Netflix: „Brexit“ – 2. Staffel

Das wäre eine Nachricht: Netflix dreht bereits die 2. Staffel der beliebten britischen TV-Serie „Brexit“. Die Handlung kurz zusammengefasst: Der 12. April ist kein Thema mehr. Premierministerin May tritt am Freitag 23 Uhr Ortszeit zurück. Das britische Unterhaus einigt sich erstaunlich schnell auf John Doe als neuen Premier. Dieser ruft bei Donald Tusk um 23.22 Uhr an und sagt den Austritt ab, Alles auf Null. Das Referendum wird um 23:35 Uhr für ungültig erklärt, weil keine klar erkennbare Mehrheit zustanden gekommen sei. Die Milliarden, die den Brexit-Anhängern versprochen wurden, gibt es nicht. 

John Doe stellt sich bereits am 13.4. in Brüssel als neuer Premier vor und sagt gegenüber CNN, dass UK „auf ewig“ in der EU bleibe und aktiv mitwirke. Marcon sagt „No!“, wird aber überhört. Unruhen in England und Wales. Remainers und Brexiteers stehen sich unversöhnlich gegenüber. Sonntags gibt es Plünderungen in den Vororten großer Städte in England. Die Opposition entführt den neuen Premier John Doe und zwingt ihn eine Erklärung über RTL zu verbreiten. Darin sagen sich England und Wales von Schottland und Nordirland los. Marcon sagt „No!“. Lichtenstein, Andorra und der Vatikan sagen England und Wales volle Unterstützung zu. John Doe geht segeln. In Westminster hebt niemand mehr den Telefonhörer ab. Die Zeitschrift „Sun“ berichtet, dass sich England jedes Jahr um 3 Meter auf Island zu bewegt. Die Brexiteers rufen „Daher weht der Wind!“. Die Zollunion mit Island und den Lofoten-Inseln sei die Lösung. Das Londoner Banken-Viertel zieht nach Reykjavik um.

Hier endet die zweites Staffel. Dem Vernehmen nach soll Kathy Thornton in der 3. Staffel John Doe als Premier ablösen. Marcon sagt „Qui!“