Fernsehen und Erinnerungen

Als Kind bin ich möglicherweise den Nachbarn auf den Wecker gefallen, denn ich suchte die Tanten und Onkels immer zu der Zeit auf, wenn „RinTinTin“, „Ivanhoe“ oder „Isar 12“ im Fernsehkasten lief. Draussen wurde die Mauer gebaut und die Erwachsenen sorgten sich wegen Kuba. 1963 bekamen wir ein eigenes Fernsehgerät, einen tragbaren Telefunken mit 42 cm-Bildschirm. Das erste, was ich da zu sehen bekam, war die Live-Übertragung des Wunders von Lengede, die Rettung der Bergleute. Ich war beeindruckt. Auch die Berichte über Willi Brandt’s Passierschein-Verhandlungen in Berlin fesselten mich. Dann aber, im November, wurde Kennedy erschossen und … (lesen Sie bitte weiter!)

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