Archiv der Kategorie: Dorfgemeinschaft

Ihr Klick hat geholfen

Vor etwa einem Jahr hatte ich eine Seite eingerichtet, die ich „Ihr Klick hilft“ genannt habe. Sie haben erfreulicherweise recht oft auf den amazon-Link geklickt und bei dem großen Onlineanbieter Amazon etwas gekauft. Die Mini-Provisionen haben sich zusammengeleppert – Kleinvieh macht eben auch Mist – und so ist für den Zeitraum bis zum 1.12.2015 eine Summe von 142,22 an Provisionen zusammengekommen. Und nun will ich Wort halten. Die Hälfte geht, wie versprochen an das Katzenhaus in Lilienthal, aufgerundet auf eine runde Summe. Ich denke, das können wir auch im nächsten Jahr so halten. Mit Ihrem Einkauf über diesen Link tun sie ganz nebenbei etwas Gutes. Dafür von dieser Stelle aus ein herzliches Dankeschön.

Vielleicht sehen wir uns am 6.12.2015, also am Sonntagnachmittag, im Katzenhaus Lilienthal zur „Katzenweihnacht“?

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Vielleicht sehen wir uns am 6.12.2015, also am Sonntagnachmittag, im Katzenhaus Lilienthal zur „Katzenweihnacht“?

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Fertighäuser sollen als Übergangsunterkunft dienen

Noch in diesem Jahr bekommt Grasberg (Kreis Osterholz) 20 weitere Flüchtlinge zugewiesen, für nächstes Jahr rechnet die Bürgermeisterin mit mindestens 100 Neuankömmlingen. Bis diese in angemieteten Wohnungen untergebracht werden können, sollen Fertighäuser als Übergangsunterkunft dienen. Sie werden von einem Fertighausproduzenten aus Worphausen geliefert, bestehen aus Holzwänden, die außen mit Aluminiumblech und innen mit Rigipsplatten verkleidet sind, und besitzen ein flaches Satteldach. Zwei dieser Häuser werden nebeneinandergestellt, aber mit einem Abstand. In diesem Zwischenraum werden die Badezimmer angeordnet. Die Grundfläche beträgt 180 Quadratmeter, aufgeteilt sind die Container in vier Einheiten für je sechs Personen. „Das einzige Problem, das wir noch nicht gelöst haben, ist Wäschewaschen“, erklärte Marion Schorfmann. Die Badezimmer seien recht klein, aber vielleicht passe doch eine kleine Waschmaschine hinein. (WK)

Die Entscheidung für den Standort an der Reithalle am Kirchdamm kommt nicht von ungefähr. Auf dem gemeindeeigenen Grundstück stand bis vor zwei Jahren ein am Ende marodes Wohnhaus, das abgerissen wurde. Die Anschlüsse für Wasser, Abwasser und Strom sind nach wie vor vorhanden und lassen sich mit vergleichsweise geringem Aufwand wieder herstellen. Die Gemeinde will die geplanten Unterkünfte auf einer Fläche zwischen Reithalle und Tennisverein nicht verstecken. Zum Kirchdamm soll eine Sichtachse geschaffen werden, sodass die Wohnungen von der Kreisstraße aus einsehbar werden.

Bei der Betreuung der Flüchtlinge setzen die Beteiligten auf ein gut funktionierendes Netzwerk. Das lokale Bündnis für Familien verfügt über entsprechende Erfahrungen. Darüber hinaus will die Verwaltung weiter alle eigenen Ressourcen ausreizen. Die Rathausmannschaft wird nach Auskunft von Bürgermeisterin Schorfmann ab Mitte November durch eine zusätzliche Kraft verstärkt, die sich vor allem um Wohnraum für Flüchtlinge kümmert.

Mit der Entscheidung für die Mobilbauten an der Reithalle haben die Entscheidungsträger gleichzeitig eine andere Option verworfen. Die Alternativen, Nutzung von Sporthallen und Umwidmung von Dorfgemeinschaftshäusern, sollen in Grasberg vermieden werden.

Facebookgruppe Willkommenskultur Grasberg

Muss es denn die billige Variante sein?

Der Informationsabend im Dorfgemeinschaftshaus zum Stand der Planungen in Sachen Feuerwehr und DGH am 27.08.2015 war gut besucht. In der Statistik der Bürgermeisterin wird er wahrscheinlich als „Spitzenabend“ für das Haus im Jahr 2015 vermerkt werden.

Grasbergs Bürgermeisterin Marion Schorfmann gab kurz, präzise und mit einem Augenzwinkern Auskunft darüber, wie die Dinge um die neue Gemeinschaftseinrichtung für die Feuerwehr und die Dorfgemeinschaft stehen. Sie erzählte von dem  Beantragungsverfahren, den Fristen, die zu beachten sind, und den intensiven Beratungen im Gemeinderat selbst. Für einen Aussenstehenden, der sich nicht ständig mit Bau- und Bauplanungsrecht beschäftigt, ist es immer wieder verwirrend, wer bei einem solchen Bauvorhaben alles mitreden möchte und mitreden darf.

Kurz und gut, die Pläne, die die Bürgermeisterin mitbrachte, wurden gut aufgenommen und brachten Zuversicht in die Dorfgemeinschaft. Es muss eben einfach das Machbare gemacht werden, wobei genug für die Adolphsdorfer selbst zu tun bleibt. Die Bürgermeisterin riet allerdings dringend davon ab nun auch noch die Tiefbauarbeiten in eigener Regie in Angriff zu nehmen. Fragen der Gewährleistung spielen bei öffentlichen Bauten eine bedeutende Rolle. Ebenso spielen Fördertöpfe eine Rolle, die es in diesem Jahr noch gibt, im nächsten Jahr aber vielleicht schon nicht mehr. Auch muss sauber auseinandergehalten werden, was für die Feuerwehr als Pflichtaufgabe der Gemeinde getan werden muss, und was für die Dorfgemeinschaft. Letzteres ist eine freiwillige Leistung der Gemeinde.

Für viele überraschend war, dass die Bürgermeisterin, regelmässig monatlich angesport vom Ratsherrn Klaus Feldmann, bei dem Vorhaben aufs Tempo drückte. Losgehen muss es noch in diesem Jahr.

Zum Abschluss war Gelegenheit für Fragen. Diese Fragen drehten sich im wesentlich um den Grundriss des Bauvorhabens. Hier ein Meter mehr, wäre schön. Da eine Möglichkeit für eine Veranda, wäre toll. Die Praktikerinnen, die für das leibliche Wohl bei Veranstaltungen sorgen, machten sich Sorgen, weil die Küche mit 11,80 Meter Länge, aber mit nur 1,76 Meter Breite eher einem Schlauch gleicht. Mit Tablett in der Hand ausweichen, ist kaum möglich. Trotzdem, es wird schon gehen.

Insgesamt gesehen machte der Abend Mut und die Bürgermeisterin wurde mit kräftigem und herzlichem Applaus gegen 21.30 Uhr in den wohlverdienten Feierabend verabscheidet. Viele Adolphsdorfer blieben noch ein Weilchen um zu diskutieren. Mit einem Glas in der Hand kommen immer noch die besten Ideen.

Link zum Grundriss-Entwurf (PDF)

 

 

Sänk ju för trafelling wis BSHG

Gut ein Jahr nach dem Start der Linie 4 in Lilienthal richtet die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) wieder einen Info-point ein – diesmal, um die Lilienthaler über Tickets und Tarife, Routen und Fahrpläne zu informieren. Am Sonnabend, 5. September, wird die Auskunft in der Alten Apotheke gleich hinter dem Ärztehaus an der Hauptstraße eröffnet. Bis zum 31. Oktober beantworten Service-Kräfte Fragen der Lilienthaler. Doch kann man im Infopoint auch alle Tickets kaufen. Das Ziel der BSAG ist klar: Sie will neue Kunden gewinnen. Wie viele sind schon eingestiegen?

Wie haben sich die Fahrgastzahlen in den vergangenen Monaten entwickelt? Bei diesen Fragen hält sich die Bremer Straßenbahn AG allerdings bedeckt. Vielleicht aus gutem Grund.

Als Bremer, zumindest ehem. Bremer, ist mir die Strassenbahn und das Strassenbahnnetz durchaus vertraut. Bob und Mia und wer sonst noch sagen mir als Autofahrer wenig und auch die Ticketpreise kann ich nicht im Schlaf murmeln. Von Adolphsdorf aus fahre ich nicht nach Falkenberg, sondern nach Borgfeld, um mit der Linie 4 durch Horn und Schwachhausen zu gondeln. Das spart den Zuschlag. Erst kürzlich stand ich mal ganz vorne, wo man früher als Barzahler einstieg, und bemerkte, dass die Tür einen Griff hat. Der Fahrer rief leicht säuerlich durchs Glas und beseelt vom Servicegedanken „Steigen Sie da ein wo alle einsteigen!“ – Schön und gut, aber da stieg niemand ein oder aus. Irgendwann war ich im Inneren der Bahn angekommen und stand vor einem dieser „elektronischen Schaffner“, Baujahr 2001, gleich nach Windows ME. Und tatsächlich, der schluckte Geld und spuckte dafür ein gedrucktes Ticket aus, nachdem man sich im mitleidig belächelten Schnellkurs mit der Technik vertraut gemacht hat. Was macht da nur ein Mensch, der nicht lesen kann, oder Hemmungen hat auf Glasscheiben herumzugrabbeln?

Letztendlich bin ich an- und wieder zurückgekommen. Warum auch nicht, denn es nutzen ca. 3000 Personen täglich die Strecke Falkenberg bis Bremen HBF und weiter. Sicherlich will die BSAG auch mehr über die Kundenzufriedenheit erfahren. Denn nur zufriedene Fahrgäste kommen wieder und bringen vielleicht noch ein paar andere mit.

Zum Thema

Falsch verstandene Tierliebe

Miauende Katzen wecken beim Menschen oft Fürsorgegefühle. Oft genug wird Futter dann einfach in die Landschaft gestellt, in der Meinung etwas Gutes zu tun. Dabei ist genau das grundverkehrt. Katzen sind in erster Linie Allesfresser und sie sind auf den Ort und in der Regel nicht auf Menschen fixiert.  Wenn also an einem Ort immer wieder Fressen zu finden ist, dann spricht sich der Ort in Katzenkreisen herum.

Der Planungsausschuss empfahl in seiner jüngsten Sitzung dem Grasberger Gemeinderat, dem Beispiel von Lilienthal zu folgen und eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für freilaufende Katzen einzuführen. Schon vor drei Jahren hatte sich der Ausschuss mit dem Thema befasst, eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht aber verworfen. Zunächst sollten Erfahrungen anderer Kommunen abgewartet werden. Diese liegen inzwischen vor: Die Gemeinde Lilienthal hat im Jahr 2013 eine derartige Satzung erlassen. In Lilienthal hat sich gezeigt, dass die Verordnung hilfreich ist, bei gegebenem Anlass Katzenhalter auf ihre Pflichten hinzuweisen und notfalls ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit einzuleiten. Damit hält sich der mit der Verordnung verbundene Aufwand für die Verwaltung in Grenzen.

In den vergangenen Monaten wurden im Grasberger Gemeindegebiet zahlreiche Fundkatzen vom Tierschutzverein aufgenommen. Immer wieder würden wildlebende Katzen von Anwohnern gefüttert und mit ihrem Nachwuchs irgendwann beim Tierschutzverein abgegeben. Deshalb soll als Halter auch jemand gelten, der wildlebenden Katzen regelmäßig Futter hinstellt. Damit wird diese Person dafür zuständig, die Katze auf ihre Kosten kastrieren zu lassen.

Wer seine am und im Haus lebenden Katzen odentlich sterilisieren bzw. kastrieren lassen hat, muss sich keine Sorgen machen. Ein KFZ-Schild (Katzen-Funktions-Zeichen) der Gemeinde wird nur benötigt, wenn die Katzen das Grundstück verlassen.

Falsch verstandene Tierliebe

Miauende Katzen wecken beim Menschen oft Fürsorgegefühle. Oft genug wird Futter dann einfach in die Landschaft gestellt, in der Meinung etwas Gutes zu tun. Dabei ist genau das grundverkehrt. Katzen sind in erster Linie Allesfresser und sie sind auf den Ort und in der Regel nicht auf Menschen fixiert.  Wenn also an einem Ort immer wieder Fressen zu finden ist, dann spricht sich der Ort in Katzenkreisen herum.

Der Planungsausschuss empfahl in seiner jüngsten Sitzung dem Grasberger Gemeinderat, dem Beispiel von Lilienthal zu folgen und eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für freilaufende Katzen einzuführen. Schon vor drei Jahren hatte sich der Ausschuss mit dem Thema befasst, eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht aber verworfen. Zunächst sollten Erfahrungen anderer Kommunen abgewartet werden. Diese liegen inzwischen vor: Die Gemeinde Lilienthal hat im Jahr 2013 eine derartige Satzung erlassen. In Lilienthal hat sich gezeigt, dass die Verordnung hilfreich ist, bei gegebenem Anlass Katzenhalter auf ihre Pflichten hinzuweisen und notfalls ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit einzuleiten. Damit hält sich der mit der Verordnung verbundene Aufwand für die Verwaltung in Grenzen.

In den vergangenen Monaten wurden im Grasberger Gemeindegebiet zahlreiche Fundkatzen vom Tierschutzverein aufgenommen. Immer wieder würden wildlebende Katzen von Anwohnern gefüttert und mit ihrem Nachwuchs irgendwann beim Tierschutzverein abgegeben. Deshalb soll als Halter auch jemand gelten, der wildlebenden Katzen regelmäßig Futter hinstellt. Damit wird diese Person dafür zuständig, die Katze auf ihre Kosten kastrieren zu lassen.

Wer seine am und im Haus lebenden Katzen odentlich sterilisieren bzw. kastrieren lassen hat, muss sich keine Sorgen machen. Ein KFZ-Schild (Katzen-Funktions-Zeichen) der Gemeinde wird nur benötigt, wenn die Katzen das Grundstück verlassen.

Adolphsdorf: Niemand ist vergessen

Im August des Jahres 1922 wurde das Adolphsdorfer Ehrenmal am Dorfgemeinschaftshaus, damals noch die Schule, eingeweiht. Der Adolphsdorfer Gesangsverein „Frohsinn“ hatte 800 Reichsmark als Grundstock gespendet. Die Adolphsdorfer brachten mit freiwilligen Gaben und Taten den Rest auf. Im Sockel, unmittelbar unter der Sandsteintafel, ruht eine Flasche mit dem Verzeichnis der Gefallenen des ersten Weltkrieges. Auch einige damals nötige Lebensmittelmarken und einige Bremer Notgeldmünzen liegen dabei.

Adolphsdorf hatte wenigstens ein Ehrenmal für die jungen Leute, die ihr Leben für Kaiser und Vaterland hergeben mussten. Schon im folgenden Jahr, 1923, wäre ein solches Bauwerk unerschwinglich gewesen. Es hätte mehrere Milliarden Reichsmark gekostet und wäre auch dafür nicht fertig geworden.

Adolphsdorf: Der 3. Juli eigentlich ein Feiertag

Bis etwa 1927 genügte ein verbesserter Sandweg als Dorfstrasse. Versteht sich, denn vor 1914 gab es etwa 20 Pferde im Dorf und alles Wichtige wurde übers Wasser(„Schiffgraben“)  transportiert. 1927, es gab immerhin fast 50 Pferde, erhielt der Verbindungsweg zwischen Adolphsdorf und Tüschendorf eine Klinkerbepflasterung. „Unten im Dorf“ wurden 1929 ca. 2,5 Kilometer gepflastert. Die Mitte und der Rest blieben Sandweg, bis 1943. Mitten im Krieg war das Dorf „durchgehend bepflastert“. Es ist sicher ein Gerücht, dass in den 50er Jahren die Bremer Autoschmiede Borgward ihre neuen Modelle auf der Adolphsdorfer Dorfstrasse einem Härtetest für die Federung unterzog. Aber Anfang der 60er Jahre war sie genau das.

  

1963 wurde die Klinker entfernt, jeder bekam seinen Teil, und die Dorfstrasse war wieder ein Sandweg. Und das gut zwei Jahre lang. Als Kinder hatten wir natürlich unseren Spass damit – viel Sand und tolle Pfützen. Wer auf diese Strasse angewiesen war, hatte natürlich weniger Freude damit.

Aber am 3. Juli 1965 – heute vor 50 Jahren – wurde nach 10 Jahren Planung und Bau die jetzige Hartteerstrasse eingeweiht. Eine glatte Fläche von „unten“ bis „oben“, ideal für Rollschuhe, denn alle drei Stunden kam mal ein Auto vorbei.

Rückenprobleme?

Rückenschmerzen sind eines der größten Übel unserer Zeit. Wir verbringen immer mehr Zeit im Sitzen und der Rücken muss uns stoisch ertragen, die ganze Zeit. Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfall sind vorprogrammiert. Dabei würde nur ein bisschen Bewegung und ganz bestimmte Übungen eine Menge Übel abwenden. Ein paar Übungen werden hier gezeigt, die wirklich ganz einfach sind und garantiert helfen. Hier ein paar Übungen, die sofort helfen….

Programm der VHS Lilienthal (PDF)

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