben schnell ein Verzeichnis freigeben will. Es hat einige Zeit gedauert bis ich merkte, dass OneDrive ein wenig träge arbeitet. Bis alle Daten synchronisiert sind, das dauert schon eine Weile. Und in der Zwischenzeit staunt man, was bereits da ist, was nicht und was plötzlich wieder weg ist. OneDrive ist nicht unbedingt etwas für den schnellen Gebrauch.

Um Dateien zu sichern oder für andere schnell zugänglich zu machen, bleibe ich bei der guten alten Dropbox. Falls Sie die Dropbox noch nicht kennen, dann sollten Sie mal einen Blick riskieren. Mit der Dropbox können Sie den USB-Stick tatsächlich vergessen.

Nachdenken über Windows

Ich mag Windows, aber die Updates und die Probleme danach gehen mir allmählich auf den Zeiger.


1. Win 10 – Update auf die Version 1803 – landet in einer Endlosschleife. Der Rechner wird immer langsamer, weil Windows das komplette Paket immer wieder neu herunterlädt und installieren will. Fazit: Komplette Neuinstallation. Zum Glück geht das bei Win 10 relativ fix.

2. Win 7 – die aktuellen Updates werden konfiguriert. Bei 100 % bleibt er stehen. „Schalten Sie den Computer nicht aus!“ – Nach einer Stunde habe ich es doch getan. Stecker raus und wieder gestartet. Was passiert? Updates werden auf neue konfiguriert und der „Computer wird bereinigt“. Letzteres allerdings über eine Stunde. Keine Meldung zwischendurch, kein Fortschritt.

Es ist ja toll, wenn man immer einen aktuellen Rechner hat. Nur wenn die monatlichen Updates den Rechner unbrauchbar machen, dann wird meiner alter Desktop demnächst auch mit Linux Mint Bekanntschaft machen. 

Ich habe einfach keine Zeit dafür nach dem Einschalten des Rechners stundenlang auf die (richtige!) Verarbeitung von Updates zu warten.

Win XP: still alive …. und ziemlich modern

Wenn es das Betriebssystem Windows XP aus dem Jahr 2001 nicht gegeben hätte, dann würde die Welt heute vielleicht ganz anders aussehen. Zumindest hätten wir heute keine Vergleichsmöglichkeit zu den aktuell gängigen Betriebssystemen. Windows XP ist nach wie vor ein sehr gutes Betriebssystem, obwohl Microsoft es seit dem Frühjahr 2014 nicht mehr aktuell hält bzw. mit Sicherheitsupdates beliefert.

Jeder, der sich irgendwie mit Rechnern beschäftigt, hat irgendwo noch eine Scheibe mit Windows XP herumliegen, vielleicht sogar mit Schlüssel. Ich sage: Bloss nicht in die Tonne kloppen! Denn: 1. XP hat schon so manchen alten Rechner wiederbelebt, 2. Man kann XP nahzu komplett nach eigenen Wünschen einrichten und 3., last but not least, XP ist sparsam. Die Krankheit der aktuellen Betriebssysteme ist, dass sie ungeheuerlich viel Arbeitsspeicher schlucken. Windows 7 braucht mind. 1 GB, um halbwegs flüssig zu laufen. Windows 10 nervt nicht nur mit immer neuen, furchtbar wichtigen Updates, nein, es erwartet auch mind. 2 GB Arbeitsspeicher. Darunter ist die Arbeit mit beiden Betriebssystemen kein Vergnügen. Auch die bedeutenderen Linux Distributionen brauchen immer mehr und machen mit im Trend zu immer mehr Arbeitsspeicher. Dabei – das ist natürlich nur etwas für Fachleute – laufen dann Dienste und Applikationen mit, die ein normaler Nutzer nie im Leben braucht.

Windows XP aber bringt auch schmalbrüstige ältere Note- und Netbooks in Schwung. 256 MB Arbeitsspeicher reichen völlig aus, darunter geht es auch. Auch bringt das Betriebssystem alles mit, zumindest in der Anlage und mit ein wenig Handarbeit, was die anderen auch haben. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man XP von vorne bis hinten nach dem eigenen Geschmack „designen“ kann. Es kann aussehen wie ein ChromeBook, es kann aussehen wie Linux Cinnamon oder wie heruntergestrippelt auf das Aussehen von Windows 98.

Ein Haken ist allerdings dabei. XP ist immer noch weltweit im Einsatz und die Struktur des Betriebssystem ist, Windows-typisch, weltweit bestens bekannt. Jeder Baukasten Hacker kann XP zu Fall bringen. Niemand sollte XP ungeschützt im Netz verwenden. Ungeschützt, das heisst es muss eine gute Firewall und ein perfekter Viren- und Trojanerscanner her. Auch MS eigne Baseline Security ist schon eine Hilfe. Das XP-eigene EMailprogramm Outlook Express ist zwar schön einfach, aber offen wie ein Scheunentor. Also, Finger davon lassen.

Viele der bekannten Software-Programme laufen nach wie vor, einige aber nicht (mehr). So machen Google und Mozilla z.B. einen Bogen um XP, aktuelle Chrome- und Firefox Browser laufen nicht mehr unter XP, und einige andere Dinge auch nicht. Man kann aber immer noch zu den älteren Versionen (vor 2015) zurückkehren.

Fazit: Es gibt also keinen Grund ältere Geräte im Keller verstauben zu lassen. Mit Windows XP tun sie es allemal und ohne Gedöns und Schnörkel. Wenn man mit den wiederbelebten Geräten ins Internet geht, sollte man der Datensicherheit seine Aufmerksamkeit schenken und gleich entsprechende Software installieren.

Bringen Sie XP mindestens auf den Stand vom Mai 2014.

Nur keine Angst vor der eigenen Homepage

Hier sind Sie richtig!

Es ist nicht schwierig eine Homepage z.B. für Ihr ganz persönliches Hobby oder Ihr kleines oder großes Unternehmen, Ihren Verein oder Ihre Familie zu erstellen. Sie können selbst gestalten oder auf den Baukasten zurückgreifen. Bei One.com erhalten Sie sogar für das Basispaket umfangreiche Leistungen und Unterstützung.

Das einfache Basispaket ist im ersten Jahr komplett kostenlos, danach nur EUR 2,36 p.M. Um nur einige Vorteile zu nennen ….. 25 GB Space, beliebig viele EMailadressen, FTP/PHP/SSL/Traffic und natürlich eine Domain nach Ihrer Wahl. Der gut erreichbare One-Support und der Homepage-Baukasten machen die Sache noch einfacher. Selbst WordPress ist mit einem Klick installiert!

UND SIE ERHALTEN EINEN RABATT von Euro 6,–, wenn Sie Ihr Paket über diesen Link buchen:

Gleich zu One.com

Anmerkung: Das o.g. ist natürlich auch Werbung für One.com. Aber durchaus zu Recht. Ich bin mit diesem Dienstleister sehr zufrieden. Etwas merkwürdig finde ich aber, dass man auf allen möglichen Wegen bezahlen kann (VISA, AE, Kreditkarte etc.), aber für die gute, alte deutsche Überweisung per Bank muss man drei Euro drauflegen. 

Kaltstart aus der Steinzeit

Hätte mir jemand am Anfang der 80er Jahre gesagt, dass „Windows“ die Welt revolutionieren würde, hätte ich ihn wahrscheinlich nur fragend angeschaut. „Wie? Fenster sollte man manchmal putzen!“ – Ein paar Jahre später war aber auch mir klar, dass die Fenster aus dem Hause Microsoft ein Betriebssystem für Computer sind. Mit Windows 3.0 wurde dann auch bei mir der Kaltstart aus der analogen Welt heraus eingeläutet. Der erste „Personal-Computer“ mit 12-Nadel-Drucker und vielen Floppys breitete sich auf meinem Schreibtisch aus. Ach, wie toll, und alles ohne TippEx! – Aus heutiger Sicht bleibt nur ein Wort: Steinzeit! Und eine lange Geschichte bis heute.

Wenn Sie Lust haben, dann verfolgen Sie doch einfach mal die Versions-Geschichte von Microsoft Windows. Am 10. November 1983 ging es los mit Windows 1.0 ….