In der Geschichte wiederholt sich alles

Die rheinland-pfälzische CDU-Partei- und Fraktionschefin Julia Klöckner fordert, dass in einem Gesetz müsse festgelegt werden müsse, dass die Zuwanderer allein auf der Basis des Grundgesetzes in Deutschland leben könnten und seine Maßstäbe achteten. Dazu gehöre auch die Anerkennung der Gleichberechtigung von Mann und Frau. 

Ist das Verarschung der Deutschen oder was soll das sein? Das Grundgesetz gibt es und es gilt in Deutschland für Deutsche und für Ausländer, Flüchtlinge und Asylanten. Wir dürfen verlangen, dass das Grundgesetz dann auch für alle gleich angewendet wird.

Wer einer Frau aus religiösen Gründen nicht die Hand geben will, soll dahin gehen, wo er seine religösen Vorstellungen ausleben kann. Auch wird hier niemand gezwungen Schweinefleisch zu essen, aber wir essen’s nun mal. Toleranz kann man lernen, aber wer zum Lernen nicht bereit ist, darf gehen. Wer gespendete Wasserflaschen vor Supermärkten auskippt, um an Bargeld für Flaschenpfand zu kommen, bricht mit unseren Wertvorstellungen. 

Den alten Germanen waren Gastrecht und Gastfreundschaft heilig. Das wollen wir auch so halten. Aber die alten Germanen waren auch konsequent. Wer das Gastrecht missbrauchte oder die Gastfreundschaft ausnutzte, wurde vor dem Pallisadenzaun erschlagen. Soweit wollen wir es nicht kommen lassen. Aber wenn unsere abgehobene Politikerkaste weiterhin nicht auf das Volk hört und weiterhin alles mit brauner Sauce überschüttet, was von vielleicht unliebsamen Mitbürgern geäussert wird, dann kann nichts mehr garantiert werden. Nicht einmal, dass sich die Dreissigerjahre des letzten Jahrhunderts nicht wiederholen.

Presse

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