FFIPS – neu gestaltet

FFIPS – unter dieser etwas kryptischen Bezeichnung ist meine Android-App zu finden. Da ich die ADO-App nicht mehr weiterpflege – mir fehlt die Zeit und auch der Stoff für diese App – sind jetzt die Timeliner-App und eben FFIPS das, was man so braucht bei Touren durchs Netz.

Die Timeliner-App fasst ganz praktisch alle wirklich relevanten Tweets von bekannten Medien und auch Einzelpersonen unter einer Oberfläche zusammen. Es ist schon ganz erstaunlich was Präsidenten von Großmächten da so in die Welt hinauspusten …

FFIPS legt jetzt den Schwerpunkt auf SERVICE. Und das ist gut so. Warum also lange suchen: hier finden Sie’s – vielleicht!

Downloadseite

 

Ein Landtag an der Leine der Mobilfunk-Lobby?

Da kommt eine ganz erstaunliche Kunde aus der Stadt an der Leine: Der Niedersachsen-Landtag hat den Antrag (FDP) zur Radiozukunft nach 16 Minuten „Beratung“ durchgewinkt. Der Antrag lehnt DAB+ rundweg ab. Der Begriff „Technologieneutralität“ wird einseitig ausschließlich mit dem Mobilfunk verbunden. Niedersachsen ist das einzige Bundesland, das eine solche Richtungsentscheidung fällt und dabei deutlich ganz im Sinne der Mobilfunklobby votiert. Ein Beispiel dafür, dass die Wirtschaftslobbys regieren oder zumindest gewichtig mitregieren? Ein Landtag an der Leine der Mobilfunk-Lobby? Nicht einmal aus Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen, wo Privatfunk über DAB+ noch in keiner Weise angeschoben wurden, sind solche Absichten bekannt.

Der Beschluß richtet sich nicht nur gegen immerhin 14,1 Prozent Haushalte mit DAB+-Geräten in Niedersachsen. Im Grunde stellt sich das Bundesland national und europaweit ins Abseits. Zugleich wirkt das als Demontage der Bundes-GroKo. Sie brachte eine TKG-Novelle auf den Weg, um die EU-Vorgabe für hybride Radiotuner in Neuwagen zu erfüllen. Die Auflage wird auf alle Radios mit Senderanzeige erweitert.

Führerscheine: Umtauschaktion Grau gegen Neu

Jetzt geht es  los mit der „Umtauschaktion Grau gegen Neu“. Jetzt sind in OHZ also rund 2500 Führerscheininhaber der Jahrgänge 1953 bis 1958 aufgefordert ihren alten Lappen abzugeben und für 24 Euro eine neue, fälschungssichere und maschinenlesbare Führerscheinkarte zu erhalten. Der Landkreis wünscht sich, dass sich diese über den Zeitraum bis 2021 verteilt melden würden. Ab sofort können Termine online unter https://www.landkreis-osterholz.de/fuehrerschein oder telefonisch unter der Nummer 0 47 91 / 9 30 20 02 vereinbart werden. Zum Termin sollten der alte Führerschein, der (gültige) Personalausweis und ein biometrisches Passfoto mitgebracht werden. Alle anderen Jahrgänge werden um Geduld gebeten, bis ihre Jahrgänge aufgefordert werden. 2022 geht es mit den Geburtsjahren ab 1959 weiter. Falls der Führerschein nicht vom Landkreis Osterholz ausgestellt wurde, ist vorab die ausstellende Behörde per Mail oder Anruf zu kontaktieren. Die schickt dem Landkreis die Fahrerlaubnisdaten, die so genannten Karteikartenabschrift. Für Bremen ist es das Stadt- und Polizeiamt, heute Bürgeramt. Hier unbedingt die ListenNr. und FührerscheinNr. mit angegeben. Und keine Sorge: Die alten Führerscheine sind auch im EU-Ausland aktuell noch gültig.

Einen Haken hat die Sache allerdings: die neuen Führerscheinkarten sollen jeweils nur eine Weile gültig sein und dann (kostenpflichtig!) verlängert werden. Hoch lebe die Bürokratie!

Bremen ohne Wachwechsel

 

Oha, die Bremer, die Carsten Sieling deutlich abgewählt haben, bekommen jetzt genau diesen Herrn wieder als Bürgermeister. ROT-ROT-GRÜN! Übersetzt heisst das: Grün übernimmt die Stadt, die Sozis müssen den Juniorpartner geben und die Linken werden es vermutlich bitter bereuen bei der Sache mitgemischt zu haben.

Der typische CDU-Wähler wird sich fragen müssen, was er denn noch alles veranstalten muss, damit es in Bremen endlich mal einen Wachwechsel gibt. Allerdings dämpft die Aussicht AKK als Kanzlerin zu bekommen mein Mitgefühl erheblich.

 

Jede(r) darf etwas sagen

Statt dich hier aufzuregen kann man etwas tun! Siehe „Die Lebensmittelretter“ aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck – wir haben Märkte gefunden, die uns ihre nicht mehr verkaufbaren Lebensmittel zur Verfügung stellen und wir verteilen diese dann kostenlos. Geht ganz einfach und legal!Ich habe vorhin einen Kartoffelsalat gegessen . Verfallsdatum : Mai 2018 …war im Kühlschrank. Ich lebe noch … Mal sehen wie lange

Immer wieder auf den Punkt gebracht, das Tagesgeschäft. Sehr gut formuliert jeweils, weiter so!! Auf dass sich was ändere

Was habt ihr immer mit Nestlé? Beschäftigt Euch doch mal mit dem Laden. Ich finde, keine andere Firma setzt sich in den letzten zehn Jahren so für positive nachhaltige Entwicklungen ein.

 Bis zum Jahresende wird die CDU die 20%-Marke geknackt haben. Ich freu mich drauf.

Containern verbieten – meinetwegen. Dann stellt doch Regale/Boxen auf, wo man -legal- im Supermarkt die nicht mehr ganz frischen aber noch verzehrbaren Lebensmittel mitnehmen kann. So wie es teilweise drinnen schon Kühlecken gibt, wo die Sachen mit kurzem MHD zum 1/2 Preis oder für ein paar Cent mitgenommen werden können. Machbar wäre so Vieles, wenn man denn nur WOLLTE, gell?!

Essen aus der Mülltonne ist dekadent. Stattdessen sollten die Supermärkte gesetzlich dazu verpflichtet werden den Überschuss an soziale Einrichtungen zu spenden. Man hat dann auch den Effekt, das sparsamer in den Supermärkten bestellt wird.

Wichtig wäre anstatt eine Debatte darüber zu führen, wann man ein Diebstahldelikt legalisiert, eine Debatte darüber zu führen, wie man mit Gütern (v. A. Nahrungsmittel) nachhaltig umgehen soll. Und das ist nichts für ein Justizministerium.

Wenn Sie dann wenigstens gleich mit verabschiedet hätten das nicht mehr, um dem Konsum immer volles Angebot anbieten zu können, sinnlos produziert werden darf.

Oder das übrig gebliebene Lebensmittel am Abend nicht mehr weggeworfen werden dürfen sondern Tafeln etc. gespendet werden müssen und wegwerfen mit Geldstrafen belegt werden (keine Lebensmittel im Müll, kein Containern liebe Union).

Das ist doch grotesk, dass die Supermärkte nicht einfach verpflichtet sind, das Essen zu spenden oder wenigstens nicht wegzuwerfen. Wir diskutieren stattdessen darüber ob es legal ist, dass Leute Essen aus der Mülltonne nehmen dürfen. Alter Falter. Geht garnicht.

Die Frage ist: warum müssen immer mehr Menschen das Essen aus den Container holen, zum Tafel fahren?

Die schere zwischen Arm und Reich wird immer Größer… leider.

Mich würde interessieren warum es überhaupt möglich ist das zu verbieten?

Containern müsste gar nicht sein, wenn die Discounter und Supermärkte wie in Frankreich abgelaufene Lebensmittel kostenlos abgeben müssten.

JEDER DARF ETWAS SAGEN!

Funkkolleg ALTERN

Das Funkkolleg gibt es immer noch im Netz. Hier finden Sie das Kolleg als Sway-Präsentation. Eine weitere Möglichkeit gibt es hier.

DAB+: Mehr Auswahl im Radio

Aus einer Pressemitteilung Digitalradio Büro Deutschland:

DAB+ ist der Radiostandard von heute und überall frei empfangbar. DAB+ ist der digitale Nachfolger des in die Jahre gekommenen UKW und bietet rauschfreien, klaren Klang, egal ob zu Hause oder unterwegs. Das nationale Netz ist zu 98 Prozent ausgebaut. Auch die Autobahnen sind nahezu voll versorgt. Es gibt bereits rund 250 regional unterschiedlich empfangbare Programme. Nach einzelnen Bundesländern geordnet informiert die folgende Übersicht über den aktuellen Stand des geplanten Netz- oder Programmausbaus.

Bundesweit

In ganz Deutschland kann der nationale Multiplex mit den vier Deutschlandradio-Programmen (Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, Deutschlandfunk Nova und dem Debattenkanal DokDeb) sowie neun Privatsendern empfangen werden. Insgesamt 124 Sendeanlagen versorgen das Bundesgebiet. 2019 werden 13 zusätzliche Sendeanlagen Versorgungslücken vor allem in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, NRW, Niedersachsen und Schleswig-Holstein schließen. Seit Mai versorgt der Sender Pfänder die östliche Bodenseeregion.

Für das vierte Quartal 2019 ist der Start eines zweiten nationalen Multiplexes geplant. Weitere 16 und damit insgesamt 29 Programme wären dann bundesweit über DAB+ zu empfangen. Zur IFA 2019 soll das neue Ensemble testweise auf Sendung gehen.

Bremen

In Bremen und Bremerhaven strahlt Radio Bremen einen regionalen Multiplex mit sieben Programmen aus. Darüber hinaus gibt es in beiden Städten einen Privatradio-Multiplex mit aktuell sechs Hörfunkprogrammen. In Kürze sollen weitere Sender das Bouquet bereichern.

Niedersachsen

In Niedersachsen ist regional der Multiplex des Norddeutschen Rundfunks (NDR), darunter die drei exklusiven DAB+ Wellen des NDR (die Musikwelle NDR Blue, die Schlagerwelle NDR Plus und NDR Info Spezial), zu hören. 2019 sind zusätzliche Sendeanlagen in Stade, Stadthagen, Wilhelmshaven und Schiffdorf bei Bremerhaven geplant. Radio 90.VIER und Radio Nordseewelle senden in Bremen/Bremerhaven, Radio ffn in den Regionalensembles Hamburg und Bremen/Bremerhaven. Hierüber erreichen die Programme auch Teile Niedersachsens.

Wir, in Adolphsdorf, haben den Standortvorteil, dass wir alle Multiplexe aus Niedersachsen und Bremen mit einer einfachen Stab- oder Zimmerantenne hören können.

Günstige DAB+ Radios

Demnächst: Freibier für alle

Es ist schon merkwürdig: das Wahlfieber lässt dramatisch nach, zumindest bei mir.

Die Wahl in Bremen kann ich getrost abhaken, nicht nur weil ich kein Bremer mehr bin, aber eben auch weil sich wenig ändern wird. Das ist es fast völlig wurscht, wo man sein Kreuz macht, oder für oder gegen die Bebauung der Rennbahn ist. Ein Kandidat, der IT-Spezialist ist, hätte mal eine Chance verdient. Aber wenn sich Berlin das als großen Erfolg anrechnet, dann liegen die Parteien mit dem „C“ total daneben. Ich will kein Weiter-so!

 

Und die Europawahl? Ich werde wählen gehen! Mir gefällt vieles von dem, was die Randparteien im Programm haben. Aber ich werde die Partei wählen, die Europa voranbringen will durch eine Wirtschaftsunion (die haben wir), durch eine Währungsunion (haben wir ungefragt auch bekommen) und – jetzt – eine Sozial- und Rechtsunion. Das nennt man „Nationbuilding“! Mir ist egal, ob die Hauptstadt Brüssel, Straßburg oder Papenburg wird. Mir ist auch ziemlich schnutzt, ob alle mitmachen oder lieber ihren eigenen Weg gehen wollen. Ein Kern-Europa wäre auch ein Anfang.

Das Demokratie-Defizit Europas muss weg. Wir brauchen eine parlamentarische Demokratie in Europa. Das Europa-Parlament entscheidet, der Ministerrat beschliesst. Das klassische Model der Legislative, Judikative und Exekutive, sauber von einander getrennt.

Nach der gestrigen „Markus Lanz“-Sendung sehe ich jedoch schwarz, dass Europa das jemals erreichen wird. Das Bildungssystem, das deutsche zumindest, ist bereits still und zu leise zusammengebrochen. Die Verdummung ist auf dem Vormarsch. Es entsteht eine verfügbare Masse, die jedem hinterherläuft, der „Freibier für alle!“ ruft.