Archiv der Kategorie: Empfehlungen

Ach, wie gut, dass es die Tafeln in Deutschland gibt

Die Tafeln sind mittlerweile, nicht ganz freiwillig, ein fester Bestandteil der sozialen Infrastruktur und des Hilfeangebotes in Deutschland geworden. Zwei Dinge sollten immer beachtet werden. 1. Es sind ehrenamtliche Helfer, die sich engagieren, ihre Zeit opfern und das System der Tafeln am Laufen halten. 2. Niemand hat auch nur Ansatzweise einen Grund über Kunden der Tafeln die Nase zu rümpfen. Auch in Deutschland kann jeder, wirklich jeder, ganz schnell auf unproblematische und lebenswichtige Hilfe angewiesen sein.

Die Tafel in Lilienthal z.B. darf Lebensmittel nur an Mitbürgerinnen und Mitbürger aus  den Gemeinden Lilienthal, Grasberg oder Worpswede abgeben, deren Haushaltseinkommen unterhalb einer bestimmten Grenze liegt. Der Kunde bekommt von der Lilienthaler Tafel einen sog. Tafelausweis, der berechtigt, einmal in der Woche Lebensmittel bei der Tafel „einzukaufen“. Das ist leider mit etwas Bürokratie verbunden. Vorzulegen ist ein Gültiger Personalausweis, Reisepass oder ein entsprechendes amtliches Ersatzpapier, aus dem die Daten zu Ihrer Person und Ihr aktueller Wohnsitz hervorgehen, sowie ein amtlicher Bescheid von der Gemeinde über die amtlichen Hilfen und Zuwendungen, die der Kunde (und bei Mehrpersonenhaushalten jedes einzelne Mitglied des Haushaltes!) bekommt. Damit ist ein Nachweis über alle Einkünfte des Haushaltes bzw. der aktueller Sozialhilfebescheid gemeint.

Gibt es diese Nachweise nicht oder sie sind abgelaufen, dann gibt es auch keinen Tafelausweis und keine Möglichkeit bei der Tafel einzukaufen.Denken Sie also bitte an die rechtzeitige Verlängerung Ihres Tafelausweises bzw. der amtlichen Bescheide. Außerhalb der Öffnungszeiten des Büros können keine Taufelausweise  oder Verlängerungen ausgestellt werden.

Die Ausgabe von Lebensmitteln findet dienstags ab ca. 15:00 Uhr statt. Kommen Sie bitte rechtzeitig, denn es werden Nummern ausgegeben, um die Waren auch gerecht verteilen zu können. Zu zahlen sind je Einkauf für jede berechtigte Person ab 15 Jahren 2,00 € und je Kind 0,50 € (Stand Jan. 2019). 

Parkplätze stehen auf dem Gelände der Lilienthaler Tafel leider nicht zur Verfügung. Nicht vergessen: Eine Tafel ist kein Supermarkt! Es können nur die Waren verteilt, die gespendet werden und dabei können nun mal nicht alle Wünsche erfüllt werden.

Homepage der Lilienthaler Tafel

Flyer der Lilienthaler Tafel (PDF)

Die Maus im Radio

Klingt komisch, ist aber so: Die Maus spricht nicht und trotzdem startete der WDR bereits am 1. Dezember die „Maus zum Hören”.

Das crossmediale Angebot richtet sich an Kinder zwischen sechs und zehn Jahren und wird täglich neue Podcast-Ausgaben und einen Digitalradiokanal umfassen. Auch in der “Sendung mit der Maus zum Hören“ sollen die Alltagsfragen der Kinder eine zentrale Rolle spielen, verbunden mit dem Ziel, die Welt ein bisschen verstehbarer zu machen. Jede Ausgabe beschäftigt sich anhand einer Kinderfrage mit einem Schwerpunktthema. „Warum fressen Waschmaschinen eigentlich Socken?“,  „Schlafen Tiere im Winterschlaf wirklich durch?“ oder „Geht am Freitag, den 13. wirklich alles schief?“, sind Beispiele für solche Fragen und die inhaltliche Bandbreite, die die “Sendug mit der Maus zum Hören” abdecken soll. Musikalisch wird das Maus-Radio auf Kindermusik, Pop und Sounds aus aller Welt setzen. Der WDR betont, dass Eltern ihre Kinder jederzeit vertrauensvoll auch alleine zuhören lassen können.

Zu empfangen ist „Die Maus“ über DAB+ im Bremer Multiplex (also auch hier!)

PS.: DAB+ Radio gibt es hier

Probleme mit Ihrer Internetgeschwindigkeit?

Das Netz ist nicht perfekt. Manchmal dauert der Seitenaufbau zu lange, manchmal ruckelt das Bild oder friert ein. Woran liegt das? Es gibt tausend Gründe! In jedem Fall aber müssen Sie wissen, wie schnell Ihre eigene Internetverbindung beim Download und beim Upload wirklich ist. Es gibt viele „Speedtest“-Angebote im Netz. Sie sollten den OpenSpeedTest auf der Adolphsdorfer Webseite probieren. Der OpenSpeedTest zeigt Ihre ganz persönlichen Ergebnisse brauchbar zusammengefasst, und das sogar sehr schnell.

Probieren Sie’s!

Schwerer Abschied von der LiStra

Diese Sendung lief vor einigen Jahren zum 30. der „Lindenstrasse“. Leider müssen wir von der „Lindenstrasse im kommenden Jahr Abschied nehmen. Aus diesem Grund hier ein kleiner Blick hinter die Kulissen. Ich frage mich immer noch, ob die ARD die „Lindenstrasse“ zu leichtfertig abgesetzt hat. Solch eine oder eine ähnlich Kultserie wieder zu etablieren, wird schwer sein. Wenn es überhaupt gelingt.

Dem Roland die Knie streicheln

Als Bremer, oder anders gesagt als jetziger „Butenbremer“, muss ich mindestens einmal im Jahr auf dem Marktplatz vor dem Rathaus stehen, dem Roland die spitzen Knie kraulen (das bringt Glück!) und die gute Stadtluft tief einatmen. Am besten gelingt das um die Vorweihnachtszeit, wenn der weithin bekannte Weihnachtsmarkt seine Düfte verbreitet und seine Leckereien anbietet. Für mich gehört auch immer eine Bratwurst aus der Hand bei Stockinger zu einem Marktplatzbesuch. Die guten Kohlrouladen am Stand direkt vor dem Dom gibt es leider während der Zeit des Weihnachtsmarktes nicht. Also, Tip merken für später.

Bremen verändert sich. Ob ich nun die Bebauung des Bahnhofsvorplatzes schön oder praktisch finde, kann ich nicht sagen. Aus dem Bus heraus konnte ich nicht viel erkennen, nur Hoteleingänge und Geschäfte, wie man sie neuerdings wieder häufig findet. Die Sögestrasse ist die alte geblieben, immer noch voll mit Menschen die entweder flanieren oder ihre Einkäufe erledigen. Das „Söge-Ensemble“ jedenfalls scheint bei Touristen als Fotomotiv sehr beliebt zu sein. Das Top-Motiv sind aber immer noch die „Bremer Stadtmusikanten“. Überraschenderweise muss man den vielen Touristen gar nicht erst erzählen, dass das Streicheln der Knöchel des Esels dafür sorgt, dass sie wiederkommen können. Sie wissen das. Aber, dass Bambi mit der ganzen Familie in den Wall-Anlagen bei der Mühle steht, das wissen die wenigsten. Und in der Mühle kann man auch noch gut bremisch essen.

Wie gesagt, einmal im Jahr muss ich die Luft auf dem Marktplatz schnuppern und dem Roland die Knie streicheln. Das verspricht die Freiheit (und im nächsten Jahr wiederkommen zu können!)

Windows 10 – das ferngesteuerte Betriebssystem

Windows 10 ist ein „running OS“, also ein laufendes Betriebssystem. Das aber leider nicht immer im Sinne von tatsächlich „laufend“, also funktionierend, sondern ein Betriebssystem, das laufend vom Hersteller aktualisiert wird. Das geschieht recht oft, was mitunter nervig sein kann. Es geschieht aber auch so, dass man als Nutzer plötzlich mit einem angeblich veralteten System da steht. Plötzlich funktioniert eine Version vom Oktober 2017 z.B. nur noch eingeschränkt oder gar nicht und der Hersteller meckert man solle endlich wieder so ein Riesending herunterladen und installieren. Es kommt auch vor, dass liebgewonnene Features wie die „Fotoanzeige“ nur noch durch Kniffe in der Registratur wieder zu Leben erweckt werden können.
 

Das kommt mir so vor, als ob ein Autohersteller nach zwei Jahren ferngesteuert den 3. und 4. Gang meines Autos unbrauchbar macht und mich auffordert, ich solle endlich bei ihm ein neues Auto kaufen.

Für den Hersteller ist Win 10 natürlich ein echter Dukatenesel und es liegt ihm viel daran, dass endlich alle auf Win 10 umsteigen. Man bekommt tatsächlich mit einem gültigen Schlüssel für Windows 7 immer noch kostenlos Win 10 auf die Platte. Ja, und wenn dann Win 10 erst einmal drauf ist ….

Mich nervt immer wieder, dass der Hersteller ungefragt meine Grafikeinstellungen verändert. Ich will nicht diese grellbunten HDR-Videoeinstellungen und ich will auch nicht dauernd in diesem Einstellungsgrab, genannt Systemsteuerung, suchen müssen, um wieder mit meinem Notebook arbeiten zu können.

Ich finde Windows 10 wirklich gut, aber es hat für mich immer den Beigeschmack eines fremdgesteuerten Betriebssystems. Ein Notebook läuft bei mir bereits mit Linux. Das können auch mehr werden …..

Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es

Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten online einzukaufen. Es ist ja auch wirklich bequem: ein Klick und schon kommt der gewünschte Artikel nach Hause. Wir sprechen jetzt mal nicht von den Folgen, die unsere Bequemlichkeit für die Umwelt und unser soziales Zusammenleben hat. Wir geniessen ganz einfach mal.

Ich möchte Sie auf die Chance, einzukaufen und dabei auch noch Gutes zu tun, hinweisen. Gooding ist eine Plattform im Netz, auf der Sie Hunderte Internet-Shops finden  – für jeden Geschmack etwas. Immer, wenn Sie bei einem dieser Shops einkaufen, dann zahlt Gooding ein paar Cent an eine Organisation oder einen Verein, die Sie selbst vorher bestimmen können. Sie helfen also quasi im Vorbeigehen einer guten Sache.

Auf meinen Internetseiten wird auf diese Weise der Tierschutzverein Lilienthal, Worpswede und Grasberg unterstützt, immer unter dem Motto „Ihr Klick hilft“.

Wenn Sie also das folgende Zeichen oder einen anderen Hinweis auf diesen Webseiten finden, dann klicken Sie mal drauf und schauen sich um.

 

Über Gooding einkaufen / Den Tierschutzverein besuchen

Die Krux mit der Uhr

Zweimal im Jahr kann man sich einen echten Sport daraus machen alle Uhren im Haushalt in kürzester Zeit auf die neue Zeit einzustellen. Im Frühjahr VOR, im Herbst ZURÜCK. Der Zeitaufwand wir immer kürzer, weil es immer mehr Funkuhren gibt. Aber, um es gleich vorweg zu sagen: Mir wäre es recht, wenn wir die aktuelle Zeit mit den halbjährlichen Umstellungen beibehalten würden. So schlimm ist es nun auch wieder nicht die Uhr mal 1 Stunde vor oder zurückzustellen. Ich vermute mal, wer dabei gleich neben sich steht, hat andere Probleme. Die Uhren sind es jedenfalls nicht.

Es ist doch herrlich, wenn im Juni die Sonne um 4:50 Uhr aufgeht und erst um 21:53 Uhr wieder unter. Ich stelle mir vor, wir hätten Mitte Dezember und die Sonne würde erst um halb 10 Uhr vormittags die Welt erleuchten. Grausig! Da lege ich wert auf die eine Stunde, die uns die Winterzeit schenkt. Im Winter ist es mir persönlich ziemlich wurscht, ob die Helligkeit des Tages um halb 5 oder halb 6 endet.

Die europäischen Staaten haben sich darauf verständigt den halbjährlichen Wechsel abzuschaffen. Das heisst aber nicht, dass sie sich auch auf eine einheitliche Zeit verständigt haben. Noch nicht! Möglicherweise ist die eine Umstellerei abgeschafft, aber an der Grenze zu Holland oder zu Polen muss wieder an der Uhr gedreht werden. Vorwärts, Kameraden, wir müssen zurück! Ist das ein Fortschritt?

Um ganz klar zu sagen, ich plädiere für die Beibehaltung der halbjährlichen Zeitumstellung in allen europäischen Staaten. Allerdings kann es nicht sein, dass es in einer Zeitzone in Warschau  um 7 Uhr morgens bereits taghell ist, während in Lissabon noch die finstere Nacht herrscht. Da Deutschland fast in der Mitte Europas liegt, kann es sein, dass eine Zeitzonengrenze direkt links oder rechts von uns liegt. Dann dauert die EMail nach Holland „eine Stunde länger“ (!!!).

Schauen Sie sich mal an, was passiert, wenn wir die Zeit nicht umstellen.