Archiv des Autors: Axel Buddenbaum

Über Axel Buddenbaum

Lieb, nett, intelligent, höflich, erdverbunden, Raucher, Katzenliebhaber, Musikfreak, fast immer mit guter Laune und wenn der Tank leer ist, schalte ich auf Kondenzwasser um

Dexit, Nexit, Frexit, Auxit, Belxit, Lexit

Irgendwie hat man sich sehr schnell angewöhnt das Wort „Brexit“ für Katastrophen – und das ist der Austritt Groß-Britanniens aus der EU – anzuwenden. Wir gehen nach einem ungeregelten Brexit wahrscheinlich ganz schnell zur Tagesordnung über. Auch andere Länder bringen ihren Exit ganz lässig in die Diskussion, sogar Deutschland.Was ist das für eine EU, in der plötzlich fast alle ihr eigenes Süppchen kochen wollen?

Eine EU der zwei Geschwindigkeiten hatten wir bereits: die EU in Brüssel schreitet voran und die Mitglieder kommen nicht mit. Es gibt, und das ist bekannt, ein Demokratie-Defizit in der EU. Viele Mitglieder müssen ihre eigene Demokratie erst einmal verdauen. Nur einen Wimpernschlag der Geschichte, vor etwa 100 Jahren, sah Europa noch ganz anders aus. Und was folgte ist bekannt.

Ich denke mit diesem Demokratie-Defizit können wir leben. Wir können auch mit den Empfindlichkeiten einiger Neumitglieder leben. Wir sollten stolz auf das Erreichte sein, Frieden in Europa. Frieden ist Voraussetzung für alle und alles, das andere findet sich.

Im äussersten „Notfall“ tritt auch Deutschland aus. Das wäre der Dexit und zugleich die schlechteste Lösung. Fini EU?

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Computer-Club 2 in Zeiten der Cholera

Heute vormittag habe ich nach längerer Zeit einmal wieder den aktuellen Audiocast des cc2.tv mit Wolfgang Rudolph verfolgt. Gebannt habe ich gelauscht, denn Wolfgang Rudolph hat erzählt, wie immer sachlich und kompetent. Es ist schade, dass die alten Zeiten so zu Ende gehen mussten. Aber, und das ist erfreulich, es geht alle 14 Tage weiter. Ich bin einer derjenigen, die lieber den Audiocast verfolgen. Irgendwie ist das für mich intensiver.

Den CompterClub, damals mit Wolfgang Rudolph und Wolfgang Back, kenne ich seit der Ausgabe 0 und ich habe alle Folgen archiviert. Ich glaube bei Nr. 500 habe ich aufgehört. Ein wahrer Schatz ist da zusammengekommen. Die Zeiten als der Club noch beim WDR lief, habe ich nur am Rande mitbekommen, auch weil Computer damals für mich unerschwinglich waren.

Beim letzten Audiocast ertappte ich mich dabei, wie ich nicht nur zustimmend nickte, sondern auch laut vor mich hin sagte: „Das ist genau meine Meinung!“ – Es sollten sich viel mehr Menschen mal mit den (a)sozialen Medien und den wahren Interessen von Werbung auseinandersetzen. Werbung im Fernsehen, ohne Ton, ist tatsächlich zum totlachen, wenn es nicht so dramatisch traurig wäre. Und das angeblich sachliche Nachrichten tatsächlich nur auf Meinungen beruhen – und das auch bei unseren vielgerühmten öffentlich-rechtlichen Medien – ist nicht nur Wolfgang Rudolph aufgefallen.

Ab sofort höre ich wieder den Audiocast von cc2.tv mit Wolfgang Rudolph und freue mich auf viele informative und kritische Sendungen. Zu diesem Zweck habe ich mir eine Seite gebastelt, die die RSS-Feeds der Seite locker zusammenfasst. Aber die Seite des cc2.tv ist natürlich selbst eine echte Empfehlung!

Webseite von cc2.tv

Meine gebastelte Seite

Katzen und Geschichten

„Pünktchen“ (geb. 1998) in ihrer guten Zeit. Sie hat sich wie alle Katzen überhaupt, ans und ins Haus gearbeitet. Sie war „Vaddern’s Katze“ und folgte ihm überall hin. Sie hat zweimal Junge bekommen. Dazu gehörten „Knalloog“ und „Teddy“ (so hiessen alle Braunen).

Sie kannte ihr Revier und regelmässige Kontrollgänge gehörten zu ihren Gewohnheiten. Pünktchen ist 2011 im Sommer verstorben. Sie hatte vermutlich ein hohes Alter erreicht und schlief sanft und friedlich in ihrem Körbchen ein.

Und zwischendurch (2002) kam „Micky“, und wie! Sie hat sich ebenso herangearbeitet, d.h. ihre Jungen im Gartenzelt untergebracht. Da konnte Muddern nicht anders. „Mickey“ wurde Muddern’s Katze. Zwischen Pünktchen und Micky herrschte dauernd Kriegszustand. Die eine gönnte der anderen nichts, aber beide haben ihr Zuhause verteidigt. Lesen Sie mehr …..

Aktuelles in einfacher Ansicht

RSS (Rich Site Summary, später Really Simple Syndication) ist ein Dateiformat zur Zusammenfassung von Artikel- und Nachrichtenserien, im wesentlichen verwendet für Informationsabonnements und Nachrichtenticker. Mit diesen Feeds der großen Informationsanbieter lassen sich auf einfache Weise die wichtigen Meldungen des Tages in kurzer und knapper Form  – und auch Smartphone-tauglich  – darstellen. Legen Sie ein Lesezeichen auf diese Seite und Sie haben immer alles im Blick. Einen Link finden Sie auch von der Reporter-Ecke aus.

Noch mal kurz zu Silvester

In verschiedenen Katzen-Foren herrschte ja richtig Aufregung: Was machen Katzen, wenn es knallt und blitzt? Wie kann ich meine Katze schützen zu Silvester? So oder ähnlich lauteten die Chat-Themen. Irgendwie kann ich da gar nicht mitreden. Schmidtchen, mein Kater, legte sich bereits um 21 Uhr auf dem Küchentisch bereit, um das Feierwerk aus dem Küchenfenster heraus zu betrachten. Gaaaanz entspant. Um 0.45 Uhr murmelte er nur: „Letztes Jahr war mehr los!“

Pummel, meine Katzendame, setzte sich auf ihren Hocker, und blickte mich streng an. „Ja, was?“ – Ehe sie sich zu einer Erklärung herabliess, deutete sie mit ihrer Nase in Richtung Fressnapf. Aha, ich wusste Bescheid. Als sie sich nach der Mahlzeit ausgiebig das Fell leckte, kringelte sich ihr Schwanz. „Ihr Dosenöffner verpulvert da viel Dosenfutter in der Luft. Aber Ihr habt immer noch nicht gelernt, wie man das neue Jahr richtig begrüßt. Das macht man nämlich mit einem frischen Hering im Napf und ein paar knackigen Knabbersachen von dem Laden, wo Du immer hingehst – Du weisst schon!“

Tja, meine Katzen stört die Geräuschkulisse zu Silvester anscheinend gar nicht. Es ist ja auch ziemlich ruhig hier. Sie legen aber gesteigerten Wert auf eine „herausragende Katzenmahlzeit“. Etwas Besonderes eben, ganz wie meine beiden Fellnasen.

Fluch und Segen, ein Kelly zu sein

Streetkid: Fluch und Segen, ein Kelly zu sein Broschiert

In den Neunzigerjahren füllen Jimmy Kelly und seine Geschwister die größten Hallen und Stadien in Deutschland, verkaufen mehrere Millionen CDs und verdienen ein Vermögen. Doch der Erfolg hat seinen Preis: Der „Family“ muss sich jeder unterordnen. Erst nach dem Tod des Vaters, der innerhalb der Familie die Fäden fest in der Hand hielt, schafft Jimmy Kelly den Ausstieg aus der Familienband – und steht vor dem Nichts, denn das Erbe ist weg. In seiner Not besinnt er sich auf seine Wurzeln und zieht wieder als Straßenmusiker durchs Land. In Streetkid erzählt er erstmals, wie er aus seiner größten persönlichen Krise zu seiner wahren Berufung und zu sich selbst findet. Ehrlich, menschlich, sehr persönlich!

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Cats 2018

Zwischen den Jahren gibt es ruhige Stunden. Da habe ich Zeit meinem Spieltrieb nachzugehen. Ich probiere gern einfach einmal Software aus. Hier die Gallerie-Software Virtual LightBox. Und da ich mittlerweile „bei Pinterest“ bin, habe ich die Foto-Spielwiese überhaupt gefunden. Bilder, insbesondere auch alle Arten von Katzenbildern, in rauhen Mengen sind dort versammelt. Tolle Katzenportraits (das ist gar nicht einfach), Kittens, Zeichnungen und Situationen und vieles, vieles mehr. Der langen Rede kurzer Sinn: Ich habe mal die „Pinterest Cats 2018“ zusammengestellt. Riskieren Sie mal ein Auge oder zwei! Nebenbei, Pummel hat sich die Gallerie schon mal angeschaut. Sie meinte nur: „Mehr davon!“

Der Beobachtungsposten auf meinem Schreibtisch

Pummel sitzt wiedermal auf dem Schreibtisch und die Tastatur meines Schlepptops ist wiedermal in ihrer Reichweite. Sie sitzt aber nur bewegungslos da und schaut mich nachdenklich an. „Warum hast Du Dich gestern bei Pinterest angemeldet“? – Ich bin baff. Meine Katze beobachtet mich sehr genau. Ich sage: „Weil ich gern gute Bilder mit Katzen anschaue“. Ich hätte auch sagen können gute Bilder mit Autos, Möbeln, Bauwerken oder Landschaft, aber ich wollte sie nicht beleidigen. „Es gibt da jede Menge tolle Bilder mit großen, kleinen, alten, jungen, schwarzen, hellen, frechen und klugen Katzen, auch als Grafik“.  

Pummel schaut mich jetzt sehr nachdenklich an. „Reicht es Dir denn nicht? Du bist doch schon in der Facebook-Gruppe Ein Leben ohne Katze ist möglich, aber sinnlos„. Langsam wird der Beobachtungsposten auf meinem Schreibtisch mir unheimlich. „Ja, stimmt“, sage ich. „Aber da sind mir zu viele Bilder von Katzen mit ihren Dienstboten versammelt. Das wird auf die Dauer langweilig. Mina hier, Freddi dort, Martha am Kratzbaum, Max auf dem Katzenklo und – oh Wunder – Pia schaut aus dem Fenster“. 

„Du magst also auch lieber echte Katzen, die wissen was sie wollen, und die genau Bescheid sagen, wenn sie etwas wollen, oder“? Ich konnte ihr nur zustimmend das Kinn kraulen. Pummel schnurrte vernehmlich und maunzte dann laut und deutlich: „Gut, dann melde mich jetzt bei PARSHIP an!“