Archiv der Kategorie: Buchtipp

cc2.tv: Trouble mit Paketdiensten

Seit der Folge Null höre ich den Audiocast von cc2.tv: Computerclub 2 und das sonntags gemütlich beim nicht ganz so frühen Frühstück. Wolfgang Rudolph, der Macher des Audiocasts, – und damals auch Wolfgang Back – hat im Grunde genommen meine Sicht auf das Netz und die damit zusammenhängende Technik geprägt. Dort spricht ein Mensch, der Ahnung von der Technik hat, diese auch verständlich machen kann, und dabei Mensch geblieben ist. Das war eigentlich auch das Prinzip nach dem ich mir Lehrer während der Schulzeit ausgesucht habe.

Aber ich schweife ab. Es geht um die Paketzustellung und die vielen Probleme mit den Zustellerfirmen. Diese erlauben sich Dinge, bei denen einem nur die Ohren schlackern können. Ich habe es gerade wieder in meiner Nachbarschaft erlebt. Zwei Firmen tun sich dabei ganz besonders arrogant und unkooperativ hervor. Wolfgang Rudolph geht in seinem Audiocast 611 ausführlich auf dieses leidige Thema ein. Paketdienst-geplagte Mitmenschen („Hallo, liebe Menschen!“) sollten unbedingt mal hineinhören. Nebenbei: Über das Thema „Sklaverei in unserer angeblich zivilisierten Gesellschaft“ könnte man ganze Sendungen gestalten ….

Hier der Link zur Folge 611

EU am Volk vorbei: EU Urheberrechts-Gesetze

Die geplante EU-Urheberrechtsreform könnte dazu führen, dass das freie Internet erheblich eingeschränkt wird. Selbst kleinste Unternehmen müssten fehleranfällige und technisch unausgereifte Upload-Filter für sämtliche ihrer Inhalte einsetzen (Artikel 13) und für minimale Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um das sogenannte Leistungsschutzrecht für Presseverleger einzuhalten (Artikel 11). Dies könnte die Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit deutlich beeinträchtigen. 

Gegen die Reform protestieren auch rund fünf Millionen Menschen in einer Petition, 145 Bürgerrechts- und Menschenrechtsorganisationen, Wirtschafts- und IT-Verbände (darunter Bitkom, der deutsche Start-Up-Verband oder der Chaos-Computer-Club), Internet-Pioniere wie Tim Berners-Lee, Journalistenverbände sowie auch Kreativschaffende. 

 

Die EU meint es gut, aber da sie keine Ahnung vom Internet und den wirklichen Interessen der Menschen hat, kommt Murx dabei heraus.Man will es den Algorithmen überlassen zu entscheiden, was sein darf und was nicht. Künstliche Intelligenz weiß nicht was Satire, Ironie oder menschlicher Witz ist, soll aber entscheiden, was veröffentlicht werden darf und was nicht. 

Geistiges Eigentum muss auch im Netz geschützt sein. Aber dann darf auch nicht jeder irgendwelche banalen Allgemeinplätze als sein geistiges Eigentum verkaufen. Vieles ist nämlich der Allgemeinheit nur geklaut!

 

Bitte, ….

… kontaktieren Sie die Abgeordneten des Europäischen Parlaments und informieren sie über Ihre       Haltung zur geplanten Reform,

… nehmen Sie an den Demonstrationen teil, die am 23. März 2019 in ganz Europa stattfinden.

…nehmen Sie Ihr demokratisches Recht wahr und am 26. Mai 2019 an der Wahl des EU-Parlaments teil.

Autoren des Online-Lexikons Wikipedia haben zum Protest gegen die von der EU geplante Urheberrechtsreform aufgerufen. Dazu soll am 21. März die deutschsprachige Wikipedia-Ausgabe komplett abgeschaltet werden, wie das Portal heise.de berichtet. Die Online-Enzyklopädie unterstütze damit die wachsende Protestbewegung gegen Artikel 13 der geplanten Reform, heißt es weiter.

 

Demnach sollen Wikipedia-Nutzer an diesem Tag anstelle der Artikel einen Banner zu sehen bekommen, der auf die Probleme der Urheberrechtsreform hinweist. Die Leser werden aufgefordert, sich bei ihren EU-Abgeordneten über die Gesetzespläne zu beschweren.

Famous Last Gigs

The Beatles

30. Januar 1969 – guck mal, wer da spielt: Dreieinhalb Jahre und fünf elaborierte Alben nach ihrem letzten Konzert betraten die Beatles erstmals wieder eine Bühne, und was für eine: Auf dem Dach des Apple-Gebäudes in der Londoner Savile Row raufte sich die zerstrittene Band noch einmal zusammen, um neues Songmaterial für eine Filmdoku einzuspielen, allen voran das programmatische „Get Back“. Das „Rooftop Concert“ sollte der letzte gemeinsame Liveauftritt der „Fab Four“ werden. Wenige Monate später trennten sich die Wege von John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr endgültig. „Es war schon ein seltsamer Auftrittsort“, sagte McCartney später. „Wir hatten dort oben kaum Publikum, nur ein paar Leute. So spielten wir buchstäblich das Nichts an. Vor uns war nur der Himmel. Es war schön.“ Auf der Straße wunderten sich Passanten, was für eine Musik da zu ihnen herunterwehte – bis sie den Klang der Beatles erkannten. Einige kletterten auf umliegende Häuserdächer, Menschentrauben bildeten sich, die Polizei hatte alle Mühe, ein Verkehrschaos zu verhindern. Ein letztes Mal Beatlemania! … Mehr

Queen

Offiziell waren es etwa 120.000 Besucher – andere Zählungen gingen von 200.000 Queen-Fans aus, die am 9. August 1986 das Abschlusskonzert der Magic-Tournee verfolgten. Nicht ahnend, zum letzten Mal die komplette Band live zu erleben. Fünf Jahre später starb Freddie Mercury an den Folgen seiner Aids-Erkrankung. An diesem Abend im Knebworth Park warf sich der Sänger noch einmal in die Brust – und als am Ende „God save the Queen“ angestimmt wurde, verabschiedete sich Mercury standesgemäß mit Krone und Königsmantel von der Bühne.  … Mehr ….

Elvis Presley

Der weiß-goldene Jumpsuit spannte um die Hüfte, davon abgesehen präsentierte sich Elvis Presley am 26. Juni 1977 in der Market Square Arena in Indianapolis noch einmal in guter Form – zumindest phasenweise. „Jailhouse Rock“, „Now Or Never“, „Hound Dog“, die Fans waren begeistert. Und sahen darüber hinweg, wie der „King“ von Schmerztabletten benebelt über die Bühne taumelte. Am Ende hieß es traditionell „Elvis has left the Building“, diesmal für immer: Am 16. August 1977 starb der 42-Jährige auf seinem Anwesen Graceland in Memphis, Tennessee an Herzversagen. … Mehr

Michael Jackson

Noch einmal den „King of Pop“ live erleben! 2009 versuchten Millionen Michael-Jackson-Fans, an Tickets für eines der 50 Konzerte in der Londoner O2-Arena zu kommen. Der Starttermin im Juli wurde plötzlich verschoben, Gerüchte um den Gesundheitszustand des von Schönheitsoperationen und Schicksalsschlägen gezeichneten Ausnahmekünstlers machten die Runde. Am 25. Juni, 18 Tage vor der ersten Show verstarb der 50-Jährige an einer Vergiftung durch das Narkosemittel Propofol. … Mehr

Buddy Holly

Zwei Jahre zuvor hatte Buddy Holly mit „Peggy Sue“ einen Welthit gelandet – seither war der Andrang auf seine Konzerte gewaltig. 1959 tourte der 22-Jährige erneut durch die USA. Sein letztes Konzert spielte Buddy Holly (r.) am 2. Februar in Clear Lake, Iowa. Einen Tag später kam er auf dem Weg zu seinem nächsten Auftritt bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.  … Mehr

Jimi Hendrix

Ein Gedenkstein auf der Ostseeinsel Fehmarn erinnert an den letzten Auftritt von Jimi Hendrix. Das Konzert auf dem „Love and Peace“-Festival am 6. September 1970 geriet zum Desaster, zwölf Tage später starb der Gitarrengott in London – er war nach einem Alkohol-Schlaftabletten-Cocktail an seinem Erbrochenen erstickt.

The Doors

The Doors waren berüchtigt für ihre Exzesse auf der Bühne – doch das, was Sänger Jim Morrison am 12. Dezember 1970 im Warehouse in New Orleans ablieferte, war nurmehr eine Karikatur seiner selbst. Lethargisch, zauselbärtig, von seiner Alkoholsucht gezeichnet, musste sich Morrison während der epischen Songs mehrfach setzen, er vergaß ganze Textpassagen und verpasste seinen Einsatz beim Finale zu „Light My Fire“. Schließlich zertrümmerte er den Mikrofonständer und verließ vorzeitig die Bühne. Am 3. Juli 1971 starb Morrison in Paris an einer Überdosis Heroin.

Janis Joplin

40.000 Menschen kamen am 12. August 1970 ins Football-Stadion der Harvard-Universität, um Janis Joplin zu sehen. Die Bluesrock-Sängerin war bekannt für ihre exzentrischen Shows – und auch an diesem Abend durfte die Flasche Southern Comfort auf der Bühne nicht fehlen. „Sie war in ihrer eigenen Welt“, beschrieb es ein Zuschauer später. Joplin starb am 4. Oktober 1970 an einer Überdosis Heroin. Wie Hendrix und Morrison wurde auch sie nur 27 Jahre alt, ein Umstand, der den ominösen Mythos des „Club 27“ begründete. … Mehr

Prince

Zu Beginn der Show im Fox Theatre in Atlanta am 14. April 2016 gab es eine Entschuldigung: „Ich war ein bisschen angeschlagen“, erklärte Prince eine frühere Konzertabsage – und spielte dann noch einmal groß auf. Es sollte sein letzter Liveauftritt werden: Eine Woche später starb die Popikone an einer Überdosis des Schmerzmittels Fentanyl, das er sich offenbar versehentlich selbst verabreicht hatte. 

The Eagles

31. Juli 1980, eine warme Sommernacht in Long Beach, Kalifornien – und auf der Bühne erhitzte Gemüter: Die Spannungen zwischen den Bandleadern der Eagles, Glenn Frey und Don Felder, entluden sich an jenem Abend. „Als wir auf die Bühne gingen, brodelte es in mir. Ich wollte Felder umbringen“, sagte Frey später in einer Band-Doku. Drohungen wurden ausgesprochen, eine Gitarre zerschmettert, dann verließ Felder die Bühne und eine der größten Rockbands der Siebziger war vorerst Geschichte. … Mehr

Led Zeppelin

Led Zeppelins Europatournee 1980 stand unter keinem guten Stern. Das Konzert in Wien wurde unterbrochen, nachdem Gitarrist Jimmy Page von einem Feuerwerkskörper getroffen worden war. Der Auftritt in der Nürnberger Messehalle wurde nach nur drei Songs abgebrochen, Schlagzeuger John Bonham war infolge exzessiven Alkoholkonsums zusammengebrochen. Am 7. Juli in der Berliner Eissporthalle standen die Begründer des Hard Rock zum vorerst letzten Mal auf der Bühne – Ende September 1980 wurde Bonham tot in seinem Bett aufgefunden. Er war im Schlaf an seinem Erbrochenen erstickt.

AC/DC

Mit ihrem Album „Highway to Hell“ hatten sich AC/DC (hier bei einem Konzert in New York) 1979 endgültig in der Rockwelt etabliert. Anfang des Folgejahres gingen sie in Frankreich auf Promo-Tour, am 27. Januar legten sie einen fulminanten Auftritt im englischen Southampton hin. Es folgten Einladungen zu „Top of the Pops“ und in die spanische TV-Show „Aplauso“ – Hard Rock aus der Dose, Bon Scott sang Playback. Es war der letzte Auftritt des Sängers: Am 19. Februar 1980 starb er nach einer durchzechten Nacht an Alkoholvergiftung im Auto eines Freundes.  … Mehr

Nirvana

Am 1. März 1994 gaben Nirvana ein Konzert im Terminal 1 des Münchener Flughafens – es sollte das letzte der Grunge-Ikonen werden. Die weiteren Tourauftritte wurden abgesagt, nachdem sich der Gesundheitszustand von Sänger Kurt Cobain (hier bei den Aufzeichnungen zum legendären MTV-Unplugged-Konzert 1993) dramatisch verschlechterte. Einen Monat später nahm sich Cobain in seinem Haus in Seattle das Leben. Er wurde 27 Jahre alt.

David Bowie

Hurricane Festival im niedersächsischen Scheeßel 2004: Bereits während des Auftritts soll David Bowie über Schmerzen in der Brust geklagt haben, durchsteht aber noch die Zugaben: „Life on Mars“, „Suffragette City“ und „Ziggy Stardust“. Nach der Show wird er ins Krankenhaus eingeliefert, wo ein Herzinfarkt diagnostiziert wird. Bowie wird bis zu seinem Tod 2016 noch zwei Alben veröffentlichen – aber nie wieder auf die Bühne zurückkehren. … Mehr

Amy Winehouse

Es sollte ein strahlendes Comeback werden – doch der Auftakt ihrer Europatournee in Belgrad geriet zum Desaster: Schwer alkoholisiert stakste Amy Winehouse am 18. Juni 2011 über die Bühne, lallte mehr als dass sie sang und wurde schließlich ausgebuht. Die Plattenfirma sagte daraufhin alle weiteren Tourauftritte ab. Am 23. Juli 2011 wurde Winehouse tot aufgefunden, sie starb an einer Alkoholvergiftung, 27-jährig.

Lynyrd Skynyrd

Denkwürdiger Abend im Greenville Memorial Auditorium South Carolina: Am 19. Oktober 1977 traten Lynyrd Skynyrd ein letztes Mal in Originalbesetzung auf. Zwei Tage zuvor hatten die Südstaaten-Rocker ihr Album „Street Survivors“ veröffentlicht. Einen Tag nach dem Konzert stürzte das Charterflugzeug ab, mit dem die Band zum nächsten Auftritt fliegen wollte. Sänger Ronnie Van Zant und Gitarrist Steve Gaines kamen ums Leben. Aus Respekt vor den Angehörigen wurde das Albumcover, das die Band inmitten von Flammen zeigte, gegen ein neutraleres ausgetauscht.  … Mehr

Motörhead

Herzschrittmacher, Diabetes. Exzessiver Whisky- und Zigarettenkonsum hatten bei Lemmy Kilmister Spuren hinterlassen. Doch am 11. Dezember 2015 wütete der Motörhead-Frontmann noch einmal durch die Berliner Max-Schmeling-Halle, „Ace Of Spades“, „Bomber“ und, als Finale des Abends, „Overkill“. Zwei Wochen später, kurz nach seinem 70. Geburtstag, erlag Lemmy einem Krebsleiden.

Darf ein Reporter frei erfinden?

Das kann schon mal vorkommen, dass ein Reporter frei erfindet. Vielleicht steht er unter Stress, vielleicht mag er seinen Auftrag nicht oder vielleicht ist er nur schusselig. Das Netz macht es einem einfach offensichtliche Fakten per Google „zu ermitteln“. An einem schlechten Tag oder aus welchen Gründen auch immer ist es bequemer sich nicht vom Schreibtisch weg zu bewegen. Claas Relotius, der jetzt enttarnte Falschreporter des SPIEGEL, unterscheidet sich darin nicht von den vielen Möchtegern-Reportern, die in sozialen Medien  veröffentlichen – unrecherchiert und ungeprüft.

Natürlich ist es kein gutes Signal, dass der SPIEGEL-Recherchetruppe so etwas durchgeht. Der SPIEGEL gelobt Besserung. Und allein das schon unterscheidet den SPIEGEL von den erfundenen Berichten anderer. Ich glaube, dass die Glaubwürdigkeit des SPIEGEL nicht erschüttert ist. Ich versuche mich aus mehreren Quellen über Themen, die mich interessieren, zu informieren. SPIEGELonline nimmt dabei weiterhin eine herausragende Stellung ein. Vielleicht die Macht der Gewohnheit?

Die im Titel gestellte Frage kann allerdings mit einem klaren NEIN beantwortet werden!

 

Offener Brief an ARD und WDR in Sachen „Lindenstrasse“

Offener Brief

„Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Programmverantwortliche der ARD und des WDR,

als Gebührenzahler möchte ich hiermit meinen Unmut wegen der angekündigten Einstellung der Fernsehserie „Lindenstraße“ ab 2020 kundtun.

Meiner Ansicht nach greifen Sie aus nicht zu akzeptierenden Gründen in die vertraute Umgebung der deutschen Fernsehzuschauer jeden Alters ein. Sie zerstören Gewohnheiten und Vertrauen, denn die Figuren der Serie sind uns allen – auch den Nichtzuschauern – ans Herz gewachsen. Der Sonntagabend ist ein fester Termin für viele Zuschauer die ARD einzuschalten. Die „Lindenstraße“ ist, neben Weltspiegel und Tatort, ein Grund sich auf den Tag zu freuen.

Sie sollten die zahlreichen Proteste der Zuschauer im Hinblick auf die Einstellung der „Lindenstraße“ ernst nehmen, denn es wird schwer werden mit einem neuen Format oder einer neuen Serie Zuschauer jeden Alters an den Bildschirm zu locken. Die Konkurrenz ist groß. Von 2. Mio. Zuschauern pro Sendung träumen viele Sender….. und diese strengen sich an. Von den Streaming-Diensten müssen wir hier gar nicht sprechen.

Wollen Sie mit dem eingesparten Geld etwa die raffgierigen Kapitalisten der Fußball-Clubs weiter peppeln oder gar noch mehr US-Schrott einkaufen, wie die Privaten. Oder wollen Sie lediglich die o.g. Schauspieler der Agentur für Arbeit zutreiben. Ich denke, dass wollen Sie nicht. Statt dessen sollten Sie sich mal überlegen, was Sie für einen nationalen Goldschatz mit der „Lindenstraße“ in der Hand haben, und noch dazu die treueste Fangemeinde, die es gibt.

Einer der mittlerweile zahlreichen Stellungnahmen der ARD zu den Protesten der Zuschauer entnehme ich die Formulierung, dass Sie die „Lindenstraße“ nicht mehr im Ersten über 2020 hinaus verlängern wollen. Das eröffnet die Perspektive und die Hoffnung vieler „Lindenstraßen“-Fans, dass Sie die Serie im Programm „ARD ONE“ über 2020 hinaus weiter ausstrahlen. Das wäre ein Wort!

Aus den vielen Protestschreiben, die bei der ARD und beim WDR mittlerweile eingehen, werden Sie zu der Erkenntnis gelangen die Entscheidung der „Gremien“ noch einmal gründlich zu überdenken und Sie werden sicherlich die richtige Entscheidung treffen. Und die kann nicht lauten: Absetzung der Serie 2020!

Axel Buddenbaum

Grasberg“

Es ist sozusagen ein Selbstversuch

Es ist sozusagen ein Selbstversuch. Auch sind mir die sog. „Sozialen Medien“ ein wenig suspekt: Zuviel Gewürge um nichts, und das mit viel verschwendeter Zeit. Sogar Google, obwohl kein Beweis für die Überflüssigkeit von Sozialen Netzen, schaltet sein Google Plus demnächst komplett ab. Facebook verliert Kunden und lebt irgendwann nur noch als Archiv. Es wird einfach zuviel Mist verbreitet und jeden Tag wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Mir ist das zu oberflächlich. Wie damals „MySpace“. Leute! Es gibt ein Leben ausserhalb des Netzes!

Keine Bange! Ich deaktiviere Facebook nur. Ein Selbstversuch, vermutlich mit Entzugserscheinungen. Wenn irgendetwas von Wert zu berichten ist, dann gibt es immer noch die gute alte EMail und meine Webseite unter www.seniorplus.de.

Knoblauch hilft nicht nur gegen Vampire

Plötzlich waren sie da: WÜHLMÄUSE! Diese tierische Spezies verabredet sich bekanntlich, um sich zu einer bestimmten Zeit an ein bestimmten Ort zu versammeln und alles, aber auch alles, zu untergraben. Endlose Gänge und immer wieder frisch aufgeworfene Erdhaufen zieren bei mir die ohnehin schon ausgetrockneten Grasflächen. Verdorrte Halme auf der ganzen Fläche. Und dazu noch diese fleissigen, aber bei komplett unbeliebten Wühlmäuse. Nebenbei, meine drei Katzen verstehen die ganze Aufregung nicht. Sie mögen die Wühlmäuse auch nicht, aber sie jagen sie daher auch nicht, sondern blinzeln lieber in die Sonne.

Den Wühlmäusen scheint es völlig egal zu sein, wo sie sich treffen. Es kann der gepflegteste Vorgartenrasen sein, aber auch irgendeine Stoppelwiese. Immerhin haben diese Wühlmaustreffen, genau wie die der Maulwürfe, ein Gutes: der Boden ist gesund! Aber ein gesunder Boden, der nur noch aus Erdhaufen und ein paar Grasbüscheln besteht, ist auch nicht im Sinne des Erfinders.

Tja, aber wozu gibt es die guten alten Hausmittel. KNOBLAUCH vertreibt nicht nur Vampire, sondern auch diese lästigen Nager. Ich habe mir ein paar frische Knoblauch-Zehen besorgt und fein sorgsam mit dem Kartoffelmesser geschählt. Was dann zum Vorschein kam, hatte es in sich. Wäre ich auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen, dann ich eine ganze Woche lang viele freie Plätze neben, hinter und vor mir. KNOFI pur! Hilft aber nicht, die Stücke müssen nun noch klein geschnitten werden, ähnlich wie Zwiebeln. Ja, und dann los.

Den spitzen Zeigefinger in die Wühlmaus-Gänge gebohrt und dann mit einem hämischen Grinsen ein paar Stücke Knoblauch hineingeworfen…

Ich habe mit der Knofi-Schwemme so eine Art „Berliner Mauer“ durch die Wühlmaus-Gänge gezogen, alle 30 cm ein paar Stücke. Ich hoffte, dass die Wühlmäuse wirklich einen großen Bogen darum machen.

Und wirklich! Am nächsten Morgen bewegten sich alle Wühlmäuse, zumindest deuteten ihre frisch aufgeworfenen Gänge darauf hin, vom Knoblauch weg. Sie müssen fast panikartig die Flucht vor dem Knofi ergriffen haben. Ich werde also die Mauer etwas nachziehen, so um einige Meter ….. zum Nachbarn hin. Wenn es wie geplant läuft bin ich morgen meine Wühlmäuse los. Und vielleicht kann ich meinem Nachbar mit einem guten Tip behilflich sein?

Knoblauch für ein gesundes Herz!

Von Cloud zu Cloud

Toll! Ich werfe das Schlepptop an und gleichzeitig starten drei Clouds – Google’s Backup &, Microsofts‘ OneDrive und Dropbox. Bis auf die gute alte Dropbox habe ich nie eine Cloud (Datenwolke) gebraucht. Heute aber hätte ich sie gebraucht, denn ich wollte ein Verzeichnis freigeben und es sollte schnell gehen.

Google’s Backup & Sync brachte mich zur Verzweifelung. Mal waren die Daten da, dann wieder weg, dann wieder nur mit der App, dann wieder ohne. Resultat: Nicht zu gebrauchen. Ich hab’s rausgeworfen und auf allen Rechnern gekillt.

Der nächste Versuch galt OneDrive, das bekanntlich von MS gleich mitgeliefert wird. Und es gibt Neuerungen: Files on Demand, also Dateien, die erst heruntergeladen werden, wenn man sie braucht. ANGEBLICH! Im Grunde das gleiche wie bei Google’s. Mal Daten da, mal nicht. Ich habe mich zwar durch die Einstellungen gewühlt und halte mich auch nicht für blöd. Passende Einstellungen auf mehreren Rechnern vorzunehmen, ist eine Herausforderung, wenn man nur eben schnell ein Verzeichnis freigeben will. Es hat einige Zeit gedauert bis ich merkte, dass OneDrive ein wenig träge arbeitet. Bis alle Daten synchronisiert sind, das dauert schon eine Weile. Und in der Zwischenzeit staunt man, was bereits da ist, was nicht und was plötzlich wieder weg ist. OneDrive ist nicht unbedingt etwas für den schnellen Gebrauch.

Um Dateien zu sichern oder für andere schnell zugänglich zu machen, bleibe ich bei der guten alten Dropbox. Falls Sie die Dropbox noch nicht kennen, dann sollten Sie mal einen Blick riskieren. Mit der Dropbox können Sie den USB-Stick tatsächlich vergessen.