Archiv der Kategorie: Dorfgemeinschaft

Ihr Klick hat geholfen

Vor etwa einem Jahr hatte ich eine Seite eingerichtet, die ich „Ihr Klick hilft“ genannt habe. Sie haben erfreulicherweise recht oft auf den amazon-Link geklickt und bei dem großen Onlineanbieter Amazon etwas gekauft. Die Mini-Provisionen haben sich zusammengeleppert – Kleinvieh macht eben auch Mist – und so ist für den Zeitraum bis zum 1.12.2015 eine Summe von 142,22 an Provisionen zusammengekommen. Und nun will ich Wort halten. Die Hälfte geht, wie versprochen an das Katzenhaus in Lilienthal, aufgerundet auf eine runde Summe. Ich denke, das können wir auch im nächsten Jahr so halten. Mit Ihrem Einkauf über diesen Link tun sie ganz nebenbei etwas Gutes. Dafür von dieser Stelle aus ein herzliches Dankeschön.

Vielleicht sehen wir uns am 6.12.2015, also am Sonntagnachmittag, im Katzenhaus Lilienthal zur „Katzenweihnacht“?

Ihr Einkauf bei Amazon

Falsch verstandene Tierliebe

Miauende Katzen wecken beim Menschen oft Fürsorgegefühle. Oft genug wird Futter dann einfach in die Landschaft gestellt, in der Meinung etwas Gutes zu tun. Dabei ist genau das grundverkehrt. Katzen sind in erster Linie Allesfresser und sie sind auf den Ort und in der Regel nicht auf Menschen fixiert.  Wenn also an einem Ort immer wieder Fressen zu finden ist, dann spricht sich der Ort in Katzenkreisen herum.

Der Planungsausschuss empfahl in seiner jüngsten Sitzung dem Grasberger Gemeinderat, dem Beispiel von Lilienthal zu folgen und eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für freilaufende Katzen einzuführen. Schon vor drei Jahren hatte sich der Ausschuss mit dem Thema befasst, eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht aber verworfen. Zunächst sollten Erfahrungen anderer Kommunen abgewartet werden. Diese liegen inzwischen vor: Die Gemeinde Lilienthal hat im Jahr 2013 eine derartige Satzung erlassen. In Lilienthal hat sich gezeigt, dass die Verordnung hilfreich ist, bei gegebenem Anlass Katzenhalter auf ihre Pflichten hinzuweisen und notfalls ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit einzuleiten. Damit hält sich der mit der Verordnung verbundene Aufwand für die Verwaltung in Grenzen.

In den vergangenen Monaten wurden im Grasberger Gemeindegebiet zahlreiche Fundkatzen vom Tierschutzverein aufgenommen. Immer wieder würden wildlebende Katzen von Anwohnern gefüttert und mit ihrem Nachwuchs irgendwann beim Tierschutzverein abgegeben. Deshalb soll als Halter auch jemand gelten, der wildlebenden Katzen regelmäßig Futter hinstellt. Damit wird diese Person dafür zuständig, die Katze auf ihre Kosten kastrieren zu lassen.

Wer seine am und im Haus lebenden Katzen odentlich sterilisieren bzw. kastrieren lassen hat, muss sich keine Sorgen machen. Ein KFZ-Schild (Katzen-Funktions-Zeichen) der Gemeinde wird nur benötigt, wenn die Katzen das Grundstück verlassen.

Adolphsdorf: Niemand ist vergessen

Im August des Jahres 1922 wurde das Adolphsdorfer Ehrenmal am Dorfgemeinschaftshaus, damals noch die Schule, eingeweiht. Der Adolphsdorfer Gesangsverein „Frohsinn“ hatte 800 Reichsmark als Grundstock gespendet. Die Adolphsdorfer brachten mit freiwilligen Gaben und Taten den Rest auf. Im Sockel, unmittelbar unter der Sandsteintafel, ruht eine Flasche mit dem Verzeichnis der Gefallenen des ersten Weltkrieges. Auch einige damals nötige Lebensmittelmarken und einige Bremer Notgeldmünzen liegen dabei.

Adolphsdorf hatte wenigstens ein Ehrenmal für die jungen Leute, die ihr Leben für Kaiser und Vaterland hergeben mussten. Schon im folgenden Jahr, 1923, wäre ein solches Bauwerk unerschwinglich gewesen. Es hätte mehrere Milliarden Reichsmark gekostet und wäre auch dafür nicht fertig geworden.

Rückenprobleme?

Rückenschmerzen sind eines der größten Übel unserer Zeit. Wir verbringen immer mehr Zeit im Sitzen und der Rücken muss uns stoisch ertragen, die ganze Zeit. Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfall sind vorprogrammiert. Dabei würde nur ein bisschen Bewegung und ganz bestimmte Übungen eine Menge Übel abwenden. Ein paar Übungen werden hier gezeigt, die wirklich ganz einfach sind und garantiert helfen. Hier ein paar Übungen, die sofort helfen….

Programm der VHS Lilienthal (PDF)

Es gibt ein paar Leckerbissen

Kerstin Tönjes berichtet in den „Grasberg News“ auf Facebook: Beim Sommerblütenfest am 21. Juni gibt es noch eine Besonderheit: Migranten und Asylbewerber bieten selbstgemachte Gerichte aus ihren Herkunftsländern an. Zum Beispiel: Türkische Pizzam Burek, gefüllte Weinblätter, Mazedonische Torte.

Ab 13.15 Uhr im Kaffee International vor oder im Gemeindehaus. Schaut doch mal vorbei, probiert und nehmt Kontakt auf — isst lecker.

 

….und damit Frohe Pfingsten

Diesen Pfingstsonntag wird man in der kleinen Gemeinde Adolphsdorf bei Worpswede nicht so schnell vergessen. Die Gaststätte „Schützenhof“ wurde von einer Massenschlägerei regelrecht „heimgesucht“, rund 60 Personen sollen wacker mitgemischt haben. Auf der Strecke blieben fast 30 Verletzte.

So hat nach Angaben der Polizei die Keilerei angefangen: Rund 30 Jugendliche aus den Nachbardörfern waren auf ihrer Pfingsttour in das Lokal eingekehrt und hatten sich mit den Einheimischen angelegt. Erst die Besatzungen von acht Streifenwagen der Bremer Polizei beendeten die Massenkeilerei.“ – Soweit die Wümme-Zeitung von 1974.

 

Das Sommerprogramm der DG Adolphsdorf

Das Sommerprogramm der Dorfgemeinschaft Adolphsdorf ist da und kann auch hier heruntergeladen werden. Sie erfahren die sommerlichen Termine der Seniorennachmittage, der Bewegungsspiele, der Gruppe „Wir treffen uns mal“, der Mama & Junior-Gruppe und der Vorstandsversammlungen. Auch der 16. September ist dabei. An diesem Tag sollten Sie die Blutspende nicht vergessen. Am 26. September ist Eröffnung der Ballsaison. Für die Fahrradfahrerinnen und – fahrer ist das Infoblatt diesmal besonders wichtig, denn die Termine haben sich leicht geändert.

Das Beste aber kommt zum Schluss: Es werden Musicalbesuche in Hamburg angeboten und zwar zum einmaligen Sparpreis von 90 EUR pro Person, Busfahrt bis vor die Theatertür und die Eintrittskarten sind darin enthalten. Am 5. Juli gibt es „ROCKY“, am 23. August „DAS PHANTOM DER OPER“. Verbindliche Anmeldung nur bis 22.5 unter tel. 04792 – 2387 oder 7143 möglich. Wollten Sie sich nicht schon lange einmal den schöngeistigen Dingen des Lebens widmen? Nun, mit einem Opernbesuch sind Sie dabei!

Programm als PDF

Die Plattdeutsche Stimme im Radio

Ilka Brüggemann ist DIE PLATTDEUTSCHE STIMME im Radio

Aber der ganz normale Wahnsinn – das ist der Alltag von Ilka Brüggemann. Sie erzählt auf Platt von Erlebnissen, die sie humorvoll und mit einem Augenzwinkern betrachtet. Die Hörer von NDR 1 Radio Niedersachsen kennen Ilka Brüggemann (Jahrgang 1968) aus vielen plattdeutschen Sendungen, unter anderem aus der Kult-Serie „Hör mal’n beten to” oder der wöchentlichen Sendung „Düt un Dat op Platt”, die von ihr moderiert wird. Ilka Brüggemann ist auch Redakteurin der Abteilung Landespolitik/Plattdeutsch beim Radio (NDR).

Als rasende Reporterin entdeckte sie ihr Herz für das Alltagsgeschehen, für Menschen und Marotten – „oft viel spannender als die Politik“, sagt sie. Die Autorin stammt aus der Lüneburger Heide. Einige ihrer humorvollen Geschichten hat sie in einem Buch mit dem Titel „De Alldag kann mi mol“ (Quickborn-Verlag) veröffentlicht.

De Alldag kann mi mol!

Noch haben Sie eine Chance!

Noch haben Sie eine Chance einen humorvoll-deftigen Theaterabend zu erleben. Am Donnerstag, 30. April 2015, 19:00 Uhr, bringt die Theatergruppe des Heimatvereins Neu Sankt Jürgen „De Sülverhochtied“ auf die Bretter. Garantiert: diese Bretter werden sich biegen! Das ist vorerst die letzte Aufführung dieses Stücks in dieser Saison. Gleich nach dem Finale können Sie beschwingt und gut gelaunt in den Mai tanzen.

Im Schützenhof Hüttenbusch | Worpswede geht es rund. Wenn Sie sich beeilen, gibt es noch Karten unter 0 47 94 / 96 30 32.

Die Webseite des Heimatvereins ist nicht ganz taufrisch, aber schon jetzt einmal der Hinweis: auch in diesem Jahr feiert der Heimatverein wieder seinen tag der Offenen Tür.

Gelungen: Der Winter wurde vertrieben

Das Frühjahr kann loslegen. OK., man hätte auch die Bilder vom letzten Jahr nehmen können. Aber in diesem Jahr ist mächtig viel Holz zusammengekommen, so dass in Adolphsdorf am Ostersonntag wohl das größte Osterfeuer südwestlich der Geest und nördlich der Wümme zusammengekommen ist. Es soll ja Menschen geben, die kommen von weit her gereist, um sich die Vorderfront oder den Rücken zu wärmen. Zum inneren Aufheizen bot sich allerdings auch der Obstler im „Festzelt“ an. Passend zum Osterfeuer gab es wieder eine mächtig gute Bratwurst.

Wikipedia zum Thema „Osterfeuer“:

„Es handelt sich um möglichst hoch aufgetürmte Holzstöße aus Baum- und Strauchschnitt. Mancherorts befindet sich zuoberst des Stapels eine Hexenpuppe aus Stroh. Die Holzstöße werden auf Feldern so errichtet, dass sie weithin sichtbar sind. Der Brauch ist vor allem in ländlichen Gegenden üblich, wo die Dörfer einen Wettstreit um das höchste Feuer abhalten und die Holzstapel in den Nächten vor Ostern bewachen. Am Karsamstag trifft man sich dann gesellig zu Bier bzw. Glühwein und einer Köstlichkeit vom Grill. Bei dieser geselligen Runde entbrennt auch noch in einigen Gegenden Brandenburgs ein Wettstreit, mit Geldeinsätzen für den öffentlichen Zweck z. B. die Feuerwehrkasse, über den Zeitpunkt des Verbrennens bzw. Umknickens einer im Holzstapel aufgestellten Birke. Die Osterfeuer entlang der Unterelbe locken viele Schaulustige an.

Da die Holzstapel über viele Wochen angesammelt werden, verkriechen sich hier häufig Kleintiere, die vor dem Anzünden verjagt werden müssen. Naturschützer warnen deshalb vor Osterfeuern. Eine gute Lösung ist es, den Holzstapel vor dem Entzünden umzuschichten. In vielen Orten sind Osterfeuer heute genehmigungspflichtig. Teilweise wird auch Baumschnitt verbrannt, der wegen Insektenbefalls nicht kompostiert werden kann. Hier ist Verbrennen sogar die umweltfreundlichere Entsorgung dieses Materials. Auch werden in Westfalen häufig nach dem Dreikönigstag die Weihnachtsbäume von verschiedenen Jugendverbänden gesammelt und ebenfalls verbrannt.“

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