Keine Fakes mit Fake-Mails

Es gibt schon merkwürdige, hilfreiche Tricksereien um drei Ecken.

Was ist passiert? Nun, die „firmeninterne“ EMail-Kommunikation ist zusammengebrochen und seit mehreren Wochen können keine dienstlichen Mails bearbeitet werden. Moderne Zeiten verlangen aber nach dieser Form des Schriftverkehrs. Um nun nicht ganz vom Weltlichen abgekoppelt zu sein, sucht man sich im Internet einen Anbieter, der anonymes Versenden von EMails erlaubt. Das macht man normalerweise um z.B. Fakes zu versenden. Hier kein Fake! Korrekter Empfänger und korrekter Absender (dienstliche EMail-Adresse) sind unbedingt anzugeben, natürlich auch korrekte Namen (Absender und Empfänger). Im Text der Mail muss man darum bitten, dass auch an eine private Email-Adresse eine Antwort-Kopie geschickt bzw. geantwortet wird. Man will ja schliesslich auch die Antwort lesen können – die DienstEMail funktioniert ja bekanntlich nicht. Nun, zum hoffentlich guten Schluss muss man seinen privaten EMail-Account (bei einem Webmailer!) aufrufen und findet – hoffentlich – eine Antwort vor. Glücklich lächelnd kann man dann seine dienstlichen Obliegenheiten wahrnehmen. So haben Dienste, die eigentlich für Fakes missbraucht werden wollen, auch mal etwas Gutes getan.

Es sei´noch der Hinweis gestattet, dass das natürlich datenschutz-technisch ein Problemfeld ist. Manchmal geht es jedoch nicht anders.

Anbieter (sogar mit Empfangskontrolle!)

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