Das ändert sich 2016

Das ändert sich 2016!

Konto für alle: Spätestens von Mitte nächsten Jahres an soll in Deutschland jeder das Recht auf ein Bankkonto haben – auch Obdachlose und Flüchtlinge. Banken dürfen künftig niemandem mehr die Eröffnung eines Girokontos verwehren. Das Recht auf ein Konto gilt für jeden Menschen, der sich legal in einem EU-Land aufhält. Bisher gab es in Deutschland nur eine freiwillige Selbstverpflichtung der Banken. Die Beratungen von Bundestag und Bundesrat könnten im Frühjahr 2016 abgeschlossen sein. Die EU-Zahlungskonten-Richtlinie muss bis 18. September 2016 in nationales Recht umgesetzt sein.

Fernsehen: Von Mitte 2016 an wird in Deutschland erstmals DVB-T2 zu empfangen sein. Im Rahmen einer Einführungsphase wird zunächst in ausgewiesenen Ballungsräumen von DVB-T auf DVBT-T2 umgestellt. Zwischen 2017 und 2019 erfolgt dann die bundesweite Umstellung. DVB-T2 bietet mehr Programme und eine bessere Bildqualität.

Rauchmelder: In Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt läuft zum Jahreswechsel die Frist ab, um in bestehenden Gebäuden Rauchmelder zu installieren. Von Anfang 2016 an müssen auch in älteren Gebäuden Rauchmelder angebracht sein. Für Neubauten gilt die Pflicht schon in fast allen Bundesländern. In Sachsen greift sie vom neuen Jahr an – nur Berlin und Brandenburg haben noch keine Rauchmelderpflicht.

Elektroschrott: Auch große Handelsgeschäfte müssen künftig ausrangierte Elektrogeräte zurücknehmen. Verbraucher sind verpflichtet, ihre ausrangierten Elektro- und Elektronikgeräte separat vom Hausmüll zu entsorgen. Bisher können sie das bei den kommunalen Sammelstellen tun. Ab 24. Juli 2016 nehmen auch große Geschäfte ausgediente Smartphones, Toaster oder Fernseher kostenlos zurück.

Briefporto: Vom 1. Januar 2016 an steigen die Preise für Briefmarken. So erhöht sich unter anderem das Porto für einen Standardbrief (bis 20 Gramm) von 62 Cent auf 70 Cent und für einen Maxibrief (bis 1000 Gramm) von 2,40 auf 2,60 Euro. Ein Einschreiben innerhalb Deutschlands und ins Ausland wird künftig 2,50 Euro kosten statt bisher 2,15 Euro.

IBAN: Verbraucher können nur noch bis zum 1. Februar 2016 ihre Kontonummer und Bankleitzahl für Bankgeschäfte nutzen. Ab dann müssen auch Privatpersonen die internationale Kontonummer IBAN (International Bank Account Number) verwenden.

Sparer: Freistellungsaufträge sind vom 1. Januar 2016 an nur noch mit Steuer-ID gültig. Kunden müssen aber keinen neuen Freistellungsauftrag stellen: Laut Bundeszentralamt für Steuern reicht es, der Bank die Steuer-ID mitzuteilen.

Facharzttermin: Vom 23. Januar 2016 an helfen Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) bei der Suche nach einem Facharzttermin. Sie schlagen den Versicherten innerhalb einer Woche einen Facharzttermin in zumutbarer Entfernung vor. Die Wartezeit auf den Termin darf vier Wochen nicht überschreiten. Ein Anspruch auf einen bestimmten Arzt besteht nicht.

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