Archiv der Kategorie: Importiert

Posterous war einmal …

Posterous war mal richtig gut, richtig innovativ – einfach super! Das ist aber, gemessen an der Schnellebigkeit des Internets, einige Jahrzehnte her. Genauer gesagt nur ein oder zwei Jahre. Heute macht posterous einen „echt lahmen“ Eindruck. Die Verarbeitung von Beitr??gen dauert und dauert oder stockt zeitweise ganz. Die Verteilung klappt mitunter gar nicht. – Ich m??chte posterous eigentlich nicht aufgeben, aber ich ertappe mich dabei, dass ich wichtige Dinge woanders blogge.

_nachdenker_breit

 

Nicht Naser??mpfen, sondern Nachdenken ist angesagt!

Heute fand ich in meinem Zettelkasten folgende kleine Geschichte. Nicht Naser??mpfen, sondern Nachdenken ist angesagt!   „Ein Unternehmen hat seine Spitzenleute auf ein teures Seminar geschickt. Sie sollen lernen, auch in ungewohnten Situationen L??sungen zu erarbeiten. Am zweiten Tag wird einer Gruppe von Managern die Aufgabe gestellt, die H??he einer Fahnenstange zu messen. Sie beschaffen sich also eine Leiter und ein Bandma??. Die Leiter ist aber zu kurz, also holen sie einen Tisch, auf den sie die Leiter stellen. Es reicht immer noch nicht. Sie stellen einen Stuhl auf den Tisch, aber immer wieder f??llt der Aufbau um. Alle reden durcheinander, jeder hat andere Vorschl??ge zur L??sung des Problems. 

 Eine Frau kommt vorbei, sieht sich das Treiben an. Dann zieht sie wortlos die Fahnenstange aus dem Boden, legt sie auf die Erde, nimmt das Bandma??, misst die Stange vom einem Ende zum anderen, schreibt das Ergebnis auf einen Zettel und dr??ckt ihn zusammen mit dem Bandma?? einem der M??nner in die Hand. Dann geht sie weiter. Kaum ist sie um die Ecke, sagt einer der Top-Manager: „Das war wieder typisch Frau! Wir m??ssen die H??he der Stange wissen und sie misst die L??nge! Deshalb lassen wir weibliche Mitarbeiter auch nicht in den Vorstand.“

 

??brigens, handschriftlich war auf dem Zettel hinzugef??gt: „Mache diese Geschichte bekannt! Schicke Sie einer intelligenten Frau, damit sie mal wieder etwas zu lachen hat. Und schicke sie M??nnern, von denen Du glaubst, dass sie die Wahrheit vertragen k??nnen!“

 

Nun, das sei hiermit gemacht. Da f??llt mir ein, wissen Sie warum Frauen im Schnitt 7 Jahre l??nger leben als M??nner? ??berlegen Sie mal, wielange brauchen Sie (als Mann) beim Friseur? Wieviel Zeit brauchen Sie (als Mann) f??r Ihre Morgentoilette? Wielange brauchen Sie um Ihren Wagen perfekt einzuparken? – Sehen Sie! Im Endeffekt kommen Sie als Mann g??nstiger davon!

 

Sie nutzen unser soziales Netzwerk, Sie Nutzer Sie!

Sie nutzen seit geraumer Zeit unser soziales Netzwerk. Im Interesse aller Nutzer müssen wir stichprobenartig Ihre Identität überprüfen. Bitte beantworten Sie die folgenden kurzen Fragen bzw. reichen Sie entsprechende Unterlagen nach:   1. Ist Ganthenbein, Horst-Dieter – geb. 14.07.1965 in Pelzerhaken/Ostsee – Ihr Klarname?   [ ] JA [ ] Weiss nicht   2. Seit wann sind Sie Ganthenbein, Horst-Dieter, und in dieser Eigenschaft Nutzer unseres sozialen Netzwerkes?   [ ] seit ………………………………………. [ ] weiss nicht     3. Haben Sie eine der o.g. Fragen mit (weiss nicht) beantworten müssen, reichen Sie bitte Ihren Personalausweiss ein. Bitte nutzen Sie zum Verschicken den nächsten Postschalter in Ihrer Nähe.   Sie werden verstehen, dass wir nur Personalausweise akzeptieren, die bis 2020 und darüber hinaus gültig sind. Sollten die gewünschten/erforderlichen Unterlagen morgen nicht vorliegen, müssen wir leider Ihren Account suspendieren.

Noch immer tausende Rechner in Deutschland infiziert

Jetzt wird wahr, wovor seit Monaten gewarnt wird: Hunderttausende Computernutzer werden ab Montag wom??glich ohne Internetzugang sein. Betroffen sind gesch??tzt mehr als 300.000 Nutzer, deren Computer von der Schadsoftware DNS Changer befallen ist, wie US-Sicherheitsexperten mitteilten.   Bis zum November 2011 hatten Kriminelle die DNS-Anfragen infizierter Rechner abgefangen und auf andere IP-Adressen umgeleitet, so dass Computernutzer auf gef??lschten und manipulierten Seiten landeten. Dort griffen die Hinterm??nner Kreditkartendaten ab, verkauften falsche Antivirensoftware oder begingen Klickbetr??gereien.

Dann zerschlug die US-Bundespolizei FBI das DNS-Changer-Netz und richtete als ??bergangsl??sung Ersatzserver ein, ??ber die die DNS-Anfragen befallener Rechner korrekt abgewickelt wurden. Diese provisorisch betriebenen Server werden nun am 9. Juli endg??ltig abgeschaltet. Dann bekommen die Nutzer infizierter Rechner eine Fehlermeldung, wenn sie wie gewohnt eine Seite aufrufen m??chten. Obwohl Datum und DNS-Problematik schon seit Monaten bekannt sind, sind auch in Deutschland immer noch tausende Rechner infiziert.

 

Jetzt schnell checken

Wer es bis jetzt nicht getan hat, sollte also schnell pr??fen, ob sein Rechner befallen ist: ??ber einen Aufruf der Webseiten www.dns-ok.de oder www.dnschanger.eu erf??hrt man sofort, ob der eigene Computer betroffen ist. Dort gibt es auch Tipps, wie sich die Schadsoftware entfernen l??sst.

…und der kommende Browser ist …..

Index

Wer langsam aber sicher die Nase vom Firefox voll hat, sollte mal den anderen Browser, der auf Mozilla basiert, probieren: den SeaMonkey. Der SeaMonkey h??lt die Tradition einer kompletten Internetsuite mit Browser, Mail-Client und Editor nebst Chat und Adressbuch aufrecht. Und genau das ist es, was viele wollen: alles unter einer Oberfl??ch und noch dazu auch portable. Insbesondere im deutschsprachigen Raum findet man alles, was man braucht, auf der ??sterreichischen SeaMonkey-Seite. Insbesondere mit der aktuellen Version 2.10.1 ist ein rundum gelungenes St??ck Software auf dem Markt, und das eben auch noch kostenlos. Firefox-Nutzer m??ssen sich nicht sonderlich umstellen, f??r IE-Nutzer d??rfte die Umstellung sinnvoll sein und Chrome-Fans werden von der Geschwindigkeit des Browsers ??berrascht sein.

 

Mozilla ist eine Organisation, die vom fr??heren Browser-Marktf??hrer Netscape gegr??ndet wurde, um einerseits dessen Produktlinie „Communicator“ in einem offenen Entwicklungsmodell (OpenSource) weiter zu entwickeln, andererseits, um Wahlfreiheit und Innovation im Internet aufrecht zu erhalten.

In diesem Rahmen hat die Organisation lange Zeit die Mozilla-Suite als Gesamtpaket mit Communicator-??hnlichem Funktionsumfang produziert. Sp??ter entwickelte man parallel dazu einen alleinstehenden Browser mit dem Namen Mozilla Firefox und lie?? die Produktion des Gesamtpakets Mozilla-Suite auslaufen.
Um das aus dem Netscape Communicator hervorgegangene Gesamtpaket zu erhalten, hat sich ein eigenst??ndiges Projekt aus freiwilligen Entwicklern unter dem Namen SeaMonkey gegr??ndet, das nach wie vor unter dem Dach von mozilla.org agiert und die aktuellen Entwicklungen in das SeaMonkey-Gesamtpaket einflie??en l??sst.
Somit ist, seit die Mozilla-Suite selbst nicht mehr weiter entwickelt wird, SeaMonkey der direkte Nachfolger sowohl dieses Produkts als auch des Netscape-Gesamtpakets, das schon fr??her eingestellt wurde.

Navigator (Web-Browser)

Mit Tabbed-Browsing erhalten Sie die M??glichkeit, eleganter mit dem Internet zu interagieren. Sie m??ssen nicht l??nger jede Seite in einem neuen Fenster ??ffnen. Stattdessen k??nnen Sie diese in jeweils einem neuen Tab im aktuellen Fenster ??ffnen. Somit kann auch Ihre Startseite aus mehreren Seiten bestehen.

Mit dem PopUp-Blocker k??nnen Sie sich ungest??rt im Internet bewegen. Der fortschrittliche PopUp-Blocker informiert Sie zudem, wenn ein PopUp-Fenster geblockt wurde. Weiterhin erlaubt er es, PopUp-Fenster auf bestimmten Seiten zuzulassen bzw. nur auf diesen Seiten zu blockieren.

 

Der Grafik-Manager erm??glicht es Ihnen, Grafiken abzuweisen, um z.B. unerw??nschtes Bildmaterial zu blockieren oder das Darstellen von Webseiten zu beschleunigen.

Mit „Find-As-You-Type“ erhalten Sie eine weitere M??glichkeit, sich auf einer Webseite zu bewegen. Beginnen Sie einfach ein Wort zu schreiben und lassen Sie sich automatisch zu dem n??chstm??glichen Link bringen. Diese Funktion k??nnen Sie nat??rlich auch benutzen, um ein Wort oder einen kompletten Satz auf der Seite zu suchen.

 

Mail & Newsgroups

Der Spam-Filter gibt Ihnen die Kontrolle ??ber Ihre E-Mails zur??ck. Dieser anpassungsf??hige Filter lernt zudem dazu, je l??nger Sie ihn einsetzen. Damit haben Sie die M??glichkeit, ihn auf Ihre eigenen Anforderungen zu trainieren.

 

Verwalten Sie Ihre E-Mails mit benutzerdefinierten Beschreibungen und verschiedenen Ansichten. Geben Sie E-Mails eine bestimmte Farbe, um diese entsprechend ihrer Wichtigkeit hervorzuheben. Sortieren Sie Ihre E-Mails mit Hilfe verschiedener Ansichten, um sie schneller wiederzufinden.

 

SeaMonkey unterst??tzt nat??rlich mehrere Konten, damit Sie Ihre gesamten E-Mails innerhalb einer Oberfl??che verwalten k??nnen.

SeaMonkey Mail bietet zudem f??r Unternehmen wichtige Funktionen wie S/MIME, Empfangsbest??tigungen, LDAP-Unterst??tzung und digitale Unterschriften.

 

Composer

SeaMonkeys HTML-Editor ist ein kompletter WYSIWYG-Editor f??r die Erstellung von Webseiten. Sie m??ssen keine HTML-Befehle eingeben, sondern bedienen den Composer wie ein normales Textverarbeitungsprogramm. Einige der besonderen F??higkeiten des Composers sind unter anderem: Dynamische Bilder- und Tabellenanpassung, schnelles Einf??gen und L??schen von Tabellenzellen, erweiterte CSS-Unterst??tzung und positionierte Layer. Kurzum bietet Ihnen der Composer f??r Ihre einfachen Webseiten alles, was Sie jemals brauchen werden.

Der Einstieg in den Abschied von der sozialen Pflegeversicherung

Die Zahl der Pflegef??lle wird sich in den n??chsten Jahrzehnten nahezu verdoppeln. Dann werden nicht mehr nur 2,4 Millionen Menschen Anspruch auf Hilfe im t??glichen Leben haben, sondern mehr als vier Millionen. Die schwarz-gelbe Koalition will die Bundesb??rger deshalb dazu animieren, auch privat f??r den Pflegefall vorzusorgen. Am Mittwoch will die Regierung den sogenannten Pflege-Riester beschlie??en.
Warum h??lt die Koalition eine private Vorsorge f??r notwendig?

Die staatliche Pflegeversicherung ist eine Teilkaskoversicherung. Das hei??t, sie erstattet nicht alle Kosten, sondern nur einen Teil. Den Rest m??ssen die Pflegebed??rftigen selbst aufbringen, und das kann teuer werden. Ein Beispiel: Besonders pflegebed??rftige Menschen erhalten die Pflegestufe III. Bei einer Unterbringung im Heim bekommen sie knapp 1500 Euro im Monat. Das Heim kostet aber gut 3500 Euro. F??r die ??brigen 2000 Euro muss der Pflegebed??rftige mit seiner Rente und seinem Verm??gen einstehen. Verwandte k??nnen nur bedingt belastet werden. Zur Not springt die Sozialhilfe ein.

 

Wie wirkt der Pflege-Riester?

Die Idee ist, sich gegen diese zus??tzlichen Kosten zu versichern. Das ist jetzt schon m??glich. Derzeit haben gut 1,8 Millionen Menschen eine solche Versicherung abgeschlossen. Die Regierung will diese Zahl erh??hen. Deshalb sollen die Zusatzversicherungen k??nftig mit f??nf Euro im Monat gef??rdert werden. Wer einen alten Vertrag abgeschlossen hat, wird voraussichtlich leer ausgehen.

 

Wer kann einen Pflege-Riester abschlie??en, und was kostet er?

Grunds??tzlich kann jeder einen solchen Vertrag abschlie??en. Die Versicherer d??rfen auch nicht ??berpr??fen, ob der Versicherte chronisch krank ist oder ein besonders hohes Risiko hat, pflegebed??rftig zu werden. Lediglich das Alter d??rfen die Versicherungsunternehmen in ihre Kalkulation einbeziehen. Das macht sich bemerkbar. Derzeit kostet eine Zusatzversicherung, die in allen Pflegestufen f??llig wird und ein Tagesgeld von 1500 Euro im Monat leistet, f??r 20-J??hrige etwa 20 Euro im Monat. Wer 45 Jahre alt ist, zahlt schon 60 Euro im Monat.

 

Wie bekommt man den Pflege-Riester?
Momentan k??nnen die Versicherer jedoch Kranke abweisen. Weil sie das beim Pflege-Riester nicht mehr d??rfen, werden die Pr??mien wahrscheinlich h??her ausfallen. Gemindert wird dieser Effekt aber durch eine f??nfj??hrige Karenzzeit. Das hei??t: Nach Abschluss einer Versicherung muss man f??nf Jahre einzahlen, bevor man eine Leistung erhalten kann.

Der Beitrag f??r den Pflege-Riester wird nach Angaben von Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) mindestens 120 Euro im Jahr kosten. Das Pflegetagesgeld in der Stufe III solle damit mindestens 600 Euro im Monat betragen.

Was ??bernimmt der Pflege-Riester?

Das h??ngt von dem Vertrag ab. Es soll m??glich sein, ein geringeres Tagegeld zu vereinbaren oder keine Zahlungen f??r die Pflegestufen I oder II zu vereinbaren. Die Versicherer d??rfen aber keine Risikozuschl??ge erheben oder Leistungen ausschlie??en. Maximal aber soll der Pflege-Riester ein Tagesgeld absichern, das den maximalen Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung entspricht.

 

Wie bekommt man die F??rderung?

Die F??rderung bekommt jeder, der einen geeigneten Vertrag abschlie??t. Die Vertr??ge werden vom Verband der Privaten Krankenversicherer ??berpr??ft und d??rfen dann vertrieben werden. Die staatliche F??rderung wird dann in einem Jahresbeitrag sofort an die Versicherungskonzerne ??berwiesen. Der Versicherungsnehmer muss lediglich seinen Beitrag zahlen.

 

Wie viel Geld will der Staat ausgeben?

Bahr hat mit Finanzminister Wolfgang Sch??uble (CDU) j??hrliche Ausgaben von 100 Millionen Euro f??r das erste Jahr vereinbart. Es h??ngt von der Zahl der Abschl??sse ab, ob diese Summe unter- oder auch ??berschritten wird. Sie w??rde f??r gut 1,6 Millionen neue Vertr??ge ausreichen. Bei hoher Nachfrage w??rden aber auch zwei oder drei Millionen Versicherungen gef??rdert. Die Kosten stiegen dann entsprechend.

 

Entlastet der Pflege-Riester die gesetzliche Pflegeversicherung?

Nein. Der Pflege-Riester ist lediglich eine Erg??nzung. Er dient nur dazu, die nicht getragenen Kosten abzudecken. Der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn sprach sich deshalb im Namen der jungen Unionsabgeordneten f??r eine weitere Finanzreform der Pflege aus: „Die private Pflege-Vorsorge ersetzt die Notwendigkeit einer allgemeinen Kapitalr??cklage in System der Pflegeversicherung nicht.“

 

Was sagen die Kritiker?

Die SPD warf Bahr vor, lediglich der Versicherungswirtschaft ein zus??tzliches Gesch??ft verschaffen zu wollen. Die Gr??nen nannten die Pl??ne besch??mend. Der Parit??tische Wohlfahrtsverband sprach von einem Abschied von der sozialen Pflegeversicherung.[SD]

IPv6: Potenzial von Autokennzeichen

Um das Wachstum des Internets auch in Zukunft zu garantieren, bieten f??hrende Webseiten, Router-Hersteller und Internetanbieter ab dem heutigen 6. Juni dauerhaft das Internet-Protokoll IPv6 an. Unter den Teilnehmern sind unter anderem Branchenriesen wie Google, Facebook und Yahoo. Damit soll das Protokoll IPv4 abgel??st werden. Von der Umstellung sollen Nutzer kaum etwas merken.  

 

Die alte Version IPv4 erm??glicht nur 4,3 Milliarden IP-Adressen, die bald nicht mehr ausreichen. IPv6 dagegen erm??glicht eine schier unbegrenzte Zahl an IP-Adressen. W??hrend einer ??bergangsphase von zehn Jahren sollen beide Versionen genutzt werden k??nnen, wie der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco schreibt. Der Verbraucher werde die Einf??hrung von IPv6 kaum merken.

 

Datensch??tzer warnt vor Autokennzeichen im Netz

„Die Unterst??tzung von IPv6 von diesen Tausenden Organisationen sendet eine kritische Nachricht an die Welt: (…) IPv6 ist bereit f??r den Markt und wird bald eine Notwendigkeit sein“, sagt Leslie Daigle von der Internet Society, die die Umstellung organisiert. Durch den Launch-Tag am 6. Juni soll die Umstellung beschleunigt werden. Ziel ist es, IPv6 langfristig zum neuen Standard zu machen. Das Internet soll f??r jeden zug??nglich bleiben – auch die f??nf Milliarden Menschen, bis bislang noch nicht verbunden sind.

 

Der Bundesdeatenschutzbeauftrage Peter Schaar ??u??erte indes Bedenken: „Die nach dem neuen Internetprotokoll IPv6 vergebenen Internetadressen haben das Potential, zu Autokennzeichen f??r jeden Internetnutzer zu werden“, sagte Schaar. Umso wichtiger sei es, dass bei der Umsetzung des neuen Standards mit der notwendigen Sorgfalt vorgegangen und der Datenschutz ber??cksichtigt werde.

 

Im vergangenen Jahr fand bereits ein IPv6-Welttag statt, an dem f??r 24 Stunden das Internet-Protokoll IPv6 getestet wurde.  [Netzwelt]

Ist es so verbl??ffend, dass man(n) im Anzug heiratet?

Mark Zuckerberg, der bekannt sch??chterne Facebook-Gr??nder, hat einen Tag nach dem spektakul??ren B??rsengang seiner Firma geheiratet, und zwar in Anzug und Krawatte, was sogleich als Sensation gewertet wurde. Aber warum? Hatten die Leute gedacht, er werde in Sweatshirt oder Kapuzenpulli, die er gewohnheitsm????ig tr??gt, auch vor den Standesbeamten treten?  

 

Es ist verbl??ffend, in welchem Ma??e die Kleiderfrage bei einem Mann dramatisiert wird, der nun einmal trotz seines Milliardenverm??gens noch nicht so ganz aus seinen studentischen Gewohnheiten herausgewachsen ist. Als er den B??rsengang seiner Firma vorbereitete und das Gesch??ftsmodell von Facebook potenziellen Investoren pr??sentierte, war das Geschrei ebenfalls gro??, aber aus dem umgekehrten Grunde, dass er noch in seinem angestammten Schlabberlook erschien. Die Herren Investoren f??hlten sich gekr??nkt, weil er ihnen nicht b??rgerlich genug entgegentrat ?? als g??be es in dem enthemmten Finanzkapitalismus unserer Gegenwart noch so etwas wie b??rgerliche Standards. Aber was k??nnen Anzug und Krawatte ??berhaupt beweisen in einer Welt, in der sie weder f??r Herkunft noch f??r Erziehung, noch gar f??r Bildung b??rgen, von moralischen Werten ganz zu schweigen?

 

Selbst der eleganteste Dreiteiler ist nur noch die Berufskleidung von Hochstaplern. Den Spekulanten dient er dazu, die Herkunft ihres Geldes zu verschleiern, den Aufsteigern, ihren Ursprung vergessen zu machen, und den letzten B??rgerlichen, ihre tats??chliche Mittellosigkeit zu verbergen. Es ist der Preis der demokratischen Gesellschaft, dass alle sich nur mehr verkleiden ?? nichts ist, was es scheint, und selbst unter den studentischen Klamotten Mark Zuckerbergs verbarg sich schon lange ein Milliard??r. Immerhin kann dort, wo alle Kleidung l??gt, von T??uschung nicht die Rede sein, nicht einmal von Inszenierung…… – weiter

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