Archiv der Kategorie: Dorfgemeinschaft

Kohlfahrt: Es ging wieder rund

Adolphsdorfer Kohlfahrt 2018

Bei der Kohlfahrt der Dorfgemeinschaft Adolphsdorf ging es wieder rund, 3,2 Kilometer im Kreis. Der gut bestückte Bollerwagen kannte den Weg bereits. Die Kohlfahrer trafen sich bei bester Laune und heiterem Frühlingswetter am neuen DG und pünktlich um 11 machten sie sich tapfer auf den Weg. Pünktlich um 12 Uhr war das Ziel, Berger’s Heuhotel, erreicht und trotz des leckeren Grünkohldufts, der bereits die Nasen kitzelte, stellten sich die Kohlfahrer zum Gemeinschaftsfoto auf. Solch eine Tat muss für die Nachwelt festgehalten werden.

Grünkohlessen im Heuhotel ist mittlerweile kein Geheimtip mehr. Heute aber hatten die Adolphsdorfer das Vergnügen allein. Das Essen war ein Genuss. Einige Kohlfahrer aber warteten nach dem Essen auf die Ansprache des Hausherrn, die wie in jedem Jahr bedauernswerte Rosinen thematisierte, die lange in Alkohol ausharren mussten, bevor sie den Vanillepudding „verschönern“ durften. Ich habe allerdings noch nie gehört, dass sich eine Rosine beschwert hat. Die Pudding-Genießer tun es ohnehin nicht. Aber mit leckerem Schokopudding war an alle gedacht.

Auch das Fehlen von Glühwein während des beschwerlichen Rundgangs zuvor, ist kein Thema. Wem steht bei frühlingshaften Temperaturen der Sinn schon nach heissem Glühwein.

Der Sonnenuntergang an diesem „Kohlfahrt-Tag“ versprach einiges für die nächsten Tage. Vielleicht ist ja der Sonnenuntergang auch beim Wetterplanungsamt in der Kreisstadt gesehen worden.

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Der März steht vor der Tür

Trotz Wind, Sturm und vielen Wolken liegt bereits eine Frühlingsahnung in der Luft. Gefühlt hat das Jahr gerade angefangen, aber wir marschieren bereits wieder auf den März zu. Und damit liegt auch wieder ein neuer Flyer im Anzeiger. Schauen Sie in Ihren Briefkasten.

Was gibt es Neues, was ist wichtig? Nun, da wäre der Kohlspaziergang der Dorfgemeinschaft zu nennen. Los geht es am 12.3. beim Dorfgemeinschaftshaus und um 12 Uhr gibt’s „LeckerKohl“ bei Berger. Anmelden sollte man sich so schnell wie möglich.

Am Dienstag, 14.03. um 20 Uhr, trifft sich das DRK Adolphsdorf zu seiner Jahreshauptversammlung, und man hofft auf eine hohe Beteiligung. Das DRK Adolphsdorf hat schließlich einen guten Ruf zu verteidigen.

Ostern ist in diesem Jahr recht spät, im April erst. Dennoch muss einiges geregelt sein. Die Anfahrt für das Osterfeuer (Grundstück Nr. 165) nämlich. Es wird nur Baum- und Strauchschnitt angenommen, keine Stubben. Es ist die Einweisung vor Ort zu beachten. Anfahrt: 1. und 8.4. von 9-18 Uhr, und Freitag, 7.4., von 15-18 Uhr.

Es folgt die Mitteilung des Monats: Es geht voran beim Dorfgemeinschaftshaus. Sie können sich selbst am 4., 11, 18. oder 25 März ab 8:30 Uhr davon überzeugen oder auch gleich mit anpacken. Helfer werden gesucht. Dann bitte eben anmelden bei J. Bahrenburg unter tel. 4551 (jeweils bis donnerstags).

Den Flyer gibt es wie immer direkt auf der Webseite der Dorfgemeinschaft (oder gleich hier) als PDF.

Dör dat Düüster von de Tiet in en hellig Licht

In de schönen Advents- un Wiehnachtstiet geiht jeder Minsch mit de Gedanken trüch in dat Licht von sien Kinnertiet.

As Kind weern wi borgen bi us Öllern. Wi hebbt lacht un weent, weern glücklich un tofreden allemol. Of dat Fröhjohr lachte orrer de Harvstwind bruuste. Wat hebbt wi all´ns dörstohn un nienich den Moot verloorn. Wi köönt us an den Wiehnachtsmann, an den Goden Knecht Ruprecht, Heiligen Nikolaus, St. Niklaas, Sunnerklaus, Sünnerklaas un an dat Christkind besinnen. „All de lütten Kinner, wat en Glück, kregen vun´n olen Wiehnachtsmann en Stück.“ Ole, leve gode Wiehnachtsmann – wat weer dat ümmer schöön. Ok wenn ik `n beten Angst vör em harr, he hett mi nich vergeten mit sien Geschenken.

An´n Hilligovend sitt wi hüüt vör den buntmookten Dannenboom mit de brennen Lichter. Use Gedanken goht trüch dör dat Düüster von de Tiet. Dör dat Licht vun den Wiehnachtsboom, in dat een hellig Licht.

Wi hebbt von Kind op an de Wiehnachtsgeschicht höört, de in de Bibel steiht. Dat Jesuskind boorn, in en Loken wickelt, op dat Stroh, in de Foderkrüff. Maria, Joseph un Jesus, mit de Engel un Schäpers, bi Nacht in den kolen Schoopstall in Bethlehem. Jesus de Heiland, boorn för us un de Welt, in en hellste Licht. Dat Licht weer heller as de Sünn. De Schäpers güngen, priesen Gott un de Welt un hebbt dat jeden, de dat hören wull, vertellt.

Dör dat Düüster von de Tiet in dat hellste Licht.

Dat hellig Licht is hüüt noch dor – is al över 2000 Johr her. Doröver sind wi froh un dankbor un köönt us freien. Gott hett de Welt sik openbort dör Fleesch un Bloot no Minschenort. Ehr för usen Gott un Freden op´e Eer för all de Minschen. Jedet Johr to Wiehnachten, ümmer an´n Hilligovend, kummt dat över us von ganz alleen.

Wi all goht mit use Gedanken trüch – dör dat Düüster von de Tiet – in dit ene Licht.

(Die Schreibweise des Autos wurde unverändert übernommen)
Wilhelm Kapppelmann
25.11.2014

Noch 16 Tage Zeit! 72 % sind erreicht! Unterschreiben bitte auch Sie die Petition zur Erhaltung des Instituts für Niederdeutsche Sprache (INS) – Petition –

Fahrplan November

Rechtzeitig zum passenden Monat kommt der Gelbe Flyer der Dorfgemeinschaft. Wahrscheinlich zum letzten Mal kommt die Dorfgemeinschaft zur Jahreshauptversammlung am 15.11. /20 Uhr im alten DGH zusammen. Die Tagesordnung hat jeder in den Postkasten bekommen und sie hängt auch im Schaukasten aus. Am 17. um 15 Uhr schliesst sich der Abendmahlsgottesdienst mit Pastor Riesebeck an, anschliessend geselliges Beisammensein mit Kaffee und Kuchen.

Wer noch keinen Erste-Hilfe-Kursus gemacht hat oder eine Auffrischung benötigt, der ist am 19.11. (von 9 bis 17 Uhr) im DGH am richtigen Platz. Anmeldungen sind erbeten bei A. Feldmann, tel. 04792 2210.

Übrigens, der Weihnachtsmann war auch schon da und hat einen Zettel unter der Tür durchgeschoben. Er schreibt, dass er am 11.12 zum Nachmittagskaffee kommt, um die Mama & Junior-Gruppe zu besuchen und die artigen Kinder zu beschenken.

PS: Den Flyer können Sie immer aktuell auf der Startseite der Adolphsdorfer Dorfgemeinschaft als PDF herunterladen.

Ehrenamtliches Engagement ist gefragt

…und natürlich, Liebe Leserin!

Auch das noch, werden Sie vielleicht sagen. Schon wieder jemand, der ehrenamtliche Mitarbeiter sucht. Das kann leicht zu viel werden. Der Tag hat nur 24 Stunden, und wenn die nicht reichen, dann nehmen wir noch die Nacht hinzu. Aber HALT! Stop! Hier geht es um die Dorfgemeinschaft und die Webseite der Adolphsdorfer Dorfgemeinschaft.

Die Webseite der Dorfgemeinschaft bietet die Möglichkeit sich ehrenamtlich zu engagieren. Wer Lust und Zeit hat bei der Redaktion der Webseite mitzumachen und hin und wieder mal ein paar Reihen Text auf die Reihe bekommt, der sollte sich angesprochen fühlen. Niemand muss sich vor der Technik fürchten, denn die versteht jeder Laie. Letztlich gibt es auch Ansprechpartner in der Dorfgemeinschaft, die ein Auge darauf haben, dass niemand an der Technik verzweifelt. Wenn Sie einen Beitrag schreiben, dann reicht ein Zettel und ein Bleistift. Wichtig ist einzig, dass Sie selbst der Meinung sind, dass andere Menschen Ihren Beitrag lesen (oder sehen) sollten.

Die Webseite der Dorfgemeinschaft lebt vom Interesse der Menschen in Adolphsdorf und auch von den Hinweisen, Anregungen und – ganz wichtig – den Textbeiträgen. Die Redaktion braucht „Input“ – und da ist es egal, ob Sie Mitglied sind oder nicht. Sie können sicher sein, dass nichts, aber auch gar nichts, ohne Ihr Einverständnis an die Öffentlichkeit gelangt.

Klick zur Webseite

Ein Buch oder eine Zeitung mit zu vielen leeren Seiten, kauft niemand. Eine Webseite, die nicht oder nur selten mal aktualisiert wird, besucht man einmal und dann nie wieder. Vielleicht haben Sie Ideen welche Themen auf der Webseite aufgegriffen werden sollten. Vielleicht auch wollen Sie nichts mit dem Internet zu tun haben und lieber bei den Gelben Flyern der Dorfgemeinschaft bleiben.
Auch gut. Das ist Ihr gutes Recht. Aber auch das sollten Sie sagen. 

Die fehlenden Textzeilen des "Adolphsdorf-Liedes"

Wir haben den Text des „Adolphdorf-Liedes“ in die Webseite der Dorfgemeinschaft gesetzt. An sich war das zur Auflockerung der Webseite gedacht, aber der Text an dieser Stelle löste Kontroversen aus. Die Kommentare reichten von „Muss das sein!“ bis hin zu „Ganz tolle Idee“. Leider hat die Sache einen Haken. Wie ich von einigen Adolphsdorfern, die das Lied schätzen, erfahren habe, ist der Text nicht vollständig. Es gibt da wohl noch eine Strophe. Wie das bei traditionellem Liedgut so üblich ist: es ist nichts schriftlich festgehalten. Die PDF-Datei zum Herunterladen ist also nicht korrekt. Das wollen wir ändern.

Wer also den kompletten Text des Liedes kennt, bitte melden oder eben auf einen Zettel schreiben (oder als EMail gleich an mich). – Wenn schon, denn schon, das „Adolphsdorfer Lied“ auf der Webseite der Dorfgemeinschaft soll das richtige Lied sein und natürlich vollständig. Vielen Dank schon einmal für die Mühe!

Zur: Webseite der Dorfgemeinschaft

Ein Tag, wie geschaffen für ein Richtfest

Ein herrlicher Tag, der noch lange in Erinnerung bleiben wird. Sonne, gute Laune und der berühmte Adolphsdorfer Butterkuchen…. was will man mehr? Wir wollten etwas mehr, denn wir hatten allen Grund zur Freude. Heute, am 19. August, konnten wir Richtfest für unser neues Dorfgemeinschaftshaus feiern. Bürgermeisterin Schorfmann und Vertreter von Behörden, ohne die der Neubau nie gelungen wäre, betonten noch einmal wie viel mühsame Vorarbeit geleistet werden musste. Auch die Eigenleistung der Adolphsdorfer sei ein ganz wichtiger Beitrag für das Zustandekommen des Projektes.

Die Zimmerleute der Fa. Wahlers brachten den Richtkranz an und – das ist ganz wichtig – wünschten dem Bau, dem Bauherrn und den Adolphsdorfern gutes Gelingen des Werkes. Bein anschließenden traditionellen Schluck aus der Pulle ist niemand von Dach gefallen. Das ist schon einmal ein gutes Omen. Heiter ging es für alle Anwesenden weiter mit Bier, Kaffee und Kuchen.

Da die Freiwillige Feuerwehr Adolphsdorf und der Verein der Dorfgemeinschaft Adolphsdorf nunmehr bald unter einem Dach zu Hause sind, reichten sich beide, vertreten durch die „Chefs“, die Hand. Bürgermeisterin Schorfmann musste keinen Streit zwischen beiden schlichten. Nein, sie gehörte einfach auf das Bild. Ohne diese Drei wäre das neue Haus nie Realität geworden.

Wenn Sie mehr Bilder betrachten möchten, dann schauen Sie sich bitte die kleine Sammlung an.

Ein Wappen erzählt Geschichte

Im Mai ’68 erhielt Adolphsdorf die Genehmigung ein Wappen zu führen „Schräglinks geteilt durch einen Silberbalken. vorne in Blau ein silbernes großes A, hinten in Schwarz ein goldener achteckiger Stern“, so die offizielle Beschreibung.

Das Blau vorne weist auf den weiten blauen Himmel über Adolphsdorf hin, der auch heutzutage manchmal zu sehen ist. Das A geht auf den Namensgeber, Herzog Adolph – Frederic von Cambridge, zurück. Adolf Friedrich Herzog von Cambridge (1774-1850) war der siebte Sohn von König Georg III. Und das wiederum war immerhin schon der dritte britische Monarch aus dem Haus Hannover, doch der erste, der in Großbritannien geboren wurde und dessen Muttersprache Englisch war. Und der die Kolonien in Amerika verloren hat. Der Silberbalken verewigt die gerade durchs Dorf führende Kreisstrasse. Nicht zu sehen ist der von den Anwohnern gespendete Radweg. Das Schwarz symbolisiert das Moor, was allerdings schon 1968 kaum noch hier zu finden war. Der Stern darin zeigt die Beziehung zu dem vor Napoleons Häschern aus Lilienthal geflüchteten Amtmann und Astronomen Johann Hieronymus Schroeter.

Bekannt wurde der Jurist Schroeter weit über die Grenzen Lilienthals hinaus durch seine astronomische Forschung. Lilienthal wurde zu einem international berühmten Zentrum der Astronomie, denn hier entstand nicht nur die größte europäische Sternwarte, auch eine optische Werkstatt für Spiegelteleskope machte Lilienthal bekannt. Schroeter hat nachdem in Lilienthal auch seine Sternwarte geplündert wurde in Adolphsdorf eine Hofstelle erworben. Beim Rückzug der französischen Truppen brennt im April 1813 Lilienthal fast vollständig ab.

Der Wiederaufbau des Amtshauses und des Ortes Lilienthal kosten Schroeter sehr viel Kraft und Zeit, Am 29. August 1816, einen Tag vor seinem Geburtstag, stirbt Schroeter nach einem Schlaganfall. Die verbliebenen Fernrohre werden vertragsgemäß der Sternwarte in Göttingen überstellt.

Letztlich muss man immer wieder staunen, was für Geschichten hinter der Symbolik eines Wappens stecken können.