Grooveshark kommt …. und geht

Die GEMA hat erneut bekräftigt, dass es von Seiten Groovesharks noch nie zu einer Kontaktaufnahme gekommen ist. Sie wirft den Betreibern der Streaming-Plattform ihrerseits vor, dass es sich bei der oben zitierten Behauptung, man habe lange mit der GEMA verhandelt und großzügige Angebote gemacht, um eine Lüge handelt. Ein Sprecher erklärte in einem Facebook-Eintrag, dass Grooveshark tatsächlich nie Kontakt aufgenommen habe und deshalb auch keine Uneinigkeit über die Höhe der Vergütung als Grund für die Sperrung für deutsche Nutzer angeführt werden könne.   Grooveshark habe lediglich seit September 2010 mit der Pan-European Central Online Licensing GmbH (PAECOL) verhandelt, die für die Lizenzierung des Repertoirs von Sony/ATV zuständig ist, doch diese Gespräche seien vorerst gescheitert. So habe Grooveshark sich während der Verhandlungen wenig kooperativ gezeigt. So seien konkrete Vergütungsvorschläge der PAECOL bis heute unbeantwortet geblieben. Die Aussage Gellers, Grooveshark hätte beträchtliche Summen in Aussicht gestellt, stimme daher nicht mit der Realität überein.   Fragwürdig sei außerdem, weshalb Grooveshark sein Angebot nur für deutsche Nutzer gesperrt habe, obwohl die Verhandlungen mit den Lizenzgebern für Sonys Musikkatalog auf die meisten europäischen Ländern bezogen waren, so die GEMA.

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