VW-Abgasaffäre ist masslos übertrieben

Die Affäre um die falschen Abgasangaben bei Automobilen des Autobauers Volkswagen ist m.E, total absurd. Fakt ist: VW hat bei der Ermittlung von Dieselabgaswerten betrogen. Das wird juristisch zu klären sein. Dieser Vorgang kann eine unangenehme Größenordnung erreichen. Aber daraus kann man wohl kaum auf einen plötzlichen Qualitätsverfall der Autos schliessen. VW baut gute und solide Autos, nach wie vor, und das völlig unabhängig von Tricksereien in der Sparte der Dieselmotoren.

Berechtigterweise muss man aber fragen, wie blöd kann ein Mangement sein zu glauben, dass niemand diese Tricksereien bemerkt. 

Nicht ganz ausser Acht lassen darf man aber, dass es auf dem Automarkt zugeht wie auf einem Großkampfplatz. Dort wird mit teils brutalen Mitteln gearbeitet. Wer nicht mitzieht oder in der Nähe der Spitze bleibt, ist weg von Fenster. Wirtschaftskrieg? Ja, sicher. Genau so sicher ist: was einer macht, machen andere auch bzw. müssen andere auch machen, um am Markt zu bleiben.

Wie wäre es zum Beispiel mit der durchaus berechtigten Forderung: Tempolimit für Dieselfahrzeuge und SUVs, Tempo 30, wo Benziner 50 fahren durfen, Höchstgeschwindigkeit Tempo 90, aber freie Fahrt für Benziner.

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