Adolphsdorf: Niemand ist vergessen

Im August des Jahres 1922 wurde das Adolphsdorfer Ehrenmal am Dorfgemeinschaftshaus, damals noch die Schule, eingeweiht. Der Adolphsdorfer Gesangsverein „Frohsinn“ hatte 800 Reichsmark als Grundstock gespendet. Die Adolphsdorfer brachten mit freiwilligen Gaben und Taten den Rest auf. Im Sockel, unmittelbar unter der Sandsteintafel, ruht eine Flasche mit dem Verzeichnis der Gefallenen des ersten Weltkrieges. Auch einige damals nötige Lebensmittelmarken und einige Bremer Notgeldmünzen liegen dabei.

Adolphsdorf hatte wenigstens ein Ehrenmal für die jungen Leute, die ihr Leben für Kaiser und Vaterland hergeben mussten. Schon im folgenden Jahr, 1923, wäre ein solches Bauwerk unerschwinglich gewesen. Es hätte mehrere Milliarden Reichsmark gekostet und wäre auch dafür nicht fertig geworden.

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